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Hilfe ! Party endet mit Endstufen Massensterben - Quad 405

  • krautundrüben
  • 1. Oktober 2006 um 16:51
  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 16:51
    • #1

    Hallo,
    gestern ist eine 2tägige Party von einem Kumpel von mir zuende gegangen.
    Die Party war ja der absolute hammer !
    Insgesamt sind 6 Hifi Endstufen verbraten worden ,und alle hatten einen anderen defekt .
    Nr1 Transportschaden,Nr2 Bierdusche ,Nr3 Akku tiefentladen (Car Amp) , Nr4 Verweigert wegen des (was wir erst später festgestellt haben) unsauberen Stroms des Generators den dienst ,Nr5 Thermisch überlastet,Nr 6 (Quad 405) platzten die elkos.

    Wirklich ein Disaster : 2 hatten nur leichte Defekte (Sicherung usw) ,die funktionieren wieder,aber vorallem der Quad 405 macht mir sorgen :

    Jmd hat den aus dem Hifi Regal seines Vaters ausgeliehen und ich würde gerne versuchen ihm diesen Anschiss zu ersparen.
    Also der Auslöser des defektes war einerseits der unsaubere Strom vom Generator (Bei späterem nachmessen ist herausgekommen : Unter last 223V 53Hz ohne Last 245V 57Hz mit ordentlich schwankungen)
    Der 2.Grund war ein (scheinbar schon länger) falsch eingestellter Eingangsspannungsschalter : Es gibt die möglichkeit den Amp auf 230V zu stellen ,aber er steht auf 220V.Das dürfte an sich ja kein Problem sein ,nur bei 25 Jahre alten Elkos & Spannungsspitzen könnte das doch evtl. ein Mitauslöser gewesen sein.

    Eine Frage ist jetzt : Sollte ich versuchen den Amp zu reparieren ? Ich habe erfahrung mit elektronik und kann auch mit einem Lötkolben umgehen ,aber ich habe ausser einem Multimeter & einem Signalgenerator keine Messelektronik

    Meine Theorie ist ja : Der Generator lieferte eine zu hohe Spannung ,was dann im Amp eine zu hohe Versorgungsspannung (norm. +/- 50V)
    geführt hat .die Elkos wurden heiss und sind schließlich geplatzt .Die Endstufensicherungen scheinen durchgebrannt zu sein (Ist ja klar : zu hohe Betriebsspannung = übermäßiger Anstieg v. Ruhestrom)

    Ich würde jetzt die Elkos und die Sicherungen tauschen und dann nochmal probieren die kiste anzuschmeissen.Ist das sinnvoll ,oder ratet ihr mir davon ab?

    Wir brauchen unbedingt hilfe !
    Danke

  • eraser
    Verifiziert
    Beiträge
    4.185
    • 1. Oktober 2006 um 17:16
    • #2

    http://www.hifi-forum.de :roll:

  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 17:35
    • #3

    Helfen mir nicht -_-

  • eraser
    Verifiziert
    Beiträge
    4.185
    • 1. Oktober 2006 um 18:03
    • #4
    Zitat von "KrautundRüben"

    Helfen mir nicht -_-

    unfreundliches Pack :grin:

    naja ich kann dir auch nich helfen frag ma die Manuela ;)

  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 18:19
    • #5

    Jmd zu helfen ist ja keine Pflicht . Unfreundlich finde ich sie nicht ,aber irgendwie ist es doch der sinn eines forums zusammen eine lösung für ein Problem zu finden.

  • partymucke
    Verifiziert
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    1.427
    Marktplatz Einträge
    1
    • 1. Oktober 2006 um 18:30
    • #6

    Weiß nicht, ob jemandem zu helfen ist, der ne ganze Batterie Hifi-Zeugs verheizt, anstatt einfach ne kleine PA auszuleihen. :?

