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  4. Praxis & Testberichte

T.AMP 2400 MK-II vs. LDPA 1000

  • Fornax
  • 31. Oktober 2005 um 15:28
  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 31. Oktober 2005 um 15:28
    • #1

    Hi Fans,

    da ich Bessitzer beider Endstufen (siehe Überschrift) bin, will ich wie schon in einem anderen Thread angedeutet, mal meine Erfahrungen mit den besagten Geräten niederschreiben. Ich bitte darum, dass der Thread hier vorest nicht durch irgendwelche "T.AMP / LDPA ist Scheiße"-Diskussionen zerrissen wird. Ich möchte erstmal alle Daten/Fotos/Fakten auf den Tisch legen, danach kann dann diskutiert werden.

    Hier erstmal mein System, mit dem ich hantiere:

    Tops: Yamaha S115V
    Amps: T.AMP 2400 MK II und LDPA 1000
    Aktivweiche/LS-Management: DBX Driverack PA
    Mischpult: Denon DN-X 100
    Kabel: Neutrik/Speakon 2x2,5mm^2 von Adam Hall, XLR Kabel von Adam Hall und CME
    Signalquellen: Sony MDS JE 530, und ein Pionneer-CD Player

    Musik: Konserve von MD und CD, haupsächlich Oldies, Discofox, Rock, Alternative

    Die Bassperformance konnte ich leider noch nicht testen, da ich keine passenden Subs ranorganisieren konnte, was ich aber demnächst nachholen werde. Zum Test habe ich beide Amps an die Yammis angeschlossen, die T.AMP schiebt dabei besser als die LDPA, auf dem Papier hat sie ja auch eine höhere Leistung angegeben. Außerdem ist die T.AMP wesentlich rauschärmer und von der Verarbeitungsqualität/Habtik her macht sie auch einen besseren Eindruck als die LDPA.

    Wenn man beide Gain-Regler auf 0 dreht ist bei der T.AMP immer noch ganz leise das anliegende Signal aus den LS zu hören, bei der LD ist das nicht der Fall.

    Da hier schon Kontroverse Diskussionen losgetreten wurden, was die Bestückung der Verstärker angeht, habe ich mal beide aufgeschraubt und von innen angeschaut und fotografiert.

    Die T.AMP verfügt über 8 Kondensatoren der Marke Topcon, 10000µF, 105°C, 80V, wie auf den Fotos zu sehen. Die Transistoren waren leider nicht beschriftet, zumindest waren mehr auf die Kühlkörper geklebt als bei den anderen Fotos, die hier schon im Forum rumgeistern.

    Hier mal die Bilderchen von der T.AMP 2400 MK II: Link

    Bei der LDPA hatte ich so meine Probleme beim Aufschrauben/Zusammenschrauben. Die Gehäuseschrauben waren lieblos reingerammelt worden, der Grund war der dass einfach die Gehäuseborungen an der rechten Seite ca. 2mm versetzt zum Deckel gemacht wurden. Das hatte dann zur Folge, das bei mind. einer Schraube das Gewinde total abgedreht war. Innen drin tummeln sich dann Toshiba-Transistoren und 4 (!) Kondis von Rubycon (Japan), 85°C, 10000µF, 63V.

    Fotos folgen morgen.

    MfG Fornax

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

    4 Mal editiert, zuletzt von Fornax (1. November 2005 um 11:24)

  • aleister
    Beiträge
    1.657
    • 31. Oktober 2005 um 15:32
    • #2
    Zitat

    Ich bitte darum, dass der Thread hier vorest nicht durch irgendwelche "T.AMP / LDPA ist Scheiße"-Diskussionen zerrissen wird.


    und warum postest du dann nicht in "praxis&testberichte"?

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 31. Oktober 2005 um 15:37
    • #3

    Vielleicht passt der Thread besser dort hin. Nichtsdestotrotz wären besagte Diskussionen auch dort unangebracht.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 1. November 2005 um 07:51
    • #4

    Ok, die restlichen Fotos von der LDPA stehen jetzt drin.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 1. November 2005 um 09:49
    • #5
    Zitat von "aleister"

    und warum postest du dann nicht in "praxis&testberichte"?

    Ist hiermit geschehen.

    Verschoben!

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 1. November 2005 um 10:00
    • #6

    Hallo,

    Bevor jetzt einige anfangen zu rechnen, es sind 10 000µF pro Kondensator...

    Zitat von "Fornax"

    Die T.AMP verfügt über 8 Kondensatoren der Marke Topcon, 1000yF, 105°C, 80V, wie auf den Fotos zu sehen.


    Ansonsten würde ich mich über einen A/B-Vergleich im Bassbereich sehr freuen. Ob da der TA seine theoretisch Überlegenheit ausspielen kann... :roll: :wink:

    MfG Stephan

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 1. November 2005 um 10:10
    • #7

    speffik: Das war ein Schreibfehler. Guck dir die Bilder an, dann siehst du, dass es 8x10000µF bei der T.Amp sind.


