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Leistung Messen

  • Heini
  • 14. Dezember 2006 um 22:39
  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 14. Dezember 2006 um 22:39
    • #1

    Hallo leutz.

    Ich suche eine Formel fur die berrechnung der Leistung von PA Endstufen.
    Gemessen soll an einer laut Katerlog 1200 watt Amp die sich mein Kumpel gekauft hat. Da ich nicht glaube das eine Amp für 200 € 1200 Watt schaft wolte ich das mal nachmessen.

    Soweit ich weiß brauch man dafür nur ein normles Multimeter und große wiederstände als ersatz fur den Treiber. Gemessen soll bei 50 Hz wegen dem Multimeter :?

    Meine frage ist nun wie die Formel dafür lautet um aus dem ~Volt Wert einen Watt Wert zu errechnen?

    Biddddeee helft mir :)

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 14. Dezember 2006 um 22:43
    • #2

    Ich würde jetzt einfach mal sagen: Volt x Ampere = Watt
    Müsstest halt auch noch A messen.

    Kann mich auch irren ...

  • palexus
    Beiträge
    253
    • 14. Dezember 2006 um 22:57
    • #3

    Also mal im Vorhinein AUFPASSEN, sollte es 1200Wrms bringen, übersteigt Ausgangsspannung die 50Volt marke, gefährlich.

    Zum Thema:

    Messwiderstandswert ist bekannt, die gemessene Spannung nachher auch -> P = U^2 / R, da des Messgerät effektive Spannung misst ist die daraus errechnete Leistung die Effektivleistung RMS.

    Lex.

    It's never perfect.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 15. Dezember 2006 um 11:44
    • #4

    Bedenke auch, dass der Lastwiderstand eine enorme Leistung verbraten muss...

    Gruß
    Thomas

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 15. Dezember 2006 um 11:45
    • #5

    Einen Oszi braucht ihr aber auch noch, um das Ausgangssignal zu kontrollieren. Wenn der Sinus begrenzt wird, wird die Spannungsmessung Murks.

    MfG

    DirkB

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 15. Dezember 2006 um 12:54
    • #6

    Wenn du keinen 1200W Widerstand hast dann nimm zwei Lautsprecher. 8 Ohm wären von Vorteil.
    Jetzt pro Kanal einen Lautsprecher hängen und dann mit dem Sinus befeuern. Die Endstufe wird im SInglekanalbetrieb an 8 Ohm ungefähr 350W Sinus bringen und wenn du in einen Mitteltöner mit 1kHz reingehst wirds zwar etwas lauter aber dem LAutsprecher passiert nichts, sofern er weit über 350W AES hat.

    Jetzt hängst du parallel zu einem Lautsprecher ein Oszi und drehst auf bis die Endstufe leicht clippen beginnt und drehst gleich wieder zurück, bis der Sinus schön ist. Das was du abliest ist die Peakspanung am Ausgang.

    Jetzt rechnest du dir aus diesem Wert den Spannungseffektivwert aus.

    Ueff = Uspitze/sqrt(2)

    Jetzt brauchen wir zum die Leistung ausrechnen den Strom der durch den Lautsprecher fließt. Den bekommt man auch wenn man die Spannung weis (siehe oben) und den Lautsprecherwiderstand. Dieser ist nicht 8 Ohm sondern den liest du dir aus dem Datenblatt raus (Impedanzkurve). Wenn du keines hast dann musst du Ihn messen. Nimm dazu einen 10V Sinus (muss genügend Strom auch liefern) und eine Frequenz von 1kHz. Messe mit einem Amperemeter den Strom und rechne dir den Widerstand dazu aus.

    Zurück zur Endstufe: Jetzt hast du den Widerstand und die Effektivspannung, P(Sinus) = Ueff²/R1kHz

    R1kHz=Widerstand des Lautsprechers bei 1kHz.

    Jetzt hast du die Sinusleistung der Endstufe bei Singlekanalbetrieb, 8Ohm bei zweikanaliger Belastung. Wenn diese nun mit dem Datenblatt übereinstimmen dann sind die anderen Werte auch korrekt.

    Um welche Endstufe geht es, habe schon einige gemessen.?

  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 15. Dezember 2006 um 13:45
    • #7

    Also ich hab mal mit einem 50 Hz signal gemessen da das voltmeter nur für normalen haushalt gedacht ist. Also ich habe 37,8 volt gemessen.

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 15. Dezember 2006 um 23:21
    • #8

    Vorsicht bei Messungen mit dem OZZI!!! Die haben idR die MAsse mit der Erde gebrückt. Da kann bei stromgesteuerten Verstärkern ganz schön ins Auge gehen ------>
    Verstärker KAPUTT :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

    Ein Trenntrafo hilft!!

