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OpenAir bei Minusgraden

  • PeeKay
  • 18. Oktober 2009 um 20:07
  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 18. Oktober 2009 um 20:07
    • #1

    Diesen Winter habe ich einige OpenAir Apres-Ski Gigs und "muss" meine kleine PA (The Box CL108/115) einsetzen.
    Da es vor Ort gerne auch mal bis -15 oder -20 Grad haben kann, kommen mir Bedenken ob das die Boxen problemlos mitmachen werden. Schutzhüllen sind zwar vorhanden, Sorgen macht mir die Kälte... :?

    Wie sind Eure Erfahrungen mit "extremen" Minustemperaturen?
    Wenn es Probleme geben kann ... was gibt es als Abhilfe?
    Gibt es gar spezielle Boxen für solche Fälle?

    Servus! Peter.

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 18. Oktober 2009 um 20:27
    • #2

    Eigentlich gibt es nur das Problem der Kondensation, es wäre also gut das Material die ganze Zeit laufen zu lassen damit es sich nicht abkühlt und eben Schäden durch Kondensation entstehen wenn man diese wieder benutzt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.858
    • 18. Oktober 2009 um 20:58
    • #3

    Eben, solange das Material in der Kälte steht/arbeitet, macht es wenig Ärger. Schlimm wirds, wenn man es mal eben kalt in warmen Räumen aufbauen muss (womöglich läuft an den Fenstern schon das Wasser runter, dann trieft auch das teure PA-Material) das Kondenswasser kann der Elektronik ruck-zuck den Garaus machen.
    Deshalb, immer schön akklimatisieren lassen. Glück hast Du, wenn der Verstärker draußen warm geprügelt wurde und dann schnell in die warme Hütte kommt, das funktioniert eher...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Jim
    Beiträge
    883
    • 18. Oktober 2009 um 22:23
    • #4

    Da habt ihr leider was vergessen. Displays und LCDs frieren ein und sind nicht mehr ablesbar. Funkmikros "können" Schwierigkeiten machen.

    so long Jim

  • Slaid
    Beiträge
    142
    • 18. Oktober 2009 um 22:29
    • #5

    Habe bisher auch noch keine Probleme gehabt mit der PA und Laptop bei Einsätzen an Fasnet mit um die 10Grad Minus und mehr.

    SUCHE Voice Acoustic Subhorn-115

  • Alfons Paintner
    Verifiziert
    Beiträge
    85
    • 18. Oktober 2009 um 22:40
    • #6

    Vielleicht mal ein Hinweis aus einer ganz anderen Fachrichtung:

    Wenn ich mit meinen (auch nicht ganz billigen) Objektiven im Winter unterwegs bin, hab ich immer einen schönen, luftdicht verschließbaren, Plastikbeutel dabei, in den ich DRAUSSEN noch das Objektiv mit möglichst wenig Luft drumrum einpacke. Dort lass ich es dann, bis es sich an die Temperatur im Inneren des Hauses angepasst hat.

    Kalte Luft ist in der Regel ziemlich Feuchtigkeitsarm, d.h. durch die wenige Luft, die ich mit einpacke wird das Objektiv vor Kondenswasserbildung geschützt, da fast gar kein Wasser da ist, das sich niederschlagen kann.

    Eventuell kann man diese Methode auch auf PA-Technik zumindest teilweise ummünzen.

    Ich würde die Elektronik möglichst immer in einem Temperaturbereich lassen, die Entfernungen sollten ja größtenteils mittels Kabeln überbrückbar sein...

    Lautsprecher und anderes Zeug, das von Draussen auch mal nach Drinnen wechseln muss, könnte man einpacken und solange in der (luftdicht verschlossenen!) Tüte lassen, bis die Temperaturen sich angepasst haben.

    Manchmal sind auch die kleinen Beutelchen mit feuchtigkeitsabsobierenden Kügelchen (in verschiedenen Größen erhältlich) ganz praktisch für den Schutz von teuren Dingern vor Nässe. Die kann man übrigens auch zwischendurch mal in den Backofen stecken und wieder saugfähig machen...

