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linearray verständnis frage

  • tthorsten
  • 23. August 2003 um 10:05
  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 23. August 2003 um 10:05
    • #1

    was mir bei den ganzen LA auffällt ist dass

    die abstrahlung mit 90 grad horizontal angegeben wird.

    (viele sind ja symetrisch aufgebaut. )

    Aber ich habe doch mal gelernt das Dappolito anordnungen
    Horizontal schmal abstrahlen und vertikal breit, wenn sie uaf der seite liegen.

    das ist auch eindutig nahc zu vollziehen.

    mhh warum ist das bei einem LA anderst leigt das an der

    normalen schallzeilen theorie die besagt, dass je mehr speaker mann nimmt die abstrahlung von einem ovalen ei zu einem dünnen strahl wird. ??


    im normalen LA fall sind es ja 10 kisten mit je 2x15" und jex8" oder so
    als 20 speaker pro LA zeile.

    bei manchen speakern sind es ja 40 7" oder so mmhh das muss noch besser kommen.

    oder resultiert die abstahlung auch primär aus den angaben des hocthon horns ab 1khz wie das bei den direktstrahlern der fall ist.


    ein C4 macht ja auch nur ab 300-400 hz 90 grad die 40 grad hat es dann ab 800 hz . so als orientierung.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • zille
    Profi
    Beiträge
    61
    • 23. August 2003 um 11:57
    • #2

    Hi tthorsten,

    zieh dir mal diese beiden links:

    http://www.anselmgoertz.de/Page10383/Anse…A2001-Teil1.PDF

    http://www.anselmgoertz.de/Page10383/Anse…A2001-Teil2.PDF

    verschiedene la´s haben verschiedene horizontale directivitys.
    dV-dosc 120° , V-dosc 90°. zB....

    auch ist die anzahl der systeme nicht auf 10 festgelegt, gibt halt minmal und maximal vorgaben vom hersteller. kommt auch immer auf die baustelle an. generell gilt ohne kennung finger weg vom la´s...

    gruß zille

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 23. August 2003 um 12:06
    • #3

    mhh ich wollte halt nur auf die diskerepanz des alten wissens zum neuen hin wiesen

    auch im anbetracht, dass mann ja aus einer E1 mit schlitz strahler im prinzip uahc nen linearray bauen könnte.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 23. August 2003 um 12:15
    • #4

    auch bin ich der meinung, dass eine linearray unter 6 modulen null sinn macht und ien richtwrikung wei mann sie im konventionellen berich im bassbereich hat also von 80-400hz erst ordentlich kommt ab 8 stk . proseite.


    etwas einfach ausgedrückt aber ich denke das entspricht den erfahrungen der leute.

    eine linearray lebt ja von der länge auch halte ich es für vermessen

    wenn mann voher 60 kisten auf gehängt hat das mit
    10 machen zu wollen.

    das ist etwas zu mutig.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • microsound.de
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    201
    Marktplatz Einträge
    1
    • 23. August 2003 um 18:14
    • #5

    Ich seh das mit den Line-Arrays so, das man mindestens 3m Höhe braucht, damit der Effekt einer Zylinderwelle überhaupt erst runter bis zu vernünftigen Frequenzen entsteht (siehe http://www.paforum.de/downloads/linearray.pdf ).
    Das heisst dann, dass man bei kleinen Line-Arrays mehr Module braucht als bei grossen.
    Aber klar, je mehr, desto besser.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. August 2003 um 20:35
    • #6

    ... vorausgesetzt, die einzelnen Module strahlen im gesamten Übertragungsbereich "bis zum Rand" (... was bei tiefen Frequenzen leichter realisierbar ist), dann bestimmt die Länge der Line einmal die Distanz, wo der Schalldruck (etwa ...) mit 3 dB pro Abstandsverdopplung abnimmt - im Fernfeld nähert sich ein Array (kontinuierlich) einer Punktquelle an.

    Die Distanz ist zudem noch frequenzabhängig, da bei tiefen Frequenzen eine Mindestlänge benötigt wird, damit überhaupt eine zylindrische Abstrahlung stattfindet.
    Für reine Sprachübertragungen kann daher die Länge des Linienstrahler für bestimmte Events auch kürzer sein.

    Heikel wird die Sache auch bei hohen Frequenzen, da im Idealfall keine "Abstrahl-Löcher" in der Linie sein dürfen, was in der Praxis nicht immer gelingt.

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 25. August 2003 um 03:13
    • #7

    @ tthorsten: "Einschnürungen" im Richtverhalten treten nur bei zu großem Abstand zwischen zwei LS, die den gleichen Frequenzbereich abstrahlen, auf. Wenn man mit der Frequenz so niedrig bleibt, dass die Entfernung der beiden LS Lambda Halbe nicht unterschreitet, ist man auf der sicheren Seite.

    Deshalb laufen die 2 15er in den üblichen größeren LAs nur bis 300 Hz oder ähnlich, die 8er bis 1500Hz (oder mit Tricks etwas höher, siehe Nexo Geo).

    Gleiches gilt für jede Mehrfach-Anordnung. Zwei 12er direkt übereinander bei 700Hz getrennt, da ist der Einfluss auf die Directivity sehr gering (zumindest innerhalb des sinnvollen Bereichs VOR der Box). D'Appolitto ist deshalb im PA-Bereich nicht zu verwirklichen. Wenn eine höhere Trennfrequenz für den HT nötig ist, sollte der zweite LS einen tieferen Tiefpass bekommen, um oberhalb Lambda Halbe zu bleiben.

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