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Behringer Ultracurve Pro DEQ-2496

  • Hagen Jaeger
  • 12. Dezember 2008 um 20:41
  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 12. Dezember 2008 um 20:41
    • #1

    Hallo liebes Forum,

    Ich bin im Moment am überlegen mir o.g. Gerät zuzulegen .

    Die recht feudale Ausstattung hat mich doch schon in ihren Bann gezogen, die zahlreichen EQ-Modelle und der Feedback-Destroyer würden sich sicherlich gut bei Live-Abnahme / Monitoring machen .

    Vor Allem reizt mich aber der Analyzer, den ich auch auf anderen Veranstaltungen zum Vermessen des Raumes gebrauchen kann . Ein Messmikro (Behringer ECM-8000) besitze ich, jedoch habe ich das bisher anders eingesetzt (Vermessen per Interface+Laptop+Software) .

    Ich muss zugeben, dass ich noch ein wenig grün hinter den ohren bin was tatsächlich dahintersteckt . Wenn ich nicht total falsch liege wird der Frequenzgang in der gewünschten Raumebene, in der man sich gerade mit dem Messmikro befindet, analysiert (per rosa oder weißem rauschen als Referenz ?) und anschließend mithilfe der ermittelten Werte geglättet . Oder ?

    Das wäre schon praktisch für mich, vor Allem da ich es öfters auch mal mit schwierigeren Räumen zu tun habe und die Filter da "per Gefühl" nicht so einfach einstellbar sind . Vor Allem im Bassbereich wäre mir das wichtig, dieser ist zwar eh Raum- und Positionsabhängig ... aber dort wo es "wichtig" ist könnte das Gerät ja laut Beschreibung einen schönen Sound ohne nervige Übertönungen o.ä. hinzaubern .

    Nun meine Frage : ist der Einsatz für o.g. Zwecke praxisnah ? Einen Digitalen PEQ bekommt man ja heutzutage für den halben Preis ... Doch besonders Feedback-Destroyer und Analyzer hören sich recht "Kauf"-überzeugend an :) .

    Ich würde das Gerät dann in Verbindung mit dem DCX-2496-Controller vor der Front-PA einsetzen .

    Es wäre schön wenn ihr mir ein paar Meinungen über das Gerät / zu meiner Idee / Einsatzzweck mitteilen könntet - natürlich nur wenn ihr ein bisschen Zeit für mich habt ...... :wink:

    Grüße - Hagen Jaeger

    Der Ton macht die Musik :)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 12. Dezember 2008 um 21:33
    • #2

    Für Bass ist der nicht geeignet, erst ab ca. 100Hz.
    Feedback-Destroyer verändert etwas am Klang.

  • skyworker
    Profi
    Reaktionen
    968
    Beiträge
    5.892
    Marktplatz Einträge
    2
    • 12. Dezember 2008 um 22:40
    • #3

    N´ Abend - ganz pauschal lässt sich folgendes sagen (nicht Behringer-spezifisch):

    Automatisches Einmessen und glätten ist ein schöner Traum, funktioniert aber nur sehr eingeschränkt. Zu viele Variablen werden bei so einem Analyzer nicht bewertet (Raumschall zu direktschall, Phasenverhalten...). Flatt gezogene Räume klingen meist schauerlich, da mit dem Equalizer versucht wird, andere Probleme zu lösen - womit man sich nur noch mehr (Phasen)Probleme einhandelt.

    Feedback-Destroyer braucht man nur dann, wenn das Material auf der Bühne nicht wirklich brillant ist - ansonsten hilft ein EQ und etwas Know How deutlich weiter.

    Vorteil dieser Maschine - durch die Anzeige sieht man im Falle eines Falles sehr schnell, wos hupt, mit der Zeit lernt man aber auch, solche Frequenzen rauszuhören.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 12. Dezember 2008 um 23:49
    • #4

    Hi,

    Zitat

    Für Bass ist der nicht geeignet, erst ab ca. 100Hz.


    Welcher ist denn dafür geeignet (bezahlbar ?) :)

    Zitat

    mit der Zeit lernt man aber auch, solche Frequenzen rauszuhören.

