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  4. Boxen & Boxensysteme

Welche unterschiede (Modelle) gibt es bei passive Boxen?

  • evilsun
  • 24. August 2005 um 18:28
  • evilsun
    Beiträge
    26
    • 24. August 2005 um 18:28
    • #1

    Hallo!

    Ich habe mich schon immer gefragt welche verschieden Modelle oder Typen man bei passiven Boxel unterscheidet!

    z.B Fullrange, 2/3 Wege Box usw.

    Könnt ihr mir da vllt. helfen?

    Welche Typen braucht man für Instrumenten und Gesangsabnahme bei einer Band?

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 24. August 2005 um 18:56
    • #2

    Top: Mittel/Hochtonbox für den Ton ab 100 Hz, es gibt Versionen von 6" bis 15" im Bass und 0,75" bis 2" im Hochton, sowie 2,3 oder selten 4 Wege Boxen, horngeladen oder Direktstrahler

    Sub: 12"-21" als Infra oder Topunterstützung, meist für Bässe bis ca. 200 Hz zuständig, versch. Bauformen: BR, BP, Horn, geschlossen, Hybridbässe ala ARLS, URPS usw.

    Fullrange = Vollbereich, d.h. für den gesamten Frequenzbereich zuständig. So nenn man Tops, die ohne Sub arbeiten.

    Für eine Band ist ein Top mit 12"/1" meistens die beste Wahl, dazu dann 18" BR Subs, das ist die gängigste Zusammenstellung. 15" im Top hat bei FR Einsatz mehr Bass, allerdíngs oft nicht so gut imSprach/Stimmbereich.

  • slash
    Beiträge
    98
    • 24. August 2005 um 19:01
    • #3

    Hallo!

    Für PA-Anwendungen unterscheidet man in der Regel

    - Fullrange-Boxen, d.h. Boxen die von Sub bis Hi alle Frequenzanteile auf einmal wiedergeben können. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, am gebräuchlichsten sind dabei 12 - 2 und 15 - 3er Boxen.
    Die erste Zahl gibt die Größe des größten Speakers in der Box (immer der TT bzw. Woofer) an und die zweite Zahl die Anzahl der verbauten Speaker. Geeignet für Gesang sind beide gleichermaßen. Nicht besonders für Gesang geeignet sind hingegen die 15 - 2 er Boxen. Sie sind meistens ein Kompromissgebilde um starken Bassdruck bei geringen Preis zu erhalten. Bei diesen Boxen fehlt der Druck in den Mitten, da einfach ein
    Mitteltöner fehlt und das Horn schon ab einer relativ geringen Frequenz den TT ablöst. (ca. 2000 - 3000 Hz). Und die Mittenwiedergabe bei einem 1"-Horn ist nunmal etwas bescheidener als bei sagen wir einem 8" Speaker.

    - Für etwas größere Beschallungsaufgaben ab ca. 50 Leuten brauchst du
    ein Mehrwegsystem. D.h. Du hast in der Regel einen Bassweg und einen
    MT / HT - Weg. Diese werden i.d.R separat verstärkt und so den
    Einzelnen Speakern zugeführt. Durch diese Trennung erhält man leichter
    zu transportierende Einzelteile und für den jeweiligen Frequenzbereich optimal angepasste Speakergehäuse.

    - Für die großen Aufgaben benützt man ein System mit noch mehr
    Wegen, z.B. Subbass am Boden, Low-Cabinets auf der Bühnenseite
    und Mitten + Höhen geflogen.
    Hier unterscheidet man Line-Arrays von herkömmlichen Boxensystemen. Aber das noch auszuschlachten würde den Thread platzen lassen

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • evilsun
    Beiträge
    26
    • 24. August 2005 um 19:39
    • #4

    Danke für die Antworten!

    Also wenn wir jetzt das Schlagzeug und die Andern Instrumente mit abnehmen, dann wäre da ein Seperater Subwoofer und ein seperates Top angebracht?

    Könntet ihr mir vllt. eine Zusammenstellung als Bsp. sagen: Buget für die Boxen liegt bei insgesamt 500-600€(passive boxen). Musikrichtung: Red hot chili peppers, SYstem of a down, Metallica....

    Danke

  • pa-ler 14
    Beiträge
    953
    • 24. August 2005 um 20:05
    • #5

    Mit dem geringen Budget wird man auch im Party-Pa-Bereich kein vernünftiges Werkzeug finden, mit dem man Live-Aufgaben vernünftig übernehmen kann. Vielleicht wäre die DAP AX-Serie ok, allerdings vermag ich nicht die Behauptung aufzustellen, dass die für Live brauchbar ist.
    Mein Tip: zum nächstgelegenen Verleiher gehen, und sich vorerst was dazu leihen. Mit den Gagen dann später was besseres kaufen. Ist IMHO besser, als sich für 600€ irgendeinen Schund zu kaufen.

    So, mein Senf dazu.

    Gruß

    der PA-ler

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 25. August 2005 um 10:29
    • #6

    Vergiss es einfach! Das ist definitiv deutlich zu wenig Budget, um eine Band für mehr als 5 Personen Publikum zu übertragen (hier würde ich 5 hochwertige geschlossene Kopfhörer empfehlen).

    Gerade bei der beschriebenen Musikrichtung braucht es schon ein wenig Pfund, damit das Ganze Spass macht.
    Selbst bei günstigstem Material (2 Tops a´ 400, 4 Subs a´600, 2 Amps 1300, Weiche 150) komme ich auf mindestens 5650 Euro.

    Mit weniger würde ich mich nicht wohlfühlen.
    Es gibt sowas auch komplett von DAP (Soundmate III), für 2600, oder auch von vielen anderen China Herstellern.
    Vielleicht kennt ja jemand brauchbare Angebote, ich persönlich kann sowas leider nicht empfehlen.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • Jonnytrance
    Gast
    • 25. August 2005 um 11:33
    • #7
    Zitat von "andirr"

    Sub: 12"-21" als Infra oder Topunterstützung...


    Sub: 8"-26" :wink:

    @EvilSun2
    600 Euro für Boxen sind weniger als wenig. Braucht ihr das für Proberaum, oder woll ihr damit auftretten machen? Falls Auftritte, dann lieber gescheites Zeug leihen.

  • slash
    Beiträge
    98
    • 25. August 2005 um 12:14
    • #8

    Für wieviel Leute wollt Ihr denn so im Durchschnitt spielen? So kleine Clubgigs mit max. 100 - 300 Personen?
    Bei der Stilrichtung brauchst du unbedingt Speaker, die auch kräftige Mitten für die E-Gitarren liefern, als Topteile würde ich Dir da pro Seite
    zu 4 Stück 15 - 3 ern raten, wenn du die Gitarrenamps nicht mit abnimmst, dann gehen auch 12 -2 er, und als Subs 8 Stück 15" Hörner (z.B. ARLS) pro Seite. Die Subs aber ziemlich früh wegtrennen, sonst hört sich der E-Bass scheiße an. Bei deinem Stil brauchst du auch keine 18" Woofer weil du ja eh Kick dem Wummern bevorzugst, oder (Metallica... :twisted: ) ?

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

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