Wer öfter mal richtig outdoor (kein Strom-, kein Wasseranschluss) VA-technisch unterwegs ist, weiss um den Nutzen einer ambulanten Wasserversorgung.
Hier meine Idee dazu:
Fasst 70 ltr. Wasser, Ablauf über Schaluchanschluss in Eimer/Sickerschacht/Graben, wie man will.
Spüle war früher mal in einer Küche, Pumpe betrieben über Fusspedal.
Leergewicht ~ 20 kg,das lässt sich noch ganz entspannt händeln.
Ambulante Wasserversorung
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Da fehlt noch der Aufkleber "Kein Trinkwasser!". :wink:
Ansonsten sehr schön und praktisch. -
meinst du zufällig eine autonome Wasserversorgung
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vielleicht sogar autark
Sheep
(gelernter Erbsenzähler und professioneller Haarspalter)
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Ambulant meint hier: nicht ortsgebunden; autonom: selbstständig.
Passt also beides.Wozu Aufkleber?
Wer trinkt schon Wasser? :grin: -
Zitat von "SheepSound"
vielleicht sogar autark
Sheep
(gelernter Erbsenzähler und professioneller Haarspalter)
jepp - autark ist die richtige Bezeichnung :wink:
ambulant? naja - wenn jemand das Ding kopiert ohne Zustimmung und Nennung des Urhebers - dann ist es eine ambulante wasserversorgung - denn dann bekommt sie ja automatisch den Doktortitel :wink: :lol:
autonom? also solange das Ding nur Wasser speit und keine Steine schmeisst auch eher nicht :lol: :lol: :lol:
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Nach dem ersten Probelauf kann ich nur raten, das Fusspedal der Pumpe etwas vorsichtig zu betätigen. :grin:
Irgendwie hatte ich mich schon gewundert, warum das Ding 1" Ein- und Auslass hat, der Auslass ist hier wg. Handhabung auf 1/2" reduziert.
Der Druck ist echt immens...
Und endlich mal wieder ein Grund, die Werkstatt zu feudeln. :wink: -
Coole Idee, Andi! Jetzt fehlt noch Warmwasser, Seifen-, Handtuch- und Händedesinfektionsmittelspender und dann wäre das der perfekte, mobile Waschplatz für Küchen in "fliegenden Bauten" für Vereinsfeste etc. - der WKD sieht sowas immer gerne

Was meint denn Onkel Armin, unser amtlicher Wasser-Sanitärversorger zum Thema?
Gruß, Jürgen :wink:
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Der WKD (Baden-Württemberg: Wirtschaftskontrolldienst, war Teil der Landespolizei) wurde im Rahmen der Verwaltungsreform aufgelöst. Die Lebensmittelüberwacher sitzen jetzt bei den Gesundheitsämtern. Die sind aber nicht für die Überwachung der Einhaltung der TrinkwVO zuständig. Das ist die Aufgabe der Hygieneinspektoren, die dafür entsprechend ausgebildet sind.
Im Prinzip hat man, je nach Bundesland/Gesundheitsbehörde, mit Gartenschlauchkonstrukten schon verloren.
In der neuen TrinkwVO wird die Einhaltung der "allgemein anerkannten Regeln der Technik" (Kennen wir das Sätzchen nicht aus aus dem hell/laut-Bereich?) sogar explizit gefordert.Bevor Fragen aufkommen:
Auch Wasser zum Duschen, Hände waschen, Geschirr spülen muß der TrinkwVO entsprechen.
Das Schild "Kein Trinkwasser" ist lediglich zur Verwendung am Dorfbrunnen tauglich.Ganz am Rande:
In einer Großstadt in Hessen wurden (im Rahmen einer Publik-Viewing-VA) vom zuständigen Gesundheitsamt auch schon Wasserproben an den Handwaschbecken von WC-Containern gezogen. Böse Falle.... :wink: -
Warmwasser wird wg. dem Energieaufwand schwierig. Gasgetriebener Durchlauferhitzer wäre denkbar, aber zu sperrig/aufwändig.
Seifenspender und so was wäre sicherlich als Option anzubringen, so weit hab' ich damals aber nicht gedacht. Immerhin ist der Schlauch-Halter schwenkbar... :wink:
Entkeimen liesse sich die Geschichte bei Standzeit > 1 WE durch eine von diesen UV-Leds.
http://www.fbh-berlin.de/fileadmin/down…on_10_05_26.pdf
Der geringe Strombedarf dafür wäre sicherlich über eine Batterie oder Solar darstellbar.Machbar wäre eigendlich fast alles...
Nachsatz:
Was ist denn eigendlich im Zusammenhang einer Wasserinstallation im Wohnwage/Motorhome über die TrinkWvO zu sagen?
Private Nutzung kann hier nicht greifen, es gibt ja auch kommerzielle Vermieter/Nutzer.
Die Technik ist formal nichts anderes, statt der Fusspumpe vielleich eine 12V Tauchpumpe. Der Rest ist original-Camping... -
Es gibt nette, kleine ~11kw Gasdurchlauferhitzer, allerdings fehlt dann immer noch der Strom für die benötigte Pumpe.
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Das wären doch Ideale vorrausetzungen für nen Stirlingmotor

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Vielleicht sind Micropur oder andere Mittelchen auf Silberionenbasis zur Konservierung des Trinkwassers eine gute Idee,
falls mal eine Probe genommen wird.Hält angeblich 6 Monate.
