Moin.
Kann man für Endstufen-Transistoren, also zwischen Transistor & Kühlkörper, die gleiche Wärmeleitpaste verwenden die man auch für CPUs verwendet? (Silberoxid glaub ich...)
Moin.
Kann man für Endstufen-Transistoren, also zwischen Transistor & Kühlkörper, die gleiche Wärmeleitpaste verwenden die man auch für CPUs verwendet? (Silberoxid glaub ich...)
Allerdings genauso wie bei CPUs und dergleichen:
Nicht mit rumasen, so viel wie nötig so wenig wie möglich!
Alles klar, danke.
Und an die Isolation denken! Die Rail-Transistoren mögen kurzschlüsse über den Kühlkörper gar nicht...
Werden die Teile wärmer als 56°C?
Wenn ja, dann gibts was neues, nennt sich Coollaboratory Liquid MetalPad.
Ist ein hauchdünnes Plättchen Metall, wird einfach dazwischengelegt,
wenn der CPU (oder was auch immer) um die 56° hat wird es weich und verteilt sich. Das ist dann der einmalige "Einbrennvorgang".
Vorteil:
Das ist pures Metall, somit leitet es perfekt die Wärme.
In normaler WLP ist ist ja nur ein wenig Metall drinne und mehr Paste.
In Test haben die Metallpads über 5° Besser gekühlt als die beste Arctic Silver, und die kühlt schon 3-4° besser als die günstige Weiße.
Nachteil:
Es muss erst ein mal 56°C werden.
Die Flächen sollten seeehr eben sein, wie eben bei guten CPU Kühlern, ansonsten ist WLP besser.
PS: Das Zeug gibts auch in flüssig, ist aber nicht zu empfehlen, denn es löst Alu und Co auf, sprich kühler dürfen nur aus Kupfer sein, dann klappts
MfG
noch ein tip: wie bereits angesprochen, sollte die paste wirklich DÜNN aufgetragen werden (rasierklinge), sie ist nur dazu gedacht, um riefen und feine luftspalte im metall aufzufüllen.
üblicherweise nimmt man (zumindest ich) in der industrie gern die dow corning 340er (ist sehr fein und dünn applizierbar und hat noch andere nette eigenschaften...) oder vielleicht auch die etwas besser wärmeleitende 4490.
gruss
wolfgang
ZitatNachteil:
Es muss erst ein mal 56°C werden.
5 Minuten 1 kHz Sinus ![]()
Zitat5 Minuten 1 kHz Sinus
Aua... (oder du vewendest statt Lautsprechern nen Dummyload (Widerstand, Kochplatte,...)) :grin:
Kochplatte....
summt dann in der gefahrenen Frequenz mit, klingt irgendwie komisch :grin:
Zitat von "Jobsti84"Wenn ja, dann gibts was neues, nennt sich Coollaboratory Liquid MetalPad...
Das Zeug sieht sehr interessant aus, aber der Mehrpreis lohnt in dem Fall eigentlich nich... Die Wärmeleitpaste hab ich ja schon.
Zitat von "Holger Schrade"Und an die Isolation denken! Die Rail-Transistoren mögen kurzschlüsse über den Kühlkörper gar nicht...
Du meinst dass die Transistor-Beine keinen Kontakt mit dem Kühlkörper kriegen?
Genau das, das schoggt net so, hab ich auch schon hinter mir.
Transistor wieder auslöten, neuen rein..... quasi einen Arbeitsschritt 2 mal... :roll: