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30er Jahre Klang

  • schnubbwupp
  • 14. August 2002 um 15:03
  • schnubbwupp
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    178
    • 14. August 2002 um 15:03
    • #1

    Hallo!
    Hat jemand ne Ahnung, wie man einen 30er Jahre Klang nachmachen kann? Also: Keine Bässe, keine Höhen, total verbogener Freq.gang und evtl. noch typisches Rauschen dazu?
    Effektgeräte die da wären (zum parametrischem Pult): Alesis Midiverb4, Dynacord DRP15, Yamaha Hallgerät (das wohl eher nicht...), ein grafischen EQ, 2 Behringer Ultracurve, Behringer Composer (für "Ohrfirma"-Kram bitte nicht schlagen :grin:)
    Also nicht erschöpfliche Möglichkeiten...

    MfG
    Julian Jetter

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: julianjetter am 2002-08-14 15:03 ]</font>

  • Christian Engel
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    • 14. August 2002 um 15:37
    • #2

    mit deinem equipment kommste da nicht allzuweit. du brauchst:

    1.) ein frequenzselektives gate; am besten das in cubase 5.1. legst die untere grenze bie 250hz und die obere bei 5khz. damit hast du keine höhen und keine bässe mehr. nicht vergessen, auf "vorhören" zu schalten.

    2.) den frequenzgang verbiegst du mit dem eq ganz nach wunsch.

    3.) das rauschen kannst du mit nem billigen plug-in in cubase erzeugen (quantisierungsrauschgenerator). besser: du nimmst im radio am-störgeräusche/rauschen auf. das knacksen kriegste durch das aufnehmen der leerlaufrillen einer alten schallplatte. beides kanste übrigens als sample von mir kriegen. hatte neulich eine ähnliche produktion im studio, wofür ich die aufgenommen hatte. die samples haben auch im knieschewski-forum einige interessenten gefunden :wink:

    gruß

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 14. August 2002 um 15:43
    • #3

    nu ja, das frequenzselektive gate könntest du auch durch high- und lowcut im uc ersetzen. frequenzen wie beschrieben einstellen. den frequenzgang verbiegste auch mit dem teil. das rauschen kriegst du evtl. von einem kanal mit extrem weit aufgerissenem gain oder aber vom extrem weit aufgedrehten return eines fx-gerätes (ohne input und auf bypass). nur das mit dem knacksen musst du wohl samplen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Tobias
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    • 14. August 2002 um 15:50
    • #4

    he he, fürs rauschen hast du ja schonmal die behringer :smile:

    nee im ernst, bauteilrauschen dürfte ja schon funktionieren. also alle gains aufreißen, Stille aufnehmen und den Pegel hochziehen (normalisieren). schön wäre ein vom nutzsignal moduliertes rauschen. das läßt sich im Rechner auch bewerkstelligen. Beim frequenzgang würde ich einfach ausprobieren, was gut klingt. wenn du eine Vorlage hast, mal den Free Filter von Steinerg ausprobieren. gibts als Demo auf deren Seite.

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • schnubbwupp
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    178
    • 14. August 2002 um 16:06
    • #5

    Alle reden hier vom Aufnehmen!? Ich wollte das eigentlich "live". Aber trotzdem vorerst danke

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: julianjetter am 2002-08-14 16:07 ]</font>

  • tthorsten
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    • 14. August 2002 um 16:08
    • #6

    rechner mit nehmen und einen hallsoundeffet basteln und da die summe durch jagen.

    leider gibts da sbei spx nicht fertig. distorion gäbe es aber.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • schnubbwupp
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    • 14. August 2002 um 16:14
    • #7

    Nun ja, dann werd ich jetzt mal zu Hause 'n bisschen was austesten...

  • Tobias
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    878
    • 14. August 2002 um 16:15
    • #8

    für live eignet sich er TC Fireworks (oder Fireworx??)
    der macht genau den effekt, den du suchst, kostet allerdings schlappe 1900,00€...

    für live würde ich dann nur am kräftig am EQ drehn und gelooptes Rauschen mitlaufen lassen... mehr geht nicht

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 14. August 2002 um 19:27
    • #9

    extra nen rechner dafür wär mir zu umständlich. machs doch so: du hast nen cd-player, von dem die mucke kommt, gehst damit über zwei kanäle ins pult. eine ultracurve packst du in den insert der zwei kanäle und stellst high- und lowcut wie oben beschrieben ein. über einen zweiten cd-player mischt du dann das vorher zuhause aufgenommene rauschen und knistern dazu. alles zusammen legst du auf ne subgruppe und kannst so das ganze als einheit in der lautstärke regeln. ist, denke ich, die einfachste lösung. ich hab mir schon gedacht, dass du das live brauchst. das equipment ist ja nun doch nicht so ganz studiogemäß :wink:

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • ADMIN
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    • 15. August 2002 um 01:14
    • #10

    Zur Ergänzung: Damals waren die Verstärker Röhrenverstärker, sie hatten also einen weichen Verzerrungsbeginn. Und im Live-Betrieb wurde die vermutlich bis Anschlag ausgelastet, weil Verstärkerleistung knapp war. Also haben die ganz schön verzerrt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • PA-Peter
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    • 15. August 2002 um 09:20
    • #11

    1. Maßnahme:
    SM58 als Gesangsmic und mit den Händen zuhalten. Den Rest mit nem EQ...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Hubert Barth
    Profi
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    • 15. August 2002 um 14:48
    • #12

    Oder gleich ein Kohlemikrofon nehmen :wink:

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