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Spannungsregler von 48V auf max 30V für Sennheiser

  • Felix Fleischmann
  • 14. Dezember 2007 um 15:12
  • Felix Fleischmann
    Beiträge
    6
    • 14. Dezember 2007 um 15:12
    • #1

    hallo! ich habe folgendes Problem:
    will mein sennheiser me80 mit k3n speiseteil an nem mischer
    betreiben er phantompower bereitstellt.

    jetzt is das problem dass das k3n einen unsymetrischen ausgang hat,
    hab mir da selber nen adapter von XLR auf diesen tuchelt stecker gebaut.
    Solang ich ne batterie drin hab und die Speisespannung aus is, funktioniert das auch gut.

    Diese blöden Battereien sin aber sauteuer und deswegen hab ich mir überlegt
    nen kleinen Kondensator in die Signalleitung zu löten, der praktisch nur
    den gleichanteil des signals unterdrücken soll (=Phantomspannung)
    und den rest mehr oer weniger ungehindert druchlassn.
    An diesem Kondensator liegen ja dann auch die 48V Phantomspannung an,
    die ich dem mikro aber so nicht zuführen kann, denn das Sennheiser soll
    man bis max 30V speisen...

    Hat hier jmd ne Lösung/Vorschlag wie ich das hinkriege?
    Ich kenn keinen Spannungsregler der mit so hohen Eingangssapnnungen zurechtkommt..
    ich hab mir überlegt: eine kleine opamp schaltung, die mir erst die spannung von 48 auf zb 26V bringt und dann noch nen Spannungsregler,
    um die Spannung auf zb. 24V zu fixieren...

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 14. Dezember 2007 um 15:23
    • #2

    Na, nun übertreib mal nicht... OPV...

    Hier eine einfache Schaltung:

    Natürlich nimmst Du keinen 2N3055, die Diode und den Widerstand mußt Du auch anpassen. Parallel zur Z-Diode solltest Du einen Kondensator schalten, Z-Dioden rauschen recht stark.

    MfG

    DirkB[/url]

  • Felix Fleischmann
    Beiträge
    6
    • 14. Dezember 2007 um 15:42
    • #3

    da kann ich mir ja fast auch ne spannungsteiler aus wiederständen bauen...
    ich wollte das ja relativ verlustlos haben -
    und hier in dem beispiel fallen ja (12V-3,3V)=8,7V an dem 680 ohm
    widerstand ab, da allein verpuffen ja schon 8,7V^2/680ohm=0,11W,
    das mit dem transistor habich mir jetz grad noch nicht so überlegt,
    wie der da reinspielt...
    ausserdem vräuchte ich dann eine Z-diode die ab ca 20V erst aufmacht

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.864
    • 14. Dezember 2007 um 16:01
    • #4
    Zitat von "Felix Fleischmann"

    jetzt is das problem dass das k3n einen unsymetrischen ausgang hat, hab mir da selber nen adapter von XLR auf diesen tuchelt stecker gebaut.
    Solang ich ne batterie drin hab und die Speisespannung aus is, funktioniert das auch gut.


    Hallo Felix,

    die Sennheiser K3N-Speiseadapter sind mit symmetrischen DIN-Anschlüssen ausgerüstet und für Betrieb über (sackteure) 5,6V-Batterien oder Phantomspeisung vorgesehen.

    Also, Du nimmst nen Adapter von XLR auf DIN, steckst das an den K3N, schaltest die 48 V - Phantomspeisung ein und, jetzt kommts: lässt die Batterie, auch wenn sie leer ist, drin!

    Der Speiseadapter funktioniert nur, wenn er eine Batterie "sieht", alternativ gibts Batterie-Dummies von Sennheiser. Die Batterie muss irgendwie in die Versorgung eingeschleift sein, keine Ahnung...

    Wir benutzen die ME- 40, 60, 80 Reihe an K3N-Speiseadaptern für eine ELA-Anlage mit symmetrischen Eingängen und Phantomspeisung. Feine Mikrofönchen sind das...

    Hoffe, damit geholfen zu haben,

    Gruß, Jürgen :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 14. Dezember 2007 um 17:48
    • #5
    Zitat von "Felix Fleischmann"

    da kann ich mir ja fast auch ne spannungsteiler aus wiederständen bauen...
    ich wollte das ja relativ verlustlos haben -

    Was glaubst Du denn, wieviel Strom das Mikro braucht. 1A, 5A? :wink:
    Genau sowas hab ich in meine Gefell-Mikros reingezimmert (die haben 12V Phantomspeisung), geht prima.

