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Welcher Laser?

  • >>zeppi<<
  • 1. Mai 2006 um 18:50
  • >>zeppi<<
    Beiträge
    683
    • 10. Mai 2006 um 19:11
    • #21

    naja der spooky ist knapp 4 mal teurer für ein bißchen helleres licht???

    wie sieht das denn mit LSB aus? bruacht man beim 10mw Spooky schon einen?

  • dj-backspin
    Beiträge
    280
    • 10. Mai 2006 um 19:20
    • #22

    Nein, ich glaube nicht da der Spooky schon eine Tüv Abnahme besitzt. Jedoch hab ich hierzu keine 100% verlässlichen Angaben da es hierbei um ein "Grenbereich" handelt.
    Rein rechtlich braucht man aber kein Lsb da wie schon gesagt der Laser eine Tüv abnahme besitzt.

    >Aber vielleicht könnten da noch ein paar Kollegen was dazu posten, vielleicht hat sich ja schon mal jemand mit dem Problem befasst. Mich würde dass nämlich auch mal intressieren wie es damit steht :wink: <

    Gruß>Tobi

    Rock on!!

  • databass.ch
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    1.197
    • 10. Mai 2006 um 20:06
    • #23
    Zitat von &quot;Spin Doctor&quot;

    Rein rechtlich braucht man aber kein Lsb da wie schon gesagt der Laser eine Tüv abnahme besitzt.

    Stimmt nicht! LSB und TÜV Abnahme sind zwei verschiedene Dinge :!:

    Fakten:

    1: Auch ein Spooky muss bei jedem neuen Aufbau angemeldet werden! Dazu gehört auch ein Sicherheitskonzept aus dem ersichtlich ist, was für Massnahmen getroffen werden um die Einhaltung der MZB im Publikumsbereich zu gewährleisten. Dieser Anmeldung wird das Spooky Gutachten beigelegt.

    2. Das Amt (ich weiss nicht, wie das in Deutschland genau heisst) kann, wenn ihnen diese Anmeldung aus irgendeinem Grund nicht "gefällt" (unseriös, unvollständig, unlogisch, schlecht gelaunt) TROTZDEM eine Abnahme des TÜV's vor Ort verlangen.

    3. Beim Betrieb müssen diverse Sachen eingehalten werden: ein LSB muss anwesend sein, der Laser und die Absperrungen müssen wie angemeldet aufgebaut sein!

    Hier das Spooky Zertifikat als PDF:
    http://www.databass.ch/temp/forum/spookyzertifikat.pdf

  • dj-backspin
    Beiträge
    280
    • 10. Mai 2006 um 20:35
    • #24
    Zitat

    3. Beim Betrieb müssen diverse Sachen eingehalten werden: ein LSB muss anwesend sein, der Laser und die Absperrungen müssen wie angemeldet aufgebaut sein!



    Diese Aussage find ich immer recht fraglich denn mal ganz ehrlich ich hab bei div. Va's mit Laser noch nicht wirklich einen Menschen mit Lsb Schein getroffen.
    Ich gehe doch auch schwer davon aus dass es machncher Veranstalter nicht so genau nimmt mit dem Lsb.
    Wenn ein "Tüv" geprüfter Laser fachgerecht intalliert ist und alle Sicherheitsabstände sowie die zu beachtende Mindesthöhe eingehalten wird sagt niemand was.

    Nur wenn ein China-Laser mitten im Raum hängt und den lieben Leuten die Netzhaut weglasert wird dass wohl beanstandet werden :grin: .


    Gruß>Tobi

    Rock on!!

  • databass.ch
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    1.197
    • 10. Mai 2006 um 20:51
    • #25
    Zitat von &quot;Spin Doctor&quot;



    Diese Aussage find ich immer recht fraglich denn mal ganz ehrlich ich hab bei div. Va's mit Laser noch nicht wirklich einen Menschen mit Lsb Schein getroffen.

