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  4. Hobby-Selbstbau und Reparatur Party-Technik

wie ne lockere Welle im E-Motor befestigen ?

  • lichtfürlau
  • 3. April 2007 um 16:32
  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 3. April 2007 um 16:32
    • #1

    Hier mal wieder feines Fressi für die Improvisationskünstler unter Euch. :grin:

    so...gestern beim "Reparieren" meines Martin Discovery (Prob=unsauberer Farbwechsel) ist folgend saublöödes Ungeschick passiert :evil:

    Farbrad leicht verklemmt auf Welle. Kein Thema - :P bissl stärker gezogen und Schwupps war die Welle gleich mit rausgezogen. :cry: :x Alles mal genauer angesehen ...aha! Das ist also das Prob mit dem "unsauberen Farbwechsel" gewesen, ein ausgelutschtes Plaste-Zahnrad.

    Wenn ich das Teil nicht zuverlässig befestigen kann - Ersatz liegt bei 20,00 Euro. Im pa-forum würde ich diese Frage nie stellen, denn die Profis werden spätestens hier aufhören drüber nachzudenken, da Zeit=Geld und für 20,00€ ist ne Reparaturstunde nicht gerechtfertigt...


    Problem:
    Hart-Plastik-Zahnrad wellenseitig ausgelutscht und tief im Motor in gut gefetteter Umgebung, Motorgehäuse lässt sich nicht öffnen. Welle ist aus gehärtetem Stahl und Kleben ist nicht empfehlenswert, da der Motor sich in 5cm Entfernung zum LM befindet. (>120°C)


    Reparaturversuche:

    1. Welle erhitzt, hat aber nix gebracht

    2. Welle leicht abgeschliffen, Schrumpfschlauch rüber und ins Zahnrad geklemmt, hält auch nicht sonderlich gut.


    Welle hat nun ein Spiel von ca 0,3mm.


    Welche Möglichkeiten habe ich noch außer Wegschmeissen und Neukaufen?

    ina

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  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 3. April 2007 um 18:21
    • #2

    hallo Ina,

    Welle abgeschliffen verursacht mir schonmal heftigen Schüttelfrost !
    Gehn wir davon aus sie sei noch original ....

    Reparatur:

    1. Zahnrad in kleine Drehbank, aufbohren.
    2. eine Messingbuchse, ggf. auch aus PTFE, anfertigen und in das Zahnrad einpressen ( Presssitz).
    3. Das Ganze nun auf die Welle, ebenso Presssitz.

    Und einen Motor kriegt man immer auf, schließlich ist er ja auch gebaut worden .... meist haben die kleinen Exemplare irgendwelche Nippel und Laschen zum Umbiegen dafür :grin:

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 3. April 2007 um 22:57
    • #3

    :lol: :oops: :grin:

    na, hab halt überhaupt keine Lust den Motor aufzumachen, da ich mir gut vortellen kann, daß mir dann das fummelige Getriebe um die Ohren fliegt.

    ina

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  • ohu
    Beiträge
    602
    • 3. April 2007 um 23:11
    • #4

    Bei einem tatsächlichen Spiel von drei Zehnteln ist eigentlich schon Schluss - weg damit und neues besorgen.

    Sonst würde ich es mal Stabilit-Express versuchen, ist einigermaßen spaltfüllend und könnte klappen. Die Temperatur, die das Plastikrad aushält, hält der Bapp auch aus.

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 3. April 2007 um 23:30
    • #5

    ohu

    glaube nicht, das Stabilit Express geeignet ist: Temperaturbeständigkeit von -20° bis +80°C

    aber evtl. klappts mit meinem "Wunderkleber" Pattex Repair Extreme
    Der ist widerstandsfähig gegen Dehnung, Vibration, Wasser, Temp von -50C° bis +120C°

    ina

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    Einmal editiert, zuletzt von lichtfürlau (3. April 2007 um 23:38)

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 3. April 2007 um 23:37
    • #6

    Öcht? Hab hier in meiner Bude grad nix da - aber woher weisst du, wie warm der Motor wird? Oder ist das nur ne Schätzung? Bevorst du es wegschmeisst, würd ichs jedenfalls mal probieren. ;)

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 3. April 2007 um 23:42
    • #7

    Ganz klarer Anwendungsfall für den Weicon Repairstick Titanium
    Temperaturbeständigkeit: -50 °C - +280 °C (kurzfristig bis +300 °C)

    Ist besonders für Reparaturen an Wellen, Lagern, Getrieben usw. geeignet.

    Kostet ca 15 Euro (115g Stick)

    Damit kann man sogar Ofenrohre und Auspuffanlagen abdichten!

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 3. April 2007 um 23:43
    • #8

    Naja, LM hält voll drauf, Abstand ca 5cm, dazwischen (glücklicherweise) ein dünnes Blech.

    Wenn ich mich recht erinnere beziehen sich die Temperaturbesändigkeitsangaben bei Kleber auf bis zu 6 Std. Dauertemperatur.

