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Hitzeprobleme DAP Mission 800

  • MarkusSierpinski
  • 27. April 2010 um 12:06
  • MarkusSierpinski
    Beiträge
    14
    • 27. April 2010 um 12:06
    • #1

    Hallo zusammen,

    zu aller erst möchte ich mich mal vorstellen, denke das gehört sich so ;o). Wie man unschwer erkennen kann, heiße ich Markus und bin mittlerweile 30 Jahre alt. Vor ungefähr 5 Jahren habe ich angefangen, mir just for fun ein bischen PA Equipment zu kaufen, was ich hin und wieder bei Feiern auch einsetze. Für die Zukunft ist auch geplant, die noch sehr kleine Anlage etwas zu erweitern, aber dazu später mehr ...

    Seid der letzten Party, habe ich mit meinem in die Jahre gekommenen Verstärker DAP Mission 800 ein paar kleine Probleme. Er spielt, wenn er kalt ist, ca. 2 Stunden problemlos. Danach schaltet er sich abwechselnd ab und wieder an. Nach einigen probieren und Säuberungsaktionen ist mir aufgefallen, dass der linke Kühlkörper der Endstufe sehr heiß wird, wobei die rechte nur Handwarm ist. Also habe ich hier im Forum und per Google nach einem vergleichbaren Fehlerbild und der dazu passenden Lösung gesucht. Dabei bin ich über begriffe wie Ruhestrom, Arbeitspunkt und so weiter gestolpert.

    Letztendlich habe ich mal ganz nett bei dem Hersteller nach den Schaltplänen gefragt und auch eine positive Antwort erhalten. Nach vielen rumprobieren und Messen am Verstärker ist mir ein Unterschied in der anliegenden Spannung an D5 aufgefallen (Spannung an der Basis des Transistors). Dieser hatte zur anderen Verstärkerseite einen Unterschied von fast 0,2 Volt. Also habe ich mit dem Poti VR1 diesen auf den gleichen Wert eingestellt, wie bei der kalten Verstärkerseite. Nach einem ersten 1 1/2 stündigen Test scheint das Problem damit behoben zu sein. Nur frage ich mich, ob ich an der richtige Stellschraube gedreht habe oder ich mir jetzt andere Probleme einfange. Auch ist mir Schleirhaft wie so ein Fehlerbild aufeinmal zu Tage kommt.

    Für fachliche Statements zu diesem Thema währe ich sehr dankbar.

    Gruß,
    Markus

  • MarkusSierpinski
    Beiträge
    14
    • 30. April 2010 um 13:31
    • #2

    Hat denn keiner eine Idee? Weiß im moment nämlich nicht so genau was ich von der Sache halten soll. Und da ich eh vor habe meine Anlage ein bischen aufzurüßten überlege ich schon die ganze Zeit ob ich meinen alten Amp bei Ebay verticke und mir einen neuen kaufe.

    Markus

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.859
    • 30. April 2010 um 21:04
    • #3

    Hallo Markus, willkommen im Forum,

    mit dem Schaltplan-Schnipsel lässt sich nicht viel anfangen, das artet in Glaskugel-Raten aus...
    Schick mir mal den ganzen Plan per PN, dann kann ich Dir vlt. mehr erzählen. Glaube aber schon, dass Du richtig hingelangt hast.

    Gruß, Jürgen

    P.S.: Bin die nächsten zwei Tage im Stress, also bitte etwas Geduld :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 30. April 2010 um 22:05
    • #4

    Würde auch sagen, du hast die richtige "Stellschraube" erwischt hast und das Problem sollte somit behoben sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Mike J. (14. Juni 2012 um 18:03)

  • sparbrötchen
    Beiträge
    274
    • 1. Mai 2010 um 00:27
    • #5
    Zitat von "MarkusSierpinski"

    Auch ist mir Schleirhaft wie so ein Fehlerbild aufeinmal zu Tage kommt.

    Für fachliche Statements zu diesem Thema währe ich sehr dankbar.

    Gruß,
    Markus


    Normaler Verschleiss der Halbleiter, das hat was mit dem POWER CYCLING im Chip der Halbleiter zu tun, dadurch beginnen die Halbleiter zu altern dies Folgen sind irgendwann ein Thermal Runaway oder sogar ein SOA Durchbruch

    Mosfets werden zum Beipiel auf einmal sehr hochohmig, BJTs kriegen einen Thermal Runaway oder SOA Durchbruch nach vielen Jahren problemlosen Betriebs in der Endstufe, das passiert irgendwann bei jedem Amp egal ob 500 EUR No Name China oder 4000 EUR Markengerät

    Schau dir mal die Semiconductor Datenblätter an

    Wenn den Amp wieder zu 99% FIT kriegen willst, VBE + Treiberstufe + alle Ausgangstransistoren durch neue wechseln, Amp neu abgleichen

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 1. Mai 2010 um 00:39
    • #6

    @ Sparbrötchen:

    Zitat

    ungefähr 5 Jahren habe ich angefangen...


    und

    Zitat

    DAP Mission 800

    1. würde ich mir Sorgen machen, wenn nach 5 Jahren da schon so eine Erscheinung zu Tage kommt, 2. der Aufwand bei dieser Endstufe?

  • sparbrötchen
    Beiträge
    274
    • 1. Mai 2010 um 17:34
    • #7
    Zitat von "Mike J."

    @ Sparbrötchen:


    und

    1. würde ich mir Sorgen machen, wenn nach 5 Jahren da schon so eine Erscheinung zu Tage kommt, 2. der Aufwand bei dieser Endstufe?

    Wenn Du eine beliebige Endstufe im 2 OHM Betrieb in Verbindung mit sehr tiefen Frequenzen zum Beispiel Subwooferbetrieb ab 30 HZ dauerhaft mit hoher Ausgansleistung einsetzt kann schon nach 2 Jahren Schluss sein, das gleiche kann Dir auch bei 4 OHM passieren wenn nicht genug Transistoren verbaut werden, dies ist oft bei Class H Endstufen der Fall

    Um den Verschleiss deutlich zu mindern Amps nur zu 50 % der angegebenen Ausgansleistung dauerhaft belasten.

    Last auf mehrere Endstufen verteilen statt wenige Endstufen mit Vollast zu betreiben dann laufen die Endstufen meistens noch in 10 Jahren

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