Die Frontfills sollten untenrum kastriert werden (dafür sollte auch der 15-Band Eq taugen), also erst ab Frequenzen laufen, die sie auch halbwegs gerichtet abstrahlen.
In alle Richtungen abgestrahlter Tieftonmatsch verbessert nicht die Ortung, da dort der Hallradius sehr gering ist.
Ausserdem hast du sonst sofort wieder Koppelprobleme.
Und wenn jemand an die Kulisse stösst, in der das Mikro hängt ist es auch nicht mehr so schlimm.
Probleme mit Beschallung einer Theateraufführung
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@ Andreas - Lavaliers bei Amateuren ist immer schwierig. Ich würde zu Headsets oder Earmics tendieren.
SKY
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Also von unserem Verleiher können wir entweder WL185 oder WCM16 Headsets bekommen. Ich denke mal es wird aber wieder für die beiden Moderatoren des Abiballs auf Lavaliere hinauslaufen. Das hat letztes Jahr eigentlich echt gut funktioniert. Die Theatergruppe ist da eher das Problem, genug Headsets für die ganze Gruppe sprengen dann doch wieder das Budget bei 20-30 Euro je Strecke... Earmics sehen interessant aus, jedoch hab ich hier keine Ahnung wo ich sowas bezahlbar herbekommen sollte. Mhm doch gibt wohl nen Verleiher aber da kostet dann ein Earset so viel wie die ganze Strecke inkl Headset/Lavalier.
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Vielleicht einfach mal die Option "lauter sprechen" aktivieren.
Im La Fenice hat es früher nicht mal eine Anlage gehabt, und die Gäste haben trotzdem alles mitbekommen... -
Ich glaube nicht das lauter sprechen ausreichen wird. Bei dem riesigen Saal, der Professionalität der Schüler Theatergruppe, der Akustik der Halle die nicht wirklich auf unverstärktes Vortragen ausgelegt ist und dem Publikum das vielleicht teilweise nicht gerade daran interessiert sein wird und sich anderen Themen widmet wirds glaub echt schwierig...
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Zitat von "Mechwerkandi"
Vielleicht einfach mal die Option "lauter sprechen" aktivieren.
Da hilft nur der "nette" Ausbilder vom US-marine-Corps... Wenn der fertig ist, können die Mimen laut genug reden und das Publikum die Klappe halten.
Aber bei uns Deutschen mit den "Herr Untergebener, würden Sie bitte"-Bundeswehrausbildern muss man sich nicht wundern, wenn es Gesamtgesellschaftrlich so endet. :roll:Wer Satire findet, darf sie dem Verteidigungsgutenberg schenken.
Andi, nicht böse sein - aber vorm Krieg (dem 30jährigen) war sicherlich alles besser. Schwelg hier nicht so in Erinnerungen - hier ist high-Tech gefragt. Man will dem uninteressierten Publikum beiprügeln, was es zu sehen hat. :roll:Leute, das klappt so nicht!
Arbeitet doch lieber professionell und an den Ursachen. Dann wird's auch werden. -
Zitat von "treibsand"
Arbeitet doch lieber professionell und an den Ursachen.
Die Ursachen sind bekannt und professionelle Lösungen aus div. Gründen offenbar nicht durchsetzbar.
Und nun?Hi-Tech setzt ausserdem zwingend eine Hi-Tech Bedienung voraus. Hat es auch nicht.
Mut zur Lücke.
Viel hilft nicht immer viel.Und besser war das auch nicht immer.
Das war nur anders.
Und, ach ja: Ich war Ausbilder (aka "Flickenschinder", aka "Kameltreiber"). Nach dem Krieg. :wink:
Laut sprechen kann man lernen.
Ich habe 15 Jahre Tourneetheater hinter mir, mit Schauspiel-Laien in unterschiedlichsten Räumlichkeiten, vom Gemeindesaal bis zum Sparkassen-Forum, bis weit über 300 Gäste. Ohne Verstärkung.Warum meinen eigendlich alle, das man mit genug Auswand auch den grösseten Murks unters Volk bringen kann?
Prinzip Dschungelcamp? -
Oh - ich dachte, es geht hier um Dschungelcamp?
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Zitat von "skyworker"
Oh - ich dachte, es geht hier um Dschungelcamp?
Ne erst nächstes Jahr wieder