    Da sollte ich dem niegelnagelneuen LM bei dieser kurzen Distanz (ist ja auch kein Lüfter im Gerät) 100°C und mehr zutrauen...oder ?

    ina

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    Einmal editiert, zuletzt von lichtfürlau (3. April 2007 um 23:52)

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 3. April 2007 um 23:46
    • #9

    Ja deswegen siehe oben mein Tipp, Repair Stick TI

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 3. April 2007 um 23:51
    • #10

    DaftMedia
    Weicon Repairstick Titanium: Gute Idee, aber... selbst bei der Conrad-Apotheke gibts den für nur 9,75€.

    EDIT: sind nur 57g für 9,75

    Dehnt der Titanium sich beim Härten aus (ja,ja Ausdünsten usw.=Masseverringerung) oder wie greift er auf ner leicht öligen Oberfläche ? Habe schon mit Isoprop.-Wattestäbchen versucht das Zahnrad zu reinigen. aber das Ritzel liegt in einem Fettbett und 100% fettfrei werde ich das Teil ohne Ausbauen nicht bekommen.

    ina

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    2 Mal editiert, zuletzt von lichtfürlau (4. April 2007 um 00:05)

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 3. April 2007 um 23:59
    • #11

    Ja aber das Zeug ist sehr ergiebig.


    Außerdem ist das echt universell einsetzbar

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • DJheini
    Moderator
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    • 4. April 2007 um 09:00
    • #12

    Kannst du das Ritzel rausnehmen? Dann raus damit, in eine satte
    Geschirrspülmittellösung mit heißem Wasser oder Spülmaschinentab
    mit heißem Wasser, Ritzel da rein 1 Std. einweichen lassen, mit heißem
    Wasser abspülen: Garantiert Fettfrei.

    2-Komponentenkleber, damit das Loch ganz auffüllen. Neues, passendes Loch bohren,
    Ritzel mit (gutem) Sekundenkleber auf der Welle festkleben.

    So nebenbei: Ich würde 20,-€ für ein neues Ritzel investieren. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • yves
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    • 4. April 2007 um 10:20
    • #13

    Kannst du ein Bild posten? Ich habe da noch nen haufen Ersatzteile von Martin wenn ich das Motörchen habe würde ich den der lieben Ina für LAU vermachen!

    Man muß den Nachwuchs unterstützen! :grin:

  • lichtfürlau
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    • 5. April 2007 um 18:58
    • #14

    bin die Tage in Krakau und werde est am 11.04. ein Bild posten können.

    ina

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  • lichtfürlau
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    • 16. April 2007 um 15:02
    • #15

    http://www.ltt-versand.de/shop/images/E3036613B.jpg
    http://www.ltt-versand.de/shop/images/E3036613A.jpg

    ...dieser Motor ist in Eigenschaft und Abmessungen dem Gesuchten am Nächsten.

    Jaja...ich weiss, das Teil kostet bei L*T keine 5,00 Euro. Rechnet sich für mich nur, wenn ich für mind. 45,00 Euro bestelle.

    ina

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  • manuela
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    • 16. April 2007 um 20:59
    • #16

    ina ina ina :lol:

    was du da zeigst ist ein Standartpfannekuchen aus alten Heizungsstellantrieben. Gibts für Lau beim Heizungsmonteuer (im Container). Gelegentlich ist er auch doppelstöckig mit kondensator, das erlaubt Drehrichtungswechsel. Kommt ebenso vor als Knopfantrieb in Waschmaschinen ohne Digitalmist 8)

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  • hell&dunkel
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    • 16. April 2007 um 21:38
    • #17

    Das sind die Motoren u.a. aus den Dreiwegeventilen.
    Wenn sie ihn für das Taschengeld bekommt: Kaufen, billiger geht nur aus dem Schrottcontainer. Allerdings ist da meistens der Motor kaputt

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • lichtfürlau
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    • 16. April 2007 um 23:53
    • #18

    hey Leutz,

    yves ist so nett und schickt mir nun so ein motörchen :D

    Damit sollte mein Prob erledigt sein. ´suupi´

    Das es die Dinger in Heizungsventilen gibt ist eine erfreuliche Nachricht... und wie Ihr ja sehen könnt absolut frisches Infogut. :oops:

    Öhhm... ob die Teile in den Heizungsventilen 23 U/min machen ist wohl ne andere Frage. Nach oben bin ich flexibel (schneller Farbwechsel ist besser als langsamer Farbwechsel 8) )


    ina

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  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 17. April 2007 um 00:21
    • #19

    Motorische Dreiwegeventile sind die Teile, die z.B. bei kleinen Heizungen beim Aufheizen des Warmwasserspeichers das Heizungswasser "umleiten".

    Aus Messing, 3x Innengwinde (meist 3/4") und ein kleines Blechgehäuse mit den Stellmotor darauf.
    Strom Drauf; Ventil steuert um.
    Strom weg; Ventil läuft mittels Feder in Ausgangstellung zurück.
    Zurück zum Thema. :grin:

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • manuela
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    • 17. April 2007 um 19:34
    • #20

    ich hasse Heizungen...

    was da stellenweise gebaut und eingebaut wird steht auf Kriegsfuß mit allem was ich für elektrische Vernunft halte ... :oops:

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