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LED-LowCost-DMX Einsteigerset?

  • PeeKay
  • 17. März 2009 um 22:11
  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 17. März 2009 um 22:11
    • #1

    Der Wechsel auf modernes LED-Licht steht demnächst ins Haus. Brauche aber keine Super-Anlage, sondern eher ein ausbaufähiges "Starterset" mit 4-6 PARs und 1-2 Effekten, später sollen evtl. 2 Scanner dazu kommen.

    In der engeren Wahl sind:
    Controller: STAIRVILLE DMX-MASTER I
    LED PARs: STAIRVILLE LED PAR 56 RGB (oder vergleichbare)
    Effekte: AmericanDJ Dual-GEM-LED und/oder American DJ Revo I (oder ähnliche)
    Stativ: 1-2 Stück (z.B. Millenium ST-310, oder vergleichbare)

    Ansteuerung/Bedienung:
    99% automatisch/musikgesteuert (per LineIn oder Midi möglich), 1% manuell (z.B. bei Ansprachen o.ä.)

    Fragen:
    Ist der genannte Controller auch für PARs geeignet oder eher ein reinrassiger Scanner/Moving Spezialist?
    Sind RGB-LED PARs überhaupt empfehlenswert oder sind Festfarben besser?
    Ich brauche noch mind. einen Fluter, der auch mal ca. 3x3m vernünftig ausleuchten kann (z.B. für die berühmten "Aufführungen" bei Hochzeiten usw.). Gibt es da was in LED oder greift man hier weiterhin besser auf altbewährte Glühwendel und Farbfolien zurück?

    Bin für jeden Tipp bzgl. anderer Typen-Empfehlungen offen! 8)

    Achso: Vorerst nur für den "Eigengebrauch"...ohne Vermietung.
    Budget? ... gute Frage: Die Erstausrüstung sollte möglichst weit unter 600€ bleiben... 8)

    Servus! Peter.

  • pierre strubelt
    Beiträge
    1.357
    • 18. März 2009 um 07:59
    • #2

    Hallo PeeKay,

    du stellst eine schon sehr oft da gewesene Frage, welche meist in endlosen Disskussionen endet. Denn jeder hat eine andere Meinung über die LED-Geschichte. Ich denke das Probleme von vielen ist, dass sie die LED-Kannen als "Ersatz" für konventionelle Kannen sehen. Ich denke, genau das ist der Fehler. Man sollte es als zusaätzliches Lichtelement sehen, nicht als Ersatz.

    Doch nun zu deinen Fragen:

    STAIRVILLE DMX-MASTER I
    Dies ist ein Pult was für bewegtes Licht konzipiert wurde. Natürlich kannst du darüber auch konventienelles Licht fahren, ,dies ist aber nur bedingt bequem. Der Grund ist einfach:
    Wenn du einen Fader hochziehst, welcher normalerweise für PAN gedacht ist, gibt er ja dennoch nur ein DMX Signal zwischen 0 und 255 aus. Ob damit nun PAN, oder ein Dimmer angesprochen wird ist egal. Jedoch wird die programmierung dann bedeutend schwieriger und bleibt immer ein Kompromiss. Es ist nicht ideal zum steuern von Kannen. Ganz Klar.

    STAIRVILLE LED PAR 56 RGB
    Hier stellt sich die Frage, was genau du vor hast mit den Geräten. Denn es macht einen Unterschied ob Partykeller oder Dorfsaal.
    Ich habe mir selber testweise den großen Bruder der 56er gekauft. Ebenfalls von Stairville.
    Der Preis ist natürlich absolut unschlagbar. ABER: Bei unserem VA´s (Meist Dorfsaal) sind sie absolut nicht zu gebrauchen um vernünfttig den Saal zu beleuchten. Ganz klar.

    Zur Zeit "testen" wir sie noch bei VA´s einfach auf Robustheit, Ausfall, etc... Daher hängen wir sie an die Traverse und nutzen sie als Beleuchtung unseres "DJ-Bereiches". Dafür ist sie echt Top. Vor allem für den Preis. Für mehr langt es dann schon eher nicht.

