also, wenn eine digitale musikaufzeichnung in irgendeinem prozess ins clipping (aussteuerung über 0db)gefahren wurde, ist dies nicht mehr rückgängig zu machen (gut...es gibt im professionellen Bereich die Möglichkeit der Clip-Restauration).
Ein späteres "leisermachen" hilft auch nicht mehr, zusätzlich verringert man nur noch weiter die best mögliche Ausnutzung der sowieso stark eingeschränkten Dynamik der 16bits.
Digitales EQing ist eine etwas hakelige Sache, im Studio sagt(e) man grundsätzlich so :Reduzierung einzelner Frequenzen ist erlaubt. Erhöhung verboten ! Hat sich mit modernern Sequencer Software etwas relativiert, da die durch 32bit float sich genügend neuen Headroom verschaffen haben und moderne Linear Phase EQ mit am Bord sind. Trotzdem lässt man aus klanglichen Aspekten die Erhöhung mit digitalen EQ lieber sein.
Moderne Produktion sind in der Regel bis auf 0db ausgesteuert, sobald ihr am Gain oder EQ rumspielt, kommt es sofort zu Übersteuerung, mag man nicht sofort bei jedem Lied hören, da nur einige Samples ins Clipping gehen, aber je nachdem, wie stark das Material durch Limiter komprimiert worden ist, kann es beim nächsten Musik-Stück viel mehr clippen/verzerren als davor.
So noch ein Tipp, die ganze Phasenschweinereien lassen wir aussen vor: wenn ihr trotzdem hin und her EQen wollt, reduziert euer EQ-Pre-Gain immer soweit, wie das meistverstärkte Frequenzband.
Beispiel: ihr wollten den bass bei 80hz um +6 db erhöhen und die höhen bei 12khz um +3, dann reduziert den Pregain auf -6db. Wenn ihr kein PreGain habt, lasst die Finger von Erhöhungen.