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eq gegen feedbacks auf mikrowegen - anschlußempfehlungen?

  • ddt
  • 24. Juli 2008 um 13:13
  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 24. Juli 2008 um 13:13
    • #1

    hi,

    hätte mal ne frage zur besten verwendung eines eqs gegen feedbacks:


    folgendes setup:

    dj-konsole (tts, mixer, cd-player) ==> kleiner studio-mixer
    2 mikros für vocals ==> kleiner studio-mixer

    vom studio-mixer in die pa.

    eigener monitorweg für die mikros

    jetzt gibts ja prinzipiell mehrere möglichkeiten, den eq
    einzubasteln:

    a) standardmäßig in den aux-weg der mikros. vorteil: nur die
    überbetonten frequenzen der monitor-anlage werden rausgezogen,
    das eigentliche mikro-signal auf der pa bleibt unbeeinflußt

    ABER: was mache ich, wenn ich einstrahlungen von der pa in die
    mikros bekomme? dann hilft mir dieser eq nix...

    ist vor allem in kleinen locations oft ein problem


    zweite möglichkeit:

    b) eq auf master-summe ==> pa-feedbacks können rausgezogen
    werden. allerdings veränder ich damit auch den klang der
    "nicht-mikro-signale", und feedback mit den monis kann nicht
    mehr geregelt werden


    oder:

    c) equalizer in den mikro-insert-weg und alles rausziehen, was
    pfeift. vorteil: wenigste feedback-anfälligkeit
    nachteil: veränderung des mikro-signals auf der main-pa


    was würdet ihr empfehlen?

    tendiere im moment zu version c)..


    möglichkeit d) mit zwei eqs (moni & pa) scheidet leider aus...


    danke schonmal


    andreas

    mfg

    andreas

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 24. Juli 2008 um 14:23
    • #2

    c) mit einem engbandigen, vollparametrischen EQ.
    Dann stört das, was du rausziehst kaum - ausserdem ist die Frequenz ja eh "überbetont".
    Schlimmstenfalls geht auch ein 31-Bänder. Der zieht aber breiter...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • rolf herrmann
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    137
    • 24. Juli 2008 um 14:39
    • #3

    Möglichkeit c ist das naheliegendste. Falls du schon einen EQ besitzt, hast du schon alles ausgereizt, ansonsten würde ich dir zu Behringer Shark raten, die kannst du auch für Möglichkeit b oder aber a nutzen. Der eingebaute Feedback-Destroyer schnitzt nur an den Frequenzen, wenn eine Rückkopplung droht.
    Dieses kleine Teil ist fast sowas wie ne eierlegende Wollmilchsau und für deine Probleme universell zu nutzen. Außer als FB-Killer kannst du das Teil noch als DI-Box, Phantomspeisung, Kompressor, Gate..... nutzen :?
    Ich bin sonst kein Behringer-Fan, aber dieses Teil gefällt mir echt.

    MfG Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • hias.h
    Beiträge
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    • 24. Juli 2008 um 17:00
    • #4

    Ja, der shark ist ganz brauchbar als Mic-preamp (mit Lowcut und Phantomspeisung) und kann auch als Delay eingesetzt werden (auch hier ist der Lowcut praktisch).

    Das integrierte Gate ist wichtig, um das Rauschen des Preamps und der
    A/D Wandlung zu unterdrücken.

    Der Kompressor ist IMHO sinnlos, und die Feedback-killer Kunktion ist noch nutzloser.

    Mit zunehmendem Alter leiden die Geräte auch gern an Alzheimer.

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 26. Juli 2008 um 12:37
    • #5

    hmm,

    also den shark hatte ich schon mal vor jahren in gebrauch.
    die anti-feedback-funktion war nutzlos. nach ner halben
    stunde betrieb klang das mikro müllig, und gepfiffen hats
    immer noch...

    davon würd ich deswegen abstand nehmen

    mfg

    andreas

  • pkoeper
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    • 26. Juli 2008 um 14:11
    • #6

    Hä????

