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Dj-Mixer für LB-PA

  • Currywurst
  • 9. Dezember 2008 um 16:56
  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 9. Dezember 2008 um 16:56
    • #1

    Hi!

    Seit einigen Monaten stelle ich mir eine LowBudget Anlage für Verleih bei Geburtstagen, (Sauf)Feten usw. zusammen.

    Im Moment steht folgendes zur Verfügung:

    Yamaha C115V
    LDE Sub 15 (Kappa LF)
    LDPA 1000 (neue Version)
    Numark CD-Player
    DOD-Equalizer

    Nun suche ich noch einen günstigen DJ-Mixer
    5-6 Kanäle (2x Mic-Eingang)

    Ich hatte mal einen IMG Stageline MPX-205
    Mit dem war ich super zufrieden.
    Habe mir den IMG Stageline MPX-206 ausgesucht.

    Gibt es da negative Erfahrungen von euch, oder kann man in der 200€-Klasse nichts falsch machen?

    Danke!

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • blade11
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    • 9. Dezember 2008 um 18:04
    • #2

    Hi!

    Schau dir mal diese an:

    AMERICAN AUDIO Q-Spand Pro 19" DJ-Mixer
    Habe sehr gute Erfahrung mit AA gemacht. Habe CD-Player von denen. Dies laufen seit vielen Jahren

    Etwas übersichtlicher finde ich den AMERICAN AUDIO MX-1400 DJ-Mixer.
    Der hat auch überall gute Kritiken. Die nehmen sich nicht viel.

    JB-SYSTEMS TALENT DJ-Mixer oder JB-SYSTEMS BEAT-6 DJ-Mixer. Der letztere ist für DJs besser, da jeder Kanal eine PFL-Kette.

    NUMARK 200 FX Club Mixer oder die CM-100 oder CM-200 passen auch in deine Suche.

    Der günstigste ist der KOOLSOUND Club 01. Ob der allerdings taugt, kann ich nicht sagen. Bei den Anderen solltest schon was brauchbares bekommen.

    Generell liegen alle Mixer in deiner Preisregion. Am besten du startest mal ne Umfrage, was die Anderen bevorzugen.

    Stageline allgemein ist nicht verkehrt. Im Endeffekt musst jetzt abwägen, welche Features deine Kunden haben wollen und was es kosten darf.

    Grüße

    PS.: Für Saufparty wären mir die Yamahas und die LD-Sachen echt noch zu gut. Damit kann man auch schon recht amtliche Sachen machen. Für LB-PA reichen die Messenger Peavy, oder Fame/Musicstore-Sachen völlig aus.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • ewok
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    2.541
    • 9. Dezember 2008 um 18:58
    • #3

    Mein Senf dazu: Gerade für den Verleih an "Gelegenheitsbenutzer" sollte man Geräte nehmen, die in Sachen Bedienung möglichst wenig Fragen offen lassen.

    Bei meiner Party-PA, die in den Verleih geht, kommen immer wieder die selben Anfragen:

    1) Kann ich einen PC anschließen?
    2) Wir brauchen dann noch 2 Mikrofone...

    JB Systems BEAT 6

    - Habe ich in der Verleihschachtel. Tut was er soll. In der MK1-Version reiben die Potikappen an der Frontplatte und sind dann schwergängig. Kann man mit etwas Heißkleber einen mm oberhalb fixieren, dann flutscht es wieder. In der MK2-Version sind da wohl andere Kappen verbaut. [edit: Stimmt nicht, s.u.]
    - Meiner war schon mal in Reparatur, Wackler im Kabelbaum.
    + Die Kanalplatinen sind modular aufgebaut und mit Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbunden.
    + LED-Zeile pro Kanal. Ich glaube das ist für Gelegenheitsuser echt sinnvoll. Da, wo das passiert, blinkt es schön bunt :)
    + 2x Mic auf Fader mit 3-Band-EQ

    KOOLSOUND Club 01

    Wenn der Preis bei MZ stimmt (77,-) wirklich der billigste Mixer mit der Ausstattung. Der Nachfolger wird bei koolsound selbst für 159,- angeboten.
    + 4x Line/Phono + 4x Mic => Da bleiben keine Wünsche offen

    Stage Line MPX

    Die Pulte scheinen nach Aussagen einiger Forenmitglieder zu taugen. MPX 44 und MPX 206 halte ich für sehr übersichtlich.

