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Dimensionen der "Monitor"-PA. ?????

  • tufkamagi
  • 4. Juli 2010 um 02:09
  • skyworker
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    • 11. Juli 2010 um 17:37
    • #21
    Zitat

    Andersrum machen wir (als Dienstleister) immer viel zu laute, nicht regelbare Sidefills zum regelbaren Monitoring dazu

    - hast du den "Dienstleister" im Klammern gesetzt, weil das, was du da tust, absolut nichts mit Dienstleistung zu tun hat?

    Mit Verlaub, aber worum diskutieren wir hier? Der Kunde bestellt, der Dienstleister liefert. Fertig - dann kann das Leben so einfach sein, dass der Job Spaß macht. Ob Band XY oder DJ YZ nun ein Kofferradio oder 5 kW PA bestellt, solange die Rechnung bezahlt wird, die champagnerschwingenden Jungs und Mädels im Gepäck Spaß haben und das Publikum auf seine Kosten komt - BINGO! Ich hab so lange einen Stressfaktor weniger...

    Nebenbei - was hast du denn zum Century Circus 2002 im Kopf? Erzähl mal.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Christopher Pike
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    • 11. Juli 2010 um 23:17
    • #22

    Was wenn der Veranstalter fordert, dass die Schallpegelgrenzwerte einghalten werden?
    Schon haben die (terror) Fills offiziell ihre Daseinsberechtigung.
    Ohne die Hintergründe zu kennen, stellen wir hier der Einfachheit halber mal keine Mutmaßungen an :wink:

  • skyworker
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    • 11. Juli 2010 um 23:35
    • #23
    Zitat

    Was wenn der Veranstalter fordert, dass die Schallpegelgrenzwerte einghalten werden?

    Christopher, erklär mir das bitte. Welche Grenzwerte? Auf welcher Basis? Und was hat das mit der Daseinsberechtigung von "Terrorfills" zu tun?

    Zudem - mein Einwand war ganz grundsätzlicher Natur und nicht speziell auf eine bestimmte Gelegenheit bezogen. Die Ansage "wir machen immer" stammt nicht von mir, sondern vom Kollegten JaJa.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Christopher Pike
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    • 11. Juli 2010 um 23:53
    • #24

    Welche Grenzwerte? Nehmen wir doch mal exemplarisch (und hochgradig Vorbildlich :wink:) die DIN15905 her.

    Schonmal versucht ´nen (unfähigen) DJ dazu zu bringen, die roten Lampen nicht flackern zu lassen?
    So dass man mit unverzerrtem Signal die PA anfahren kann?
    Evtl. auch ohne dabei um mindestens 20 dB abzuschwächen, damit der Limiter nicht den letzten Rest Musik killt?
    Nur um irgendwelche, von wem auch immer gegebenen Grenzwerte einzuhalten?

    Dabei muss man zwangsläufig zu militanten Methoden greiffen...ich mach´s zwar anders, aber gut, anderes Thema.

    Das ist meine (zwar nicht allzu langjährige, aber sehr leidvolle) Erfahrung mit viel zu vielen (unfähigen) DJs.

  • skyworker
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    • 12. Juli 2010 um 10:47
    • #25

    Kann es sein, dass der Charakter der DIN 15905 hier etwas fehlinterpretiert wird?

    Das "Spiel" zwischen System und DJ dürfte wohl zum immerwährenden Ärger gehören und die Strategien dagegen sind vielfältig, bisweilen hilfreich - oder eben auch nicht.

    Grundsätzlich ist erst mal der DJ selbst für das verantwortlich, was er anliefert. Wenns scheiße klingt, kann ich am System schon mal nichts dafür. Wie ich damit umgehe oder dem Veranstalter kommuniziere, dass nicht das System, sondern der Künstler für den Müll verantwortlich ist, ist schon wieder ein ganz anderes Thema.

    Und - ja, ich habs schon versucht. Bestimmt ein paar mal.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • treibsand
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    • 12. Juli 2010 um 13:21
    • #26

    ...ihr versucht, eine Limitierung einzuhalten, indem ihr einen Teil der Beschallung überdimensioniert und in diesem Bereich Nutzer absichtlich "gefährdet"?!?

    ...verkehrte Welt. Die Nase läuft, die Füsse riechen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • DJ-JAJA
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    • 12. Juli 2010 um 20:38
    • #27
    Zitat

    - hast du den "Dienstleister" im Klammern gesetzt, weil das, was du da tust, absolut nichts mit Dienstleistung zu tun hat?

