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Überlastschutz Glühlampen?

  • PeeKay
  • 15. November 2005 um 16:14
  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 15. November 2005 um 16:14
    • #1

    Ich lese hier immer wieder, dass in vielen(oder nur manchen?) Boxen Glühlampen drin sind. Anscheinend als Überlastschutz...
    Kann mir mal jemand kurz erklären wie das in der Praxis funktioniert?

    Oder gibt es andere "schlaue" Info-Quellen wo ich sowas erlesen kann?
    (trotz "Suchfunktion" hier noch nichts gefunden..)

    Achja:
    :oops: Sorry für die Dummyfrage... :oops:

    Servus! Peter.

  • LSV Hamburg
    Beiträge
    632
    • 15. November 2005 um 16:20
    • #2

    Das ist ganz einfach, im kalten Zustand ist der Glühdraht sehr niederohmig das ändert sich jedoch sobald der Draht warm wird, dann wird er hochohmig und nimmt somit einen Großteil der zugeführten Leistung in sich auf b.z.w. setzt die Leistung in Wärme um.

    Gruß, Paul

    LSV Hamburg

  • Fisco
    Beiträge
    27
    • 15. November 2005 um 16:22
    • #3
    Zitat von "LSV Hamburg"

    Das ist ganz einfach, im kalten Zustand ist der Glühdraht sehr niederohmig das ändert sich jedoch sobald der Draht warm wird, dann wird er hochohmig und nimmt somit einen Großteil der zugeführten Leistung in sich auf b.z.w. setzt die Leistung in Wärme um.

    Genau. Ist zu dem fast wie ne Sicherung. Bevor irgendwelche teuren Teile deiner Lautsprecher kaputt gehen brennt die Glühlampe durch.

    Siehe z.B. Dynacord Forum Line.

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 15. November 2005 um 16:41
    • #4
    Zitat von "Fisco"


    Genau. Ist zu dem fast wie ne Sicherung. Bevor irgendwelche teuren Teile deiner Lautsprecher kaputt gehen brennt die Glühlampe durch.

    Siehe z.B. Dynacord Forum Line.

    genau weil in jedem Stromdurchflossenem Leiter Waerme entsteht und die irgendwann einfach nicht mehr genuegend abgeleitet werden kann.

    das Metal schmilzt (kann sogar verdampfen) und der Stromkreis wird unterbrochen.

    greetz Malte

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 15. November 2005 um 17:21
    • #5

    Danke für die schnellen Antworten!
    gehe ich dann richtig in der Annahme, dass man solche :idea: sicherungen (meist?) nur im Hochton"kanal" findet?
    Wenn ja:
    Welche Schutzmaßnahmen gibts fürn Bass?

    Servus! Peter.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 15. November 2005 um 17:34
    • #6
    Zitat von "PeeKay"

    Danke für die schnellen Antworten!
    gehe ich dann richtig in der Annahme, dass man solche :idea: sicherungen (meist?) nur im Hochton"kanal" findet?
    Wenn ja:
    Welche Schutzmaßnahmen gibts fürn Bass?

    ... es gibt Anbieter, die sowas - z.B. in einigen Bandpässen - sogar in Bässen einsetzen (... Namen nenne ich nicht ... die "etwas älteren Semester" wissen sowieso Bescheid ... :grin: ).

    Bei einer Glühbirne erhöht sich der Drahtwiderstand des Glühwendels umso mehr, je stärker es "glüht" ... und verringert dadurch nicht plötzlich - sondern allmählich (... also eine Art "elektrischer Dynamik-Kompressor") - die dem Treiber zugeführte elektrische Leistung.

    Nebenbei führt dies zu Verschiebungen der Trennfrequenz (Hochpassfilter "sieht" eine etwas andere Impedanz) und durch das nichtlineare Verhalten (obwohl ein solches Lämpchen noch einigermaßen träge ist) können klangliche Nebenwirkungen auch nicht ganz ausgeschlossen werden.

    In "Preiswert"-Boxen sind solche Lämpchen aber einfach notwendig, damit die glücklichen Neubesitzer solcher "PA-Boxen" nicht gleich beim ersten Job die (aus Budgetgründen leistungsgmässig völlig unterdimensionierten ...) Hörnchen "einäschern" ... und nicht gleich am folgenden Montag nach der Veranstaltung beim Verkäufer wütend "auf der Matte" stehen.
    :lol:

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 15. November 2005 um 18:47
    • #7

    Mal zum Vergleich:
    Wie sind denn die klanglichen Unterschiede zu einem handelsüblichen PTC? Und wie sieht die Impedanz bzw. der Frequenzgang aus?