    AMERICAN AUDIO Q-Spand Pro

    - halte ich für den Gelegenheitsuser für etwas unübersichtlicher. : 2 Mikros unten links mit gemeinsamen 2-Band-EQ und ein Drittes auf dem 4. Kanal versteckt.... da blickt keiner durch...
    - Dazu noch das Effektgerät, das nochmal Fehlbedienungspotential (= mehr Knöpfe als notwendig :) ) mitbringt...

    NUMARK CM 200

    + Verbeitung ok, fühlt sich wertig an, die Potis wackeln nicht
    + übersichtlich
    - ich hatte mal 2 Stück da, die alle sehr laut gerauscht haben und bin dann auf den JB umgestiegen, ich glaube aber nicht, dass das ein genereller Fehler der Serie ist.
    - Nachteil: um den PFL-Pegel zu sehen, muss man die Master-LED-Kette zwischen Master-Pegel und PFL umschalten.
    Hat man bei PFL dann keinen Kanal ausgewählt, zeigt sie NICHTS an. Total lästig.


    Tom

    http://www.partyontour.de

    2 Mal editiert, zuletzt von ewok (9. Dezember 2008 um 19:46)

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 9. Dezember 2008 um 19:18
    • #4

    Danke schonmal!
    Sehr informative Antworten.

    Der JB sSystems Beat 6 kostet bei MZ 229,-€. Ist das die Version MKII?

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • ewok
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    2.541
    • 9. Dezember 2008 um 19:45
    • #5

    Ich habe gerade gerade mal nachgesehen, der MK2 scheint immer noch die selben Potikappen zu haben.

    http://www.beglec.com/#category=djmixers

    Der Beat6 USB hat wohl andere Faderkappen und auch ein anderes Frontplattendesign, ich hatte gedacht, dass das alle MK2-Modelle betrifft.

    http://www.beglec.com/#product=beat6usb

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • marv
    Beiträge
    740
    • 10. Dezember 2008 um 07:54
    • #6

    Habe den MPX-44 bin damit völlig zufirieden. Ist bei mir auch im DJ Rack und ich denke den Mixer kann wirklich (fast) jeder bedienen.

  • blade11
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    2.292
    • 10. Dezember 2008 um 12:32
    • #7

    Stimmt. Hab ich mir das MPX-44 eben angeschaut.
    Sehr aufgeräumt und selbsterklärend. 2 Mikro nebeneinander, jeder Kanal mit PFL-Kette und einfacher Crossfader. Mixen im Kopfhörer auch über Minicrossfader. Preis ist auch OK, bleibt nur noch die Frage, wie das Markenimage ist. Auch LB liest gerne Markennamen... :wink:
    Da hab ich keine Erfahrungen...

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Marco Maribello
    Verifiziert
    Beiträge
    849
    • 10. Dezember 2008 um 13:09
    • #8

    Für Verleihzwecke kann ich dir noch den VMX1000 von Behringer empfehlen. Kompaktes Abmaß, LED-Kette pro Kanal. Brauchbare Fader, Für Geburtstagspartys jedenfalls absolut tauglich. Für einen Preis von rund 180,- Euro nicht schlecht her Specht.

    Der Garantieservice ist auch ganz gut, im Gegensatz zu anderen Günstiganbietern! Halte ich in der Preisklasse für ein wichtiges Kriterium.

    Wenn du Fragen hast, kannst du mich per PN erreichen. Ich kann dir über BE DJ Produkte einiges erzählen (war dort 5 Jahre beschäftigt u.a. als DJ Produktspecialist).

    vg, Marco

  • blade11
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    Beiträge
    2.292
    • 10. Dezember 2008 um 14:25
    • #9

    Hi!