    Doch wir leisten und dienen...das passt schon...ich wollte damit nur betonen, dass wir das vor allem dann gerne machen, wenn wir für einen Veranstalter das Material anbringen, der so einen DJ auf seinem Lineup hat. Für uns selbst brauchen wir das nicht. Ich hab kein Interesse daran mein eigenes Material zu verblasen. Wenn ich als Veranstalter aktiv bin, mach ich das mit den DJs in den Verträgen klar...dann ist das kein Thema. Aber auf diesen ständigen kampf zwischen den anuskratzenden Veranstaltern und den Künstlern mit Ihren Sonderwünschen in der Szene, hab ich keinen Bock. Als ich so vor über 16 Jahren meine erste große Techno Veranstaltung gemacht habe, war das ein ständiges gemaule, ob´s nicht noch lauter ginge. Die Anlage war damals zugemietet und sehr brauchbar (GAE), aber dem dem Veranstalter zu leise. Für Punk und Rockkonzerte hätte das zweimal gereicht. Warum? Weil der Topakt-DJ sich beschwert hatte. Im Publikum gabs jede Menge Leute die es deutlich zu häftig fanden...ich gehörte dazu....daraus hab ich für mich was gelernt. Ist dem DJ zu leise ist der Veranstalter unzufrieden. Ist dem DJ zu laut, sagt er "Mach doch leiser". Das ist besser für mich.

    Hier in Freiburg, hat der Kollege Arrieba (Auch ein Forumsmitglied (jedenfalls im PA-Forum)) sich ordentlich Probleme eingehandelt, weil er keine Maßnahme hatte dem DJ ohne dem Umweg über den Veranstalter auf die Finger zu schlagen. Ergebnis: jur. Klagen von geschädigten Gästen. (Nachzulesen im PA Forum irgendwo im Jahre 2002 glaub ich....die Suchfunktion geht irgendwie nicht richtig)

    Zitat

    ...ihr versucht, eine Limitierung einzuhalten, indem ihr einen Teil der Beschallung überdimensioniert und in diesem Bereich Nutzer absichtlich "gefährdet"?!?

    ...verkehrte Welt. Die Nase läuft, die Füsse riechen...

    Ich seh das sozusagen unter dem Notwehraspekt: Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 Strafgesetzbuch, § 15 Abs. 2 OwiG).
    Will sagen: lieber ein "durchgeblasener" DJ, als viele von den Gästen taub hinterher. :?

    Frauen denken analog; Männer digital!
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  • DJ-JAJA
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    • 12. Juli 2010 um 20:47
    • #28
    Zitat

    Nebenbei - was hast du denn zum Century Circus 2002 im Kopf? Erzähl mal.

    War ich damals am Samstag mit einem Freund auf der Nature One. (Mußte das Jahr gewesen sein)
    Im Century Circus war ne ganze Menge der Bässe verblasen. Soweit ich das in Erinnerung habe, hat der Act. DJ-Rush das Gefühl gehabt, es sei zu wenig Bass im Zelt, als er Freitag seinen Gig hatte. Ein Moderator von Sunshine Live hatte dazu Interview und wurde (logischerweise) vom Veranstalter geblockt.

    Ist schade, dass ich so alte Artikel nicht mehr im Netz finden kann. Ich meine mich zu erinnern, dass es auch vom damaligen Dienstleister was zu lesen gab, weil die Anlage war definitiv nicht zu klein dimensioniert.

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  • treibsand
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    • 13. Juli 2010 um 09:33
    • #29
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Ich seh das sozusagen unter dem Notwehraspekt: Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 Strafgesetzbuch, § 15 Abs. 2 OwiG).


    Das Eichhörnchen namens Beelzebub steckt im Detail. Ich glaube nicht, dass du mit lange vorbereiteter "Notwehr" gesetztlich durchkommen würdest... :!:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • DJ-JAJA
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    • 13. Juli 2010 um 17:06
    • #30

    Drum bin ich kein Jurist :grin:

    Aber inwieweit die Vorbereitung da ne Rolle spielt? Dann dürft ich ja auch nix machen, wenn jemand verhauen wird, bloß weil ich nen schwarzen Gürtel trage und seit Jahren das kämpfen übe...nenene....bisher war das noch kein Thema. Ich zwinge niemanden so laut zu machen. Ein kann gerne leiser machen ich hindere Ihn nicht dran, wenn ich verstehe, was er will, weil er das selbst nicht hinbekommt helfe ich im auch sehr gerne dabei :wink:

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  • Christopher Pike
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    • 14. Juli 2010 um 02:07
    • #31

    Man könnte es auch als Maßnahme bezeichnen, die dem DJ verdeutlicht, wie laut es im Publikum wirklich ist und diesem somit bei der Wahl des Pegels hilft :wink:
    Eine passende Ansteuerung des Fills, das auch eine oftmals vorhandene Hörschwache des Schallplattenvergewaltigers berücksichtigt, einmal vorausgesetzt.

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