    Wenn du allerdings nur kleinere Hochzeitsgeschichten machst, oder ähnliches, dann denke ich schon, dass die 64er zu gebrauchen sind. Am besten du bestellst dir mal eine, testest sie auf Helligkeit, etc. Wenn sie nicht gefällt schickst du sie zurück, wenn es passt, ,dann orderst du eben welche nach.

    Sind RGB-LED PARs überhaupt empfehlenswert oder sind Festfarben besser?
    Die Frage der Fragen... Wie gesagt: Sieh die LED´s nicht als Ersatz, sondern als zusätzliches Element. Denn man kann einfach konventienelle Kannen nicht mit LED´s ersetzen. Das wird nix. Die Lichtkraft kommt noch nicht ran (außer du bezahlst unmengen an Geld, da siehts schon besser aus), die Farben sehen relativ künstlich aus.

    Also es wäre eben am besten zu wissen für was du die LED´s nutzen möchtest. Was für Rahmen deine VA´s haben.

    Fluter
    Ich habe bisher von dem Botex-Fluter gute Sachen gehört. Soll gut laufen, guter Preis, keine Ausfälle. Aber eben nur vom Hören-Sagen. Weiß nur leider die genaue Bezeichnung eben nicht.

    Ich hoffe ich konnte die etwas weiterhelfen.

    Liebe Grüße,
    Pierre

    Dresden ROCKT! Washroom, Showboxx!

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 18. März 2009 um 11:18
    • #3

    Meiner Meinung nach ist ein Movinglight Controller für RGB LedPars besser geeignet als ein herkömmlicher da du jede Par auf ein Fixture legst und somit immer die Fader für RGB,Macro,Dimmer etc an der gleichen Stelle liegen hast ud icht die Fader "abzählen" musst. allerdings ist die Programmierung langwierig,mit nem Par Pult aber auch.

    Ob du nun einfarben oder RGB Pars nimmst hängt davon ab was du vorhast, mit einfarbigen ist die Programmierung leichter, oft sid sie aufgrund der höheren LED Anzahl heller, dir fehlt aber die möglichkeit auf jeder Par jede beliebige farbe zu mischen.

    Revo 1 oder dual gem sind ziemlich eng abstrahlend, sehr schön finde ich den Starball von ADJ, vielleicht noch nen REvo 2 oder 3!

  • pierre strubelt
    Beiträge
    1.357
    • 18. März 2009 um 11:25
    • #4

    Die Frage ist ja, ob er mit PAR´s LED-PAR´s meint oder konventienelle...

    Constantin hat recht. Bei einfarben LED´s ist die Programmierung besser. Wobei man bei einfarben auch ne konventienelle Kanne nehmen kann. Einfach heller. Der einzige Vorteil den die LED´s haben ist bei einfarbigen nur der Stromvorteil...

    Dresden ROCKT! Washroom, Showboxx!

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 18. März 2009 um 19:37
    • #5

    Erstmal vielen Dank für die ausführlichen Infos!

    Anscheinend die wichtigste Rückfrage von Euch: geplante Anwendung?
    Pierre hat es schon angedeutet: kleine Familienfeten, kleine Hochzeiten usw.
    Das kann im heimischen Wohzimmer oder Keller/Garage sein, bis zur gemieteten Kleindisco oder Nebenraum einer Gaststätte. Ich habe dazu eine Basisausstattung mit 4 x 56er PARs auf Stativ und 2 Billigeffekte + (nicht lachen) Baustrahler mit selbstgebastelten Filterrahmen als Fluter + Kleinzeugs wie Lichtketten usw.. Wenn die VA über den obigen Rahmen hinaus geht (räumlich in Richtung "Dorfsaal" oder über 100 Leute) dann miete ich sowohl Ton und Licht zu, oder arbeite auch mit vorhandenem Equipment)

    Ich will die LEDs also überall dort einsetzen wo mich bisher die "richtigen" PARs störten weil sie:
    zuviel Strom ziehen, zuviel Wärme produzieren, zu viel Platzverbrauch haben (Abstände zu Decken, Wände usw), zu unflexibel sind (Farben fix, meine Lauflicht-Ansteuerung nicht mehr zeitgemäß)
    Für diese "Winziganwendungen" also... ja, da sollen sie die konventionellen PAR völlig ersetzen.