    Transistoren
    Deine beiden Stufen sind mit TOSHIBA 2SA1943/2SC5200 bestückt.
    Die Transistoren sind also gleich. Die T.Amp hat 8 pro Seite davon, die LDPA 12. Allgemein ist Toshiba höher überlastbar als Sanken, man kann also sagen, dass du eine LDPA mit der besseren Bestückung ergattert hast.
    Die LDPA ist in dieser Disziplin also überlegen.

    Kondensatoren
    Die t.Amp hat also doppelt soviel Siebung wie die LDPA.
    Da hat der t.Amp also eindeutig die Nase vorn und mehr Siebung = basstärker.
    Aber was mir zu Bedenken gibt ist die Spannungsfestigkeit :shock:
    Das würde bedeuten, dass der t.Amp mit max. +-80V, die LDPA mit max. +-63V im Rail gefahren werden dürften. (Meine TA1050 hat übrigens 125V drin.)
    Das scheint mir aber ziemlich knapp bemessen zu sein, bei beiden Amps wird hier also ziemlich auf Verschleiss gefahren. Tu mir mal bitte einen gefallen, und Poste die Angaben auf dem Trafo.

    Verarbeitung
    Man hat ja schon mehrmals von der mengelnden Verarbeitung der LDPA gehört, aber dass es so schlimm ist, hätte ich nicht erwartet, dass ist ja schon irgendwie etwas schlampig. Bei allen T.Amps, die ich bisher gesehen habe, war das Gehäuse astrein verarbeitet, alle Schrauben waren leichtgängig und vor allem auch fest, und es ist sehr robust.

    Gruß
    Thomas

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 1. November 2005 um 11:19
    • #8

    Ich gucke heute abend mal z.H. auf die Netzteile.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • tamaris-pa / mts
    Verifiziert
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    • 1. November 2005 um 14:00
    • #9

    Bilder von der LDPA:
    http://www.tamaris-pa.de/board/showtopic.php?threadid=64

    Meine 9st gingen alle problemlos auf und zu. Verarbeitung ist jedenfalls bei allen sehr gut. Vielleicht hast du ja eine aus der "billigeren" Serie erwischt, als Hall die Teile gefehlt haben und die Nachfrage so hoch war. :grin:

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 1. November 2005 um 15:26
    • #10

    Was man aber bei Deinen Photos nicht sieht, sind die Elkos unterhalb des hinteren Alu-Wegwerfgriffes. Würde mich mal interessieren, wieviele und welche da drunter gelötet sind.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • CityDuke
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    • 1. November 2005 um 15:47
    • #11

    Bei meiner LD sind auch die 4 Rubicon drinn, kenn mich zwar mit Elkos nicht so aus, aber vielleicht sind die Rubis ja qualitativ etwas besser als die im Tamp?!

    Tu immer das Richtige - Das belohnt einige und erstaunt den Rest!

  • schrecki7289
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    • 1. November 2005 um 17:00
    • #12
    Zitat

    Meine 9st gingen alle problemlos auf und zu. Verarbeitung ist jedenfalls bei allen sehr gut. Vielleicht hast du ja eine aus der "billigeren" Serie erwischt, als Hall die Teile gefehlt haben und die Nachfrage so hoch war.


    Und du hast eine mit Sanken erwischt - bäh. :grin:

    Verarbeitung sehr gut? - Du hast doch selber noch erzählt, dass du deine Griffe festschrauben musstest.


    Zitat

    Was man aber bei Deinen Photos nicht sieht, sind die Elkos unterhalb des hinteren Alu-Wegwerfgriffes. Würde mich mal interessieren, wieviele und welche da drunter gelötet sind.


    4x10000µF. Wurde doch schon geschrieben.

    Gruß
    Thomas

  • tamaris-pa / mts
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    • 1. November 2005 um 17:43
    • #13

    das mit dem griffen. naja ist eben so :grin:

  • pm-acustics
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    • 2. November 2005 um 08:32
    • #14

    schrecki:


    Zitat


    Aber was mir zu Bedenken gibt ist die Spannungsfestigkeit
    Das würde bedeuten, dass der t.Amp mit max. +-80V, die LDPA mit max. +-63V im Rail gefahren werden dürften. (Meine TA1050 hat übrigens 125V drin.)
    Das scheint mir aber ziemlich knapp bemessen zu sein, bei beiden Amps wird hier also ziemlich auf Verschleiss gefahren. Tu mir mal bitte einen gefallen, und Poste die Angaben auf dem Trafo.


    Nochmal zur INFO:

    Schon mal was von gestufter Versorgungsspannung gehört ?
    Es sind immer zwei Elkos in Serie-----> Es ist eine maximale Highrail von +/-120V bei der LD und +/-160V beim TA möglich----> Beide liegen unterhalb und ist damit kein Problem !

    Die Trafos sind bei beiden Stufen praxisgerecht dimensioniert, alles kein High Tech aber ok. (was wollt Ihr denn noch bei dem Preis ?)

