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Tuning der Behringer DCX 2496 Digitalweiche

  • bernieserver
  • 4. Februar 2007 um 22:40
  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 4. Februar 2007 um 22:40
    • #1

    Hallo,

    ich habe in diesem Forum eine Anleitung zum "Tunen" der Behringer gefunden.

    http://www.audioavid.com/wbb2/thread.php?threadid=1675&hilight=2496

    Dies werde ich die Wochen mal angehen und Euch berichten.

    Hier noch was als PDF. Dort ersetzen die den Schwingquarz mit einem hochwertigerem, um die analog - digital Wandlung der Eingänge zu verbessern.


    http://esken.net/ergo/TentLabs%…r%20DCX2496.pdf


    Allerdings werde ich erstmal die Ausgangstreiber ICs wechseln.
    Soll auf jeden Fall das Rauschen mildern, und man kann evtl. den Kopplungskondensator weglassen. Wird nur fummelig wg. SMD .... Auch das Netzteil soll sehr schlecht sein, mit einer hohen Rippelspannung am Ausgang. Dies will ich auch verbessern. Mit besseren Elkos und Glättungsspulen. Aber zuerst muss die Idee im Kopf reifen. Bin aber auf jeden Fall neugierig geworden.

    Was meint ihr dazu?


    Hier nochwas zu Filtereinstellungen und Ausgangskoppekondensator usw.

    http://freerider.dyndns.org/anlage/DCX2496.htm


    Gruß

    Bernhard

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 4. Februar 2007 um 23:39
    • #2

    ***KOPFSCHÜTTEL***

    Als Elektrotechniker habe ich schon beim ersten Satz der Umbaumaßnahme geschmunzelt. Die Elkos im Netzteil getauscht......

    Wir reden hier von einem Elektronischen Gerät was als Last einen 10kOhm bis 47 kOhm Eingang speißt. Da wird das NT stark belastet.

    Das mit den Koppel-Kondis und dem untersch. Dielektrikum kann sein, habe da mal was in der Elektor gelsen - OB manns hört oder nur mißt weiß nicht....?????? Eventuell aber nur ganz evtl. Die Eingangs und Ausgangs OP tauschen aber MEHR auf keinen Fall.

    ABER wenn mir die Qualität dieses Gerätes nicht ausreicht, dann kauf ich mir ein besseres (teureres) und bastel da nicht irgendwie rum, schon gar nicht an SMD Teilen. Das Tei hat einen unschlagbaren Preis Leistungsfaktor. Einbauen und damit zufrieden sein oder ALto oder noch besser kaufen.

    Detto

    PS Ich war mehrere Jahre Teamleiter einer elektronischen fertigung in einem Mittelst. UN - ich weiß was es heißt SMD zu löten.....

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 4. Februar 2007 um 23:52
    • #3

    warum ich das schrieb:

    mir ist klar, dass die belastung gering ist. aber ich denke wenn die ops im eingang und ausgang eine unsaubere versorgung bekommen, dann kann es doch zu klangeinbußen kommen?

    Und hast Du dir die Links angesehen oder gleich nach dem ersten Satz auf Stur geschaltet?

    Und: mir macht es Spaß an Geräten Sachen auszuprobieren. Ich lerne dabei wie die Schaltungen funktionieren und zeige es auch dem forum, damit sie auch was davon haben usw.


    Gruß

    Bernhard

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 5. Februar 2007 um 04:48
    • #4

    bernieserver

    Hallo!
    Vielleicht koenntest du mal die Pimp-Aktionen nacheinander ausfuehren und uns darueber berichten. Also erst OPs tauschen und dann Kondis und jeweils Ergebnisse mitteilen. Wuerde meiner Behringer Mixer evt. auch teilweise umbauen. Zumindest die Ausgaenge und evtl. 2 Eingeange.
    Bin auf das Ergebniss gespannt.

