Hi Fans,
da ich Bessitzer beider Endstufen (siehe Überschrift) bin, will ich wie schon in einem anderen Thread angedeutet, mal meine Erfahrungen mit den besagten Geräten niederschreiben. Ich bitte darum, dass der Thread hier vorest nicht durch irgendwelche "T.AMP / LDPA ist Scheiße"-Diskussionen zerrissen wird. Ich möchte erstmal alle Daten/Fotos/Fakten auf den Tisch legen, danach kann dann diskutiert werden.
Hier erstmal mein System, mit dem ich hantiere:
Tops: Yamaha S115V
Amps: T.AMP 2400 MK II und LDPA 1000
Aktivweiche/LS-Management: DBX Driverack PA
Mischpult: Denon DN-X 100
Kabel: Neutrik/Speakon 2x2,5mm^2 von Adam Hall, XLR Kabel von Adam Hall und CME
Signalquellen: Sony MDS JE 530, und ein Pionneer-CD Player
Musik: Konserve von MD und CD, haupsächlich Oldies, Discofox, Rock, Alternative
Die Bassperformance konnte ich leider noch nicht testen, da ich keine passenden Subs ranorganisieren konnte, was ich aber demnächst nachholen werde. Zum Test habe ich beide Amps an die Yammis angeschlossen, die T.AMP schiebt dabei besser als die LDPA, auf dem Papier hat sie ja auch eine höhere Leistung angegeben. Außerdem ist die T.AMP wesentlich rauschärmer und von der Verarbeitungsqualität/Habtik her macht sie auch einen besseren Eindruck als die LDPA.
Wenn man beide Gain-Regler auf 0 dreht ist bei der T.AMP immer noch ganz leise das anliegende Signal aus den LS zu hören, bei der LD ist das nicht der Fall.
Da hier schon Kontroverse Diskussionen losgetreten wurden, was die Bestückung der Verstärker angeht, habe ich mal beide aufgeschraubt und von innen angeschaut und fotografiert.
Die T.AMP verfügt über 8 Kondensatoren der Marke Topcon, 10000µF, 105°C, 80V, wie auf den Fotos zu sehen. Die Transistoren waren leider nicht beschriftet, zumindest waren mehr auf die Kühlkörper geklebt als bei den anderen Fotos, die hier schon im Forum rumgeistern.
Hier mal die Bilderchen von der T.AMP 2400 MK II: Link
Bei der LDPA hatte ich so meine Probleme beim Aufschrauben/Zusammenschrauben. Die Gehäuseschrauben waren lieblos reingerammelt worden, der Grund war der dass einfach die Gehäuseborungen an der rechten Seite ca. 2mm versetzt zum Deckel gemacht wurden. Das hatte dann zur Folge, das bei mind. einer Schraube das Gewinde total abgedreht war. Innen drin tummeln sich dann Toshiba-Transistoren und 4 (!) Kondis von Rubycon (Japan), 85°C, 10000µF, 63V.
Fotos folgen morgen.
MfG Fornax