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verständnissfrage

  • audigy
  • 3. Oktober 2006 um 12:03
  • audigy
    Beiträge
    802
    • 3. Oktober 2006 um 12:03
    • #1

    hi
    ich habe mal eine frage
    wenn man als beispiel 2 arls parallel schaltet hat man doch 4ohm oder?
    und braucht man dann auch 1200W damit jede 600W bekommt'? oder haben beide 600W wenn die endstufe 600W ausgibt?


    mfg

  • t-bone
    Verifiziert
    Beiträge
    1.474
    • 3. Oktober 2006 um 13:03
    • #2

    Ja also wenn man egal welche zwei gleichen chassies mit je 8Ohm Parallel schließt, dann bekommt man immer 4Ohm, bei gleicher Leistungsaufnahme, der vorteil darin besteht nur, dass dann der AMP mehr Leistung abgeben kann, da der Widerstand eben geringer ist.

  • mike j.
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    2.924
    • 3. Oktober 2006 um 13:15
    • #3

    Um nun kurzerhand deine Frage zubeantworten: Du brauchst 1200W an 4 Ohm Endstufenleistung.

    Erklärung:

    Wenn du einen dran hast dann hast du 8 Ohm, im Datenblatt der Endstufe steht dann dass diese Beispielsweise 400W RMS bringt, das heißt der Sub bekommt 400W ab, soweit sollte das noch nachvollziehbar sein.

    Jetzt hängst du 2 Subs 8Ohm parallel, macht 4 Ohm, das heißt die Endstufe "sieht" an ihrem Ausgang 4 Ohm und befeuert das Pack auch mit ihrer 4 Ohm Leistung, das sind dann hier 600Watt als Hausnummer.

    Wenn du jetzt 2 IDENTISCHE 8 Ohm Subs parallel hast, dann teilt sich diese Leistung nach dem Stromteilerprinzip genau 50:50 auf beide Subs auf, das heißt einer bekommt 300W RMS.

    Sind es zwar zwei 8 Ohm Subs, aber nicht gleiche Treiber, Bauart und so weiter, dann haben die wahrscheinlich nichtmehr identische Widerstände, da Lautsprecher über die Frequenz gesehen verschiedenste Widerstände haben (Impedanzkurve!). Hier teilt sich der Strom dann unsymmetrisch auf und es kann dann sein dass ein Sub 500W bekommt und der andere 100W, aber das ist jetzt etwas weit ausgeholt um Deine Frage zu beantworten.

    Zitat

    der vorteil darin besteht nur, dass dann der AMP mehr Leistung abgeben kann, da der Widerstand eben geringer ist.

    Das stimmt schon, aber Erfahrungsgemäß bekommt man am sichersten am meisten Leistung aus einer Endstufe, wenn man einen Sub an einen Kanal hängt und somit 8 Ohm fährt. Hier klingt es auch noch am besten.
    Nachteil: Man braucht massig Endstufen.

  • audigy
    Beiträge
    802
    • 3. Oktober 2006 um 14:12
    • #4

    dann habe ich es jetzt verstanden
    ist in allen 4 MTL´s ein kappa 15LF

    wie sieht es denn aus wenn sie in reihe geschaltet werden (amp ist ein TA-2400 also ist es auch egal ist halt nur ums zu wissen wie es sich verhält)

  • yves
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    1.090
    • 3. Oktober 2006 um 14:23
    • #5
    Zitat von "Mike J."


    Das stimmt schon, aber Erfahrungsgemäß bekommt man am sichersten am meisten Leistung aus einer Endstufe, wenn man einen Sub an einen Kanal hängt und somit 8 Ohm fährt. Hier klingt es auch noch am besten.
    Nachteil: Man braucht massig Endstufen.

    Auf welche Erfahrung stützt sich denn deine These? Warum sollte der Bass dann besser klingen? :?:

  • mike j.
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    2.924
    • 3. Oktober 2006 um 14:41
    • #6

    1. bekommt so der einzelne Bass einen Tick mehr Leistung und
    2. klingen Endstufen die nicht so ausgequentscht werden bei weitem besser, und Quetschen fang bei 4 Ohm schon an (zusammenbrechen von Railspannugnen unter Last und so).

    Wir fahren alle Subs die wir haben im Singlebetrieb und das recht erfolgreich. Man kann nur sagen es klingt so schon besser (vorallem im Endberecih) als wenn man mit 2 Endstufen 8 Bässe fährt.