    Angedacht sind RGB-LED um nicht mehr an die die (öden) Standard-Folien-Farben festgenagelt zu sein und beim programmieren mehr Freiraum zu haben (z.B. Flash mit allen 4 Kannen in einer Farbe, Farben dabei frei wählbar usw. 8) ).

    Das die gemischten RGB-Farben nicht an gute Folien rankommen, war mir fast klar. Aber ist nicht das KO-Kriterium für mich... ich sag nur: alte ausgebrannte Folien machen auch matschiges Licht... ;)

    Die schwächere Lichtausbeute von LEDs gegenüber "richtigen PAR" war mir auch klar, fragt sich nur wie stark der Unterschied ist. Leider findet sich zu den Dingern keinerlei Messwert den man vergleichen könnte (cd/m usw).

    Also: ich sehe es schon kommen ... ich muss mir das mal in Ruhe ansehen ... (nie hat der Spruch besser gepasst)
    8)

    Letzte Frage also:
    Sind 600 Euro als angedachte Schallgrenze für obige Ausstattung realistisch, oder soll ich mich eher auf eine 4-stellige Summe einstellen?

    AGAGAaaaa: Einen hab ich noch:
    Die Revo strahlen echt "eng" ab, also mit sehr spitzem Kegel? blöd... genau das kann ich weniger brauchen, denn was ich nie haben werde, ist: genügend Abstand! aber: Werde ich ja dann auch sehen...

    Servus! Peter.

  • tufkafp
    Beiträge
    86
    • 18. März 2009 um 20:30
    • #6

    Meine Empfehlung:
    4xStairville LED PAR 36x1W
    Gibt es mit einem Stativ momentan beim großen T für 569€.
    Hab sie selber und ich denke da bewegst du dich nicht mehr in der Spielzeugklasse.

  • pierre strubelt
    Beiträge
    1.357
    • 18. März 2009 um 20:35
    • #7

    Erst einmal ein Riesen kompliment. Wirklich ein schönes Schreiben mit dir. Du nimmst unsere Ideen auf, erkennst Fragen, schoen. Kann das nicht immer so sein?

    Also ich würde an deiner Stelle die 64er stairville mal bestellen und probieren. Wenn nicht das wahre ist wie gesagt zurückschicken.
    Aber ich denke für deinen Rahmen sollten die schon ganz ok sein.
    Zum Budget: die pars Kosten grob 4st. 180euro. Ich denke da kommst mit Pult ganz locker hin. Wenn ein flutet dazukommen sollte wird es zwar eng, aber kann dennoch insg bei ca 600euronen bleiben.

    Dresden ROCKT! Washroom, Showboxx!

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 19. März 2009 um 10:17
    • #8

    Erstmal vielen Dank für das Kompliment! :oops:
    Ich versuche eben nüchtern und sachlich an das Thema ranzugehen... es hat ja keinen Sinn sich da nun blauäugig "irgendwas" auf die Schnelle ins Haus zu holen und dann geht das Gejammere los, was das denn für "Schrott" sei. Wo sich letztlich doch nur herausstellt das ich schlichtweg das falsche für meinen Zweck gekauft habe... also erstmal den Sinn eines Forums ausnutzen und sich von Experten beraten lassen.