    Aber im Ernst, kenne den Verstärker leider nicht, daher keine kompetente Hilfe möglich.
    Aus dem Bauch heraus würde ich die offensichtlich defekten Teile tauschen und dann mit kleineren Sicherungen versuchen.
    Wenns dann irgendwo anders noch raucht weißt Du wenigstens, wo Du zu suchen hast. :grin:

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • mucker
    Beiträge
    401
    • 1. Oktober 2006 um 18:49
    • #7

    [quote="Partymucke"]Weiß nicht, ob jemandem zu helfen ist, der ne ganze Batterie Hifi-Zeugs verheizt, anstatt einfach ne kleine PA auszuleihen. :?

    Eben :wink:

    (Tut mir aber trotzdem leid, daß das Ganze zu Schrott gegangen ist)

    Gruß

    Mucker

    Gruß

    Mucker

    Ich kaufe und verkaufe nur "amtliches"

  • Fischback
    Beiträge
    1.387
    • 1. Oktober 2006 um 19:13
    • #8

    Oo ,
    manche lernens erst wenns zu spät is

    Schreibfehler sind absicht und dienen der allgemeinen Brettunterhaltung

    mfg maTze

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Oktober 2006 um 19:40
    • #9
    Zitat von "KrautundRüben"

    Ich würde jetzt die Elkos und die Sicherungen tauschen und dann nochmal probieren die kiste anzuschmeissen.Ist das sinnvoll ,oder ratet ihr mir davon ab?

    Wir brauchen unbedingt hilfe !
    Danke

    sofern die Sicherungen vor den Elkos sitzen, was ich für höchstwahrscheinlich halte, ist das schon so, auf jeden Fall die Elkos raus, gut säubern alles, neue rein. Sicherungen erneuern, Test.
    Falls es dann wieder plöppt hats die Endstufen eh schon erwischt, = Werkstatt. Dein Risiko ist lediglich einen Satz Elkos zu zahlen ohne daß sie funzt. btw. sind neue 63V Elkos nicht größer als alte 50V Typen. Nimm diese...
    Übrigends glaub ich weniger an "Überspannung", die deutlich zu hohe Frequenz ist übler --> Trafos geben ihre Nennspannung frequenzbezogen ab, bei höheren Frequenzen steigt das unproportional an. Ein Generator der über 50Hz dreht ist definitiv ein Fall für die Tonne bzw. Ebay, weil absolut PA-untauglich.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 19:48
    • #10

    es geht nicht um einen billigen autoverstärker ,es geht um den Quad 405 vom Vater eines Kumpels.Das ist sicher kein billiger Batteriescheiss.

    http://www.quad-hifi.de/end-405-a.html

    Es geht darum ,er darf nicht merken das das ding kaputt war /ist.
    Deshalb versuche ich es bis morgen zu reparieren ,und wollte nur fragen ob irgendjemand der erfahrung mit solchen endstufen hat meine vorgehensweise für richtig empfindet oder oder ob ich es anders machen sollte.

    Falls ich das nicht schaffe ,wird er wirklich stress bekommen.


    Manche Leute haben nicht das geld eine Pa zu mieten.
    Der Batterieverstärker war eine Notlösung ,also mein Backup-System.
    Ich denke unsere ausstattung wäre ohne die ausfälle mehr als ausreichend gewesen.2 Arls + 2 ULB Sats ,Aktiv getrennt, für 20 Leute in einem ca. 30qm großen zelt.Und unterhalten wollten wir uns auch noch ,also war ein spl von mehr als 100db unerwünscht.

    Ich kannte den Generator nicht ,der war in einer schwalldämpfenden box eingebaut.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Oktober 2006 um 19:55
    • #11

    ist doch egal ob das ein Holly ist oder ein Mark Levinson, wenn das Netzteil gepinkelt hat ist die Vorgehensweise stets die Gleiche. Sofern du diese Elkos und die sicherungen auch da hast - nur zu :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 19:57
    • #12

    Jede Endstufe hat ihren eigenen Sicherungssatz.
    Da die Reperatur sehr eilt werde ich erstmal beide Endstufen abklemmen ,
    sehr Spannungsfeste 470µF Elkos einsetzen ,um zu schauen ob trafo und gleichrichter noch intakt sind.