    Joerg

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 5. Februar 2007 um 08:36
    • #5

    so weit der kollege das da beschreibt macht das tauschen der koppelkondensatoren ja schon sinn. da dies die einfachste modifikation ist, würde ich vorschlagen hier anzufangen.

    mit sicherheit könnte man auch auf die kondensatoren verzichten, da pa endstufen ja dc entkoppelt sein sollten. aber mir würde es ein ungutes gefühl geben, etwas einfach auszubauen und wegzulassen :)

    http://www.ae-rental.de

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 5. Februar 2007 um 08:57
    • #6

    bernieserver

    Nee, nee! Lass dich mal nicht von Peerless beirren und tausche zuerst die OPs! :D
    Das würde mich nämlich zuerst interessieren, ob es da große Veränderungen gibt! Über die Koppelkondensatoren hat man ja schon was gelesen.

    Jörg

  • Peerless
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    Beiträge
    4.334
    • 5. Februar 2007 um 09:09
    • #7

    was hat man denn dazu so gelesen ?

    http://www.ae-rental.de

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 5. Februar 2007 um 09:22
    • #8
    Zitat von "Peerless"

    was hat man denn dazu so gelesen ?

    Na zum Beispiel unter den Links von bernieserver !

    Jörg

  • Peerless
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    4.334
    • 5. Februar 2007 um 09:35
    • #9

    ok, gelesen hab ich die.... mich juckts ja geradezu in den fingern mal bei einem ausgang testweise den kondensator wegzunehmen....

    http://www.ae-rental.de

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 5. Februar 2007 um 09:53
    • #10
    Zitat von "Peerless"

    ok, gelesen hab ich die.... mich juckts ja geradezu in den fingern mal bei einem ausgang testweise den kondensator wegzunehmen....

    Trau dich! Passieren kann da nix, wenn nicht irgendwo Phantompower draufliegt. Ist eh bloß zum entkoppeln.

    Jörg

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 5. Februar 2007 um 11:19
    • #11

    Hehe, nette Antworten.

    Ich habe mir erstmal überlegt, die Koppelkondensatoren zu überbrücken. ( sorry Chaos :) ) Das ist erstmal das einfachste. Zum SMD Löten komme ich eh erst in ein paar Wochen, da ich das erstmal an alter PC Hardware üben muss.

    Außerdem habe ich derzeit Geld = 0

    :)

    Ein evtl. dadurch verursachten Offset sehe ich jetzt nicht so schlimm an, da die PA Verstärker eh eine Kopplung im Eingang haben. Nur kann dann die Ausgangsstufe der Behringer schneller verzerren ( clippen ). Leider habe ich keinen Oszilloskop, mit dem man zuverlässig Gleichsspannung messen könnte, nur ein billiges DigitalMM. Ansonsten hätte ich vorher die Gleichspannung vorm Kondi geprüft.
    In einem Plan bei Audioavid ist zu sehen, dass die nur einen Koppelkondensator vor der symmetrischen Ausgangsstufe haben - nicht dahinter!
    So sind auch schonmal Hochtöner gefetzt, steht auch bei Audioavid. Da hat jemand eine Endstufe ohne Eingangskondensator genutzt :) Und dann waren fehlerhafterweise 1,5V DC am Ausgang der Behringer - kokel :)

    Ich werde dann noch den Eingang mit dem PC digital ansteuern, und mal zwischen analog und digital zu vergleichen.

    Denn meine Edirol UA 25 hat ja gute Digital Analog - Wandler, daher denke ich dass Unterschiede bei Analog / Digital eher bei der DCX zu suchen sind. Die Edirol muss ich dann aber erst mit einem SPDif Ausgang nachrüsten - sie hat nur optische...

    Nach der Vollendung und Tests wird dann wird über andere Sachen nachgedacht und die dutzend OPs bestellt. Vielleicht werde ich dann noch die Spannungsversorgung verbessern. Denn sauber sollte eine Spannung schon sein, auch wenn keine Leistung abgerufen wird. :)

    ABER:

    Leider ist das mit dem Vorher / Nachher - Test so eine Sache. Ich habe jetzt nicht die absolute High End PA und auch keine 2 Behringer zum A/B Vergleich. Psychoakustik kann dann eine Rolle spielen. Außerdem muss ich erstmal das beste Aktiv Setup finden und mich dann erstmal an die Anlage gewöhnen. Denn selbst das fehlt mir noch :) Erst dann kann ich Unterschiede überhaupt erkennen.