    Ein EQ zum Feedbacks ziehen gehört direkt vor den Monitor-Amp!

    Feedbacks durch die Front sollten nicht passieren, ausser wenn die
    Lautsprecher suboptimal aufgestellt sind.

    Also so kenne ich es:

    Mic - DJ Console - MonitorOUT - EQ - MonitorAmp

    CD-Player - DJ Console - MainOUT - Amprack Front PA

    Alles andre ist doch "rumgewurschtel" oder nicht...

    EQ vorm MonitorAmp vor 160Hz komplett runter,
    typische Frequenzen um 4k, 8k und co absenken....fertig :D

  • erik
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    • 26. Juli 2008 um 15:18
    • #7
    Zitat von "P!LL3"

    Hä????

    Das hab ich mich nach deinem Post auch gefragt.
    Zu deiner ersten Aussage alles unter 160Hz runterzuziehen: Das hängt vollkommen vom Monitor ab. Bei nem empfindlichen 8" würde ich das so akzeptieren, bei nem standard 12" würde ich maximal alles bis 100 Hz runterziehen, sonst fehlt was. Je nach Monitor auch nur alles unter 40 Hz oder garnichts absenken.
    Zu deiner zweiten Aussage: typische Frequenzen? Wovon sprichst du? Gibt es sowas? Könntest du mir die mal schicken, dann hab ich wesentlich weniger Arbeit und könnte fertig eingestellte EQs verkaufen. Ich dachte bisher immer das wär von der Aufstellung, dem Raum, Dem Monitor und dem Mikro abhängig, aber naja, man lernt nie aus...

    PS: Sorry, net persönlich nehmen, aber es ist einfach falsch

  • pkoeper
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    • 27. Juli 2008 um 03:17
    • #8

    Nehm ich nicht persönlich, da steh ich drübba :grin:

    Quatsch, das war eine verallgemeinheitlichte Beschreibung:

    Standartmäßig zieh ich halt immer 4k und 8k etwas nach unten,
    alles bis 160Hz auch nach unten, da der Bass fürs Monitoring auch über
    die Front hörbar ist. (Kugelförmige Abstrahlung und so)

    Ab 160Hz, von mir aus auch ab 120Hz können die Monis denn spielen,
    schont die, in unserem Fall, JBL SRX712M, erheblich.

    Sollte es nach dem "grobziehen" immer noch pfeifen, tut es meistens nicht,
    liegt an örtlichen Gegebenheiten, wird dann nachjustiert bis es stimmt.

    Mein Schreiben beruht auf dem Stinknormalen DJ Monitoring,
    geht es um das Monitoring von Livebands, greift diese "dirty" Variante
    natürlich nicht und es muss auch an andren Frequenzen gedreht werden.
    Dann ist auch das abkappen vor 160Hz, meistens, nicht sinnvoll.
    (Drummonitor ab 160Hz, öhm, äh, merkste selbst :D )

    Für die typischen DJ-Orgien mit SM58 als Mic und unseren SRX712M
    reicht meistens das absenken von 4k und 8k, und wie gesagt, der Bass
    kommt aus der Front.

    Ich hätte es gleich so ausführlich schreiben sollen, dann hätte ich mir den
    Quasi-Doppelpost sparen können...

    Gruß
    Philipp

  • treibsand
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    • 27. Juli 2008 um 12:00
    • #9
    Zitat von "P!LL3"

    Hä????


    Das ist schonmal eine sehr fundierte Aussage, um einen Post zu beginnen... :?

    Zitat von "P!LL3"

    Ein EQ zum Feedbacks ziehen gehört direkt vor den Monitor-Amp!


    Wenn die Feedbacks über den Monitor kommen...
    Der Threadstarter hat aber oft Probleme in kleinen Venues. Da ist es dann die Front...