    Gebe aber das Kompliment doppelt und dreifach zurück!
    Euer Expertenrat ist für mich "Gold wert" und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. :D

    Erstes Fazit: 64er statt 56er! OK, leuchtet mir ein: Lieber etwas Reserven, als gleich von Beginn an am Anschlag zu fahren.
    Zweites Fazit: Ob RGB oder Festfarben, das schau ich mir live an. Werde dazu aber zu einem ortsansässigen Händler gehen. Hat der dann auch noch ein gutes Angebot, kann ich ja dort gleich zuschlagen. Den Online Händler meines Vertrauens nun als Testcenter zu missbrauchen ist nicht mein Ding... zudem habe ich dann ja nur das was ich gerade eben bestellt habe, zurück wenns nicht gefällt, neubestellen, wieder probieren, nochmal zurück, wieder neu bestellen ... nene ... gerade wenn ich selbst nicht genau weiß wo es hingehen soll, sind mir die paar Euro Mehrpreis für die persönliche Beratung vor Ort das wert.

    Offener Punkt: Controller! Einerseits soll er so günstig und "einfach" wie möglich sein, andererseits schon alles mitbringen um den späteren Ausbau der Lichtanlage auch bedienen zu können. (gepl. Equipment, siehe erstes Posting)

    Komplizierte Programmierung ist das kleinere Übel, habe ja wochentags abends genügend Zeit um mich damit auseinander zu setzen. Wär zwar gut wenn einige brauchbare Presets schon intus wären, aber: wenn nicht, dann eben nicht. Wichtig ist allerdings eine im Livebetrieb möglichst einfaches Handling. Möchte mich ja auf die Musik und Moderation konzentrieren können, und nicht den halben Abend an dem Controller rumfummeln. Stichworte: brauchbare Musiksteuerung, Presets einfach abrufbar, einfache manuelle Bedienung die NICHT die Arbeit als DJ behindert (zb. bei Moderationen, Vorführungen usw.).

    Habe mich nun ausgiebig mit DMX beschäftigt und bin dabei auf diese Software "DMXControl" gestoßen, logisch gleich zum testen installiert. Wäre eigentlich eine super Sache, da mir damit das zusätzliche Pult erspart bliebe, weil: Viel Platz um mich groß auszubreiten habe ich bei meinen Einsätzen ja nie... Nur sieht das Programm nach erster Sichtung ziemlich kompliziert in der Bedienung aus. Mögliches Problem: Die Musik kommt ja vom Notebook (TDS), Musiksteuerung des DMXC sollte zwar möglich sein, aber obs in der Praxis auch so klappt und ob das sinnvoll ist? Zudem: Ein günstiges USB-to-DMX Interface kostet auch seine 60EUR, sowas also nur mal schnell nur zum testen kaufen? Da besorge ich mir wohl besser gleich einen Hardware-Controller. :? Weiteres Problem einer Softwarelösung: Ich hänge damit auf Gedeih und Verderb am Notebook fest. :? Das Licht mal stand-alone zu nutzen oder gar Verleih fiele damit also flach ... hmmm ... auf den ersten Blick mehr contra als pro ... werde ich mir aber trotzdem mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und evtl. doch mal antesten... :wink:

    (Sehr) Langer Rede kurzer Sinn:
    Das Thema Leuchtmittel ist ziemlich durch. Welcher Controller, wird sich hoffentlich anlässlich der Anschauungstermine zeigen. Die Zeit für eine gute und dauerhafte Entscheidung nehme ich mir ... habe ja noch mein altes Geraffel was ja auch nicht sooo schlecht ist, sondern "einfach" nicht mehr zeitgemäß. Muss also nicht von heute auf morgen wechseln...

    Mein Fahrplan nun: Zuerst entscheiden ob 64er-Spots als RGB oder Festfarbe, dann den Controller dazu, zusätzlich 1-2 Effekte ... der Rest ist Zukunftsmusik.

    Ich stehe zwar noch weit vorm Tunnel, sehe aber langsam Licht darin und werde jetzt mal vorsichtig reinfahren... vom sichtbaren Ende reden wir später, viel später. :D

    Servus! Peter.