    PS:
    Ja ich benutze PA zum Zuhausehören :)

    Gruß


    Bernhard

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 5. Februar 2007 um 12:48
    • #12

    Hi

    eventuell liegt es an meinem Alter und meiner Zeit (die ich für solchen Spielereien nicht mehr habe).

    ABER SMD löten ist so eine Sache. Es ist Euch klar, wenn Ihr Mist baut kommt keine Garantie dafür auf!!! So von wegen 0 Kohle :-)) Dann DBX Kaputt und 250 Euro in Tonne!!

    Also es kann Sinn machen den OP zu wechseln. Ich glaube das mit dem Netzteil Cs ist Flöhehusten hören - aber okay.

    Ferner wenn ich irgendwo lese, das durch Gleichspannung irgendwelche HTs getötet worden sind, dann frag ich mich ernsthaft, WAS für AMPs nutzt Ihr??

    Jeder halbwegs amtl. AMP (selbst Tamp) haben Thermo, Gleichspannung und Impedanz schutz. Also KANN an einem ordentlichem AMP KEINE Gleichspannung zum Schaden der Pappen führen.

    Das unterschiedliches Dielektrikum zu unterschiedlichen Klangeigenschaften beiträgt ist richtig, zumindest habe ich da mal drüber gelesen.

    Ich würde folgende Reihenfolge empfehlen
    Koppel C dann OP dann NT Cs.

    Achso damit einige Unklarheiten beseitigt werden: Ich bin seit 15 Jahren DJ seit 3 Jahren Vollprofi (DJ ist Hauptberuf) und als Anlage habe ich z.B. KME Pult DBX 2496 an RAM S4004 mit KME Cluster oder 18er Fane und SK212.

    Damit keiner auf die Idee kommt, ich bin ein HKS.

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 5. Februar 2007 um 12:53
    • #13

    Lieber Bernhard,
    willst du nicht erst mal ein bischen Grundlagen der Elektronik lernen, bevor du mit diesem Umbau anfängst.
    Wenn diese "Spezialisten" in deinen Links auch nur ein bischen Ahnung hätten, wüßten sie, daß ein BB2134 in dieser!! Schaltung genauso rauscht und verzerrt wie der eingebaute NJM4580 (übrigens ein ziemlich guter Audio-Opamp).
    Wegen Koppelkondensator. Glaubst du wirklich, daß das Weglassen eines Kondensators wirklich etwas bringt? Was ist mit den hundert anderen in deinem Signalweg: bei der Aufnahme in Mikrofon, Mischpult AD-Wandler, bei dir im CD, Mischpult, Endstufe usw
    Ich bin mir sicher, daß der DCX das beste Gerät in deiner Anlage ist. Warum willst du dann an dem rumbasteln und nicht da, wo es wirklich was bringen könnte?

    Grüße

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 5. Februar 2007 um 12:54
    • #14

    Hallo,

    Zitat von "DJ Detto"


    Ich würde folgende Reihenfolge empfehlen
    Koppel C dann OP dann NT Cs.

    Genau so werde ich es auch machen.

    Und SMD wird geübt, vielleicht mache ich es auch in der Uni, da gibt es besseres Werkzeug :)
    Und: Garantie futsch - das ist sie schon wenn man die Kopplung rausnimmt. :)

    Aber so ist das halt mit dem jugendlichem Leichtsinn :)

    Gruß

    Bernhard

  • Peerless
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    4.334
    • 5. Februar 2007 um 12:58
    • #15
    Zitat von "DJ Detto"


    Ferner wenn ich irgendwo lese, das durch Gleichspannung irgendwelche HTs getötet worden sind, dann frag ich mich ernsthaft, WAS für AMPs nutzt Ihr??

    der DCX wird sehr gerne in Hifi-Setups eingebunden....

