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Wer kennt diese Endstufe: PEM PA 1500 made in W. Germany

  • Jesko Frels
  • 15. Juni 2010 um 15:57
  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 21. Juni 2010 um 16:59
    • #21

    und wenn du den kaugummi entfernst und das teil in den sockel packst - läuft die "kaputte" seite dann vielleicht?

  • Jesko Frels
    Beiträge
    24
    • 21. Juni 2010 um 17:32
    • #22

    Leider nicht. Das war eines der ersten Dinge die ich probiert habe.

    Die Sicherung brennt direkt beim Einschalten durch. Ein direkter Kurzschluss durch defekte Isolierung/verbogene Kontakte o.ä. ist es leider nicht (wäre auch zu einfach). Könnte das durch einen defekten Leistungstransistor oder einem defekten Elko (zu geringer Innenwiderstand => zu großer Strom beim Einschalten?) ausgelöst werden?

    Notfalls tausche ich die Transistoren auf Verdacht aus (Stück 1,50€).
    Die Elkos werde ich bei Gelegenheit alle prüfen lassen und austauschen. Glücklicherweise werden exakt diese Elkos noch hergestellt und 9,50€/stück ist meiner Meinung nach echt günstig.

    Wenn die Endstufe wieder voll funktionstüchtig ist (noch bin ich optimistisch) bräuchte ich auf jeden Fall 2 der o.g. Filter (wenn möglich ~30-20khz). Gibt es da allgemein gültige Größen und Pinbelegungen für die einzelnen Widerstände oder ist das von Endstufe zu Endstufe verschieden?

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 22. Juni 2010 um 08:36
    • #23

    Ohne Schaltplan wird das nichts.
    Und nur die Endstufen-Transistoren auf Verdacht tauschen, nuzzt auch nixx.
    Die sind galvanisch durchgekoppelt, wenn da einer hochgeht, reisst es die anderen auch mit.
    Zumal die Ursache des Ausfalls noch unbekannt ist.
    Das ist was für einen echten Spezialisten.

    Diese Steckfilter sind herstellereigen, gabs auch mal für "innendrin" zum stecken, wie eine Karte im PC.
    Keine Norm.
    Ohne Schaltplan wird auch das nichts.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 22. Juni 2010 um 08:45
    • #24

    ... ohne profunde Kenntnisse der Elektronik und ein paar Meßgeräte wird das dann auch nichts. Einfach auf Verdacht irgendwas tauschen macht letztendlich die Brühe teurer als das Fleisch. Einen nicht kurzschlußfesten Verstärker würde ich heute auch nicht mehr guten Gewissens einsetzen wollen. Man müßte also auch darüber noch nachdenken, wie dem abzuhelfen wäre.

    MfG
    DirkB

  • Jesko Frels
    Beiträge
    24
    • 1. Juli 2010 um 20:00
    • #25

    Soo.. nach langer Zeit mal wieder was neues:
    Den Kurzschluss verursachte ein defekter Transistor.

    Der vorhandene gesteckte Filter (bestehend aus einem einzigen Widerstand) bewirkt einen highpass bei geschätzten 150hz-250hz.
    Hat evtl. noch jemand allgeime Erfahrungen oder Tipps bezüglich der Filterwiderstände?
    Ich werde in den nächsten Tagen mal verschiedene Widerstände testweise einsetzen und gucken wie sich der Frequenzbereich verändert.

  • Andi Groß
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    539
    • 1. Juli 2010 um 20:15
    • #26

    Sicher das das ein Widerstand ist und kein Kondensator?

  • Jesko Frels
    Beiträge
    24
    • 1. Juli 2010 um 22:15
    • #27

    Ja, es ist tatsächlich nur ein einfacher Widerstand.
    Glücklicherweise ist er in durchsichtigem Harz eingegossen, sonst hätte ich lange Rätseln können was sich unter der schwarzen Kappe verbirgt.
    Sobald ich wieder einigermaßen fit bin schraube ich die dazugehörige Platine mal ab und beschäftige mich näher mit dem Aufbau des Filterteils.

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.863
    • 1. Juli 2010 um 23:09
    • #28
    Zitat von "Jesko Frels"

    Ja, es ist tatsächlich nur ein einfacher Widerstand.
    Glücklicherweise ist er in durchsichtigem Harz eingegossen, sonst hätte ich lange Rätseln können was sich unter der schwarzen Kappe verbirgt.
    Sobald ich wieder einigermaßen fit bin schraube ich die dazugehörige Platine mal ab und beschäftige mich näher mit dem Aufbau des Filterteils.

    Soso...es gibt auch Induktivitäten, die ähnlich wie Widerstände geringelt sind, haben oft Ähnlichkeit mit 2 Watt Metalloxidwiderständen...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Jesko Frels
    Beiträge
    24
    • 1. Juli 2010 um 23:22
    • #29
    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Soso...es gibt auch Induktivitäten, die ähnlich wie Widerstände geringelt sind, haben oft Ähnlichkeit mit 2 Watt Metalloxidwiderständen...

    Ich bin mir recht sicher einen dunkelroten, mit Farbringen versehenen Widerstand gesehen zu haben, aber ich ich schau gerne nochmal genauer nach.

    LG
    Jesko

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
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    4.863
    • 1. Juli 2010 um 23:32
    • #30

    Ist eigentlich auch wurscht...an Deiner Stelle würde ich schauen, wo Du das ungefilterte Signal abgreifen kannst und fütterst das dann der Endstufe. Die Weichenfunktion würde ich nur nutzen, wenn Du es unbedingt brauchst. Es sei denn, Du kannst das vergossenen Ding zweifelsfrei identifizieren und ausmessen, dann kannst ja mit dem Wert einen Zweiten aufbauen, oder mit der Widerstandsgröße experimentieren - erlaubt ist, was gefällt.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Jesko Frels
    Beiträge
    24
    • 1. Juli 2010 um 23:49
    • #31

    Stimmt, aktive Trennung brauche ich momentan garnicht. Manchmal verliert man einfach den Blick fürs Wesentliche :oops:
    Bei dem einfachen Aufbau der Stufe dürfte das eigentlich recht einfach werden.
    Danke für den Tipp :wink:

    LG
    Jesko

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