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 19. März 2009 um 12:14
    • #9

    Du beschäftigst dich mit dem thema.. Hut ab! ;)

    Wenn du nen Hardware Pult kaufst hast du sozusagen die aufwändige Programmierung gleich mit dabei, bei 4 RGB Pars und einem Chase von z.B. 4 Farben musst du schomal eben an 64 fadern mit der Hand einzeln die einstellungen ändern. Die Programmierung von LED effekten über DMX ist auch nicht so unproblematisch, da ist oft die eingebaute sound to light steurung einfacher.

    Hast du dir schomal sowas wie das Eurolite KLS-100 oder 200 angeschaut? das läuft auch von allein sound to light, hat nen fusscontroller oder DMX für Blackout, Flash... Hab mal in nem Forum nen bericht darüber gelesen das es garnicht so schlecht sein soll für kleine VA. Glaub das war sogar hier

    Bei dem REVo 2 oder Revo3 ist der Abstrahlwinkel bedeutend größer, wenn du also wenig Platz hast dann denke ich wäre das genau das richtige.

    Mein Vorschlag wäre also :

    1. Eine softwaresteuerung (aufgrund der einfachere programmierung und späteren erweiterbarkeit) dazu dan LED RBG Par 64 und evtl Revo 2 oder 3

    2. Wenn du es nur auf kleinen VA nutzen willst es evtl vermieten und für größere VA eh dazu mietest:
    Eurolite KLS-100 oder KLS-200, dazu dann einen der Revo mit Musiksteuerung und UC-3 Controller zur einfachen programmmauswahl und blackout

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 19. März 2009 um 13:22
    • #10

    Die Eurolite-Sets (und ähnliche) hatte ich auch schon in der engeren Wahl, besonders weil damit sofort "plug-and-play" möglich ist und ich mich dann in aller Ruhe mit der DMX-Programmierung auseinander setzen kann. Nach Stand dieser Diskussion hier gilt aber mittlerweile: Das 100er- oder 200er-Set scheiden wohl wegen zu geringer Lichtleistung aus, käme also nur das 400er in Frage?

    Nachteil: Der Preis für das 400er-Set würde mein angedachtes Budget schon fast ausreizen und hätte immer noch keinen "richtigen" Controller und schon gar keine Effekte. Der UC3 ist ja auch nicht mehr als eine DMX-Fernbedienung... oder sehe ich das falsch? :?

    Neue Möglichkeit: Stellen wir die Effekte mal zurück... wenn es gute Gründe gibt, in die Spots mehr zu investieren können die ruhig später Stück für Stück zugekauft werden. Daher:

    Eine Softwarelösung als Controller reizt mich schon, sehr sogar. Mit dem obigen Set ist es sicher eine Variante die man durchaus mal zu Ende denken sollte. Aber ... dieses DMXControl scheint ziemlich kompliziert zu sein, zumindest für DMX-Einsteiger wie mich. Auch ist nicht gesagt ob das für mich überhaupt funktioniert. Sprich:
    Ob die Musiksteuerung von DMXC durch "Traktor-DJ-Studio" praxisgerecht klappt.

    Offene Fragen dazu sind:
    Komme ich mit DMXC überhaupt zurecht? (Programmierung, Live-Bedienung)
    Lässt sich DMXC zuverlässig von TDS triggern?
    Kann ich DMXC parallell bedienen ohne TDS zu beeinträchtigen?
    Notebook-Ressourcen ausreichend?

    Ich glaube aber Spezialfragen zu "DMXC" haben mit unserem Forum nicht mehr viel zu tun... sollte hier also besser ausgeklammert werden... einzig: Meine Entscheidung pro/contra Softwarecontroller gebe ich natürlich gerne bekannt. stand by! :grin:

    Dann machen wir mal einen neuen Fahrplan:
    1. Spots: Entscheid unter Berücksichtigung der neu genannten KLS-xxx Sets (mögliches "stand-alone" eines Sets beachten!)
    2. Controller-System: Hardware oder Software? (if "software" goto 4.) :wink:
    3. Controller-Hardware: Entscheid welcher Typ
    4. Budgetplanung: bleibt etwas für Effekte? Wenn JA, mit Effekten weitermachen. Wenn NEIN, erst Geld mit obigen Equipment verdienen, DANN mit Effekten weitermachen.
    :grin: :grin:

    Servus! Peter.