  • yves
    Beiträge
    1.090
    • 3. Oktober 2006 um 14:55
    • #7

    Wenn ich ein Stack kombiniere mit Endstufen so stimme ich die Endstufenleistung auf die Lautsprecher ab! Und wenn meine Endstufe Leistungsmäßig am ende erscheint habe ich irgendwas falsch gemacht!Und ich möchte bezweifeln das es einen klanglichen unterschied gibt!
    Und auch wenn ich 2 8Ohm Chassis parallel schalte bekommt jeder seine 600 Watt ab.
    Und dann stellt sich mir die Frage ob es auch ökonomisch ist so viele Endstufen mit zuschleppen!?!?!?! Also ich hätte keinen Bock drauf.

    Fazit:
    1.Betreibe ich einen Bass an einem eigenen Verstärkerkanal bekommt er auch nicht mehr Leistung

    2.Wenn meine Endstufe bei 4Ohm ausgequetscht klingt benutze ich die falsche Endstufe für diesen Zweck.

    Und jetzt könnt ihr mich vom gegenteil überzeugen, am liebsten mit physikalischen richtigstellungen! :D

  • mike j.
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    2.924
    • 3. Oktober 2006 um 15:22
    • #8

    Wenn du einmal in der Gegend Innsbruck bist kannst du gerne vorbeikommen und dann kannst es hören.

    Aber Grundsätzlich hat jeder seine eigenen Betriebsvorlieben und meine ist eben ein Bass pro Kanal...

    Zitat

    Und dann stellt sich mir die Frage ob es auch ökonomisch ist so viele Endstufen mit zuschleppen!?!?!?! Also ich hätte keinen Bock drauf.

    Wir verwenden QSC Powerlight, die sind leicht, 2 Stück gegen einen t.Amp ;-). Dann noch das Thema Ausfallsicherheit, sicher auch ein Punkt, der nicht ganz uninteressant ist: 2 Endstufen und 8 Subs ... 1 Endstufe weg, halbe Basskapazität weg, 4 Endstufen und 8 Subs, eine Endstufe weg, nur 1/4 Basskapazität weg.
    Das war auch das Argument wieso wir keine Asid Stufen gekauft haben sondern QSC Powerlight, da wenn die Asid eingeht dann ist blöd, geht eine von vielen QSC ein, naja ... auf der Veranstaltung recht egal und nachher zum Service.

  • yves
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    1.090
    • 3. Oktober 2006 um 15:35
    • #9
    Zitat von "Mike J."

    Wenn du einmal in der Gegend Innsbruck bist kannst du gerne vorbeikommen und dann kannst es hören.

    Aber Grundsätzlich hat jeder seine eigenen Betriebsvorlieben und meine ist eben ein Bass pro Kanal...

    Zunächst danke für deine nette Einladung!

    Aber die von dir aufgestellte These ist doch sicher nicht Ortsgebunden? Also gehe ich davon aus das es auch in meiner Gegend funktionieren muss! Oder?
    Also wenn ich das bei mir in der konstelation so aufbaue muss es doch auch funktionieren! Wir benutzen Digam, LAB, Crest, und QSC. Und ich bleibe dabei das sich akustisch nichts ändert!
    In der erwartung das du mir eine eventuelle akustische änderung mit physikalischen oder akustischen grundsätzen erklärst werde ich mich jetzt erstmal zurückhalten und warten was andere Kollegen so berichten.
    Alles in allem ein sehr interessantes Gespräch! Und ich gebe dir recht das jeder seine eigenen Vorlieben hat! :wink:

  • mike j.
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    • 3. Oktober 2006 um 15:47
    • #10

    ;) Ich mag so gespräche. Willkommen im Club der nicht t.Amp besitzer! Die Erklärung kommt von der elektronischen Seite und hat auch viel mit den "Sparmaßnahmen" der ganzen Firmen zu tun und teilweise ists technisch nicht anders möglich. Sicher klingt jetzt eine LAB oder Digam nicht viel anders wie wenn man die 4 Ohm dranbaut.
    Vieles ist auch wieder Subabhängig... is ja wurst.

    Der Effekt ist leider Ortsabhängig. Die Interpolare Einstreuung der Marsrays über die Mondoberfläche durch unser Universum interpoliert den Beschallungsdrang der Erdoberfläche in Tirol. Somit wäre auch bewiesen, dass die Erderwärmung aufgrund der Umweltvermutzung bei uns um 6dB kleiner ist als beispielsweise in Deutschland und die hohen Klirrfaktoren unserer Gaststätten.... Spass beiseite!

  • yves
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    • 3. Oktober 2006 um 15:52
    • #11

    Bleibt nur noch die Frage wie verhält sich die Beschallungsanlage im halb VAKUUM :grin:
    Und wie schnell breitet sich das Licht einer MSD Lampe in einem Raum voller Diamanten aus?? :grin:

    Als dann.............. :idea:

  • mike j.
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    • 3. Oktober 2006 um 15:56
    • #12

    Mal ein dVDosc nach Wattens in die Swarovski Kristallwelten hängen ;) und den Klirrfaktor anhören.

