hallo,
warum koppelt eigentlich die 1khz frequenz am schnellsten bzw. leichtesten?
danke,
florian
hallo,
warum koppelt eigentlich die 1khz frequenz am schnellsten bzw. leichtesten?
danke,
florian
Das kann man so nicht sagen...
In deinem Fall hast du halt die 1khz halt stark angeregt, zum Beispiel durch ein Instrument welches in dem Bereich stark präsent ist, oder deine Stimme....
danke mike für die antwort per msn.
für leute die es noch interessiert:
Zitatwelche frequenz koppelt ist abhängig vom raum, vom audiosystem (und dessen peaks im raum) und vom verwendeten mic
Zitates koppelt meistens da, wo das audiosystem einen peak hat und wo das mic am meisten pegel in elektrizität wandelt
gruß,
florian
Zitatdanke mike für die antwort per msn.
Bitte gerne!
Gehen wir ganz oberflächlich vor, dann kann sichs noch jeder vorstellen...
Was ist eine Rückkopplung?
Jede Soundanlage mit Mics ist ein Kreis aus Verstärkern und Übertragungswegen (hier Kabel, Lautsprecher, Luft) - der im Grunde Energie transportiert. Das beginnt beim Sänger, wird übers Mic in elektrische Energie gewandelt, geht über ein Mischpult und den Amp und wird über die Lautsprecher wieder in Schall gewandelt. Klingt paradox, aber jeder hier weiß, wieso man das macht -> man Verstärkt Luftschwingungen, dass viele Gäste den Sänger hören können. Und genau da liegt das Problem begraben.
Man hat hier also eine Verstärkung von Mikrofon zu den Lautsprechern und über die Luft zwischen Lautsprecher und Mic eine Dämpfung. Addiert man beide, so muss die Summe <1 ergeben. Bei einer Verstärkung >1 wird das Singal mit jeder "Runde" immer mehr Verstärkt, was man dann als Pfeifen wahrnimmt. Diese Verstärkung hat eine Grenze und zwar elektrisches Clipping (meist Endstufe) - hier fällt die Verstärkung wieder auf <1 und pendelt sich genau im Clippingpunkt ein.
Bei welcher Frequenz das Ganze?
Das kann man nicht pauschal sagen. Wird das Feedback vom Sänger oder Musikanten eingeleitet, bestimmt unter anderem er die Feedbackfrequenz. Koppelt es wegen zu hoher Pegel dann sind im Grunde die Anlage und die Umgebung für die Frequenz verantwortlich. Jede Anlage hat ihre Peaks und Frequenzlöcher - wo sie einen Peak hat ist die Koppelungsgefahr weit höher (da hier auch die Verstärkung größer ist). Die Umgebung spielt hier auch eine große Rolle - gerade Räume und ihre stehenden Wellen, Reflektionen und Resonanzen. Sind Personen im Raum ändert sich das verhalten wieder. Von Personen wird der Schall im Raum difussiert (Verteilt), da ein Körper nur Runde Flächen hat und darüber hinaus jeder noch eine Kleidung trägt. Was verteilt wird, kann am Mikrofon weit weniger Schaden anrichten.
Wie verhindern?
Einserseits lassen sich diese Feedbackfrequenzen messen und per EQ gegensteuern. Hier nimmt man genau diese Peaks und Raumresonanzen runter. Feedbackdestroyer analysieren das Signal und sobald eine erhöhte Energie an einer Frequenz auftritt, wird diese Frequenz zurückgedreht. - Das machen Feedbackdestroyer mit sehr schmalen Bändern, um das Gesamtklangbild nicht zu viel zu verändern.
Mit etwas Überlegung machen dann bestimmte Mikrofoncharakteristika Sinn (Niere,...) und ein EQ wird aufeinmal relativ nützlich.
Was wir auch schon hatten sind Rückkopplungen erzeugt durch Turntables im Bassbereich - also nicht nur Mics sind betroffen, sondern alle Energiewandler des Veranstalterhimmels ;-).