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • LSV Hamburg
    Beiträge
    632
    • 15. November 2005 um 19:22
    • #8

    @ SK:

    Das was du da in letzter Zeit so intensiv verbreites ist zwar nicht falsch, aber es ist einfach nur praxisfremde "graue Theorie", in der Realität entpuppen sich deine grauen Wolken jedoch zum strahlenden Sonnenschein !

    So ein Hochtonschutz greift erst dann ein wenn die Box überlastet wird, wenn so ein Fall eintritt ist es "Jacke wie Hose" ob sich die Trennfrequenz verschiebt oder ob dann der Hochton etwas mulmig klingt, wichtig ist ausschließlich das der Treiber vor einer Zerstörung geschütz wird !
    Im normal Betrieb ist vom Hochtonschutz keinerlei Beeinflussung gegeben.
    Und so ganz nebenbei bemerkt, wenn so ein Hochtonschutz eingreift, dann bekommt die Box schon soviel Power auf den Hintern, das auch die Bass/Mid Speaker nicht mehr fein klingen, denn auch die sind in so einem Fall kurz vor ihrer max. vertretbaren Belastbarkeit angekommen, und stehen somit kurz vor ihrer Zerstörung !

    Zusammengefaßt sehe ich deinen Feldzug zwar als theoretisch richtig an, aber in der Praxis haben deine Einwende keine nennenswerte Bedeutung.


    P.S.: Mir ist es lieber wenn ein günstiger Hochton Treiber im fast überlasteten Zustand etwas mulmig klingt, als ein durchgebrannter teurer Treiber, der durch ein Limiter Fehler zuviel Leistung bekommen hat.

    Gruß, Paul

    LSV Hamburg

  • Sound-Klinik
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    • 15. November 2005 um 19:30
    • #9
    Zitat von "Binson"

    Wie sind denn die klanglichen Unterschiede zu einem handelsüblichen PTC? Und wie sieht die Impedanz bzw. der Frequenzgang aus?

    ... wenn es geschickt gemacht wird, hält sich die Verschiebung der Trennfrequenz in Grenzen.

    Wenn man dagegen nicht gut aufpasst, führt die Zunahme des Widerstandes vom Glühwendel gelegentlich zu einer geringeren Bedämpfung des Hochpassfilters, wodurch dann ein - ggf. kritisch niedriges - Impedanzminimum (resonierender Reihenschwingkreis ...) auftreten kann.

    Man muß also "vorbeugend" immer mit "geschickt plazierten/dimensionierten" Parallelwiderständen im Hochtonzweig arbeiten, um die Auswirkungen leuchtender Glühlämpchen in Grenzen zu halten - dennoch ändert eine derart "geschützte" Box im Grenzbereich drastisch ihren Klang (denn: schließlich wird der Treiber ja - durch die Zunahme des Widerstandes der Glühlampe - leiser, damit er nicht "abraucht" ... :lol: ).

    Und wer sowas dann nicht "hört", konsumiert womöglich nur "Drum'n'Bass"-Mucke ... :grin: :grin: :grin:

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 15. November 2005 um 19:50
    • #10
    Zitat von "LSV Hamburg"

    So ein Hochtonschutz greift erst dann ein wenn die Box überlastet wird, wenn so ein Fall eintritt ist es "Jacke wie Hose" ob sich die Trennfrequenz verschiebt oder ob dann der Hochton etwas mulmig klingt, wichtig ist ausschließlich das der Treiber vor einer Zerstörung geschütz wird !

    Wenn Hobby-DJs mit kleinen "Micker"-Hörnchen eine etwas größere Party versorgen wollen (... schließlich werden gewisse Mindestschallpegel benötigt, damit sich die Musik gegenüber dem Umgebungslärm durchsetzt), dann sind diese doch recht schnell am Limit und das Lämpchen leuchtet manchmal sogar - zu "fortgeschrittener Stunde" - ständig ... was mit der Zeit schließlich auch zum Ausfall der Glühlampe führen kann.