    Was den Rest deines Posts angeht: vielleicht solltest du auch noch etwas mehr arbeiten & lernen. Die Trennung um 160Hz ist i.d.R. zu hoch, 100-120 wären praxistauglicher. Setze lieber einen Hochpass, als viele einzelfilter (beim 31 Bänder), das schont die Phasen. Stets 4 oder 8 kHz zu setzen ist sicher auch nicht immer richtig. Natürlich sind auch und gerade dies Frequenzen, die gerne mal koppeln, aber genauso eben auch alle anderen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • pkoeper
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    • 27. Juli 2008 um 13:47
    • #10

    Es war ja nur ein liebgemeinter Ratschlag.

    Es kamen mehr Meckereien zu meinen Posts als helfende Antworten
    zur Frage des Threadstarters. Meckern könnt ihr... :)

    Ich halt mich da raus, bei uns funktionierts, sonst würd ichs net schreiben...

  • djobi
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    • 3. August 2008 um 07:38
    • #11

    EQ dienen i.d.R. dazu überbetonte bzw. koppelnde Frequenzen "rauszuziehen", also abzusenken.
    Wenn ich weiss, daß meine Boxen eh ein Peak bei z.B. 1,2k haben, kann ich diese standardmäßig rausnehmen. Natürlich kann ich bei kleinen Monitoren auch den Bass rausdrehen. Generell "auf gut Glück" jedoch irgendwas rauszunehmen ist wohl müll.

    Ansonsten habe ich im Normalfall einen EQ in der Front und je einen pro Monitorweg.

    Sollte ich nur nur einen EQ besitzen - schade. Bleibt die Wahl ob der in der Front oder im Monitorweg dringender benötigt wird. Ich tendiere zum Monitor.
    Sollte ich bei 2 Mikros nur einen EQ besitzen, kann ich den natürlich auch mittels Insert einschleifen - bringt mir aber nicht allzuviel, so ziehe ich u.U. die koppelnden Frequenzen der Front im Monitor und umgekehrt ....

    Tip: 2ten EQ kaufen ....

    Der Shark hat mich übrigens auch nicht vom Hocker gehauen. Tolle Ausstattung, aber im Test rauschte das Ding nur ..

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Mix4Munich
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    • 4. August 2008 um 17:10
    • #12

    Hallo ddt,

    optimal wäre Lösung d) - doch die geht nicht, wie Du sagst (wieso eigentlich? kein Budget?)

    Du hast nun die Wahl - entweder immer mit Lösung c) losziehen, oder abhängig von der Location den EQ dahin tun, von wo es zuerst koppelt. Alles andere sind Mutmassungen.

    Interessant aber, dass sich alle hier so auf den EQ und seine Einstellung einschiessen - zum Feedback gehören ja auch die Mikros. Und dazu habe ich erstmal ein paar Fragen:
    In welchem Frequenzbereich koppelt es bei Euch denn am häufigsten?
    Was für Mikros setzt Ihr ein, und was für eine Richtcharakteristik besitzen diese?
    Und wie stellt Ihr die Mikros in Bezug auf die PA und Monitore auf?

    Den folgenden Monitoring-Workshop habe ich zwar eigentlich für die Musikerfraktion geschrieben, aber was da für die Mikos gesagt wird, trifft auch auf das DJing zu. also, zieh es Dir mal rein. Bei Fragen, schick mir einfach eine PN.

    http://www.mix4munich.de/live-monitoring.htm

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • ddt
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    • 6. August 2008 um 09:05
    • #13

    thx4tutorial,

    hab ich schon vor einiger zeit mal durchgelesen, recht hilfreich

    mics sind variabel, bd opus 39, behringer xm8500, shure sm58

    und je nach verwendeter anlagenkonfiguration & location dann auch unterschiedliche feedback-frequenzen...

    mfg

    andreas

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