    Ich finde das VMX 1000 nicht gut, weil:

    - unübersichtlich und mit zuviel Reglern auf kleiner Fläche
    - Funktionen, die keiner braucht
    - Fader sind wohl die selben, wie beim DJX-700, und die sind grottig
    - vom Design her sieht das auch billig aus


    Die VMX 100 und 200/300 sind deutlich besser, da andere/bessere Fader, weniger Regler und sinnvollere Anordnung. Sieht auch nicht so billig aus. Leider haben die keine XLR-Out.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Marco Maribello
    Verifiziert
    Beiträge
    849
    • 10. Dezember 2008 um 16:44
    • #10

    Hi Blade,

    für den VMX300 unterschreibe ich dir. Aber nicht 200 und 100, die sind anders aufgebaut. Der VMX300 ist eigentlich soweit solide und hat die besten Fader der DJ Mixerserie. DJX kam erst später und hat ein anderes Innenleben, leider etwas schlechtere Qualität zu Gunsten eines Kampfpreises.

    Aber zurück zum Thema. Ein 5 Kanalpult etc... Klar sind die Abmaße beim VMX1000 sehr kompakt, aber beachte halt mal den Preis. Es geht hier um die bis 200,- Euro Liga. Ich kann natürlich auch ein 5 Kanal Rodec oder, oder, oder in die Runde werfen, aber das liegt alles außerhalb der Forderung des Threadstarters. Und Aussagen wie "Kauf dir was Gescheites und spar lieber die Kröten" verkneife ich mir eigentlich. Denn der Threadstarter wird schon wissen, was er tut, sonst hätte er die Budgetklassifizierung nicht gemacht.

    vg, Marco

  • sensor
    Beiträge
    263
    • 11. Dezember 2008 um 09:32
    • #11

    Ähm - auch in der 200EUR-Lige gibt es wirklich besseres als das VMX-1000.
    Und wenn man den Rahmen mal bis 400 EUR steckt, dann gibte es sogar richtig gute Pulte.

    Bis 200 EUR kann man ich nur das Numark empfehlen - das American Audio hatte ich noch nicht in den Fingern. Das Numark verrichtet seit etwa einem Jahr seinen Dienst in einer Fest-Installation und tut dort, was es soll - jedes Wochenende mit wechselnden DJs bisher ohne Probleme.

    Das Behringer VMX-1000 kenne ich aus 2 ähnlichen Installationen - in einem Fall hat es in 10 Monaten 2 Ausfälle gegeben und wurde durch das Numark ersetzt. Im anderen Fall hat es zwar etwa 1 Jahr gehalten, war aber immer grottig zu bedienen. Macht auf Dauer keinen Spaß.


    Meine Empfehlung - wenn etwas mehr Geld zur Verfügung steht - ist hier das Stanton RM406 - das ist sehr übersichtlich, klingt gut und ist auch mechanisch wesentlich hochwertiger verarbeitet.

    Etwas unübersichtlich, aber interessant ist das Vestax MDM 410 - aber das hatte ich noch nicht in den Fingern.

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 11. Dezember 2008 um 12:59
    • #12
    Zitat von "Marco Maribello"

    Für Verleihzwecke kann ich dir noch den VMX1000 von Behringer empfehlen. Kompaktes Abmaß, LED-Kette pro Kanal. Brauchbare Fader, Für Geburtstagspartys jedenfalls absolut tauglich. Für einen Preis von rund 180,- Euro nicht schlecht her Specht.

    Der Garantieservice ist auch ganz gut, im Gegensatz zu anderen Günstiganbietern! Halte ich in der Preisklasse für ein wichtiges Kriterium.

    Wenn du Fragen hast, kannst du mich per PN erreichen. Ich kann dir über BE DJ Produkte einiges erzählen (war dort 5 Jahre beschäftigt u.a. als DJ Produktspecialist).

    vg, Marco

    finger weg von den vmx-1000 mixern. das ist definitiv müll. die fader kratzen schon nach dem auspacken usw.

    kann das teil nicht empfehlen. die vmx-300 mixer sind ja ganz brauchbar, aber das 1000er modell definitiv nicht.


    nur zur warnung

    mfg

    andreas

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 12. Dezember 2008 um 19:24
    • #13

    Hab mir den JB-Systems Beat 6 MKII bestellt.
    Geliefert wurde der JB-Systems Beat 6 USB.