    Vorschriften und wie es in der Praxis aussieht sind bekanntlich zwei paar schuhe ;) Zugegebenermassen seh' ich die notwenigkeit eines LSB bei einem vorprogrammierten, DMX-gesteuerten Gerät wie dem Spooky auch nicht ganz. Bei anderen Geräten jedoch schon, da hier bei einem Bedienungsfehler die MZB schnell überschritten werden kann. Aber meineswissen macht das Gesetz hier nicht keinen Unterschied! Es gibt auch DMX gesteuerte Laser bei denen die Scangeschwindigkeit per DMX gesteuert werden kann :shock:

  • >>zeppi<<
    Beiträge
    683
    • 10. Mai 2006 um 23:17
    • #26

    alles in allem ist es doch einfacher sich den 5mw laser fpr kleinere veranstaltungen zu beschaffen!

    beurteilungen kenn ich nur gute darüber auch was output betrifft!

  • AndyS
    Beiträge
    105
    • 16. Mai 2006 um 22:27
    • #27
    Zitat von &quot;root&quot;


    Was meinste denn damit? Also die meisten DPSS Laser werden auch von einer Laserdiode gepumpt :wink:

    DPSS= DIODE pumped solid state

    ...ich würde mich sogar dazu hinreißen lassen zu sagen, dass alle DPSS Laser
    diodengepupmpt sind!

    Allerdings ist das Strahlprofil nicht das einzige Kriterium eines (echten) Lasers!!

    Gruß,
    Andreas

  • >>zeppi<<
    Beiträge
    683
    • 16. Mai 2006 um 22:47
    • #28

    Wobei ein "echter Laser" auch gern mal Umständlich ist,

    ich würde mir ja gern mal live son ding angucken, also ich meine den Laser-Scanner den ich gepostet habe etwas weiter oben, das video von mediazero ist jetzt nicht so sehr gut!

    Nur schnelle Spiegelbewegungen und sowas...

  • AndyS
    Beiträge
    105
    • 20. Mai 2006 um 15:16
    • #29

    Wem sagst du das!
    Laser sind in erster Lienie sehr effiziente Energievernichtungsmaschinen!

    Gruß,
    Andreas

  • laserdj_17
    Beiträge
    18
    • 23. Mai 2006 um 09:48
    • #30

    dpss und richttige laser?hallo?tzz ^^
    richtige laser sind gaslaser! ok ok da brauchste wenn du 5W haben möchtest nen 32Acee anschluss und wasser aber dafür haben gaslaser sehr gute strahldaten!und sind halt ein bissle grösser aber was solls ^^ sorry für diese offtopic ^^

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 23. Mai 2006 um 11:35
    • #31

    Wieso soll nur ein Gaslaser ein "richtiger Laser" sein? Als Laser wird gemeinhin eine Apparatur bezeichnet, die Laserlicht (kohärent, gleiche Frequenz, Polarisation) erzeugt, dabeist es Wurst, ob durch Gase, Kristalle oder sonstwas.

    Ich durfte im Physik-Praktikum übrigens schon mit einem Diodengepumpten NdYAg Laser (15kW Impulsleistung) Löcher in diverse Gegenstände brennen. Das sieht aus wie bei einem Brennglas.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 24. Mai 2006 um 11:10
    • #32

    Um mal kurz Klarheit zu bringen:

    LASER = Light amplification by stimulated emission radiation.

