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Dänische Meisterschaften für Mobile Discotheken

  • Dirk Prokein
  • 15. Juni 2011 um 19:22
  • Dirk Prokein
    Beiträge
    648
    • 15. Juni 2011 um 19:22
    • #1

    hallo liebe Kollegen!
    Also bin gerade auf ein sehr Intressantes Thema gestossen,das sich um die Dänischen Meisterschaften für Mobile Discotheken handelt.
    Es soll sich da wohl um Kriterien wie:

    Auf-und Abbau
    Sicherheit
    Musikauswahl
    Licht
    Unterhaltung
    u.s.w.handeln

    Hier mal der VideoLink zum Gewinner :

    http://www.youtube.com/watch?v=HOPbqeHGtZo&feature=related

    Währe Klasse wen es sowas auch in Deutschland geben würde,was haltet ihr denn so davon.


    mfg,Dirk Prokein :wink:

  • Christian Loosen
    Beiträge
    26
    • 15. Juni 2011 um 21:12
    • #2

    wär generell bestimmt ne coole sache !

    wenns fest definierte budget-klassen geben würde wärs mit sicherheit mal im direkten vergleich interessant zu sehen wer was und vorallem wie da auf die beine stellen würde...

    in diesem sinne :wink:

    http://www.tblmusic.de

  • Michael Blaupunkt
    Beiträge
    458
    • 15. Juni 2011 um 21:59
    • #3

    ja toll, hat da 100.000€ equipement dran hängen.... :roll:

  • Christian Loosen
    Beiträge
    26
    • 15. Juni 2011 um 22:42
    • #4
    Zitat von "Michael Blavkowitsch"

    ja toll, hat da 100.000€ equipement dran hängen.... :roll:


    .....ja genau, so ists völlig uninteressant.

    http://www.tblmusic.de

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 15. Juni 2011 um 23:13
    • #5

    Zehn (?) Wackeleimer und drei Laser - aber die Tracks so kurz und "abgehackt".
    Wenn sich die Crowd auf den neuen Track eingestellt hat - *schwupp* Trackwechsel. Das würde mich selbst als Gast enorm nerven ! :(

    Auflistung des Equipments in diesem Video ab 9:07

    Meisterschaft ok - in versch. Budget-Klassen = separate Prämierungen = kein Gesamtsieger.
    Bedingung: Nix dazu gemietet ? (sonst wäre es unfair ?)

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 16. Juni 2011 um 00:20
    • #6

    Genau: Budget_Klassen !!
    1. fiktives Beispiel --> Disko mit 500 Mann in Halle 800 qm.
    (inklusive vorherige ausführliche KundenbeBratung + Planungszeit, KostenvorAnschlag, Ortsbesichtigung u. persönliche Audienz, Anlieferung 50 Km, Aufbau, Abbau, Rücktransport, nachfolgende GerätePrüfung/Wartung/Pflege/Reparaturen ...).
    Das Auflegen wird extra berechnet, nur dann ist es vergleichbar mit normalen PA-Dienstleistern.

    ... dann möcht ich mal die unterste Klasse (bis 550 Euro brutto) sehen. :lol:
    Oder verlangt Ihr (für die reine Technik-Dienstleistung) etwa weniger ??

    Aber wenn ich mir manche SUCHE-Beitäge in den letzten Monaten ansehe:
    Einige neuen User in diesen Forum meinen noch immer, des wär der Kaufpreis einer dafür passenden Anlage. :roll:

  • Seibel
    Beiträge
    2.184
    • 30. Juni 2011 um 22:32
    • #7

    wow... bei der programmierung fehlen mir die worte!

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • freeze
    Beiträge
    1.266
    • 1. Juli 2011 um 00:14
    • #8
    Zitat von "Seibel"

    wow... bei der programmierung fehlen mir die worte!

    So scheiße finde ich das dann auch wieder nicht...

  • Seibel
    Beiträge
    2.184
    • 1. Juli 2011 um 13:05
    • #9

    das war im positiven sinn gemeint :wink:

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • Dirk Prokein
    Beiträge
    648
    • 4. Juli 2011 um 17:56
    • #10

    hallo!
    Ja mit den Budgetklassen das währe sehr gut,
    kein Gesammtsieger sondern in jeder Klasse werden die 3 ersten Plätze prämiert die sich durch das Startgeld finanzieren.