    Der Generator ist wirklich müll,aber das wusste nur der besitzer ,und keiner von uns.Letztes jahr hatten wir 2 vorzügliche Honda Generatoren ,da war alles in ordnung.

  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 20:23
    • #13

    Also gleichrichter & Trafo sind wunderbar in ordnung .
    Leerlaufspannung ist 51V .
    Also ,Elkos tauschen ,Sicherungen austauschen ,dann müsste es gehen.
    Ich konnte es nich lassen und hab eine Endstufe kurz angeschlossen.Wegen der kleinen Siebelkos hat es extrem gebrummt ,und die sicherungen sind nach einer sekunde wieder durch gewesen ,aber ist ja eigendlich logisch bei dieser Restwelligkeit(..oder?)
    Es gibt keine Bauteileerwärmung u kein gestank =D

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Oktober 2006 um 21:12
    • #14
    Zitat von "KrautundRüben"

    Also gleichrichter & Trafo sind wunderbar in ordnung .
    Leerlaufspannung ist 51V .
    Also ,Elkos tauschen ,Sicherungen austauschen ,dann müsste es gehen.

    so seh ich das auch 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 21:21
    • #15

    Ah die Experten sind da :grin:
    Danke für eure kompetente Hilfe !
    Es macht mir nur sorgen ob es normal ist das es bei meinem kurzen wiederbelebungsversuch die sicherungen rausgeflogen sind.
    Hätte die sicherung nicht halten müssen?

    Ich weiß es ja nicht ,aber der Amp ist irgendwie sehr komisch .

    Hat einen riesigen Trafo und eine richtig massive Wärmeableitung ,aber ist mit Kabel auf Klingeldrahtdicke verdrahtet.Ausserdem sieht die endstufe sehr primitiv aus.

  • eraser
    Verifiziert
    Beiträge
    4.185
    • 1. Oktober 2006 um 21:24
    • #16

    jetzt nachdem ich die Bilder gesehen hab...weiß ich auch um welchen es sich hierbei handelt....das ist ein unter Hifi_high-End Freunden sehr sehr beliebter da günstiger und doch extrem gut klingender kleiner Amp...

    würd da aufpassen nicht das der Besitzer das an minimalen Klangunterschieden merkt, wenn du daran rumbastelst :!:

  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 21:26
    • #17

    wird er nicht .er hat einen Röhrenamp ,der 405 war seit jahren nichtmehr an.
    das hat die 25jahre alten elkos wahrscheinlich noch weiter geschwächt

  • 18tbx46
    Beiträge
    97
    • 1. Oktober 2006 um 21:38
    • #18

    Wenn die Sicherungen wieder geflogen sind, hast du noch
    ca. eine 5% Chance, dass die Endstufe noch geht.

    Sehr wahrscheinlich, dass die durch ist; laut Schaltbild
    sitzen die Sicherungen nach den Elkos vor den Endstufen.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Oktober 2006 um 21:56
    • #19
    Zitat von "18TBX46"

    laut Schaltbild
    sitzen die Sicherungen nach den Elkos vor den Endstufen.


    selbsterklärend: dann sind sie nicht von den elkos geflogen sondern ... :shock:

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  • krautundrüben
    Beiträge
    447
    • 1. Oktober 2006 um 21:59
    • #20

    Genau.
    Aber wenn eine (ich schätze mal) Klasse A/B Endstufe eine zu hohe Betriebsspannung bekommt und dazu durch die extrem wellige versorgungsspannung ausgesteuert wird (der Verstärker ist ja nicht symetrisch)sehr viel mehr strom zieht als normalerweise.
    Stellen wir uns vor es wären keine elkos im netzteil ,was würde dann passieren?

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