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 19. März 2009 um 14:27
    • #11

    Ich persönlich hab diverse controller durchgetestet, das problem ist einfach das du entweder "konvetionelles" licht oder bewegtes komfortabel steuern kannst. Die "eierlegendewollmilchsau" gibts da leider im Party-PA bereich nicht!

    Nun nutze ich die software Scanshow 2 die zwar nicht ganz mehr up to date ist (inzwischen gibts version4) allerdings schön einfach aufgebaut ist. gerade für Liveanwedungen gibt es meiner meinung nach nichts besseres. DMXC oder auch freestyler haben zwar inziwsche nen großen funktionsumfang, sind aber wie ich finde nicht übersichtlich aufgebaut.

    Ich hab vor kurzem nen bericht über das mydmx von americandj gelesen, das sa auch relativ einfach aus. Kostenpunkt aber ca 160euro, genau wie das Interface damit die "Scanshow" läuft.

    Am besten schaust du dir die uterschiedlichen Programme mal an und entscheidest selber.
    Programme wären:
    -freestyler, dmxc ( beides freeware)
    -Scanshow 2, 3 (inzwischen frei verfügbar) 4 -sind ziemlich wählerisch was das interface angeht (ca 160)
    -American DJ my DMX - glaub auch ca 160 euro
    -Daslight (auch nicht ganz günstig)
    -MagicQ (profisoftware die frei verfügbar ist aber wieder teure interfaces verlangt -enttec)

    Zur 3. kann ich dir leider icht richtig was empfehle weil ich da nicht so up to date bin.


    Der UC3 kontroller ist wie du schon richtig erkat hast nur eine Fernbedienung der effekte. Habe ich nur empfohlen in verbindung mit dem KLS damit du den effekt bedienen kannst auch wenn du kein DMX Pult hast.

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 19. März 2009 um 14:48
    • #12

    Danke für die Tipps!
    Entscheidend für mich ist die Triggerung (Musiksteuerung) der Controller-Software über mein DJ-Programm "Traktor-Studio-DJ" das ja dann auf dem gleichen Rechner läuft. DMXC nutzt dazu eine Pseudo-Midi-Schnittstelle, soweit ich das bisher erkenne. Mal sehen wie das mit den anderen funktionieren könnte ...

    Hardwarecontroller:
    Das man die allumfassende Controllerlösung nicht bekommt ist mir mittlerweile klar. Soweit ich nun verstanden habe, kommen RGB-Spots in Sachen Programmierung den beweglichen Geräten wie MovingHeads/Scannern doch recht nahe. Daher sollte ich mich mehr in diese Richtigung orientieren?

    Naja schau mehr mal ... ich "scanne" nun erstmal die Software ab (ist einfacher) und dann kommen wieder die Hardware-Kandidaten unter die Lupe.

    Servus! Peter.

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 19. März 2009 um 14:52
    • #13

    Eigentlich können die softwarelösungen alle ne soundtrigerung, bei DMXC hast du de vorteil das es über ein Plugin direkt mit Traktor zusammenarbeitet, ansonsten müsstest du vielleicht de "umweg" über den Sound In der soundkarte machen.

  • pierre strubelt
    Beiträge
    1.357
    • 20. März 2009 um 18:25
    • #14

    Also wir arbeiten auch mit Scanshow III (War ganz erstaunt als ich sah das es nun gratis ist :twisted: )

    Scanshow III ist schon sehr mächtig. Also du hast dort wirklich jegliche Möglichkeiten. Jedoch finde ich, ist Scanshow III für Neulinge in dem Bereich seeeeehr kompliziert und verwirrend. Lads dir einfach runter und probieren (geht über studieren).