    Heisst: im Gegensatz zu "normalen" Lichtquellen, bei denen die die Relaxation durch einen spontanen Prozess geschieht, ist die Emission hier stimuliert. Was heisst das? Wenn ein Molekül im elektronisch angereten Zustand ist, kann es diesen wieder verlassen, indem es z.B. ein Photon (~Licht) mit entsprechendem Energiegehalt abstrahlt und somit in seinen Grunszustand zurückkehrt. Das Molekül tut das, wenn "es Lust dazu hat", typischerweise nach einigen Nanosekunden (statistisch gemittelt). Dies ist die spontane Emission.
    Bei der stimulierten Emission sieht der Fall ein wenig anders aus: Gehen wir von einem Molekül im angereten Zustand aus, das seine Ernergie noch nicht abgegeben hat. Setzt präparieren wir ein zweites Molekül auch in den angeregten Zustand (durch Energiezufuhr, wie auch immer die jetzt erstaml aussehen mag( optisch, thermisch, elektrisch...)) Jetzt lassen wir das erste Molekül ein Photon emittieren, während sich das zwete Molekül noch im angeregten Zustand befindet. Trifft dieses Photon jetzt auf das zweite Molekül, ist dieses gezwungen, genau in diesem Moment auch ein Photon abzugeben. Dieses hat die Eigenschaft, dass es die gleiche Energie besitzt wie das ursprüngliche Photon (daher die Monochromie von Laserlicht), zum anderen hat es die gleiche Phase (bezogen auf die Schwingung der elektromagnetischen Welle), da es ja zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Ort gestartet ist.
    Stellen wir uns jetzt diesen Vorgang viele, viele Male vor, dann haben wir nicht nur ein Photon, das die Emission induziert, sondern sehr viele. Daher rürhrt die Verstärkung der Emission.
    Wie kann man das technisch umsetzen?
    Zuerst muss man sicherstellen, dass das erste Photon auch auf ein angeregtes zweites Molekül trifft. Daher packt man das Lasermedium (hier: unsere (Farbstoff-)Moleküle) zwischen zwei Spiegel, man baut also einen Resonator. Diese Spiegel sind recht hoch reflektierend, aber nicht vollständig, denn irgendwann wollen wir ja, dass das Licht auch mal ausgekoppelt wird.
    Den zweiten Punkt, den man gewährleisten muss, ist, dass sich genug Moleküle im angeregtem Zustand befinden. Dazu braucht man Energie, und zwar viel --> Pumpen des Lasers. Weiterhin braucht man spezielle Moleküle, da normalerweise der Grundzustand stärker besetzt ist, als der angeregte Zustand. Man braucht also die sogenannte Besetzungsinversion, bei der sichergestelt wird, dass der höhere Zustand stärker besetzt ist, als der tiefere Zielzustand.
    In einem Zwei-niveau-system ist das nicht möglich, man braucht also noch mindestens eine dritte Stufe. Dann hat man einen Drei-Niveau-Lser gebaut. (AR-Ionen oder CO2 Laser sind Vertreter dieser Gattung). Drei-Niveau-Laser zeichnen sich allerdings dadurch aus, dass der BEsertzungsunterschied nur sehr gering ist, man muss also viel Leistung hineinstecken, um die Inervsion (die für den Laserprozess nötig ist) zu erhalten.
    Verwendet man ein Lasermedium mit einem 4. Energieniveau, das sehr kurzlebig ist, ist im Laserausgangsniveau (dem 3.) immer eine höhere Besetzung gegeben. Man muss also "nur" in das erste Niveau anregen, den Reste besorgt das System von alleine. Daher brauchts bei einem 4-Niveau-Laser nicht so viel Pumpenergie (prominentes Bsp: Nd:Yag Laser).
    Sogenannte Laserdioden funktionieren nach dem gleichen Prinzip, nur dass die Resonatorspiegel in der Diode eingebaut sind. Da der Spiegelabstand dadurch sehr gering ist, verliert der Resonator an Güte (Stichwort: Fabry-Perot-Interferometer). Als Resultat erhält man zwar Laserlicht, das aber hinsichtlich Farbreinheit, Kohärenz und Polarisation nicht sonderlich performant ist (Grund: im "langen" Resonator interferieren sich solche Photonen weg, nur solche, deren Phase und Frequenz genau zum Resonator passen, werden durch ihn transportiert und nehmen somit am Laserprozess teil).

    Ergebnis: es gibt keine echten und falschen Laser, nur gute und schlechte :)


    Ich hoffe, das war einigermassen verständlich, mit Bildchen wär es schöner (hab ich leider im Moment keine Zeit zu).
    Bie Interesse könnte ich noch erläutern, wie man kurze Laserpulse mit hoher Leistung erzeugt (wurde eben ja kurz erwähnt), ich denke aber, das hat mit VAT nichts zu tun und ist auch nicht notwendig zum Verständnis der Laservorgänge.

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