Aber mal zurück zum Thema. Bei uns siehts ja dann doch bisschen anders aus als beim Threadersteller. Equipment ist genug da und an Zeit zum Einpegeln mangelt es auch nicht, gibt sogar eine Generalprobe. Nur sind wir uns nicht sicher mit welchen Mikros wir sowas durchziehen können. Irgendwo hab ich mal Rode NT5 gelesen in nem anderen Thread ich glaube die könnten wir sogar von unserem Verleiher bekommen. Also was nimmt man denn da? Aber dann eher auf Stative oder eher von der Decke hängen? Ist halt schwierig wenn wir aufbauen und sehen das es so nicht tut dann erst anzufangen Mikros rumzutelefonieren und Mikros zu organisieren, weshalb ich das gerne im Vorraus bisschen planen würde (ja ich kenn Murphy...
)gruss,
andreas -
NT5 sind brauchbar dafür.
Ob abhängen oder auf Stative - würde ich auch von der Bühnensituation (Größe, Deko, Kulisse) abhängig machen...
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Zitat von "marce"
NT5 sind brauchbar dafür.
Ob abhängen oder auf Stative - würde ich auch von der Bühnensituation (Größe, Deko, Kulisse) abhängig machen...
Bühne ist 8x10m wobei wohl so ein Bereich von 6x4m genutzt wird. Deko ist im Hintergrund ein recht dünner Vorhang und vielleicht steht noch das eine oder andere Bühnenelement drauf. Kulisse gibts keine, da ist keine Zeit für...
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Zitat
Ein Summen EQ wäre vorhanden. Weiß aber nicht wie ich den einstellen soll.
Tja, DA würde ich anfangen. Das Pult ist mit Sicherheit nicht das schlimmste, auch wenn 2x parametrisch schön wäre.
der 2x15 Band EQ .. naja, bringt nicht viel. 2x31 Band sollten es schon sein, oder was digitales parametrisches.Die Boxen dann noch ein Stück vor, dann sollte das schon lauter gehen.
Anonsten, immer so nah rann an das Mikro wie möglich

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Zitat von "djobi"
Anonsten, immer so nah rann an das Mikro wie möglich
Yo.
Bis auf die Boxen... :wink: -
chrchr .. genau

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Hier nun auch noch meine unmaßgebliche Meinung:
Das Erste was mir auf den Bildern auffiel ist der etwa gleiche Abstand zwischen Schallquelle, Mikrofon und Lautprecher. Wenn der Raum extrem hallig ist (wie zumeist bei solchen "Mehrzweckräumen"), dann helfen hierbei auch Richtmikros nicht so besonders viel, auch kein Extraklasse-Mischpult mit 256 parametrischen Eq pro Kanal.
Der Grundsatz ist immer noch: was ins Mikrofon nicht reingeht, kann auch nicht verstärkt werden. Nicht: Viel hilft viel. Wäre dem so, hätte es schon im Petzoldt gestanden.
Also: Mikrofone näher an die Schallquellen heran und Lautsprecher weiter weg. Lautsprecher eindrehen und anwinkeln zum Publikum hin. Die Leute ganz vorn hören direkt von der Bühne, die ersten Lautsprecher würde ich frühestens beim vierten Fenster von rechts aus gezählt hinstellen und nur leise betreiben.Ist denn im Publikum wenigstens Ruhe während der Aufführung?
MfG
DirkB -
Zitat von "DirkB"
Das Erste was mir auf den Bildern auffiel ist der etwa gleiche Abstand zwischen Schallquelle, Mikrofon und Lautprecher. Wenn der Raum extrem hallig ist (wie zumeist bei solchen "Mehrzweckräumen"), dann helfen hierbei auch Richtmikros nicht so besonders viel, auch kein Extraklasse-Mischpult mit 256 parametrischen Eq pro Kanal.Stimmt ganz genau: Wenn die Lautstärke dessen, was von den Lautsrechern wieder zurück an die Mikros kommt, die Lautstärke des von den Darstellern gesprochenen "Grundmaterials" übertrifft WIRD es pfeifen. Da kann man EQen. Da kann man gaten oder komprimieren. Da kann man digital oder analog fahren oder sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln... koppeln wird es trotzdem.

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Der alte Mann hat bereits am 31.01. gesagt:
ZitatDu musst mit dem Mikro deutlich näher an die Quelle ran als an die Lautsprecher. Deutlich meint ein Vielfaches - sonst koppelts direkt!

SKY
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Zitat von "skyworker"
Der alte Mann hat bereits am 31.01. gesagt:
Und recht hat er.

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