    Habe echt das Gefühl, dass man bei Media Zero es nicht so genau nimmt :roll:

    Naja, laut ewok hat die USB Variante ja die "verbesserten" Faderkappen.
    Wenn man die USB-Funktion und das etwas ander Design aussen vor lässt, sind sich die MKII und USB Ausgaben wohl gleich.

    Zitat:
    "Dieses Mischpult wurde vollständig neu designed und hat eine neue Elektronik für eine aussergewöhnliche Klangwiedergabe."

    Aussergewöhnliche klangwiedergabe kann man ja auslegen wie man will :grin:

    Der erste Eindruck ist wirklich sensationell! Super Verarbeitung, Fader laufen sehr sauber und nicht zu leicht (mag ich persönlich lieber).
    Gutes Produkt. Morgen habe ich es im Einsatz. Kann ja dann nochmal was dazu schreiben.

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • Chiefrocker
    Beiträge
    508
    • 15. Dezember 2008 um 11:00
    • #14

    VMX 1000 ist auf dem Markt m.E. das schlechteste was man für Geld kaufen kann in der Preisliga (miese Fader, billigste Verarbeitung und absolut unübersichtlich) und das Numark 200 das beste was man in der Preisliga fürs Geld bekommt (Top Fader, Robust, übersichtlich)

    Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers!

  • ewok
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    Beiträge
    2.541
    • 15. Dezember 2008 um 22:17
    • #15

    Mit dem Pult machst du bestimmt nix falsch. Der Vollständigkeit halber, weil es oben genannt wurde noch ein paar Worte zum

    Stanton RM 404

    Hatte ich mal da, ging postwendend zurück:

    - Die LED-Zeilen an den Kanälen und am Master mit dem "Milchglas" drüber taugen für gar nichts. Ablesen kann man dort gar nichts. Der Wert blinkt einfach irgendwo rum und pendelt zwischen orange und rot rum.
    - Von der Seite sind die LED-Balken nicht abzulesen, weil sie mit dieser Milchglas-Konstruktion sehr tief versenkt sind. Man muss direkt davor stehen
    - Die beleuchteten Potis erfüllen ihren Zweck gar nicht; da sieht man überhaupt nichts von, im Halbdunkel erkennt man vage, dass da etwas leuchtet.
    - Die Potikappen wackeln auf den Potiachsen wild umher. Präzises Drehen ist nicht möglich. Das "Anfassgefühl" ist einfach nur billigst...

    http://www.partyontour.de

  • Max Beckmann
    Beiträge
    189
    • 15. Dezember 2008 um 22:19
    • #16
    Zitat von "ewok"

    KOOLSOUND Club 01

    Wenn der Preis bei MZ stimmt (77,-) wirklich der billigste Mixer mit der Ausstattung. Der Nachfolger wird bei koolsound selbst für 159,- angeboten.
    + 4x Line/Phono + 4x Mic => Da bleiben keine Wünsche offen

    Hat damit jemand schonmal zu tun gehabt? Der kostet ja echt wenig und sieht recht gut aus... hat auch alles was man will... wenn der nun noch einigermaßen brauchbar ist echt cool!

  • Alfons Paintner
    Verifiziert
    Beiträge
    85
    • 15. Dezember 2008 um 22:34
    • #17
    Zitat von "Chiefrocker"

    VMX 1000 ist auf dem Markt m.E. das schlechteste was man für Geld kaufen kann in der Preisliga (miese Fader, billigste Verarbeitung und absolut unübersichtlich) und das Numark 200 das beste was man in der Preisliga fürs Geld bekommt (Top Fader, Robust, übersichtlich)

    Ich kann Dir betreffend das Beh**nger nur zustimmen! Ich hatte es und habe es postwendend zurückgebracht. Die Fader haben keine saubere Nullstellung, selbst auf Null hatte ich ständig irgendwelche Kanäle auf den Boxen.
    Das Rauschen klang wie die Isar bei Hochwasser und war auch bei absoluter Nullstellung aller Kanäle incl. des Masters deutlich zu hören!