    Ja, das stimmt . Das gelingt mir auch schon recht gut (schließlich bin ich bisher auch ohne zurechtgekommen), aber es erleichtert einem denke ich die Arbeit um einiges ;) . Und da der Dollar im Moment so gut steht ... Kann man das Ding ab 225 Euro (ohne Versand 190) schießen, was imo nicht sehr viel ist ...

    Das mit der Phase interessiert mich auch schon länger, aber ich habe keine Ahnung wie man diese misst / ermittelt . Wird das auch per Mikro gemacht ? Weil Software für den laptop und ein Audiointerface besitze ich ja ...

    Die Meinung ist also dahingehend, dass so ein gerät eher nicht sinnvoll ist ? Der Sound verändert sich ja auch wieder wenn Publikum im Raum ist ... Das war das Argument was ich vom sofortigen Kauf abgehalten hat .

    Ich dachte so eine Analyse des Ferquenzgangs wäre auch optisch ganz nützlich, man sieht Problembereiche (Resonanzen), Übertönungen, Auslöschungen . Ist dem nicht so, bzw. ist es die 300 Euro nicht wert ?

    Zitat

    Feedback-Destroyer braucht man nur dann, wenn das Material auf der Bühne nicht wirklich brillant ist


    Naja ... unsere Bühnenmonitore sind nicht die Besten (dB-Technologies Opera 302) und die Musiker - meistens Rock oder Metal - bringen oft auch bescheidenes Material mit an Land (am Schlimmsten sind die 20-40 Euro Mikro's ...........) . Da ich mich im LB-Bereich bewege wäre das also ganz hilfreich, lieber habe ich irgendwo einen schmalbandigen Einschnitt im Frequenzgang als dauernd am Fader rücken zu müssen . Außerdem greift der Filter laut Bedienungsanleitung sehr schmalbandig (1/80 Oktave), was ich befürworte - da man es selbst nie soo genau heraushören wird :wink: .

    Die Veranstaltungen finden meist in kleineren Räumlichkeiten statt (+-300qm), ich dachte da verhilft mir der Analyzer zu einem neutralen Sound ... Und wenn der irgendwo mal 4 dB rausholt - wirkt sich das wirklich so fatal auf die Phase aus ? kann ich mir irgendwie garnicht vorstellen :( .

    Trotzdem danke schonmal für eure Meinugnen, scheint ja eher nicht so empfehlenswert zu sein . Gibt es vielleicht Analyzer die die Phase miteinbeziehen (bestimmt teuer) ?

    Grüße - Hagen Jaeger

    Der Ton macht die Musik :)

  • null ahnung
    Reaktionen
    10
    Beiträge
    291
    • 15. Dezember 2008 um 21:28
    • #5

    Ich benutze diese Kombination aus DCX und DEQ und habe auch immer ein Messmikro am FOH zu stehen aber nur zum groben Überblick einfach weil die Funktion vorhanden ist.
    Der ursprüngliche Gedanke dahinter ist eigentlich nur der das ich das Signal übers Multicore digital senden und kann,da ich den dann freien Kanal zur Fernsteuerung des Controllers per Laptop benutze.
    Die Methode ist aber nicht ganz Einwandfrei je nach Aufstellungsort,Stromkabel e.t.c habe ich auch stellenweise irgend welche Artefakte auf den Boxen und stellenweise wieder überhaupt keine Probleme,die Ursachen konnte ich noch nicht genau ausmachen.
    Da ich kaum oder gar keine Probleme mit dem Front-Sound habe bin ich auch noch nicht in die Versuchung gekommen den FBD zu benutzen.
    Ich stehe in dieser Kombination auch erst am Anfang der Möglichkeiten,der Umfang der Einstell möglichkeiten übersteigt bei weitem das was man braucht,theoretisch müsste man sich mehr mit den Teilen auseinander setzen.
    Aber ansich ist das alles nur eine nette Spielerei ob ein das Soundtechnisch nach vorne bringt ?vielleicht sollte man doch mehr seinen Ohren als seinen Augen trauen.

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