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Gibt es sowas: Drahtlose Minischwanenhalsmikrofone f Sprache

  • ThomasK
  • 1. August 2003 um 18:13
  • ThomasK
    Beiträge
    147
    • 1. August 2003 um 18:13
    • #1

    Ich würde gerne die Mikrofonsituation in unseren Gottesdiensten verbessern. In den GDs kommen unterschiedliche SprecherInnen zu Wort und der Einsatz von Lavaliermikrofone in Kombination mit Sendern kommt nicht in Frage. Nun finde ich die Aufstellungen irgendwelcher Mikrofone --- ob Kabel oder drahtlos --- nicht so prickelnd.
    Mir schwebt folgende Lösung vor: Quasi niemand spricht wirklich frei sondern benutzt ein Ringbuch o.ä. Ich würde gerne an die Ringbücher oder meinetwegen spezielle Klemmbretter einen Taschensender anbringen und ebenso ein kleines Mikrofon mit Richtcharakteristik. Ich glaube 'mal von Beyer kleine Klemmkondensator Mikrofone für Streichinstrumente gesehen zu haben. Aber Kondensator scheidet aus (Spannungsversorgung drahtlos?!) und wie gesagt die Quelle ist Sprache und dank Leseentfernung wird auch eine gewisse Richtcharacteristik benötigt. Super wäre, wenn der Sender noch eine gut zu bedienende Mutefunktion mit Anzeige hätte.

    Freue mich sehr über Anregungen, Kommentare etc.

    Ein schönes Wochenende

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 2. August 2003 um 13:21
    • #2

    Tonandernspeisung mit Body-Packs sollte kein Problem sein!
    Schwierigkeit wird der Schwanenhals sein!

    Im Prinzip könnte man mal ein Instrumental-Clip austesten, wird aber schwierig werden...

    Vieleicht dann doch ein Lavalier an dem Brett befestigen (KEINE Kugel, sondern ne Niere oder gar Hyperniere (mal schauen, was es da so gibt))...

    Probieren, probieren...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • magicgynnii
    Beiträge
    281
    • 2. August 2003 um 14:41
    • #3

    Hi,

    die einzige Lösung, die mir hier einfällt, wäre von AKG die DAM- Serie. Mit der fest montierten Kapsel CK 32 habe ich scon für Sprache gute Erfahrungen gemacht. Es gibt dafür den Kapselträger GN 15 HT (links "Kapselträger" anklicken) mit Schwanenhals, der sich allerdings nur mit einem Handsender der WMS 80- Serie betreiben lässt. Vielleicht ließe sich aber aus dieser Kombination etwas passendes basteln....

    Gruß Günter

    Ich mach mir nichts aus Marschmusik,
    ich mach mir nichts aus Schach.
    Die Marschmusik macht mir zu viel,
    und Schach zu wenig Krach.
    Robert Gernhardt

  • Masterlight
    Beiträge
    17
    • 2. August 2003 um 20:08
    • #4

    Hi Thomas!

    Also das würde ich so für sehr gewagt halten. Habe ich Dich richtig verstanden, daß der o. diejenige das Teil in die Hand bekommen soll?
    Das wäre mir zu gefährlich. Wenn das mal aus der Hand fällt, fallen den Leuten die Ohren ab und Du brauchst evtl. neues Mikro und neuen Sender.

    Wir machen das bei uns so (katholische Kirche):

    Pfarrer
    SK2012-90 mit MKE 40-2R mit Hilfe des Magnetes befestigt, Sender am Zingolum auf den Rücken gesteckt.

    Lekor
    SK2012-90 mit MKE 40-2R mit dem normalen Halter am Rochett angesteckt, Sender an die Hose.

    Für andere Personen habe ich immer ein bis drei SKM 4031-90 in einer Niesche liegen, die sich dann bei Bedarf eines nehmen können. Hat bisher auch noch nie Probleme gegeben, wenn die noch ein Buch oder einen Zettel in der Hand haben. Selbst die Kinder kommen damit gut klar.

    Da ich bei uns auch Organist bin, habe ich mir neben den Spieltisch mit Hilfe eines alten Monitorarms das Mischpult installiert, und Mute einfach nur die Kanäle, die nicht benötigt werden. So kann man auch mal schnell nachregulieren. Funktioniert wunderbar, und alle sind begeistert! Ist halt nur ein bißchen mehr Arbeit für mich.

    Arndt

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. August 2003 um 23:10
    • #5
    Zitat von "ThomasK"

    ... einen Taschensender anbringen und ebenso ein kleines Mikrofon mit Richtcharakteristik. Ich glaube 'mal von Beyer kleine Klemmkondensator Mikrofone für Streichinstrumente gesehen zu haben. Aber Kondensator scheidet aus (Spannungsversorgung drahtlos?!) und wie gesagt die Quelle ist Sprache und dank Leseentfernung wird auch eine gewisse Richtcharacteristik benötigt.

    Kleinmikrofone würde ich in einer Kirche nicht empfehlen.
    Kleine Kapseln - auch Richtmikrofone - haben gerade bei tiefen Frequenzen nur eine geringe Richtwirkung. Auch die kleinen "Bleistifte" von Sennheiser (sieht man oft im Fernshen bei Polit-Promis ...) sind aus o.g. Grund nicht zu empfehlen.
    In einer Kirche ist gerade bei tiefen Frequenzen die Nachhallzeit recht lang und es gibt dann eher Feedbackprobleme.

    Eine passable Lösung wäre ein Richtrohrmikro (z.B. K6-Serie von Sennheiser) mit aufgestecktem Handsender (ich glaube Sennheiser Evolution 500er-Serie - die dürften Phantompower haben ...). Als Empfänger eignen sich auch die 100er Evolution Receiver (sind preiswerter ...).

    Viele Grüsse sendet

  • ThomasK
    Beiträge
    147
    • 4. August 2003 um 12:44
    • #6

    Hai,

    vielen Dank schon 'mal für die ersten Anregungen. Das Problem mit dem herunterfallen/fallenlassen ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, aber auch die Lösung mit 'normalen' drahtlosen Mikrofonen krankt daran und Mikrofonständer möchte ich wirklich gerne vermeiden...
    Jede Art von 'Ansteckmikrofonen an der Kleidung' ist sicherlich technisch gesehen die Beste, scheidet aber unter anderem wegen persönlicher Aversionen einzelner Betroffener und auch aus organisatorischen Gründen aus; einzelne Kirchenvorsteher --- übernehmen einen Teil der Liturgie --- kommen doch tatsächlich auf den letzten Drücker in den GD. Deshalb hat die Lösung Mann/Frau 'schnappt' sich das Textbuch und das Setting ist komplett einen gewissen organisatorischen Charme ;)

    Lavalier Mikrofone lassen sich auch nicht am Körper verwenden?! Ich dachte immer deren Frequenzgang sei durch mechanische und/oder elektrische Maßnahmen gezielt verbogen?

    Die mangelhafte Richtwirkung kleiner Kapseln bei niedrigen Frquenzen wollte ich durch scharfes Hochpaßfiltern angehen. Priorität hat für mich zu allerst die Sprachverständlichkeit und dann erst die Natürlichkeit. Ich hoffe in der finalen Ausbaustufe durch verzögerte Ansteuerung der Lautsprecher das Ersteintreffen des Direktschalls an einem Großteil der Sitzplätze zu ermöglichen. Das sollte auch der Natürlichkeit dienlich sein --- oder?

    Nochmals vielen Dank und Grüße
    thomas

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