Hallo zusammen,
nachdem ich mich nun etwas mit der DMX Software Daslight befasst habe und dazu auch endlich das bbcf2000-wh Faderboard eingetroffen ist, möchte ich hier als absoluter Softwareeinsteiger jedem die Hürde nehmen, der Angst hat auf Software umzusteigen.
1.) Die Hardware:
512 DMX Kanäle (keine Limitierung wie bei der Daslight 128). USB-DMX Breakoutbox. Hier bei der 512 Eco Version nur mit DMX Out. Auf http://www.daslight.com sind die Unterschiede sehr übersichtlich dargestellt. Das will ich jetzt hier nicht aufzählen, sondern mich auf das Wichtigste beschränken. Preislich sicherlich teurer als ein kleine DMX Pult, aber es gibt auch eine abgespeckte Variante von DASLIGHT, wo ich aber nur 128 DMX Kanäle verfügbar habe.
2.) Die Software:
Die Software ist auf Deutsch, kann aber auch auf andere Sprachen umgestellt werden.
DASLIGHT kann mehrere Szenen gleichzeitig abspielen!!!, Und für jede Szene kann ich eine eigene Geschwindigkeit einstellen und sogar im Livebetrieb ändern. Bedeutet zum Beispiel, dass ich LED-Kannen mit langsamen Farbwechsel steuern kann (auch schnelle Farbwechsel, da innerhalb einer einzelnen Szene sogar die Geschwindigkeit live angepasst werden kann, ohne dass andere Fixtures davon betroffen sind.), während auf der Tanze z.B. die Movingheads wilde Bewegungen fahren. Und das ist der große Vorteil gegenüber jedem kleinen DMX Pult wie z.B. Scanoperator oder Scanoperator fx... Da habe ich nur eine begrenzte Anzahl an Szenen-Buttons und auch nur 6 Szenen-Override Buttons. Das ist bei DASLIGHT natürlich viel komfortabler und umfangreicher.
Wer bisher nur Lauflichter für seine 4er Bar programmiert hat, ist auch in der Lage DASLIGHT zu verstehen. Die Software ist einfach aufgebaut und klar strukturiert. In Verbindung mit den Youtube-Videos von Zocker223 kommt man innerhalb weniger Stunden hinter den Funktionsumfang der Software. Die Videos sind wirklich gut gemacht und erklären jedem Einsteiger die ersten Schritte.
3.) Sinnvolles Zubehör:
Nachdem ich mir einige Videos angesehen habe und mich bei dem ein oder anderen durchgefragt hatte, habe ich mir das Behringer bcf2000 Faderboard dazugeholt.
Das Faderboard benötigt keine Treiber, in der Regel erkennt das Betriebssystem das Gerät alleine. In der DASLIGHT Software muss man auch nichts umstellen oder konfigurieren. Das hat mich selbst überrascht. Seeeehr schöööön.
Mit dem Faderboard kann man kinderleicht (es ist wirklich kinderleicht) Parameter zuweisen. So kann ich mir auf die 16 Taster oben meine Szenen abspeichern und mit dem Rotary-Fader zum Beispiel die Geschwindigkeitsändernung der Szene ändern. Wirklich einfach und besser als mit einem klassischen kleinen DMX Pult, da ich alle Knöpfe und Fader beliebig zuweisen kann. Ich habe also keine vorgegebene Struktur und kann mit das so bauen wie ich will.
Das Faderboard hat rechts Preset vor und zurück Taster. Für jedes Preset kann ich mir wieder eine neue Zuweisung der Fader, Taster und Rotarys vornehmen.
Auf Preset 1 lege ich mir meine Beleuchtung für die Tanze. Auf Preset 2 kommen dann die LED-Floorspots im Saal. So komme ich auch nicht mit den Knöppen durcheinander und habe eine sichere Lösung.
Fazit: Daslight und bcf2000 sind die ultimativen Tools für mobile DJs und Anwendungen. Ob kleine Beleuchtung oder große Bühnenshow. Und das Setup verbraucht sehr wenig Platz. Für mich als Mobil-DJ eine Bereicherung, auch, wenn ich die Software gar nicht ausreizen werde.