Servus miteinander,
ich habe vor in nächster Zeit, dieses Dongle aufzubauen. Die einzelnen Bauteile kann ich alles über Reichelt beziehen. Die Platinen werde ich versuchen selber zu ätzen, bestimmt mal interessant. Löten ist dann null Problem.
Aber mein grosses Problem ist das Programmieren des Maincontrollers (ATMEGA 8515-16 D). Davon hab ich halt null Plan.
Kann das jemand von euch? Hat jemand vielleicht noch einen programmierten daheim? Oder kann mir jemand in einzelnen Schritten erklären, was ich dazu brauch und was man alles machen muss? Wie gesagt, bei sowas fang ich bei null an.
Danke schon mal für eure Hilfe.
Gruß
Steff
Digital Enlightenment USB-DMX Dongle Aufbauhilfe
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Als ich mein Interface aufgebaut hab, gabs programmierte ICs direkt bei den Entwicklern für kleines Geld zu beziehen. Mit denen hat es super geklappt. Die Platinen hatten sie auch. Allgemein bekommt man dort im Forum sehr viele Informationen wenn man sich durchwühlt.
Aber pass auf, zumindestens damals gab es den Quarz nicht bei Reichelt, du benötigst einen Grundtonquarz, Reichelt hatte nur Oberton wenn ich das richtig in Erinnerung habe. -
Wenn du vor hast, auch ein wenig mit Atmels zu experimentieren und Programmieren kauf dir das STK500 Entwicklungskit von Atmel, neu um 70 Euro.
Um den Chip nur so mit der hex Datei zu beschreiben machst du das so:
Da gibts die Infos über die ISP Schnittstelle und Programmer. Bestell dir einfach irgendwo einen ISP Porgrammer, der womöglich über den COM Port anzusteuern geht.
Dann nimmst du Pony Prog und haust mit dem die HEX Datei rein. Die Fusebits kannst du belassen, die sind ab Werk korrekt soweit ich weiß. In den Fuse Bits steht zum Beispiel, ob er den internen Quartz oder einen internen RC Oszillator als Taktquelle hernimmt.
So ein ISP Programmer ist im Grunde eigentlich nur ein MAX232 Chip, der per Serieller Schnittstelle an dem Atmel und dessen ISP Port angeschlossen ist. Wir haben in der Schule vor einigen Jahren sowas gebaut, da war nur dieser RS232 Wandler (MAX232) und irgendein Logikgatter drauf. Das hat dann mit PonyProg gefunzt.
Du solltest aber eigentlich alles unter den beiden Links finden, was du wissen musst. Es ist weit einfacher wie man denken kann ;-).
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Danke für die Tipps, ich hab mich jetzt wirklich mal eingelesen und bin auch auf PonyProg gestossen. Hab flux bei Reichelt bestellt, müsste am Montag kommen und dann probier ich es mal. Die Sache mit den Mikroprozessoren find ich schon interessant. Werde mir so einen ISP Adapter auf seriell auch zusammen löten. Die Platinen versuch ich auch erstmal selber zu ätzen. "Man lernt nie aus.."
Zum einen ganz normal durch entwickeln und dann auch mal durch diese Tonertransfermethode.
Ich bin gespannt und werde berichten.
Gruß
Steff -
Hi,
ich gehe mal davon aus, dass das mit der Tonertransfermethode nicht funktioniert hat (ich kenne keinen, bei dem das richtig tut).
Ist das mit dem µC programmieren noch aktuell? Falls ja, kannst du mir ja mal eine PN schicken.Bei Reichelt gibt es schon einen 24MHz Grundtonquarz (24,000000-MQ); ist halt SMD, passt aber ohne Probleme auf den Lochabstand der HC18/HC49-Gehäuse.
CU,
AmpChamp. -
also im prinzip ist selberätzen so ne sache. ggf noch ein paar eur in ne platine investieren (aber achtung! kleinstserien sind sehr schnell bei 50eur)
den atmega könntest du dir, ggf bei jemanden programmieren lassen. (microcontroller.net)
ich könnte dir eine platine anbieten, aber das ginge nur wenn sie an schule/ausbildung geht