    Die Veranstaltungsorte müssten dann grosse Hallen sein ,
    die mehrere Tage zur Verfügung stehen könnten.
    Jede Klasse startet an einem anderen Tag,3 Tage hintereinander
    oder die Halle,etc. ist grossgenug (3-fach teilbar )das alle drei Klassen paralell zueinander starten könnten.
    Die Vor-Veranstaltungen im Norden-Osten-Süden-Westen von BRD Deutschland
    Das Finale in der zentralen Mitte von Deutschland

    Beispiel:
    3.Punkterichter

    Einsteiger-Klasse bis 10.000,-€ Equipment 100,-€ Startgeld
    Amateur-klasse bis 50.000,-€ Equipment 500,-€ Startgeld
    Profi-Klasse bis 100.000,-€ Equipment 1000,-€ Startgeld


    Testkatergorien:

    Transport/Ordnung
    Auf-und Abbau
    Sicherheit Eigene/Equipment/Gäste
    Anschluss und Einstellung der kompletten Anlage/Testlauf
    Musiklauf 15 Minuten vor Gästen/Publikum
    Moderation
    Animation
    Dekoration
    Werbung
    Beginn/Ende der Veranstaltung


    Schriftlicher Test/Theorie:
    Test zur Werbung
    Kundenberatung
    Musikauswahl: Hochzeit/Geburtstag/Sylvester/Dinner/Beginn/Ende
    Bekleidung zum Anlass


    zu Mixing und Licht ist mir nichts eingefallen wie man das Testen

    Die Meisterschaft müsste auf jeden Fall fair ausgetragen werden sodass keiner benachteiligt ist,der z.b.keine eigene Lichtanlage hat oder nicht Beatmatchen/Mixen kann.

    Was könnte man noch verbessern,vorallen beim Startgeld/Preise
    Punkterichter
    Notar


    mfg,Dirk Prokein

  • blade11
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    • 5. Juli 2011 um 10:44
    • #11

    Mal ehrlich...wenn man von einer Meisterschaft redet und dann in einem Satz DJs erwähnt, die nicht mixen können...das geht ja wohl garnicht. Also die Grundzüge des DJings sollte bei einer Meisterschafft jeder beherrschen. Alles Andere ist Kartoffelsalat.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Dirk Prokein
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    648
    • 5. Juli 2011 um 14:08
    • #12

    hallo blade11!
    Also ich kenne einige mobile DJ`s (Ältere und Jüngere) die das Beatmatchen gar nicht beherrschen,die Faden einfach die Titel am Ende/Anfang ein und aus oder lassen die Titel bis zum Ende auslaufen und dann der neue Titel.

    Auch muss man es mal aus der Warte sehen:
    Mit Beatmatchen Versuche anstellen,das geht auch nicht auf einer VA,das hört
    sich dann auch an wie Kraut und Rüben.
    Dann sollen sie lieber weiter die Titel per einfachen Ein/Ausfaden zusammenmixen,eventuell habe sie aber wieder andere Qualitäten(Animation,Moderation,etc.) an denen die anderen DJ nicht rankommen.

    Soll ja auch keine reine Meisterschaft in DJing sein sondern das Gesammtpaket der kompletten Mobilen Disco zählt.

    Meisterschaften Nur zum Mixen dafür gibt es ja dann wieder den DMC-DiscoMixClub wo man sich anmelden kann.

    mfg,Dirk Prokein :wink:

  • blade11
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    • 6. Juli 2011 um 00:36
    • #13

    Ok...klar gibts auch gute DJs die nicht mixen können...da es um das Gesamtpaket geht, geb ich dir recht. Ginge es um den DJ ansich, ist Mixen wie schalten beim Auto, gerade bei nem Contest.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • f8274
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    • 7. Juli 2011 um 21:44
    • #14

    Wieso verstehe ich den einfach nicht? Ach so, ist ja dänisch :wink:

    Ich denke, der DJ wurde auf seiner ersten VA gefilmt und muss noch sehr viel lernen. Den gemieteten Kram sollte er dem Verleiher zurück geben, und sich mal mit dem Thema passende Musikabfolge beschäftigen, anstatt sich zusammen mit viel Equipment filmen zu lassen, mit DJing hat das nicht das geringste zu tun. Das sieht man den Gästen ja auch an, die gelangweilt umher stehen.