Entkeimt Wasser nicht, sondern hält die Weiterverkeimung auf.Grüsse, Mark
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Diese Keimfrage hat mich am Rande auch schon etwas bewegt, vor dem Hintergrund des Einsatzes ist das dann aber so ein bisschen aus dem Fokus gerückt.
Das Ding wird irgendwo Freitag nachmittag aufgestellt und befüllt, der Restinhalt am folgenden Sonntag mittag ausgekippt.
Verglichen mit dem Zustand der Dixi-Klos erscheint mir das Risiko kalkulierbar. :grin:
Nach der Benutzung den Wartungsdeckel aufschrauben, das Restwasser aufwischen und den Tank trocknen lassen. Das muss reichen.Warmwasser:
So was lässt mir keine Ruhe. Im Moment skizziere ich eine modular solar-beheizte Lösung, in der über eine kleine DC Pumpe thermostatgesteuert der Umlauf dargestellt wird, und die Pumpe über ein Solar-Panel mit Strom versorgt wird. Für die Pumpe braucht es nur wenig Leistung, die muss das Wasser ja nur umwälzen. :wink:Aber ich denke fast, das führt etwas weit...
Im Camping-Umfeld gibt es haufenweise Lösungen in dieser Richtung, das ist mir aber alles zu "gross", im Sinne von aufwändig/kompliziert.
Ich hab' das immer gerne, wenn die Technik den Anschein erweckt, notfalls auch noch 10 m unter Wasser zu funktionieren. :grin: -
Hi!
Die Frage ist ja, wofür der Waschplatz benötigt wird? Um sich die Dreckfinger nach dem Aufbau oder dem Verzehr von Zuckerwatte zu waschen oder zum reinigen des Kontaktlinsenbehälters und Zähneputzen?
In das offene Schlauchende könntest du auch noch nen Perlator stecken, dann spritzt es nicht so.
Grüße Andy
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Zitat von "Ändy"
Die Frage ist ja, wofür der Waschplatz benötigt wird?
"Waschplatz" ist gut. :wink:
Finger waschen, richtig, das kommt der Sache sicherlich am nächsten.
Eine weitergehende Nutzung halte ich in dem Umfeld für eher untergeordnet.
Ich erinnere noch gut eines Dialoges vor ein paar Jahren:Gast: "Ey, Kumpel, kann ich mir mal Deine Grillzange ausborgen?"
Ich: "Klar, hier." *rüberreich*5 min später...
Gast: "Hier, hasse Deine Zange wieda!"
Ich: "Wofür hass n die gebraucht?"
Gast: "Mir ist mein Portemonnaie in's Dixi gefallen. Du glaubst doch wohl nicht, das ich da mit die Fingers 'reinfasse??" -
Zitat von "Mechwerkandi"
Gast: "Mir ist mein Portemonnaie in's Dixi gefallen. Du glaubst doch wohl nicht, das ich da mit die Fingers 'reinfasse??"
:lol: ROFL
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Tach,
ist das dein Ernst?
Dem hätte ich aber, einiges zu sagen gehabt. :roll:
Ok, wahrscheinlich hätte ich erstmal ordentlich lachen müssen. :grin:Gruß,
BERND -
Sicher ist das mein Ernst.
Es gibt sogar Leute, die meinten anschliessend, ich hätte zwei Sekunden lang etwas sparsam aus der Wäsche gekuckt. :wink:
Ist doch nichts passiert.
Wird ein bisschen abgewischt, und dann geht das Grillen weiter.Wir waren mal auf einer Geburtstagsparty eingeladen, bei denen zu Hause stand in der Küche der Geschirrspüler offen zum Trockenen. Das ist ja nun eigendlich keine Bemerkung wert, aber bei denen stand im Unterkorb vom Spüler zwischen den Tellern der abschraubbare Kopf von der Klobürste.
Das fand ich dann schon etwas grenzwertig... :grin: -
Es gibt auch trinkwasser-geeignete Schläuche (farbig oder durchsichtig) die auf dem Schlauch gekennzeichnet sind. z.B. im (größer sortierten) Camping-Zubehör.
Wo ich bin, ist auch mein Auto = 12 Volt DC. Im Camping-Zubehör gibt es gute 12 V-Membranpumpen (Marke Shurflo u.a.). Und Wasserhähne mit Schalter.
Alternativ Tauchpumpen (Zahnrad-Pumpen) die weniger Strom brauchen.Auf dem Schlauchende sollte in jedem Fall was drauf, z.B. ein Perlator. Damit keine Fliegen etc. rein krabbeln können. Und die Verkeimung etwas zu drosseln.
Und Micropur o.ä. ins Frischwasser. Besser, als sich die Tage mit Krankheiten zu versauen.Reinigen und desinfizieren von Trinkwasserleitungen in Wohnfahrzeugen: Verschiedene Mittel möglich.
Aber auch Zahnprothesen-Reinigungstabletten (v. Aldi) wurden von "promobil" erfolgreich getestet. Ein Camper berichtete erfolgreich vom dafür geeigneten Domestos. Also Beides sehr preisgünstige Mittel.Ich will mir was Ähnliches bauen. Aber nicht "an einem Stück" sondern zerlegbar = handlicher. Mit mehreren Camping-Frischwasser-Kanister = wechselbar.
So brauch ich nur mit dem Wasserkanister zur Wasserstelle. (auf klappbarem Sackwagen geschnallt = rollen statt schleppen) -