    Hoffe, geholfen zu haben...

    LG

    Alfons

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.858
    • 18. Oktober 2009 um 23:25
    • #7
    Zitat von "Alfons Paintner"

    Die kann man übrigens auch zwischendurch mal in den Backofen stecken und wieder saugfähig machen...

    Jo, aber Vorsicht: "DO NOT EAT!" :lol:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 19. Oktober 2009 um 11:52
    • #8

    Danke für die schnellen Antworten!
    Kurze Zusatzinfos:
    Die Events sind ausschließlich im Freien, danach wird das kompl. Equipment bei mir im Hotelzimmer "gelagert". Als Aklimatition sollte ca. eine Stunde reichen? Solange dauert in etwa der Transport vom Tal aus (per Gondel, Skibo) zu den Locations aufn Berg, inkl. nachfolgendem Aufbau...

    Soweit ich das bis Heute absehen kann, werde ich selbst, also auch das zu bedienende Equipment Mixer, Player, Amp. usw., in einigermaßen wettergeschützen Bereichen stehen (überdacht, Heizlüfter...). Nur die Boxen sind "Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt".

    Bin auch noch am Überlegen, ob ich überhaupt meine Boxen mitnehme... Problem: Es ist ja eine Sub/Top Kombi, die wird nicht so ideal für "den Zweck" sein (Transport, Aufstellung). Denke das da wahrscheinlich reine Fullrange besser sein werden. Mal sehen was mein Verleiher so anzubieten hat... und dann "kalkulieren". 8)

    Servus! Peter.

  • Alfons Paintner
    Verifiziert
    Beiträge
    85
    • 19. Oktober 2009 um 12:39
    • #9

    Das Problem ist nicht der Transport aus dem Warmen ins Kalte sondern umgekehrt!

    Wenn ein kalter Gegenstand in warme, meist feuchte Luft gebracht wird, dann schlägt sich die Feuchtigkeit an den kalten Oberflächen nieder.

    Wenn die Boxen also nur aus der Wärme in die Kälte gebracht werden und dann dort spielen sollen, denke ich nicht, dass es Probleme gibt.

    Und wenn Du kalten Boxen dann ins Hotel bringst und dort nicht betreibst sondern "nur" lagerst, wird es vermutlich auch stressfrei bleiben, da die Feuchtigkeit in der Wärme nach ein paar Stunden verdunstet sein sollte.

    Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, dann pack die kalten Boxen wie oben beschrieben ein. Für größere Gegenstände kann man z.B. diese Homeshopping-Vakuumbeutel verwenden, aus denen man mittels Staubsauger noch zusätzlich einen Teil der Luft absaugen kann. Oder einfach große ZIPP-Beutel und die überschüssige Luft rausdrücken.

    Ich seh aber ehrlich gesagt keine Probleme bei Deinem Vorhaben....

    LG

    Alfons

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    • 21. Oktober 2009 um 09:39
    • #10
    Zitat von "Alfons Paintner"

    Und wenn Du kalten Boxen dann ins Hotel bringst und dort nicht betreibst sondern "nur" lagerst, wird es vermutlich auch stressfrei bleiben, da die Feuchtigkeit in der Wärme nach ein paar Stunden verdunstet sein sollte.

    Dafür sorgen, dass alles gut "druchlüftet" ist und solange kein Strom drauf.


    Probleme machen LCD-Displays und alles, was Batterien oder Akkus drin hat, bespielsweise FuMics

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 21. Oktober 2009 um 10:46
    • #11

    Das mit dem "trocken lagern" bekomme ich sicher geregelt. Mikro wird, wenn überhaupt nötig, verkabelt sein. LCDs? hmm... Ob ich wie sonst üblich, mit dem Notebook auflege steht noch in den Sternen. Werde sehr wahrscheinlich "altertümlich" :lol: per CDs agieren... besser ist das wohl. :wink:

    Wal sehen, wenns soweit ist, kann ich ja 'nen kleinen Praxisbericht abliefern... müsst Euch aber mind. bis Mitte Januar gedulden. 8)

    Servus! Peter.

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