    Einige Hersteller überbrücken daher sogar die Glühlampe mit einem Widerstand, damit die Box dann - wenn das Lämpchen doch mal "den Geist aufgegeben hat" - wenigstens "noch etwas Höhen" liefert (und manche merken es nicht einmal, was den Verkäufer freut ...).

    Ich weiß sowas auch aus eigener Erfahrung, weil mir manchmal Musikerkollegen solche Kisten anschleppen (... mit einleitenden Worten wie etwa:"... Du kennst Dich doch gut mit Boxen aus ... guck Dir doch mal von meinem Sohn seine Disco-Box an - da ist irgendwas mit dem Hochtöner ..."). :wink:

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 15. November 2005 um 20:14
    • #11
    Zitat von "LSV Hamburg"

    Mir ist es lieber wenn ein günstiger Hochton Treiber im fast überlasteten Zustand etwas mulmig klingt, als ein durchgebrannter teurer Treiber, der durch ein Limiter Fehler zuviel Leistung bekommen hat.

    Hierzu zur Veranschaulichung ein kleines Beispiel aus der Praxis:

    Ich nehme mal einen 12"er, der etwa 98 dB - bezogen auf 1 W/1 m - bringt und eine Belastbarkeit von ... sagen wir mal ... 500 Watt vertragen kann.

    Jetzt nehme ich einen 1"-Treiber mit 44 ... 50 mm-Schwingspule, der (mit 90°-Trichter) ca. 110 dB - bezogen auf 1 W/1 m - bringt und eine Belastbarkeit von ... sagen wir mal ... 50 Watt vertragen kann.

    Der 1"-Treiber muß in der (passiven) Weiche etwa um 12 dB (im Bereich 10 kHz und darüber ggf. etwas weniger) abgesenkt werden.

    Und jetzt rechne Dir mal aus, wieviel Leistung der 1"-Treiber BEI VOLL ANGESTEUERTER ENDSTUFE maximal - im Verhältnis zum 12"er - abbekommt (... ein Tip: es sind viel weniger als 500 Watt !). :wink:

    Übrigens: die 12"/1"-Box, die ich meistens mit meiner Oldieband einsetze, benötigt aus diesem Grund einfach KEINE Glühlampe - und selbst wenn der Keyboarder sich mal "verschätzt" und mir "versehentlich" ein Signal bis an die Clipping-Grenze "draufbrettert", bleibt der Treiber "heile" (auch bei Feedback, wenn ein Redner mal mit einem Funkmikro vor den Boxen herumfuchtelt).

    Aber ein jeder soll nach seiner ganz ihm eigenen Philosophie leben und glücklich seine Tage verbringen ... :)

  • audio-zenit
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    1.293
    • 17. November 2005 um 00:40
    • #12
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Hierzu zur Veranschaulichung ein kleines Beispiel aus der Praxis:

    Ich nehme mal einen 12"er, der etwa 98 dB - bezogen auf 1 W/1 m - bringt und eine Belastbarkeit von ... sagen wir mal ... 500 Watt vertragen kann.

    Jetzt nehme ich einen 1"-Treiber mit 44 ... 50 mm-Schwingspule, der (mit 90°-Trichter) ca. 110 dB - bezogen auf 1 W/1 m - bringt und eine Belastbarkeit von ... sagen wir mal ... 50 Watt vertragen kann.

    Der 1"-Treiber muß in der (passiven) Weiche etwa um 12 dB (im Bereich 10 kHz und darüber ggf. etwas weniger) abgesenkt werden.

    Und jetzt rechne Dir mal aus, wieviel Leistung der 1"-Treiber BEI VOLL ANGESTEUERTER ENDSTUFE maximal - im Verhältnis zum 12"er - abbekommt (... ein Tip: es sind viel weniger als 500 Watt !). :wink:

    Oh, wieder mein Lieblingsthema.
    Na dann lass uns mal losrechnen.
    Leistungsverteilung wäre noch zu definieren, aber wenn ich den HT-Anteil mal mit 20% beziffere ( ohne Anspruch auf Korrektheit, was die statistische Leistungsverteilung betrifft ), dann sind wir für den Hochtonbereich bei einer anteiligen Verstärkerleistung von 100 W.
    Da wir den Hochton um 12 dB absenken, müssen wir etwa 94W an Widerständen verbraten, der Hochtöner wird mit ca. 6 W belastet.
    Ich verstehe allerdings nicht, was uns dieses Beispiel zeigen soll.
    Vielleicht, dass eine 20W / 25mm-Schwingspule eines Treibers, der im leistungsrelevanten Bereich 110 dB liefert ( wie z. B. der HD 120 ) für eine 500W-Kombi mit 98 dB Wirkungsgrad mehr als ausreichend ist :)

