Hallo!
Ich besitze eine Sennheiser EW-172 G2 Funkstrecke im Frequenzbereich 786-822 Mhz.
Gerade wg. der neuen Verordnung mit der Aufteilung der Frequenzen befürchte ich in manchen Regionen Störungen im Bereich ab 790Mhz.
Deshalb habe ich mal ausprobiert, was in diesen 4Mhz unterhalb von 790Mhz denn an Kanälen unterzubringen ist und war etwas erstaunt:
In dem Frequenzbereich +/- 200kHz um die eigentliche Sendefrequenz, empfange ich noch ein sehr deutliches Signal von meinem Sender!
Zur Verdeutlichung:
Sender: 786,0 Mhz
Empfänger: 786,2 Mhz
Und es wird immernoch ein starkes aber verrauschtes Signal meiner Quelle empfangen.
Daraufhin habe ich mich gewundert, wie in Zukunft die Nutzer mit einer kleinen Funkanlage wo nur einige Handfunken, Gitarrensender und IEM im Einsatz sind, in dem harmonisierten Bereich (863-865Mhz) auskommen sollen. Dies sind immerhin nur 2Mhz Bandbreite.
Ich habe mich gefragt: "Wie eng kann ich meine Kanäle legen um SICHER Störungs/Übersprechungsfrei zu sein?"
Zufällig habe ich in den Specs des "Sennheiser Freeport" gesehen, dass der kleinste Frequenzabstand zwischen den voreingestellten Frequenzen ebenfalls 400kHz beträgt (663,7 <=> 664,1Mhz). Sprich, Senheiser hält wie ich in meinem Feldversuch +/-200 kHz ein.
Meine Frage an euch: Welchen Abstand würdet ihr einhalten, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten? Warum hält Sennheiser nur 400 kHz Abstand, wenn ich hier nachweislich schon Probleme damit habe?
Gruß
Andy
PS: Hat irgendjemand von euch ein Patentrezept um die Sennheiser Beltpacks mit dieser sch*** önen Klammer ordentlich am Musiker zu befestigen?