weil ich beim gig eine e- und eine akustik gitarre verstärken muss, möchte ich mir 2 aktive fullrange cabs zulegen. das setup wird so aussehen :
die 12"er gitarrenbox wird per mikro abgenommen und das trockene signal wandert in einen line-mixer, der 2 fx in parallel ansteuert. in den selben mixer geht auch ein stereo signal von meinem akustik-vorverstärker, zusammen mit einem dritten, welches direkt durchgeschleift wird. die cabs verstärken also einmal die reinen effekt-sounds (100% wet) für die
e-gitarre PLUS das stereo-signal der akustischen (ein mix aus wet/dry).
nun meine frage : reichen boxen mit einem 10" bass und ca. 200 watt für bühnen monitoring aus , sollten sie größer oder kleiner sein ? sollte ich in der oberklasse suchen (mein akustik-amp für kleine gigs ist ein alter AER Acousticube mit 100 watt, 8", bassreflex gehäuse- war mal die referenz), sprich RCF Art, Mackie, JBL, FBT oder tun es auch db, Thomann etc ? ich habe mit diesem thema überhaupt keine erfahrungen und frage also euch als PA fachleute, in welcher richtung ich suchen kann , danke ! ![]()
Fullrange cabs für eine Gitarren-Anlage !?
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ob 10" Bass mit 200 W ausreichen hängt von der Bühnen lautstärke ab und von deinem Sound. Ich mag Gitarren, die nen Mittenbrett haben und dafür keinen bass (dafür gibts ja auch den Bassmann) dafür sollte es je nach lautstärke reichen.
Aber nur des Effektsignal über die Dinger zu schicken würd ich nich machen, versuch des Effektgerät irgendwie bei deinem Verstärker mit einzuschleifen, alles andere macht meiner Meinung nach nur wenig Sinn. -
Hi!
Da ich auch privat E-Gitarre spiele, würde ich das gleiche sagen: am wichtigsten ist halt die Bühnenlautstärke! Wenn das Drumfill von eurem Schlagzeuger (den nehme ich jetzt einfach als Beispiel) dir die Trommelfelle rauspustet wird so ein 10" Chassis natürlich nicht reichen
Da muss dann schon ein wenig mehr her. Andererseits kann es ja auch gut sein, dass euer Drummer ohne Drumfill und ihr also insgesamt eher gemäßigtere Lautstärken spielt.
Aber am besten ist einfach noch das altbewährte Probehören im Laden, wenn du einen in der Nähe hast(nicht so wie bei mir -.-);) habe da auch schon so meine Erfahrungen mit gemacht -> der eine 10" spielt noch lange nicht so laut wie der andere (musste ich schermzlich feststellen^^) Also geh am besten in den nächsten Laden und hör dir ein paar Amps an
Mfg.
Veri -
war gestern bei Musik Schmidt in Ffm und habe ein paar boxen angehört. leider konnte ich dem fach-berater nicht wirklich klar machen, was ich will - er konnte sich das irgendwie nur schlecht vorstellen ... egal. was mir klar wurde : die üblichen lautstärken, die im Rock-Pop bereich auf der bühne und FOH gefahren werden, sind erheblich höher als die, mit welchen ich normalerweise arbeite. ergo können die boxen bzw. verstärker auch etwas kleiner dimensioniert sein. so wären z.b. die JBL "EON" G-15er viel zu groß und schwer. hauptsache ist der klare, musikalische und unaufdringliche klang der anlage. welche fullrange aktiv boxen/monitore haben eurer erfahrung nach den "schönsten" klang ? ich werde die boxen danach auswählen, wie sie für die akustische gitarre geeignet sind. die performance mit dem effektsignal der e-gitarre ist unproblematischer.
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habt ihr erfahrungen mit aktivboxen mit der d'Appolito anordnung gemacht ? ich denke an die db Technologies Twin 128 bzw 228 und AER AS 281 .... andere gibt es sicher auch, kenn ich nur noch nicht. was wären denn die vor- bzw. nachteile dieser typen, bezogen auf klang und eignung in meinem fall : verstärkung der akustischen gitarre (und ab und zu auch jazzgitarre), mit sattem ton und stereo streuung auf der club-bühne, im solo und small combo einsatz ?
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Geht es dir nur den Aktivspeaker als monitor zu benutzen oder um darüber Gitarre zu spielen???
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ich möchte die boxen einmal für die (bühnen) verstärkung der akustischen gitarre benutzen und daneben auch als sgnt. satelliten-lautsprecher, gespeist mit dem effekt-signal der elektrischen. den ausschlag geben wird die performance mit der akustischen.
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Also, im Sinne der Minimierung von Verkabelungs- und Schleppaufwand sowie der Fehleranfälligkeit ist es vielleicht eine Überlegung wert, einfach mit einem guten Akustik-Combo (Dein AER) und einem guten kleinen Vollröhrencombo anzutreten, in dessen Effektweg Du deine FX einschleifst. Ein gutes Gerät wie z.B. das Lexicon MX-400 ersetzt Dir sicher auch Deine zwei bisherigen Geräte.