    Also ich empfehle diesen Thread als "Thread des Monats" auszuzeichnen :grin:

    Dresden ROCKT! Washroom, Showboxx!

  • [_beelzebub_]
    Beiträge
    333
    • 20. März 2009 um 18:51
    • #15

    du kannst ja auch deine normalen par56 mit z.B. zwei LED Par64 an einem Showmaster24 kombinieren....

    Was ich gar nicht verstehe, bei vielen LED Einstieg Sets ist neben den Kannen und einem Pult noch eine T Bar enthalten?
    Wofür brauch ich die denn bei LED Kannen?Hallo? Um alle Steckdosen auf 100% zu setzen und den DMX Dimmer einfach mal so zu zahlen/haben ?

    wenn´s clipt dann reicht´s

  • pierre strubelt
    Beiträge
    1.357
    • 20. März 2009 um 21:34
    • #16

    Sicher das es eine dmx-t-bar ist? Nicht nur zur Befestigung und für normale dauerhafte stromversorgung?

    Dresden ROCKT! Washroom, Showboxx!

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 20. März 2009 um 21:40
    • #17
    Zitat von "[_beelzebub_

    "]du kannst ja auch deine normalen par56 mit z.B. zwei LED Par64 an einem Showmaster24 kombinieren....

    Was ich gar nicht verstehe, bei vielen LED Einstieg Sets ist neben den Kannen und einem Pult noch eine T Bar enthalten?
    Wofür brauch ich die denn bei LED Kannen?Hallo? Um alle Steckdosen auf 100% zu setzen und den DMX Dimmer einfach mal so zu zahlen/haben ?

    Also ich hab im Lager auch ne ganze Menge T-Bars stehen, allerdings hat nicht eine einzige einen eingebauten Dimmer...

    Zitat von "Constantin Oberrath"


    Am besten schaust du dir die uterschiedlichen Programme mal an und entscheidest selber.
    Programme wären:
    -MagicQ (profisoftware die frei verfügbar ist aber wieder teure interfaces verlangt -enttec)

    MagicQ kann zwar perfekt LED Technik steuern, jedoch funktioniert ohne Chamsys Hardware kein SoundToLight.
    Selbst mit einem Wing ist zwingend noch das Audio Interface.

    Ausserdem ist MagicQ noch einiges komplexer wie DMXC, eben eine Profi Software.

    Grüße

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 23. März 2009 um 09:22
    • #18

    UpDate generell:
    Konventionell-PAR-Ersatz: Wahrscheinlich wird es Eurolite KLS-400 (oder -200?) werden.
    Effekte: Entscheidung auf "standby" gesetzt, hat Zeit...
    Controller: Fokus steht weiterhin auf Software.

    UpDate Software-Controller:
    DMXC ist nun auf dem Notebook, PlugIn für Traktor scheint zu funktionieren. Nur sehe ich hier meine Wissensgrenzen mehr als deutlich. Habe es trotz stundenlangen Versuchen und intensivem Studium div. "Tuturials" und DMXC-Forum, noch nicht einmal geschafft ein simples Lauflicht mit 4-LED-PARs zu erstellen. Fazit bis Heute: Es ist noch ein sehr langer Weg zu gehen... :wink:

    ToDo:
    Einarbeitung in die Basics der DMX-Thematik und Bedienung/Programmierung des DMXC-Tools. Dann erst Entscheid Softwarecontroller JA/NEIN.
    "Sichtung" der Eurolite-200/400, dann Entscheid und Kauf (sind ja auch ohne Controller nutzbar)
    Praxistest LED-PAR und DMXC, inkl. Schnittstelle zu Traktor

    Berufliche Termine lassen mir aber aktuell nicht allzu viel Zeit dazu, und die Wochenenden bin ich für die nächsten zwei Monate ausgebucht. Also: Die "finale Lösung" wird wohl noch etwas dauern ...

    Bis dahin: "Tsänks a lott" für all Eure Tipps!

    Servus! Peter.

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