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Kältetod für Technik??

  • scanzy
  • 22. Oktober 2006 um 21:02
  • scanzy
    Beiträge
    782
    • 22. Oktober 2006 um 21:02
    • #1

    Moin zusammen,

    habe in diesem Jahr eine mehrtägige OpenAir-Geschichte im Winter.
    Es geht darum, bei einem größeren Weihnachtsmarkt Beschallung
    (Konserve) und eine "relativ" aufwendige Lichtshow zu machen.
    Aus gründen der Aufwändigkeit/Logistik und der fehlenden Zeit
    wird wohl 80 Prozent des Material draußen stehen bleiben müssen.
    (Wird duch extra Securityfirma überwacht - ich weiß! :grin: ).

    Nun habe ich bissher nie Ton und Licht so lange Zeit solchen
    extremen Witterungen ausgesetzt (wenn wir mal davonausgehen, dass
    es unterm Gefrierpunkt ist). Wie kann man da sinnvol sein Material schützen, bzw. WAS HÄLT MATERIAL ÜBERHAUPT AUS?

    Kurze Beschreibung:

    - 1x Dynacord Forum Line + Delayline
    - 50(!)x Par 64 Floor (1kW)
    - 24x Par 64 longnose
    - div. Architekturbeleuchtung

    Wir werden wohl die Forum Line nachts abbauen und ab in Transporter. Delayline ist aufgrund der Aufstellung eher schwierig die "mal eben" ständig ab und wieder aufzubauen. Gerade die ganzen Leuchten werdn wir nicht abbauen können, denn man kann nicht jeden Morgen 100 Scheinwerfer neu aufbauen und Ausrichten - ist einfach nicht möglich!

    Was glaubt Ihr halten die aus, bzw. wie kann man die schützen??

    Hm...

    FOH und Amp- bzw Dimmerschränke werden nachts abgebaut.

    Wäre über Tipps und Vorschläge dankbar!

    MfG

    Markus

  • sebbe
    Beiträge
    388
    • 22. Oktober 2006 um 21:05
    • #2

    also, die lampen könnteste schützen, wenn du die die ganze zeit im preheat laufen lässt, dan kommt auch kein wasser oder so rein, ansonsten ist da ja keine elektronik drin, oder so, nur alu ;)

    vielleicht müsste man sich gedanken über die LaKas machen, nicht, das die brüchig werden, oder so!


    Sebbe

    eventprofi.tv

  • scanzy
    Beiträge
    782
    • 22. Oktober 2006 um 21:10
    • #3

    Hätte ja gerne Wasserfeste Spots genommen, habe aber keine und Zuleihen rentiert sich in diesem Falle nicht. Um die Kabel mache ich mir ehrlich gesagt am wenigsten Sorgen. Schlimm wirds nur wenn es schneit und alles dierekt ab in die Gehäuse, das wird bitter. Auch die Delayline. Man könne diese zwar abdecken, allerdings mache ich mir sorgen, wenn die Pappe einfreiert und dann in Betrieb genommen wird... Hm...

  • Seibel
    Beiträge
    2.184
    • 22. Oktober 2006 um 21:19
    • #4

    ich würde die nacht über einfach müllsäcke überziehn oder tüten :wink: bei unserem kirchenfest ist es sogar wenn es im betrieb ist so also dort werden plastiktüten über die laufenden boxen bezogen macht dem klang nichts zumindest nicht hörbar

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 22. Oktober 2006 um 21:46
    • #5

    alle geräte anlassen, damit sich kein kondenswasser bilden kann
    lc-displays reagieren empfindlich
    sonst abbau eigentlich nicht nötig

    den hundert kannen solltes auch nichts machen. preheat ist nen nette idee, aber die anwohner (?) werden sich freuen wenn nie das licht ausgeht :P

    speaker in den transporter ist ja sicherheitstechnisch ok, aber da ist es doch auch nicht wärmer, oder?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 22. Oktober 2006 um 22:03
    • #6

    Problem wird denk ich mal die "schleichende" Wassereinwirkung in die Stecker und Kupplungen sein; also irgendwie eintüten und 1x die Woche lüften oder so is da angebracht. -> sonst kriegst du deine Fis nie wieder rein.

    Alle geräte anlassen; Licht so auf 20% runtergedimmt; damits immer mollig warm ist und der Schnee weg ist, bevor er in der Elektrik ist. Bei viel Schnee denk ich auch wohl mehr ...