Was Du da vorhast, mit teilweiser Doppelnutzung der Speaker, mag als Konzept ganz gut aussehen, aber in der Praxis? Ich würde es nicht tun, und ich habe etwa 300 Gigs als Gitarrist (hauptsächlich elektrisch, aber auch akustisch) und ein paar als Bassist auf dem Buckel. Ausserdem wird es für den Soundmann die Hölle, das gescheit übertragen zu wollen, denn er muss die Kanäle unterschiedlich EQen, je nachdem, ob Du gerade E- oder A-Gitarre drüber spielst. Eine saubere Trennung der Systeme dürfte da viel wert sein ... Darüberhinaus wirst Du es auf der Bühne kaum unterscheiden können, ob Deine Effekte jetzt in Stereo von einem Extrasystem übertragen werden, oder in Mono von einem Extrasystem oder gar über den Combo laufen. Da zählt es eher, dass Du in drei Minuten aufgebaut hast und fehlerfrei verkabelt bist
My 2 Cents. Sorry, falls ich Dir eher unerwünschte Meinungen gegeben habe. Aber das kommt aus der Praxis (oder sollte ich sagen: aus eigener leidvolelr Erfahrung mit der Gigantomanie auf Amateurbühnen?), und ich habe im Lauf der Zeit den Aufwand immer weiter reduziert - mit Erfolg, schnellerer Aufbau, weniger Fehler, besserer Sound.
Viele Grüße
Jo -
hallo Jo !
danke für deinen beitrag - die überlegungen sind mir nicht fremd. wie du habe ich in den letzten 20 jahren sehr viele unterschiedliche gigs in den denkbar unterschiedlichsten besetzungen/stilen/bühnen/etc. absolviert und habe einiges an erfahrung als akustik- und e-gitarrist auf dem buckel. in vielen punkten gebe ich dir recht :
- wenn der soundmann ein mono-signal bekommt, auf line-level, dann ist er am glücklichsten. darauf will und kann ich allerdings nicht immer rücksicht nehmen. ich möchte dem publikum den besten sound liefern, so wie ich mir das vorstelle - also schicke ich dem haus ein fix- und fertig abgemischtes stereo signal, separat aus meinem rack herausgeführt. der soundmann muss nur noch die lautstärke kontrollieren.
- mein AER funktioniert wunderbar auf kleinen bühnen, wo die lautstärke auf minimum gefahren wird. oder bei solo/duo jobs, dann sowieso. im theatergraben, auf dem ausflugsdampfer, bei der session - alles kein thema, wenn`s eben klein und handlich sein soll. mit meinem GP-8 und dem brüllwürfel kann ich gut arbeiten. ABER :
- des öfteren ist mir der kleine eben zu schwach auf der brust, das mono-signal auf der bühne nicht tragend/ausladend genug und einfach nicht sehr inspirierend. das gilt für meinen e-gitarren combo ebenso. dessen purer sound, ohne effekte, nur mit einem guten kabel mit der gitarre verbunden, ist genial. die würzung mit einem wirklich guten hall und ein paar hochwertigen delay/modulations-effekten ist ein luxus, den die musik eben oft verlangt - das kennst du sicher. der kompromisslose approach hierzu : trockenes line-signal des amps in die fx und dieses separat verstärken und nach bedarf beimischen- ähnlich, wie es bei den meisten studio-sessions getan wird.
- ich kann dir ebenso beipflichen in punkto "kleines besteck" bzw. schneller auf- und abbau: in den meisten fällen wird es genau wie beschrieben auf den würfel mit der tretmine hinauslaufen und das ergebnis wird zufriedenstellend sein - es ist ja immer noch die qualität der gespielten ( oder der nicht gespielten ..) NOTEN, die mich von der masse der mittelmäßigen gitarreros etwas unterscheidet
nichts-desto-trotz : welche box ist die beste für meinen einsatzzweck ??!! -
Hallo Christian,
okay, ich bin beruhigt, denn Du weisst definitiv, was Du tust.
Ich sehe die Sache so: Du hast ein qualitativ hochwertiges "kleines Besteck" und willst dieses nun für größere Bühnen adäquat erweitern. Sieh Dir dazu mal den folgenden Testbericht an: http://www.guitarworld.de/forum/atomic-r…-50-t12102.html
Überlege doch mal, ob das die passende Erweiterung wäre.
Ich sehe nur einen Haken: Wenn Du den LineOut des Combos nutzt, kriegen Deine FX bei verzerrten Sounds auch die grätzigen Höhen mit. Mit fullrange Speakern würdest Du diese hörbar machen. Daher die Frage, hat der Combo auch sowas wie einen Recording Out mit Speakersimulation?
Viele Grüße
Jo -
hallo Christian,
was du suchst ist eine der weltweit meistbenutzten Wedges überhaupt:
eine gebrauchte Martin Audio LE400.
Dieser Monitorlautsprecher wird dir in quasi jeder Situation das optimale bieten. Leider wird er nichtmehr gebaut, ist aber immer zu bekommen.
Die Sache hat nur einen Haken, deine Mitspieler wollen den dann auch :grin:lG Manu
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den Atomic Reactor hatte ich letztes jahr kurz zum test hier und er hat mir nicht zugesagt - istauch zu schwer für die größe ! mein POD ist inzwischen auch weg .... das GT-8 liegt mir besser und funzt auch mit einem normalen kleinen combo gut. der vorteil für mich : ich kann das teil als reine tretmine (ohne amp-simulation) vor jeden amp/box hängen.
was das signal vom amp betrifft : entweder kommt es aus einer Red Box ( einfache speaker simulation) oder als mikro-signal. ein SM 58 vor meinem combo, in den 2. kanal des akustik-preamps, fertig ! ist mir schon klar, daß man nicht das unbehandelte line-out vom röhrenamp in die cabs schicken kann ... wenn es das budget erlaubt, wird ein amtliches Palmer angeschafft.Manu ! danke für den tip, werde der sache gleich mal nachgehen !