    Bevor man einen Champion kürt, wäre m.E. zu definieren, was das Beste ist: Die Mobildisco, die den meisten (teuersten, schwersten, schicksten?) Kram aufbaut, die am lautesten spielt, die zufriedensten (wie messbar?) Gäste hat, die gekonntesten Mixe beherrscht, am witzigsten moderiert, am schnellsten auf- und abbaut, die meisten MitarbeiterInnen besitzt, den größten Verleiher des Landes kennt.... Ihr seht, eine Mobildiscomeisterschaft ist Blödsinn, wenn sie nicht vorher definiert, welche Aussage mit dem Titelgewinn verbunden werden soll. Lapidar auf den Begriff "Gesamtpaket" zu verweisen, reicht da bei weitem nicht aus.

    Das häufigste Einsatzgebiet einer mobilen Discothek liegt doch im Bereich privater Feiern. In jedem Fall sollte sich eine Mobildisco in dem Bereich engagieren, den sie beherrscht. Hier übernehmen mir bspw. zu viele Minimalisten Aufträge, die sie nicht adäquat ausstatten können und wo auch häufig das entsprechende VA-Technik-Know How fehlt.

    Interessanter als eine Meisterschaft ist für mich, sich über bestimmte Mindeststandards dieser Branche in diesem Forum hier auszutauschen, da die Branche zunehmend in mMn nicht unberechtigte Kritik gerät. Das fängt bei unzuverlässigen Djs an, geht über schwammig geschlossene oder nicht einmal geschlossene Verträge/Aufträge weiter und hört beim fehlenden Qualitätsanspruch längst nicht auf. Warum gibt es keinen Zusammenhang zwischen Preis und Leistung? Da rücken Billig-DJs mit nem Sprinter voll exklusiver VA-Technik und 50.000 Musiktitel im Gepäck aus, während anderswo zwei Lämplies, ne schlechtere, kratzende Wohnzimmeranlage, die in den Ohren schmerzt, etc. für 1.000,- EUR verkauft werden.

    Es gibt keine Berufsausbildung zum Mobil-DJ, jeder, der den Mut aufbringt, kann sich so nennen und anbieten. Für Kunden wiederum ist es schlicht unmöglich, abzuschätzen, ob die verlangten Preise gerechtfertigt sind oder nicht, ob sie ein Angebot eines engagierten Mobil-DJs vorliegen haben oder das eines "Halsabschneiders". Zudem sind Nasenpreise ein Ärgernis, da sie intransparent sind: Irgendwann spricht sich das nunmal herum, Stichworte: Glaubwürdigkeit, Berechenbarkeit und fairer Umgang, Seriösität, denn eine Mobildisco anhaltend erfolgreich zu führen, heißt die spontan-kreativ-künstlerische wie kaufmännisch-verlässliche Seite gleichermaßen zu beherrschen.

    Natürlich darf es Leistungsunterschiede geben, und es ist gut, wenn der Interessent sich das für ihn passende Angebot aussuchen kann, gleichwohl sollte eben der Minimalist und Anfänger eben weniger Budget verlangen als eine Highend-Mobildisco mit ausgefuchstem DJ. Jeder darf alles, klar, aber wo bleibt da die Transparenz für die Kunden?

    Um das Ansehen der Mobildiscobranche wieder zu erhöhen, halte ich eine Diskussion dieser Themen für erforderlich, und nicht, ob ein Affe mit dem Lagerinhalt seines Vermieters (und dessen MitarbeiterInnen) laut und hell machen kann, während die Musik eher zum Wegrennen als zum Tanzen animiert.

    Let´s do it!