    Jetzt hab ich ein Denon 900 (die Preisklasse um 200,-- Örre wurde mir durch das B******er ziemlich verleidet) und bin mehr als zufrieden: Kein Rauschen, keine Kanäle, die sich gegenseitig stören... Ich kann nur sagen: Finger weg von Behr**nger, die sehen von mir keinen Cent mehr!

    LG

    Alfons

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 5. Februar 2009 um 20:23
    • #18

    Nachdem ich nun den JB-Systems Beat 6 USB das erste mal mit der USB Funktion getestet habe, folgende Frage:
    Wenn ich mein Laptop an den USB Eingang des Mixers hänge, ist die Lautstärke ziemlich im Keller. Klanglich alles OK, nur dass da nicht wirklich viel rauskommt. Wenn ich das ganze, wie gewohnt, über meine M-Audio FW410 laufen lasse, fliegen mir die Ohren weg! Naja, ist halt in der gewohnten Lautstärke.
    Gibts dafür eine Erklärung?
    Weil, über den Kopfhöhrerausgang des Laptop ist es auch normal laut (nur klanglich nicht so wie ber der M-Audio).

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 6. Februar 2009 um 07:01
    • #19

    Also was die Stanton 404 oder 406 angeht:

    1. Es stimmt, das die Anzeige unter dem Milchglass leider nicht genau zu sehen ist.
    2. Die beleuchteten Potis sind ein Spielzeug
    3. Durch die längeren Potistangen ist ein wenig mehr Spiel drin

    ABER ...

    1. Höre ich ob das Mischpult übersteuert, dazu brauche ich keine Anzeige (Gehört zu den Grundfertigkeiten eines DJ)
    2. Lege ich nicht in völliger Dunkelheit auf
    3. Funktionieren die Potis und der EQ sehr gut. Das Spiel ist hinnehmbar und von billig ist es weit entfernt.

    UND ...

    du hast das wichtigste vergessen. Der Sound der Stanton ist in dieser Preisliga ungeschlagen und den großen DJM von mir brauchte der Stanton nicht zu scheuen. Die EQ heißen so weil sie auch welche sind. Die Ausstattung ist mehr als gut. Die Fader sind nen Traum für diesen Preis. Wenn man sich von der Habtik gleich abschrecken lässt und auf Grund des ersten Anfassens/Ansehens sein Urteil fällt, merkt man halt nicht was die Stanton können.

    Viele reden hier immer von Ausstattungsschnickschnack aber das wichtigste ist der Sound, ein guter EQ, ausreichend Platz zwischen den Knöpfen und gute Fader. Wer in dieser Preisregion fischen will muss eben Abstriche machen.Aber man macht doch möglichst wenig Abstriche beim Sound!!!

  • ewok
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    7
    Beiträge
    2.541
    • 6. Februar 2009 um 10:59
    • #20

    Zum Stanton:

    Ich habe geschrieben das "Anfassgefühl" ist billig. Wenn ein Poti auf seiner Achse herumwackelt, fühlt sich das einfach nicht gut an.
    Die LED-Anzeigen sind für mich schon wichtig. Manchmal steht man einfach in einer akustisch ungünstigen Situation und hört gar nicht was vorne aus der PA rauskommt. Oder man spielt Hintergrundmusik beim Essen und möchte die möglichst immer gleich laut haben... Bei einem Pult mit vernünftiger Anzeige fahre ich immer so, dass zB 2 Balken leuchten und weiß, dass der Pegel auch eine Stunde später noch identisch ist.

    Klanglich ist das Pult gut, keine Frage. Ich fühle mich an dem Pult aber einfach nicht wohl. Ein technisch sehr gutes Gerät mit einem schlechten User-Interface ist für mich einfach kein gutes Produkt mehr.

    Und, btw: Ich brauche nicht zu hören, wenn das Pult übersteuert... ich übersteuere es einfach gar nicht erst. :grin:
    Dann klingen nämlich 90% aller Pulte "gut"....

    Tom

    http://www.partyontour.de

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