Moin,
zum VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE:
ich musste vor Kurzem zu einer Privatparty (ja, auch ich gelegentlich...) meine BP6 mitnehmen, weil gerade nichts Anderes mehr im Lager war. Diese Bässe sind 10 Jahre alt, und immer stabil gelaufen. Nun wurden auf dieser Party auch moderne DJ- Mixes gespielt und ein klapperndes Geräusch... . Also mit der Taschenlampe reingeleuchtet, und gesehen wie das DC- Offset die Membrane richtung Polplatte schob und... peng, peng... (sehr moderat gefahren, der Nutzhub lag unter 6 mm Peak to Peak)
Die Story zu einem von mir gebauten Horn gibts hier (roter Text):
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=35788
Mein Fazit: Die Techniken der heutigen Musikproduktion erzeugen neue Anforderungen an Lautsprecher.
Wenn ich nun lese, daß je ein 15" in kleinem Horn mit 700 Watt und mehr geamped werden soll, möchte ich zumindest Zweifel anmelden, daß das lange gutgeht. Ich möchte dringend empfehlen mittels Controller Limits fernab des Clippings zu setzen, denn moderne Bassbursts bei 0 dBFS saugen die Endstufennetzteile gnadenlos aus, und begünstigen zerstörerisches DC- Offset. Die Limiter bitte mit langem Release, die Musik ist hinreichend komprimiert.
Gruß