    und dem DJing als Lebensgrundlage möchte ich mal meinen Respekt zollen ! ich habs nach 6 Jahren jedes wochenende(nebenberuflich) aufgegeben, damir das Partyvolk voll auf den Senkel ging...."Ey spiel ma Hiphop ey"


    Bernie
    um dein werk zu vergleichen kannst du auch erstmal nur einen kanal umbauen und dann mit den "alten" vermessen

    http://www.ae-rental.de

    Einmal editiert, zuletzt von Peerless (5. Februar 2007 um 13:01)

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 5. Februar 2007 um 13:00
    • #16
    Zitat von "jogi"

    Lieber Bernhard,
    willst du nicht erst mal ein bischen Grundlagen der Elektronik lernen, bevor du mit diesem Umbau anfängst.

    Mache ich doch. ich lerne am Objekt. :) Nebenbei 3. Sem. Informationstechnik. Op's sind wir gerade am behandeln.

    Zitat von "jogi"


    Wenn diese "Spezialisten" in deinen Links auch nur ein bischen Ahnung hätten, wüßten sie, daß ein BB2134 in dieser!! Schaltung genauso rauscht und verzerrt wie der eingebaute NJM4580 (übrigens ein ziemlich guter Audio-Opamp).

    das kann ich ja nicht wissen. woher auch?
    und woher weißt du das?

    ich habe nur gelesen, dass die "günstigen" Vertreter gerne rauschen und einen hohen Offset haben. Dies kann man zwar einstellen, aber bei den guten braucht man das scheinbar nict :)

    Zitat von "jogi"


    Wegen Koppelkondensator. Glaubst du wirklich, daß das Weglassen eines Kondensators wirklich etwas bringt? Was ist mit den hundert anderen in deinem Signalweg: bei der Aufnahme in Mikrofon, Mischpult AD-Wandler, bei dir im CD, Mischpult, Endstufe usw

    das wird ausprobiert.
    Brücke rein - Brücke raus. Versuch macht kluch

    Zitat von "jogi"


    Ich bin mir sicher, daß der DCX das beste Gerät in deiner Anlage ist. Warum willst du dann an dem rumbasteln und nicht da, wo es wirklich was bringen könnte?

    Die besseren Boxen kommen noch!


    Gruß

    Bernhard

    Einmal editiert, zuletzt von Bernhard Nöst (5. Februar 2007 um 13:08)

  • Peerless
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    1
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    4.334
    • 5. Februar 2007 um 13:03
    • #17

    es gibt ja auch leute die noch andere sachen mit dem dcx ansteuern :) von daher ist es schon schön wenn einer was bastelt ! ich hätte da übrigends noch ein hitachi oszilloskop abzugeben :grin:

    http://www.ae-rental.de

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 5. Februar 2007 um 13:04
    • #18

    ich brauche ein oszi. :)

    was ist das für einer ? wie hoch kann der auflösen?
    vielleicht per pn....

    Gruß

    Bernhard

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 5. Februar 2007 um 18:23
    • #19

    Koppelkondensatoren entfernen?
    Ich rate stark davon ab!

    Gruß
    Thomas

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 5. Februar 2007 um 20:35
    • #20
    Zitat von "bernieserver"

    Hehe, nette Antworten.


    So sind auch schonmal Hochtöner gefetzt, steht auch bei Audioavid. Da hat jemand eine Endstufe ohne Eingangskondensator genutzt :) Und dann waren fehlerhafterweise 1,5V DC am Ausgang der Behringer - kokel :)


    Bernhard

    Hochtöner können dadurch nicht kaputt gehen (bei passiver Weiche in den Boxen), denn die haben alle mindestens einen Kondensator davor.

    P.S.
    Übrigens kannst du die SMDs auch mit nem Schweißbrenner auslöten. Spart viel Arbeit und ist nicht so eine Fummelei. :grin:
    Habe meinen Mixer auch repariert und SMDs getauscht. Mit 2 Promille auf dem Kessel geht das, da wird man ruhiger. Auf keinen Fall solche Arbeiten nach einem Streit mit der Partnerin ausführen!
    :wink:

    Jörg

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