    Zur Zuverlässigkeit: Ich habe die Dreistigkeit besessen in einen Namenhaften Club im Rhein Necker Gebiet LD-1000 für den Bassbereich einzusetzten nachdem hier am vorletzten WE der sündhaft teure Bassblock abgeraucht ist--------> war leider der einzigste Amps auf dem Subs und damit auch Ruhe in den Subs....der Besitzer ist happy und wird die Subwoofer in der nächsten Zeit auch gegen was neues tauschen.

    Wenn hier jemand interesse an 2x KS CW218 und TA-4U hat kann sich ja melden ;)

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 3. November 2005 um 08:19
    • #15

    So, ich hab jetzt Fotos von beiden Netzteilen hochgeladen und die Bilderchen nochmal chronologisch geordnet.

    Übrigens schraube ich die LDPA 1000 nicht nochmal freiwillig auseinander, weil dann die Schrauben vollends abgeschliffen sind. So ein Dreck hat die Welt noch nicht gesehen. :?

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 3. November 2005 um 16:22
    • #16

    Hallo,

    Fornax
    Du gibst die eine Menge Mühe zur Belebung dieses Threads mit den Foto's, Daten etc...

    Das verdient Lob und Anerkennung!!!

    Ich hoffe ein Vergleich im Subbetrieb (optimal wären zwei je Seite) kommt noch zustande.

    Vielen Dank,
    MfG Stephan

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 3. November 2005 um 16:36
    • #17

    Yo, danke, bin gerade am Bauen des Subs.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 3. November 2005 um 20:50
    • #18
    Zitat

    Schon mal was von gestufter Versorgungsspannung gehört ?
    Es sind immer zwei Elkos in Serie-----> Es ist eine maximale Highrail von +/-120V bei der LD und +/-160V beim TA möglich----> Beide liegen unterhalb und ist damit kein Problem !


    Hab nicht dran gedacht, Class H lässt grüssen... :oops:

    Gruß
    Thomas

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 4. November 2005 um 08:23
    • #19

    Wie muss ich das jetzt verstehen? Werden sich beide Endstufen jetzt doch nicht so schnell atomisieren, wie so oft prophezeit? Alles im grünen Bereich?

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 6. November 2005 um 23:17
    • #20

    Fakten (oftmals erwähnt nie gelesen):
    -Elko Kapazität ist "völlig egal" die Qualität entscheidet, beim Tamp sind äusserst minderwertige verbaut im bassbereich nutzt eine hohe kapazität nix wenn die kapazität "ewig" braucht strom zu liefern - der bass peaker ist dann nämlich schon vorbei
    -LD gibts versch. versionen abereinen hervorragenden Distributor support die die ich einsetze funktionieren zu meiner zufreidenheit (man staune) obwohl es "unregelmässigkeiten" gab:
    -alle mit sanken bestückten sind irgendwann abgefackelt - nicht weiter schlimm gibt ja neue im austausch
    -abfallende Griffe hatte ich nie - Schraubensicherung machts möglich
    -Speakonbuchsen probleme hatte ich nie, ich habe anschlussterminals im rack
    -klang ist für einen lowbudget amp sehr in ordnung bass gewalt istim LB bereichexcellent

    Einsatz der LDs die ich betreibe:
    -3x in nem Club laufen 4 x /woche Reinigungfindet aus "faulheit" nicht statt (ausnahme wo mal red bull rübergelaufenist dieamps dann mal indiespülmaschine gesteckt), Permanent bis ins clippinggefahren die erstenmitsankens die hochgingen wurden ersetzt mit toshiba versionen keinerlei probleme (ausser netzschalter aber das erledigt man selber)
    -2x am örpZZ permanente voll und überlast an Rdc
    hier ab und an thermisches abschalten wegen überhitzung feststellbar einer hateineinschaltproblem man muss manchmal 2x schaltensonst leuchtets nurrot und es rauscht komisch naja könnte ich mal flicken aber keine lust geht ja so auch - beim gestrigen Forentreff hats auch "gereicht" :)
    -2x an tops da tops excellenterwirkungsgrad haben die da nicht viel zu schaffen tut halt nicht mehr nicht weniger
    -2x im "grabbelverleih" was da mit angestellt wird entzieht sich meiner kenntnis, mirauchegal, es funzt defekte wurden keine mitgeteilt

    imho immer noch einguter allround low budget Amp v.a. mit substanz, also reparaturen lohnen sich auch noch nach jahren

    P.S. es ist kein "gewöhnliches" Mosfetschalten ala Tamp Class H Amp sondern ein etwas eigenwilliges konzept versorgungsspannungen mit bipolaren ala crest d.h. effektiv arbeiten 1 paar Endtransen als Treiber (das klangeheimniss da keine basisstromprobleme) 3 als Endversträker und 2 paare für die Betreibsspannungen unter derberücksichtigung der möglöichen überlastfähigkeit ausreichend dimensioniert
    dass ne vision um weltenluxuriöser ist steht ausser frage nurgehts ja um ld

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

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