Liebe Forumsgemeinde!
Nachdem alle die ein bisschen Licht in Form von Par-Kannen haben, mit dem gleichen Problem kämpfen müssen. Hab ich mich mal damit beschäftigt. Meine Idee war es ein relativ variables und doch weiter nutzbares System zu entwickeln. Im Gesamten soll es vorerst meine 3x 4er Bar Par56 long, eine 4er Bar Par64 long, 2x 4er Bar Par56 short und 2 Rohre für den Restlichen Krempel, beheimaten.
Nachdem aber manchmal nur 2 Bars mit müssen stand ich vor dem Problem nicht einen großen Teil bauen zu können. Auch sind die Anwendungen so unterschiedlich, dass ich manchmal nur die großen, nur die kleinen oder eine Kombination aus beiden benötige.
Wenn ich jetzt aber alles benötige möchte ich nicht viele kleine Teile sondern lieber wenig große haben – eh klar.
Also hier meine Lösung für das Problem:
Um das Ganze günstig zu halten wurde auf eine geschlossene Bauweise verzichtet und 5x5cm Staffeln als Baustoff verwendet(evt. besser wenn man es aus Alu macht).
Jedes Abteil fasst 2 4er Bars. Gebaut wurden insgesamt 2Stk.große und 2Stk.kleine um nicht unnötig Truckspace zu vergeuden.
Je nach Bedarf kann nun zusammengebaut und mittels Spanngurt auf den Wagen gezurrt werden.
Die Bestückung der Module funktioniert so einfach wie nur möglich ohne den Preis nach oben zu treiben.
In eine aus Holz gefertigte Aufnahme wird das Aluformrohr mit 30x30mm eingelegt. Funktioniert trotz Holzkonstruktion überraschend spielfrei. (rechts ist die Zentrierung für das nächste Modul ersichtlich)
Um nun das Formrohr gegen herausfallen zu sichern, kommt ein Bügel drüber. Dieser wir wiederum von einem einfachen Riegel gesichert.
Bild 1: Gesamtansicht
Bild 2: Bügel liegt auf Riegel, Zustand wenn Dolly leer ist
Bild 3: Bügel mit Riegel gesichert, Zustand wenn Dolly voll
Weil es sich leider nicht von der Höhe ausging musste ich ein wenig basteln.
Außerdem fiel mir nach Fertigstellung ein grober Fertigungsfehler auf.
Ein zweiter Winkel und eine längere Achse sollten das Problem aber bald beheben.
Nun wollte ich aber nicht nur ein Dolly bauen, da auch der Wunsch über einen Dj-Tisch aufkam.
Also einfach ein großes und ein kleines Modul übereinander und Platte drauf.
Die Zentrierungen verhindern das verrutschen der zwei Elemente gegeneinander.
Als stabiler Boden dient der Wagen von welchem die Rollen abgenommen werden können.
An den kurzen Seiten sind zwei Rollbretteinschübe für Rollbretter welche mittels Bolzen und Splint gegen herausfallen gesichert werden.
Wenn man nun auf der Baustelle angekommen ist, rollt man das Ding zur Bühne oder Tanzfläche, nimmt die Zurrgurte ab und falls gewünscht könnte man die einzelnen Module auf verschiedene Einsatzplätze verteilen. Dann wenn die Module leer sind kann man sie zum DJ-Platz oder wo auch immer hinrollen, die Rollen abmontieren, Platte (200x50cm in meinem Fall) drauflegen und alles verzurren.
Damit das ganze Ding auch gut steht sind unten drei 5x5cm Staffeln auf welche selbstgebaute Betongewichte gestellt werden. Diese Gewichte (ca.16kg) haben auf der Unterseite eine Ausnehmung in Form eines U um das Gewicht an Ort und Stelle zu halten. Pro Tisch können bis zu 6 Stk. der Gewichte eingebracht werden. Somit wird das Eigengewicht von ca.100kg unterstützt - das Ding steht wirklich gut.
Und zum Schluss noch ein paar Kleinigkeiten zu den Bars:
Ösenmuttern zur Befestigung von Ketten um den Bar zu fliegen:
Schraubverbindung Bar-Par:
Die selbstsichernde Mutter dient ausschließlich zur Sicherung gegen lockern der Verbindung und eine damit in Verbindung stehende mögliche Verdrehung des Scheinwerfers.
Die eigentliche Schraubensicherung entsteht durch die gekonterten Muttern.
Und die Handversion:
Anstatt der Sechskantmutter kommt noch eine Flügelmutter.
Sicherheitshalber kommt bei dieser variablen Version noch ein Safety pro 2Stk. Scheinwerfer.
Und wofür der Teil ist lass ich euch mal raten:
Kleiner Tipp, es gibt ihn zwei mal, einmal links und einmal rechts vom TV-Zapfen.
Grüße, Christian