    Ich mache mal den Anfang zum Thema "PA/Beschallungsanlage" und möchte 2 Fragen in die Runde geben:

    1) Ich kann nicht nachvollziehen, dass hierfür häufig lediglich ein schmales Budget veranschlagt wird, das dem Umsatz von 1-2 VAen entspricht. Warum wird nicht in eine halbwegs vernünftige PA investiert, die man bereits nach 6 oder 12 Monaten wieder eingespielt hat? Ist das die Branche nicht ihrer Kundschaft schuldig?

    2) Licht: Reicht es Eures Erachtens wirklich aus, für Hochzeitsfeiern (der schönste Tag im Leben etc.!) 2 Lichteffekte mitzunehmen, oder wäre es nicht vielmehr angebracht, dazu einige (LED-) PAR-Scheinwerfer zur Grundausleuchtung sowie grundsätzlich Hazer mit hinzustellen?

    Gruß Oliver

  • studi
    Beiträge
    776
    • 8. Juli 2011 um 11:41
    • #15

    Dann mach ich mal 'nen Anfang: Ich schreibe/überlege aus Sicht des Nebenberuflers/Hochzeits-DJs und Helfer auf Uni-Partys, bin aber selber nicht nur in dem Bereich unterwegs, sondern vermiete eine Mini-Anlage. Ich spreche nicht von den Pros, die ihren kompletten Lebensunterhalt damit verdienen.

    Zu

    1) Ich kann nicht nachvollziehen, dass hierfür häufig lediglich ein schmales Budget veranschlagt wird, das dem Umsatz von 1-2 VAen entspricht. Warum wird nicht in eine halbwegs vernünftige PA investiert, die man bereits nach 6 oder 12 Monaten wieder eingespielt hat? Ist das die Branche nicht ihrer Kundschaft schuldig?

    - weil keine größere Summe für (Erst-)Investitionen vorhanden ist und man direkt mit eigener Anlage durchstarten möchte/muss. Wie man ohne eigene Anlage nur als DJ an seine ersten Jobs kommt, erkläre mir mal einer. Für die meisten hier geht der Weg wohl umgekehrt: Ne Anlage haben und daher auch auflegen? Außerdem weiß man nie, ob man das Geld wieder reinbekommt, das Geschäft könnte auch den Bach runter gehen. Über den Wiederverkaufswert der Sachen denkt man nicht nach.
    - weil man unbedingt neues Equipment haben möchte - ne gebrauchte Anlage wird dankend abgelehnt, obwohl das klangliche Ergebnis besser wäre. Der Wiederverkaufswert ist zwar besser und der Verlust bei Wiederverkauf ähnlich hoch wie, meist aber niedriger als bei einer Billig-Anlage, aber sch... drauf.
    - weil der Markt solche Angebote dankend annimmt (ist ja schön günstig, ne Hochzeit kostet eh `ne Stange Geld)
    - man mehr als 6 oder 12 Monate braucht, die Anlage zu refinanzieren. Klar kommt es darauf an, wie man rechnet: Geht man von der 2% Regel aus, brauche ich 50 Veranstaltungen. Nebengewerblich als Hochzeits-DJ arbeitend ist das aber mehr als 6 Monate, wenn man Familie, Frau, Kinder, normaler Job etc. mit einplant. Zahle ich mir nach Steuern noch einen ordentlichen Lohn? Oder mach ich das ganze mehr aus Spaß, mit oder ohne Finanzamt? Zahl ich nur 100 Euro an mich, dann kann ich auch anders rechnen und alle Einnahmen zur Refinanzierung der Anlage nehmen. Dann kann man in einem Jahr `ne ordentliche (gebrauchte) Foohn abzahlen. Aber die Firma ist den meisten Kunden genauso unbekannt wie Sirius - bekomm ich nicht mehr Geld für. DAP ist eher bekannt. Die Tatsache, dass ich als Verleiher ruhiger schlafen kann, weil die Anlage nicht verreckt und ich Ersatz liefern muss, treibt mich vlt. dann doch in diese Richtung. Auf der nächsten Saufparty ist es dann "Perlen vor die Säue" - ob die Kotze auf ner teuren Anlage landet oder den Billig-Kübel trifft, interessiert weder die Kotze noch den ehemaligen Besitzer.

