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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Monitore für Entwicklungsnewbie?

  • benjamin mütsch
  • 28. Januar 2008 um 01:55
  • benjamin mütsch
    Beiträge
    6
    • 28. Januar 2008 um 01:55
    • #1

    Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und dies wird mein erster Beitrag, indem ich gerne Fragen zu einem
    kleinen Selbstbauprojekt loswerden möchte.

    Kurz zu meiner Person:

    Ich heisse Ben, bin 21 Jahre alt und komme aus Stuttgart.
    Letzes Jahr habe ich mein Abitur gemacht und leiste im Moment meinen Zivildienst in einem Jugendhaus ab.
    Mein grösstes Hobby ist die Musik und alles, was damit zusammenhängt.. so spiele ich seit etlichen Jahren Instrumente,
    lege auch auf (Minimal, "modern Techno", klassischen House und zu Hause auch etwas Dubstep).
    Zusammen mit zwei Kumpels und einer handvoll Helfer(-innen) veranstalte ich Offlocationpartys in Stuttgart und Umbegung.

    Meine ersten Erfahrungen im Boxenbau machte ich schon im Kindesalter, als ich eine alte Kompaktanlage
    geschenkt bekommen hatte und mir auf dem Sperrmüll Lautsprecher suchte und diese in ein Gehäuse baute.

    Mittlerweile habe ich diverse Projekte nach Plan gebaut, vorwiegend Hifi, und einen Doppel15" BR-Sub.

    Jetzt möchte ich mich selbst an semi-professionelle Entwicklungsarbeit herantasten und möchte davor mal
    ein doch relativ primitives, kostengünstiges Experiment wagen und dachte dabei, mir zwei Kleinmonitore zu bauen, die zum einen als Nahfeldabhöre beim Auflegen auf kleinen Events, aber auch zum Musik hören auf Gartenpartys dienen könnten.

    Auf die Idee ansich bin ich gekommen, weil ich im beim Ausmisten im Keller ein Paar Eminence Alpha 8 gefunden habe.

    Habe mich daraufhin etwas in die Materie eingelesen, mir WinISD besorgt und ein paar Simulationen mit dem Chassis angestellt.

    Diese Kurve habe ich mit folgenden Parametern herausgearbeitet:

    Volumen = 30L
    Tuningfrequenz = 61,85Hz

    Jetzt fällt ja der Schalldruck über 600 bzw 1500Hz (-3dB) relativ krass ab, obwohl dem Lautsprecher ein brauchbarer Frequenzgang bis 4000 Hz bescheinigt wird. Je nach Hochtöner sollte ja die Übernahmefrequenz irgendwo zwischen 2000 und 4000 Hz liegen.

    Entspricht nun die Simulation der Realität oder kann das Programm nur über die tiefen Frequenzen eine Aussage treffen oder mache ich einen grundlegenden Fehler?

    Ausser mit dem Berg bei ca. 120Hz wäre ich mit dem simulierten "Tiefgang" vollauf zufrieden für einen kleinen Monitor.
    20L Gehäusevolumen wären auch möglich, da verstärkt sich allerdings dieser 120HZ Berg je nach Abstimmung und die untere Grenzfrequenz steigt an...

    Inwiefern sind denn solche Simulationen denn überhaupt realistisch?


    Eine Frequenzweiche würd ich mir ebenfalls per Software berechnen lassen...

    Das ganze würde ich in ein 15mm MPX Gehäuse mit Monitorschräge und BR-Schacht anstatt Rundkanal verbauen.

    Jetzt die abschliessende Frage in die Runde...

    ...kann man als Entwicklungslaie nur mithilfe von Softwaretools überhaupt ansatzweise brauchbare Ergebnisse erzielen oder ist das alles nur rausgeschmissenes Geld?

    Viele Grüße

    Ben

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 28. Januar 2008 um 07:44
    • #2

    mal vorweg, ein 8zöller kann meistens nich laut genug, oder nicht genug bass um als dj monitor zu taugen... zudem der emmi alpha noch weniger.

    eine frequenzweiche kann man zudem nicht wirklich per software berechnen, dafür braucht man mind. eine grundausrüstung an messequipment, da lautsprecher in gehäusen sich selten so verhalten, wie im katalog angeben...

    http://www.ae-rental.de

  • benjamin mütsch
    Beiträge
    6
    • 28. Januar 2008 um 11:49
    • #3

    Ok dann fangen wir mal an einem anderen Punkt an...

    Habe eben auf lautsprechershop.de etwas über Messsysteme gelesen, die als Freeware oder zumindest günstig zu haben sind.

    Ein hochwertiges Audiointerface ( Native Instruments Audio 8 ) mit 24bit/96kHz AD/DA Wandlern habe ich bereits, einen leisen Laptop etc...

    Wenn ich das nun richtig verstanden habe, bräuchte ich ein geeignetes Messmikrofon und eben eine Software.

    Bin nun auf Dinger wie ARTA oder Hobbybox gestoßen... was ist denn für simple Entwicklungsarbeit empfehlenswert?

    Welches Mikro ist dafür geeignet?

    Danke im Voraus für eure Hilfe.

    Grüße

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 28. Januar 2008 um 12:45
    • #4

    arta mit behringer messmikrofon reicht aus... allerdings brauchst du noch etwas um impendanzen zu messen. die ergebnisse kannst du dann z.b. in boxsim laden und eine weiche simulieren

    http://www.ae-rental.de

  • benjamin mütsch
    Beiträge
    6
    • 28. Januar 2008 um 13:03
    • #5

    Ohje, jetzt finde ich auf lautsprechershop.de nichtmehr die richtige Page..

    Was bräuchte ich denn noch für Geräte, um den Impedanzverlauf zu messen? Ließen sich dann auch mit der eher provisorischen Messroutine z.B. TSP Werte messen?

  • ukw
    Verifiziert
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    6
    Beiträge
    1.566
    • 28. Januar 2008 um 14:54
    • #6

    Das geht auch mit ARTA
    Besser (finde ich) jedoch eine Schaltung, bei der der Spannungsabfall über einem Widerstand parallel zum Chassis gemessen wird. Dabei wird nicht ein kurzer Sinus Sweep genommen sondern Du kannst mit einem Sinusgenerator die Frequenz langsam erhöhen und darum bestimmte Bereiche auch in eingeschwungenem Zustand messen und betrachten.
    Das ist bei Resonanzen und Resonatoren manchmal wichtig.

    ... for a few dB's more . . .

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