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • tufkama
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    669
    • 17. November 2005 um 01:16
    • #13

    da hab ich auch mal ne frage zu: die jrx115 von jbl soll ja so ne sofitten haben in meinen beiden pelzigen freunden hab ich diese aber noch nicht gesehn wer hat den so ne 115 schon mal aufgehabt? auf der weiche oder im näheren umfeld der weich ist bei mir definitiv keine sofitte...näher hab ich mir das auch noch nicht angeschaut....

    sollte man ja aber auch leuchten sehn im normalfall von außen oder? damit man wenn es leuchtet die leistung zurück nimmt?

  • sörn
    Beiträge
    1.188
    • 17. November 2005 um 01:39
    • #14

    Nein, so ist das eigentlich nicht gedacht.
    Die Sofitte sieht man normalerweise nicht von außen.

    Wie schon erwähnt: Wenn das ordentlich dimensioniert ist, hören sich die TMT auch schon übelst an, wenn die Lampe anfängt zu leuchten, d.h. der Hochtöner am Limit ist.

    Man sollte also merken, wenns genug ist.

  • tufkama
    Beiträge
    669
    • 17. November 2005 um 01:54
    • #15

    naja die teile hab ich auf der weiche vermutet wo sie aber definitiv nicht drauf sind....egal sind sie eben wo anders wo ich sie nicht sehen kann...

    wenn mir mal so ne sofitte kaputtgeht werd ich sie eh spätestens dann suchen müssen....

    aber soweit hab ich die teile noch nicht gequält das der fall eingetreten ist...

    ampmäßig hängen die an einer Yamaha P-3500 S und die lief schon einigemale auf vollanschlag aber den ls hats sichtlich nicht geschadet...

    weis ja auch nicht ob man den leistungsangaben trauen kann

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 17. November 2005 um 09:04
    • #16
    Zitat von "audio-zenit"

    Leistungsverteilung wäre noch zu definieren, aber wenn ich den HT-Anteil mal mit 20% beziffere ( ohne Anspruch auf Korrektheit, was die statistische Leistungsverteilung betrifft ), dann sind wir für den Hochtonbereich bei einer anteiligen Verstärkerleistung von 100 W.

    ... bei einer Trennfrequenz zwischen 1 und 2 kHz wirst Du bei einigen Titeln "zeitgenössischer Musik" mit 20 % nicht so ganz klarkommen ... :)

    Zitat von "audio-zenit"

    Da wir den Hochton um 12 dB absenken, müssen wir etwa 94W an Widerständen verbraten, der Hochtöner wird mit ca. 6 W belastet.

    ... ich bin doch ein wenig verwundert, wie Du offenbar Weichen dimensionierst, wenn Du Widerstände mit fast 100 Watt "zum Verbraten der Leistung" in Betracht ziehst (... doch nicht etwa mit Taschenrechner die Filter berechnen ... und der Rest wird mit Widerständen, Saug- und Sperrkreisen dann "gerichtet" ???) ... :roll:

    Zitat von "audio-zenit"

    Ich verstehe allerdings nicht, was uns dieses Beispiel zeigen soll.

    ... daß es einfach betriebssicherer ist, wenn man die verwendeten Treiber leistungsmässig richtig für die geplante Anwendung dimensioniert !

    Ich habe auch kein Problem damit, wenn für Einsteiger preiswertere Hörnchen mit Sofitten verbaut werden ... nur sollte man jungen DJs dann auch ehrlich sagen, wo die Leistungsgrenzen wirklich liegen !
    Und Hobby-DJs geben sich auch nicht mit geringeren Lautstärken als Tanz-Mucker zufrieden !

    Ich kenne (wie Du sicher auch ... ) viele Musikalienhändler und Tonanlagenverleiher, bei denen die von mir angesprochenen Probleme tagtäglich sehr real sind (und keineswegs "graue Theorie" ...).

    Die zumeist jungen - und oft mit Audiotechnik noch recht unerfahrenen - Hobby-DJs schießen unterdimensionierte Hörnchen (sogar MIT Sofitten !) regelmässig ab ... einige melden sich hier im Forum und suchen Hilfe ... andere gehen vielleicht auch mit ihren Eltern wütend in den Laden, wo sie die Boxen gekauft haben (... wo dann die "Schuldfrage" geklärt wird ...). Der Kunde verläßt dann i.d.R. mit Ersatzsofitten bzw. -schwingspulen wieder den Laden - bis zum nächsten "GAU".

    Zitat von "audio-zenit"

    Vielleicht, dass eine 20W / 25mm-Schwingspule eines Treibers, der im leistungsrelevanten Bereich 110 dB liefert ( wie z. B. der HD 120 ) für eine 500W-Kombi mit 98 dB Wirkungsgrad mehr als ausreichend ist :)

    ... wenn dem so wäre, könntest Du ja auf Glühlampen gut verzichten ... :wink:

    Mal grundsätzlich:
    Ich wollte eigentlich nur mal darauf hinweisen, daß einige Anbieter (Anzahl tendenziell steigend ...), um einen möglichst niedrigen Verkaufspreis zu erzielen, preiswerte - leistungsmässig eher unterdimensionierte - Horntreiber verbauen und diese (wie auch in einigen preiswerten "HiFi-Boxen" üblich) mit Sofitten - oder anderen Maßnahmen - vor der sofortigen Zerstörung schützen.

    Natürlich gibt es auch "etwas teurere" Boxen, in denen Sofitten arbeiten (Community machte sowas früher auch ...).

    Daß auf diese Thematik aber so heftig reagiert wird, hatte ich nicht erwartet ...

  • Mechwerkandi
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    • 17. November 2005 um 15:50
    • #17

    Zwischenfrage:

    Wer braucht eigendlich einen (wie auch immer gearteten...) HT-Schutz?
    oder:

    Muss ich die User vor ihrer eigenen Dämlichkeit schützen?
    oder:

    Hat man den notwendigen MT eingespart, weil man der Ansicht ist, die oberen drei Oktaven plus X mit einem Chassis abdecken zu müssen und dabei die Belastung aus den Augen verloren hat? :wink:
    oder:

    Ist der HT Schutz einfach nur die billigere Lösung?

  • DJheini
    Moderator
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    • 17. November 2005 um 21:13
    • #18
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Zwischenfrage:

    Muss ich die User vor ihrer eigenen Dämlichkeit schützen?
    oder:

    Nein, warum? Aus Schaden lernt man doch.

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Zwischenfrage:

    Ist der HT Schutz einfach nur die billigere Lösung?

    In den meisten Fällen vermutlich ja.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Sound-Klinik
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    • 18. November 2005 um 07:48
    • #19
    Zitat von "DJheini"

    In den meisten Fällen vermutlich ja.

    ... und wenn die kleine Debatte dazu beigetragen hat, daß jetzt mehr Einsteiger mitbekommen bzw. verstanden haben, daß es bei 1"ern (wie auch bei 1,4"ern) Unterschiede gibt (... der Halsdurchmesser ist eine Sache ... der Schwingspulendurchmesser - Stichwort: Belastbarkeit ! - oft eine ganz andere ...), dann haben sich die Beiträge in diesem Threat doch für viele Mitleser gelohnt. :)

  • Clyde
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    2
    • 18. November 2005 um 08:06
    • #20
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Zwischenfrage:

    Muss ich die User vor ihrer eigenen Dämlichkeit schützen?
    oder:

    Naja, wenn bei Mikrowellen z.B. drin steht das man keine Lebenden Tiere rein tun soll oder andere vermeintlich blöde Hinweise für den Benutzer, dann muss man doch von der Dämlichkeit der Benutzer ausgehen, oder?

    Ich denke bei der Boxenentwicklung gibt es mindestens genauso viele verschieden "Philosophien" wie es unterschiedlichen Musikgeschmack gibt.

    Und das ewige geplärr, alle anderen machen es Falsch und nur ich mache es richtig :roll: langweilt und nervt.
    Jeder verfolgt andere Ansätze, oder? Und andere Ziele bzw. Zielgruppen, oder?

    An dem Tag, wo irgendwann mal alle einer Meinungs sind, da geht die Welt unter...

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