    Zitat

    und hier in dem beispiel fallen ja (12V-3,3V)=8,7V an dem 680 ohm
    widerstand ab, da allein verpuffen ja schon 8,7V^2/680ohm=0,11W,


    Deshalb schrieb ich ja, daß Du den Widerstand anpassen sollst.

    Zitat

    das mit dem transistor habich mir jetz grad noch nicht so überlegt,
    wie der da reinspielt...


    Der arbeitet als Längsregler. Er hat an seiner Basis eine feste Spannung von x Volt, an seinem Emitter lassen sich dann x - 0,6V messen.

    Zitat

    ausserdem vräuchte ich dann eine Z-diode die ab ca 20V erst aufmacht


    24V zum Beispiel. Wo ist da das Problem?
    http://www.google.de/search?hl=de&q=Z-Diode+24V&btnG=Google-Suche&meta=


    MfG

    DirkB

  • Felix Fleischmann
    Beiträge
    6
    • 15. Dezember 2007 um 21:32
    • #6

    ich muss korrigieren: das speiseteil is k30 av,
    das hat keine sym. ausgänge...
    und die schaltung werd ich mal nachbauen -
    auf wieviel ohm soll ich den den widerstand dann anpassen -
    4fache spannung und gleiche verlustleistung? will heissen
    den 4 fachen widerstandswert?

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 16. Dezember 2007 um 09:22
    • #7

    Den Widerstand kannst Du recht groß machen, probiers mal mit 10kOhm. Eine kleine Z-Diode wird sich sicher finden lassen, als Längstransistor vielleicht ein BC546C.

    MfG

    DirkB

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 17. Dezember 2007 um 15:35
    • #8
    Zitat von "Felix Fleischmann"

    An diesem Kondensator liegen ja dann auch die 48V Phantomspannung an,
    die ich dem mikro aber so nicht zuführen kann, denn das Sennheiser soll
    man bis max 30V speisen...

    Woher hast Du diesen Wert? Nach den Sennheiser-Unterlagen kann man eine externe Spannung von 4-15V zuführen.

    Miss doch einfach die Stromaufnahme bei z.B. 12V und berechne daraus einen oder besser zwei Vorwiderstände für die Phantomspeisung. Stabilisieren muß man das nicht extra, da das schon die Phantomquelle macht. Die Last ist ja auch konstant.

    -sf-

  • Felix Fleischmann
    Beiträge
    6
    • 19. Dezember 2007 um 13:30
    • #9

    Soooo. ich hab mir das jetz mal nachgebaut - nur dass ich vorher noch
    einen 5 mikrofarad kondensator in die signalleitung eingebaut habe,
    und nahc dem Kondensator 10kOhm von signal auf masse (damit sich der kondensator auflädt).
    das problem is jetz nur:
    wenn ich den 680 ohm widerstand durch 2kohm ersetze, dann bricht mir die
    phantomspannung vom mixer auf 20V zusammen,
    durch 12kohm ersetzt bricht sie nur noch auf 33V ein, das mikro funktioniert
    aber in keinem der beiden fälle...am ausgang liegen aber 11,2V an
    (z-diode = 12V).

    was soll ich jetz noch ändern?

    und dank nochmal an den herrn siedfleisch: die phantomspeisung mit
    5-15V is korrekt.

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 19. Dezember 2007 um 17:36
    • #10

    Zuallererst solltest Du das Mikro mal mit einem externen Netzgerät mit ca. 12V speisen, dann siehst Du schon mal, ob's so geht.

    Dann kannst Du immer noch die Phantomspeisung hernehmen:

    Da sollte doch irgendwas raus kommen...

    Eigentlich müßte es auch ganz simpel so gehen:

    Ich bin von einer Stromaufnahme von ca. 1mA ausgegangen, das wird wohl ungefähr hinkommen. Bevor Du die Simpelvariante ohne Z-Diode probierst, solltes Du das aber nachmessen, denn wenn es wesentlich weniger ist, wird u.U. die Spannung höher als die erlaubten 15V werden.

    -sf-

    Edith sagt:
    48V-Phantomspeisung geht von einem max. Entnahmestrom von 10mA aus, dann haut das mit der Z-Diode so schon nicht mehr ganz hin. Mußt Du selber mal ausprobieren und nachmessen!

    edit 2: Link zu den Bildern geändert, da der ftp-server wohl nicht mehr tut

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