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  4. Mischpulte & Signalquellen

Behringer DCX 2496 hat unterschiedliche Ausgangspegel

  • Poison Nuke
  • 22. April 2006 um 15:45
  • Poison Nuke
    Gast
    • 22. April 2006 um 15:45
    • #1

    Hio,

    nutze eine DCX2496.
    Signal bekommt sie von einem UB-1204 Mischpult, ebenfalls vom Ohr. Die Ausgangsspannungen der beiden MainOuts sind per Mulitmeter gemessen vollkommen identisch, und die MainMix Regler werden nicht mehr verändert.

    Die MainOuts gehen auf Input A und Input B.
    Geroutet wird:
    A auf 1 und 2,
    B auf 3 und 4.
    5 und 6 sind frei.

    Bei den Inputs sind ALLE Optionen auf Off, kein Delay, kein EQ, gar nix.
    Bei den Outputs sind ebenfalls alle X-Over aus, keine EQs nur auf 3 und 4 habe ich ein LongDelay von 18ms.

    Wenn ich jetzt mit dem Mulitmeter die Ausgänge durchmesse, dann hat 3 und 4 bei einem Sinus egal welcher Frequenz einen ca 1,8dB zu hohen Ausgangspegel.
    Auch wenn ich nun die beiden Inputs tausche, passiert das gleiche. Ebenfalls, wenn die Eingänge verschieden geroutet werden. Und auch wenn das Deleay deaktiviert ist, passiert es.

    Bei den Ausgängen 5+6 habe ich hingegen einen zu niedrigen Ausgangspegel.
    Zur Zeit habe ich die Ausgänge mithilfe von den Gaineinstellungen genau angeglichen, aber das dürfte doch eigentlich nicht sein, oder?

    Hat die DCX vielleicht einen Defekt, oder ist das normal??

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 22. April 2006 um 20:08
    • #2

    Normal ist das sicherlich nicht, das gerät muss bei den beschriebenen Einstellungen überall gleichen Pegel rausgeben.
    Überprüf nochmal alles und wenns trotzdem nicht passt wünsche ich dir viel Spaß mit dem ach so tollem Behringer Service.

    Gruß
    Thomas

  • Poison Nuke
    Gast
    • 22. April 2006 um 22:44
    • #3

    da habe ich schon angerufen, was kam raus:
    ein riesengroßes Fragezeichen am Telefon :(


    der meinte höchstens, das Gerät einschicken...nur was mach ich dann in den paar Wochen? Ist ja nicht so, dass ich die Behringer nicht brauche.

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 22. April 2006 um 23:37
    • #4

    wenn du rein praktisch ne amp dranhast, merkst du den pegelunterschied dann immernoch? kann sein das genau bei der Frequenz, die du sinus-artig draufgibst, bauteiltolerenzen bestehen. mit was für ner f hast du gemessen?
    probiers mal mit amps, solange das ding tut was es soll ist doch alles okay

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 22. April 2006 um 23:47
    • #5

    @ deltamax: Gute Idee mit dem Amp :!:
    Der vermeintliche Fehler müsste sich um den Gainfaktor des Amp's multiplizieren. Selbst mit einem miesem Multimeter sollte bei 1 kHz eine Signifikanz zu erkennen sein.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Poison Nuke
    Gast
    • 23. April 2006 um 07:41
    • #6

    also ich habe mit 10 verschiedenen Frequenzen zwischen 30Hz und 1000Hz gemessen. Überall genau der gleiche Unterschied.

    Wenn ich die Amps dran habe, dann messe ich mit dem Multimeter an deren Ausgängen ebenfalls eine unterschiedliche Spannung, welche parallel zu denen des DCX ist.

    aber mir fällt gerade ein, das ich irgendwo noch ein SPL_meter habe. Könnte ja mal alle LS einzeln an einer definierten Position von der Membran durchmessen.

    Werde die Ergebnisse dann auch posten :)

  • Poison Nuke
    Gast
    • 23. April 2006 um 13:10
    • #7

    so, ich habe mal mit dem SPL Meter ca. 1cm vor der Membran gemessen (um auch wirklich alle Raumeinflüsse auszuschließen).


    Komischerweise war der Pegel hinten um genau den Teil zu leise, wie ich die Ausgänge runtergeregelt habe.

    Nur irgendwie versteh ich das absolut nicht. Die Endstufen sind alle auf Mittelstellung. Wenn ich am Ausgang eine höhere Spannung habe, dann sollte die Endstufe bei gleichem Verstärkungsfaktor doch eigentlich lauter spielen, oder?

    sehr komisch das Ganze.
    Werde nächste Woche zwei neue Messmikrofon kaufen und dann mal genauere Messungen machen

  • deep-house
    Verifiziert
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    798
    Marktplatz Einträge
    3
    • 23. April 2006 um 17:42
    • #8

    weil es mit endstufe ok ist, nehme ich an es ist war der 1. messung der ausgang mit keinem üblichen abschlußwiederstand von 10k belastet? evtl. reagiert der dcx darauf unterschiedlich. das meßgerät liegt bestimmt im meg ohmbereich

    miß doch an der endstufe die ausgangsspannung und steck die nur auf die ausgänge um. die endstufe zur sicherheit auch mit 16ohm last.

    gruß uwe

    Gruß UweS.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 23. April 2006 um 20:52
    • #9

    Die direkte Messung am Gerät ist imho die genauste, weil auch ein Amp oder die Boxen Toleranzen aufweisen!

    Gruß
    Thomas

  • sörn
    Beiträge
    1.188
    • 24. April 2006 um 01:01
    • #10

    Nicht unbedingt.
    Durch Nutzung eines Amps als Messverstärker, dessen Verstärkungstoleranz wohl im <5%-Bereich (Wenn nicht sogar <2%) liegen dürfte, verringert man den Einfluss der Messfehlereinflüsse der Messeinrichtung, vor allem bei Qualitativer Messung, die hier wohl angebracht ist, um überhaupt mal signifikante Ausgangspegelunterschiede aufzudecken.
    Gedankengang "Wenn die Pegel nach Verstärkung nicht stark auseinanderliegen, können sie direkt hinter dem DCX auch nicht sign. auseinanderliegen".

  • Poison Nuke
    Gast
    • 28. April 2006 um 18:21
    • #11

    obwohl mich dennoch eins verwundert:

    wenn denn das Messgerät an den ersten beiden Ausgängen des DCX sehr ähnliche Spannung misst, wie kann ich dann an den beiden anderne Ausgängen zweimal eine um den gleichen Faktor abweichende Spannung messen?
    Weil auch wenn die DCX auf einen hohen Ausgangswiderstand reagiert, sollte sie es nicht an allen 6 Ausgängen gleich tun?

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