    Zu
    2) Licht: Reicht es Eures Erachtens wirklich aus, für Hochzeitsfeiern (der schönste Tag im Leben etc.!) 2 Lichteffekte mitzunehmen, oder wäre es nicht vielmehr angebracht, dazu einige (LED-) PAR-Scheinwerfer zur Grundausleuchtung sowie grundsätzlich Hazer mit hinzustellen?

    - Der Anlass verdient sicherlich mehr Respekt, auch bei der technischen Ausstattung. Aber: Nebel, Hazer etc. möchte nicht jeder. Grundlicht würde mehr kosten - zahlt der Gastgeber dafür? Mache ich ihm ein Angebot, auch den Raum ordentlich auszuleuchten? Auf LED-Zeugs ist man mittlerweile fast immer angewiesen, da zu wenig Strom vorhanden ist, wenn es um Beleuchtungen eines Raumes geht. Außerdem spart es Dimmer und Co. Für die Tanzfläche ziehe ich dann normale PARs vor. Was eingesetzt wird, hängt auch von der Art der Hochzeit ab. Manche mögen das Geblinke von Derby und Co, anderen reichen die PARs, der nächste mag `ne Diskokugel.

    Und dann stelle ich die dritte Frage:
    3) Verdient ein solcher Anlass nicht auch eine andere geistige Einstellung: Wie oft baut man Standardsets auf, moderiert in gleicher Weise? Wie oft stellt man sich noch auf die Veranstaltung ein, bietet dem Veranstalter neue Ideen und Alternativen, entwickelt die Veranstaltung weiter - ohne den Eindruck zu erwecken, Material an den Mann bringen zu wollen oder sich nur nach dem eigenen Bestand zu richten. Letzteres gilt wohl allgemein - die wenigsten Veranstaltungen halten ohne Veränderungen Jahre durch.

    Bezogen auf andere Veranstaltungen:
    Man kann auch Glück haben, immer neue Kunden/Gäste zu finden, da selbige nachwachsen und andere ausscheiden. Bei Hochzeiten iund Teenie-Partys ist das meist so

    Aber: Nehmen wir mal das Beispiel Uni-Partys an einer süddeutschen Uni: Ich habe das Glück/Pech, länger als die durchschnittliche Studiendauer dabei zu sein: Es trat eine Firma auf den Markt, die mit günstigen Angeboten den Markt erobert hat, ihren DJ mitbrachte. Für 500-600, davon 400 tanzende Leute kommt dort ein Mach-System älterer Bauart (Doppel 18" Bandpässe und Doppel 15"/1") und 8 PAR 64 auf Eurolite-Dimmer zum Einsatz. In den 3 Jahren, die man das Treiben erleben durfte, ging es mit den Veranstaltungen steil bergab. Rockmusik verkneift man sich besser, kommt halt nicht rüber, dafür klingt Techno umso besser. Parallel traf man den DJ auch auf anderen Partys an, so dass ein Einheitsbrei an Partys entstand. In Zeiten der Standard-Playlists, die durch Auswerten der Verkaufslisten von Online-Portalen entstehen, wird die Tendenz noch verstärkt.
    Normal für den Raum sind 4 T18 Bässe, 4 Zeck Focus 210, Movingheads, Strobe, Nebel und 12 PAR 64. Dabei wird immer ein bißchen variiert, was mitkommt und was anderes aufgebaut wird. Alles auch kein neues Material, klanglich auch nicht vorne dabei, aber besser als die erstgenannte Mobil-Disko. Und wie meinte ein Gast: Respektvoll ihm gegenüber als Zahlendem, da man "was geboten kriegt und nicht nur das Gefühl hat, finanzielle Melkkuh zu sein". Ein Problem aber kriegt man so nicht in den Griff: Die höhren Semester (6 aufwärts) erscheinen kaum auf Uni-Partys, da sie die Musik (vorwiegend Techno/House) nicht mehr anspricht. Ein abweichendes Konzept mit mehr Mischung erforderte Mehrausgaben für einen anderen DJ und Ausstattung, kam auch richtig gut an, brachte aber nur den gleichen Gewinn, wie die einfache Variante. Also spart man sich die Mehrarbeit und den erweiterten Gästekreis (obwohl die Mehrarbeit sich nach der ersten Durchführung in Grenzen hielte). Was mich aber mehr als die Technik nervt: Welche Einstellung mancher Verleiher und Veranstalter seinen Gästen gegenüber hat: Immer das Selbe, bis nichts mehr geht? Ein bißchen Risiko ist natürlich dabei - aber schrittweise kann man Konzepte testen.