  • Stefan-Berg.Land
    Beiträge
    3
    • 23. Oktober 2006 um 00:10
    • #7

    Tach auch!
    Wir hatten letztes Jahr das selbe. Hatten alles für fast 4 Wochen draußen aufgebaut. Die Kannen haben wir einfach angelassen - hat sich niemand beschwert und alles klappte wunderbar. Alle Steckverbindungen haben wir in Tüten gepackt und mit nem Kabelbilder fixiert - auch keine Probleme mit gehabt. Du brauchst nur für die Kannen nen paar Ersatzlampen.... solange halten die leider nicht... Aber sonst keine Probleme gehabt...
    Viel Spaß...

  • scanzy
    Beiträge
    782
    • 23. Oktober 2006 um 01:21
    • #8

    Danke Euch allen schon einmal für die ganzen Antworten!

    Also die Kupplungen werden alle mit Gummi überzogen, sollte also kein Problem geben.

    Sicherlich ist es im Transporter nicht wehsentlich wärmer, aber wärmer als draußen und vor allen Dingen trocken. :)

    Tja, alle Lampen angezündet lassen ist zwar an sich eine garnicht so abwegige Idee, allerdings wenn es richtig doll Neuschnee gibt, ist es nur ne Frage der Zeit bis Feuchtigkeit in die Lampen kommen und dann...

    Mal sehen, wenn jemandem noch was einfällt, gerne posten!

    Danke nochmal und gute Nacht für heute!

    MfG

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 23. Oktober 2006 um 01:37
    • #9

    Hau doch abends einfach eine Art überdachung über die Kannen, so dass höchstens noch Schneeverwehungen daran können.

  • ADMIN
    Administrator
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    1
    • 23. Oktober 2006 um 11:54
    • #10
    Zitat von "Sebbe"

    vielleicht müsste man sich gedanken über die LaKas machen, nicht, das die brüchig werden, oder so!

    Eigentlich ist outdoor nur Gummi zulässig.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tontechniker
    Beiträge
    1.579
    • 23. Oktober 2006 um 13:17
    • #11

    jep und selbst da ist ab best. Temperaturen schluss mit lustig ;)

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • dr.Hans
    Beiträge
    590
    • 7. November 2006 um 12:24
    • #12

    x

    Rettet den Wald, esst mehr Biber

    Einmal editiert, zuletzt von dr.Hans (18. August 2011 um 16:08)

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 7. November 2006 um 16:25
    • #13
    Zitat von "dr.Hans"

    Also bei Openairs wird immer "rosarauschen" über die Anlagegeben...das hält alles gut warm...


    Nein. Man nimmt einfach das Werkzeug, was Kälte und Schnee verträgt.
    Für Verstärker und ähnliches Gerümpel kann man sich ein Häuschen oder einen kleinen Anhänger mit geschlossenem Aufbau organisieren.


    Zitat

    aber mit den Anwohner...*g* die werden sich bedanken.


    Würde ich dort wohnen, wäre ich auch der Erste, der mit Kabelratsche anrückt...

    MfG

    DirkB

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 7. November 2006 um 21:33
    • #14
    Zitat von "dr.Hans"

    Also bei Openairs wird immer "rosarauschen" über die Anlagegeben...das hält alles gut warm...aber mit den Anwohner...*g* die werden sich bedanken. Ich würde die Anlage trotz dem großem Aufwand einpacken... un das licht würde ich mir 0 gedanken machen...gerade PARs ....also bitte ..

    das hab ich auf bisher keinem openair erlebt und ich als secu würde mich auch bedanken, wenn ich nachtwache hab und auf der stage, bzw. vor der stage sitze und die ganze zeit rosa rauschen höre


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • dr.Hans
    Beiträge
    590
    • 8. November 2006 um 11:15
    • #15

    x

    Rettet den Wald, esst mehr Biber

    Einmal editiert, zuletzt von dr.Hans (18. August 2011 um 16:08)

  • lightning
    Beiträge
    385
    • 8. November 2006 um 11:54
    • #16

    Ist ja auch das einzig paktikable. Einfach alles nachts in Betrieb lassen...

    Lampen runterdimmen, Musik leise und alles bleibt in Ordnung. Das ständige an-und abstecken der Pulte, Dimmer etc. wird sehr viel mehr Fehler und Defekte verursachen.

    lightning

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