Hallo.
Kann mal jemand einen dummen Menschen aufklären. Wie kommt bei folgenden Messungen die Diskrepanz zwischen dem Maximum im Port, im Vergleich zur Impedanzmessung zustande. Sollte nicht eigentlich das Impedanzminimum zwischen den beiden Spitzen mit der Abstimmfrequenz des Portes übereinstimmen?
Diskrepanz zwischen Impedanz und Portmessung.
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Moin Matthias,
(gesetzt das die Impedanzmessung korrekt ist) ist die Resonanzfrequenz aus akustischer Masse des Ports und des Gehaeusevolumens gleich der Frequenz, bei der der Imaginaerantel zwischen den Impedanzmaxima gleich Null ist (49.5Hz in deinem Fall). Zudem ist seltsam, dass die elektrische Impedanz beim unteren Maximum eine so niedrige Verlustguete (i.e. hohe mechanische Verluste im Port) aufweist. Schlaeft da eine Katze im Port (ist mir passiert, sah aehnlich aus)? Oder ist das Ende des Ports mit Daemmaterial verschlossen oder nah an einer Gehaeusewand? Die akustische Nahfeldmessung des Ports sieht eher so aus, als ob Schall direkt aus dem Gehaeuse entweicht.
Kontrollieren (Resonanzkreis aus 3 Bauteilen messen und nachrechnen), Nachmessen, Nahfeldmessungen von Port und Treiber reinstellen, beide Messungen in ARTA ueberlagern (Achtung beim Fensterbeginn, am besten auf Null belassen und Mikrophon in einer Ebene vor Treiber und Port platzieren, eine Messung bei 1..2m Abstand auf der Strasse zum Vergleichen des Gesamtfrequenzganges.
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Hallo.
Hier mal ein Bild von der Box mitten im Umbau. Das Port ist noch nicht fertig, dessen Anordnung im Gehäuse aber ersichtlich.
Beim Messen war eigentlich kein Dämmaterial im Port.
Die Verstrebungen in der Box habe ich spaßeshalber mal entfernt, in der Annahme das durch diese eine Art zweite Kammer im
Gehäuse entsteht. Aber die Messergebnisse bleiben gleich.
Zu weitern Messungen komme ich leider erst morgen.
Gruß Matthias
PS: Die Imp. Messungen sollten eigentlich stimmen. Hier mal eine vom P120/130 LF.
http://www.intertechnik.de/Lautsprecher-S…,4595,6377.html -
a) eine kleine Verschiebung ist normal -> hängt von der Schwingspulenimpedanz ab.
b) Tja, so ein Port spuckt nicht immer nur das aus was er laut Filtertheorie sollte. Wobei der gemessene Verlauf schon ungewöhnlich ist. Üblicherweise misst man den Frequenzgang im Nahfeld der Membran. Da wo das Loch in der Übertragungsfunktion rumeiert ist fb.By the way, wie siehts eigentlich aus mit dem Verhältnis aus Druck und Schnelle am Port? Was mis(s)t ein übliches Messmikro?
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Das Gehäuse hat noch andere lustige Eigenschaften, ein Peak bei 600Hz. Hier mal auf Anraten eines Forums Users ohne
Dämmmaterial gemessen.
So dann die Geschichte mit Dämmmaterial.
Im Impedanzschrieb sind bei 600Hz keine Resonanzen erkennbar.
Das man mit der Nahfeldmessung auch fb. bestimmen kann, wusste ich nicht. Werde ich morgen gleich mal probieren. -
Könntest du bitte bei deinen Messungen ans entsprechende Bild bitte etwas zum Messaufbau dazu schreiben? Sonst wird das Interpretieren zum Kaffeesatzlesen.
Also Abstand Mikro-Membran, Winkel, ungefähre Beschreibung welches Dämpfmaterial wo angebracht (Menge), etc.Hast du die Box mal unter Winkeln gemessen? Mach mal mehrere Messungen mit etwa 30 - 40 cm Abstand und drehe die Box schrittweise (10°) und speichere die Messungen als Overlay. Dann siehst du, welche der Peaks (oder Einbrüchen) von der Kantenreflexion stammt.
Misst du die Box in immer der gleichen Position, am besten auf einem Stativ?
Weil, es macht Unterschiede ob die Box mal auf einem Tisch oder dem Boden steht, auf dem Rücken liegt, oder auf dem Stativ steht.
Machst du dir die Mühe, TMT und Horn beim Einbauen schön fest zu verschrauben (dicht)? Auch wenn es lästig ist, zwischen zwei Dämpf-Varianten immer ALLE Schrauben rein- und rauszudrehen, können Undichtigkeiten das Ergebnis ändern. Gerade bei grossen und schweren PA-Chassis reichen nur 4 statt 8 Schrauben nicht. -
Hallo.
Gemessen habe ich folgendermaßen,
Gemessen wurde nur auf der Achse, Höhe des MIC. zwischen den Treibern.
Die Messung mit dem Peak wie schon beschreiben ohne Dämpfung, die andere mit 3 Beuteln von der Visaton Dämmwolle, also
sechs Matten 480 x 340 lose im Gehäuse verteilt. Messentfernung so um die 2 Meter. Bei der Portmessung Mic. mit der
Schallwand abschließend vor dem Port.
Nachfeldmessung vom TM.
Durch lösen der vier hellen Schrauben lässt sich das Horn für den Monitorbetrieb ganz einfach drehen.
Dicht ist die Box auf jeden Fall. -
Na die Nahfeldmessung vor der Membran scheint doch in Bezug auf die Impedanzmessung konsistent zu sein.