    Einmal editiert, zuletzt von Mike J. (3. Oktober 2006 um 15:59)

  • AlphaOmega
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    33
    • 3. Oktober 2006 um 15:58
    • #13

    @ Yves und Mike J.:

    Ihr habs ja beide einen an der Birne. :grin: :grin: :grin:

  • t-bone
    Verifiziert
    Beiträge
    1.474
    • 3. Oktober 2006 um 17:16
    • #14
    Zitat von "audigy"

    dann habe ich es jetzt verstanden
    ist in allen 4 MTL´s ein kappa 15LF

    wie sieht es denn aus wenn sie in reihe geschaltet werden (amp ist ein TA-2400 also ist es auch egal ist halt nur ums zu wissen wie es sich verhält)

    Also wenn du zwei Chassies ( ähnlich wie ein widerstand [in dem fall]) in Reihe schließt, den ist

    Rges. = R1 + R2
    Rges. = 8Ohm + 8Ohm
    Rges. = 16Ohm

    Also ist das vollkommen schwachsinnig, 2 8Ohm LS in Reihe zu schalten, da der Verstärker so sehr, sehr viel Leistung aufbringen muss.

    Aber lernt man sowas nicht mehr in der Schule?

  • krautundrüben
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    447
    • 4. Oktober 2006 um 04:49
    • #15

    Hallo,
    ich spiele aus Geldmangel mit dem Gedanken jeweils 2 Subhörner an einem Kanal eines kleinen T-Amp (ta-1400) spielen zu lassen.
    Wär das ein Todesurteil für den Klang oder für die Endstufe , oder für beides?

    Ich kann mir schon vorstellen das sich eine 4 Ohm Last "schlechter" anhört als eine 8 Ohm Last (Bezüglich Versorgungspannung),aber die meisten Verstärker sind doch für so einen Lastwiderstand konstruiert ,da darf das eigendlich nicht passieren das da das Netzteil wegknickt.
    Ich kenn sowas von Hollywood Endstufen =D

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 4. Oktober 2006 um 06:33
    • #16

    Ich habe letztens 4 MTLs pro Ausgang, also insgesamt 8 MTLs an einer LDPA1600x betrieben.
    Schon bissel krass (4 sind mir auch lieber), aber mir ist klanglich nichts negativ aufgefallen trotz 2 Ohm Betrieb.

    Liegt evtl. auch an den günstigen Chassis.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • yves
    Beiträge
    1.090
    • 4. Oktober 2006 um 10:57
    • #17
    Zitat von "KrautundRüben"


    Ich kann mir schon vorstellen das sich eine 4 Ohm Last "schlechter" anhört als eine 8 Ohm Last (Bezüglich Versorgungspannung),aber die meisten Verstärker sind doch für so einen Lastwiderstand konstruiert ,da darf das eigendlich nicht passieren das da das Netzteil wegknickt.
    Ich kenn sowas von Hollywood Endstufen =D

    Bitte löst euch von diesem Gedanken!

  • AlphaOmega
    Beiträge
    33
    • 4. Oktober 2006 um 11:09
    • #18

    Zur Klarstellung:

    Wird an einem Amp eine 8Ohm Last gehängt ist im Vergleich zu einer 4ohmigen, der Stromhub nach dem Ohmschen Gesetz geringer, deshalb müssen auch die treibende Teile des Amps nicht so intensiv arbeiten, marginal bessere Qualität, die im Endauslastungsbereich (kurz vor Clip) wegen diverser Verzerrungen (Chassis und Amp) nicht wahrnehmbar sind.

    De Fakto: kein wahrnehmbarer klanglicher Unterschied, da das Gehör bei den dort auftretenden Pegeln dies nicht mehr unterscheiden kann !!!

    :wink:

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 4. Oktober 2006 um 17:12
    • #19
    Zitat von "Yves"

    Bleibt nur noch die Frage wie verhält sich die Beschallungsanlage im halb VAKUUM :grin:

    Wird heiß, weil kaum Kühlluft vorhanden ist.

    Zitat von "DMS SOUND"

    Also ist das vollkommen schwachsinnig, 2 8Ohm LS in Reihe zu schalten, da der Verstärker so sehr, sehr viel Leistung aufbringen muss.

    Stimmt nicht, bei 16 Ohm (gegenüber 8) kann sich der Verstärker auf die faule Haut legen: (Doppelter Widerstand = gut halber Strom bei minimal höherer Spannung = etwas mehr als halbe Leistung)

    Zum Klang:

    http://www.tools4music.de/archiv/p_endstufenhoertest.doc


    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

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