    Detto
    Mess- und Regler

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 16. Dezember 2006 um 10:23
    • #9
    Zitat von "DJ Detto"

    Vorsicht bei Messungen mit dem OZZI!!! Die haben idR die MAsse mit der Erde gebrückt. Da kann bei stromgesteuerten Verstärkern ganz schön ins Auge gehen

    :?: Ich wüßte keinen Verstärker, der einen nennenswerten Strom am Eingang benötigen würde. Und selbst wenn, wäre es unproblematisch.
    Schwierigkeiten machen nur Verstärker mit gebrücktem Ausgang. Aber dafür hat man ja schließlich einen Einschub mit Differenzverstärker.

    mike j.: Lautsprecher würde ich aus Rücksicht auf das Gehör und die Umgebung nie zu Leistungsmessungen verwenden. Leistungswiderstände lassen sich ordentlich überlasten, wenn man sie mit Wasser kühlt.


    MfG

    DirkB

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 16. Dezember 2006 um 10:54
    • #10

    I.d.R haben Endstufen sowieso die Masse mit der Erde verbunden. Mess doch einfach mal die "-" Klemme gegen Erde durch!

    Anders ists bei gebrückter Endstufe, dort darf man nich einfach so damit ans Oszi gehen. Ein Trenntrafo vor dem Oscar dürfte aber imho schon Abhilfe schaffen.

    Gruß
    Thomas

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 16. Dezember 2006 um 12:56
    • #11

    @ Dirk B

    Es geht auch nciht um den eingang sondern um den Ausgang. Bei dem von mir angesprochenen Verstärker ging es um einen elektro. Verstärker der Ventile und Düsen ansteuerte. Allerding machten diese 500 Punkte milimetergenau pro Sekunden. Da wurde die 24V Spule mit satten 80 Volt beaufschlagt, aber der Strom wurde sehr intelligent geregelt (ohne ins Detail zu gehen). Wenn nun ein Kollege den Verstäker einstellen wollte und hat einfach nur das Ozzi angeklemmt.......QUALM!!!!!!!!!!!

    Das wollte ich sagen.

    Ich weiß auch nciht, ob man die Aussage, das Verstärker Masse und Erde verbunden ahben so pauschalisieren kann!!

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 16. Dezember 2006 um 20:44
    • #12

    Nun, normalerweise sollten Masse und Null Volt getrennt geführt sein und sich nur an einem einzigen Punkt treffen. Aber es gibt auch Geräte mit symmetrisch erdfreiem Ausgang. Da kann man recht sorgenfrei arbeiten.

    MfG

    DirkB

  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 16. Dezember 2006 um 21:32
    • #13

    Das Problem ist das ich auf die schnelle kein Oszi bekommen kann.
    Kann man da nichts mit einem normalem multimeter anfangen?

    Die Messeung muss ja nur den ungefairen Wert angeben.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 17. Dezember 2006 um 10:08
    • #14

    Dann schau halt, wenn die Clip-LED angeht und dreh wieder zurück, daß sie gerade verlischt (ich gehe jetzt mal leichtsinnig davon aus, daß das Mäusekino korrekt arbeitet).

    Generell gilt aber: für manche Dinge existieren keine Aldi-Lösungen. Eine gewisse Mindestausstattung in der Werkstatt muß eben einfach sein, sonst kann man es auch gleich sein lassen, weil man reine Hausnummern ermittelt.

    MfG

    DirkB

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 17. Dezember 2006 um 14:54
    • #15

    Selbst mit nem Oszi ist die Messung nur ne reine Hausnummer, weil man nicht weiß wie stark die Verzerrung tatsächlich ist. Oder kennt jemand von Euch den optischen Unterschied zwischen 0,5% THD und 1% THD auf einem günstigen Oszi? Hier hilft ein guter Distortion Analyzer oder eine geeignete Software.
    Mit einem Multimeter hat man keine Chance, erst recht nicht, wenn man nicht weiß, wie genau die Clipanzeige ist. Das wäre einzig und allein "ins Blaue geraten". Hat die Stufe nun 250W oder 500W - keine Ahnung... :D

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    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 17. Dezember 2006 um 15:59
    • #16

    Zum Bestimmen des Klirrfaktors braucht man einen guten Signalgenerator und eine Klirrfaktormessbrücke. Beides ist ziemlich teuer.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 17. Dezember 2006 um 16:06
    • #17

    Den Klirrfaktor im Normalbetrieb meinte ich jetzt gar nicht. :D

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  • ravemaster-for-president
    Beiträge
    157
    • 17. Dezember 2006 um 16:58
    • #18

    Und ich dachte immer die Leistung wäre der Betrag aus dem Produkt aus der Spannung und dem dazu konjugiert komplexen Strom...

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 17. Dezember 2006 um 17:15
    • #19

    http://de.wikipedia.org/wiki/Effektivw…es_Sinussignals

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  • 20Hertz
    Beiträge
    947
    • 17. Dezember 2006 um 17:20
    • #20
    Zitat von "DaftMedia"

    Zum Bestimmen des Klirrfaktors braucht man einen guten Signalgenerator und eine Klirrfaktormessbrücke.


    Oder man geht über einen Spannungsteiler in die Soundkarte und misst mit z.B. ARTA und STEPS Frequenzgang und Klirr.

    Siehe hier:
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=13177&highlight=spannungsteiler
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=13316&highlight=spannungsteiler

    Das klappt ganz gut, das Problem dürfte der große Lastwiderstand sein.


    Grüße
    Matthias

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