    und nun zerreißt mich...

  • Matthias Rommel
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    • 8. Juli 2011 um 17:20
    • #16

    @ all: Könnte es nicht sein, dass das Video nicht von einer realen Veranstaltung stammt, sondern die Zeit wiedergibt, in der sich das Disco Team präsentiert und der DJ versucht in den 10 Minuten möglichst viele Eindrücke zu geben. Vllt. erstmal drüber nachdenken bevor man den DJ zerreißt.

    Gruß Matthias

    http://www.jmrsoundlight.de

  • f8274
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    • 9. Juli 2011 um 00:31
    • #17

    Auch in 10 Minuten kann man Übergänge hinbekommen, selbst wenn Tempi variiert werden. Ist eine Mobildisco besser als andere, wenn sie möglichst viele unterschiedliche Stilrichtungen in 10 Minuten quetscht, die ganz und gar nicht aufeinander passen?! Ich denke, die dänischen Jungs haben vergessen, dass den Kunden die Musikauswahl wichtiger ist als eine technische Materialschlacht.

  • Matthias Rommel
    Beiträge
    809
    • 9. Juli 2011 um 03:57
    • #18

    Da hat wohl jeder seine eigene Meinung. Ich find den Mix des Djs nicht schlecht und finde den Zusammenschnitt auf 10 min recht gelungen...

    Gruß Matthias

    http://www.jmrsoundlight.de

  • ewok
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    2.541
    • 9. Juli 2011 um 14:36
    • #19

    Bevor ihr euch über die "Mixkünste" des DJs beschwert, solltet ihr vielleicht mal genau hinschauen und feststellen, dass das Video GESCHNITTEN ist! :grin:

    ....oder der DJ beherrscht sein Handwerk wirklich und kann nicht nur Lieder, sondern auch das die Tänzer im Publikum passend zur Musik ein- und ausfaden :)

    http://www.partyontour.de

  • Dirk Prokein
    Beiträge
    648
    • 10. Juli 2011 um 13:37
    • #20

    hall!

    ....oder der DJ beherrscht sein Handwerk wirklich und kann nicht nur Lieder, sondern auch das die Tänzer im Publikum passend zur Musik ein- und ausfaden :-)[/quote]

    Scotty -Beam me Up /Raumschiff Enterprise :grin:

    Mal ehrlich:
    Also unter Gesammtpaket finde ich :
    Wie ist der DJ passend zu dem Event angezogen(Gepflegt,Sauber,Mode),wie setzt er sein Musikwissen passend zur Veranstaltung um,geht er auf Musikwünsche ein ,wie sicher baut er sein komplettes Equipment auf (nicht die Schnelligkeit zählt) sondern die Sicherheit der Gäste und des Equipments und die Eigene.
    Sieht sein kompletter Aufbau des kompletten Ton-und Lichtequipments sauber aus
    (Kabel,Kisten etc. verstecken,Dekoration,Eigene Werbung:Dezent und Wirksam,Tische)
    Wie gut geht er mit seinen Equipment um (Fähigkeiten wie Mixen ,Ton einstellen,Lautstärke auf das Event anpassen,Mikrofonsprache ist sauber deutlich und klar)nicht die Wertigkeit des Equipment zählt,sondern wie gut(Bedienung) kann er damit umgehen(Versteht er Technisch/Praktisch sein Equipment was er einsetzt)

    Es gibt noch haufenweise Teste dazu,was man bewerten könnte,ohne das teuerste beste Equipment selber zu bewerten.


    mfg,Dirk

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