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Einschleifen eines Ultracurve in einen MFXi-Mixer

  • norbert jersch
  • 14. Oktober 2012 um 11:40
  • norbert jersch
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    • 14. Oktober 2012 um 11:40
    • #1

    Hallo,
    Ich möchte in mein MFXi-12 einen Behringer Ultracurve einschleifen und zwar für die Sprachmikrofone vor allem bei Konferenzen. Über Insert hängen bereits kanalspezifisch Gates dran (damit man nicht jeden Atemzug hört), beim Ultracurve sollen vor allem der parametrische EQ (Feedback), der graphische EQ (Anpassung Klang Mics) und der Kompressor genutzt werden. Da das Pult keinen Sub-Masterinsert hat, müßte ich eigentlich einen AUX-Ausgang nehmen, wobei ich dann beim Return einen Kanal verliere. Ginge auch Stereo Return - aber wie einschleifen? FX out würde ich ungern nehmen, da ich den internen Effektprozessor dann nicht nutzen kann.

    Gibt es bessere Optionen?

    Gruß Loddy-Lo

    Einmal editiert, zuletzt von Loddy-Lo (14. Oktober 2012 um 14:10)

  • skyworker
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    • 14. Oktober 2012 um 13:32
    • #2

    Öhm... wie meinen?

    Einen Equalizer über einen Aux- oder Effektweg betreiben bringt tatsächlich nix - weil dieser Weg parallel zum Quellsignal verläuft. Du mischt also dann das Originalsignal mit dem bearbeiteten Signal. Bringt also nix.

    Sinnvoll eingesetzt gehört der EQ in den Insert, also vor oder hinter das Gate. Alternativ - falls die zwei Kanäle des Behringer EQ zu wenig sind - könntest du den EQ auch am Out einer Subgruppe anschließen (auf der alle Mikrofonsignale auflaufen) und das Signal nach dem EQ über einen Input ins Pult zurückholen. Diesen Weg solltest du dann natürlich tunlichst nicht auf die gleiche Subgruppe packen.

    Kleiner Tip noch am Rande - weil Sprachbeschallung eine hohe Kunst ist und es wirklich viel Know How braucht, um sowas sauber hinzukriegen: bevor man Gates, Kompressoren und tonnenweise Klangregelungen einsetzt, sollte man erst mal Rahmenbedingungen optimieren. Gute, geeignete Mikrofone (Nein, das SM58 gehört nicht dazu), sinnvolle Positionierung von Lautsprechern und eine sinnvoll entzerrte Beschallungsanlage sind in der Regel deutlich mehr wert, als noch ein EQ im Insert.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • norbert jersch
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    • 14. Oktober 2012 um 14:10
    • #3

    ...Danke schon einmal für die rasche Antwort.
    Also, die Gates sind individuell über die jeweiligen Kanalinserts angeschlossen (für 4 Kanäle, Autoquad).

    Anschluss des EQ am Out der Subgruppe ist mir klar, aber wie wieder richtig reinbekommen? Eine Signalbearbeitung über einfaches Einschleifen scheint nicht möglich zu sein, da es keine Insertbuchsen sind (nur 2x (L/R) Klinke Out). Es ginge wohl nur, dass ich die Mics alle auf Sub L lege, über SUB L Out sende und den Returnkanal auf einen Mono-Eingang setze, der dann auf Sub R geroutet wird????

    Zum Tip: Eingesetzt werden Sennheiser ew-Funken, wobei ich den EQ für Sprache ich unabhängig vom Gesamt-EQ haben möchte. Im "Insert-EQ" werden bei mir nur meine Sprach-spezifischen Einstellungen vorkonfiguriert wie die typischen Feedbackfrequenzen, die bei mir praktisch immer auftreten (z.B. bei 630 Hz). Das will ich aber nicht bei Musikbeschallung, z.B. in den Pausen oder auch im Mischbetrieb bei Showmoderation.

    Loddy-Lo

  • skyworker
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    • 14. Oktober 2012 um 14:17
    • #4

    Warum nicht einfach die vier Mikros auf eine Subgruppe routen, deren Ausgang durch den EQ schicken und dann zurück auf einen Monoeingang und von da zurück auch die Summe. Ohne Umweg über eine weitere Subgruppe. Wozu?

    Welche FGunken das sind, ist ehr egal - es kommt auf die Kapseln an.

    "immer 630 Hertz"? - Vielleicht liegt der Fehler ja ganz woanders?

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  • norbert jersch
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    • 14. Oktober 2012 um 14:41
    • #5
    Zitat von "skyworker"

    Warum nicht einfach die vier Mikros auf eine Subgruppe routen, deren Ausgang durch den EQ schicken und dann zurück auf einen Monoeingang und von da zurück auch die Summe. Ohne Umweg über eine weitere Subgruppe. Wozu?

    Hattest Du nicht gesagt: ...Alternativ - falls die zwei Kanäle des Behringer EQ zu wenig sind - könntest du den EQ auch am Out einer Subgruppe anschließen (auf der alle Mikrofonsignale auflaufen) und das Signal nach dem EQ über einen Input ins Pult zurückholen. Diesen Weg solltest du dann natürlich tunlichst nicht auf die gleiche Subgruppe packen.
    Ohne eigene Subgruppe hätte ich dann doch ein Mischsignal?

    Zitat von "skyworker"

    Welche FGunken das sind, ist ehr egal - es kommt auf die Kapseln an.

    EW 1935 und 860

    Zitat von "skyworker"

    "immer 630 Hertz"? - Vielleicht liegt der Fehler ja ganz woanders?

    ???

    Loddy-Lo

  • skyworker
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    • 14. Oktober 2012 um 14:53
    • #6

    So war das ja auch gedacht: alle Mikros auf eine Gruppe, deren Ausgang durch den EQ und dessen Ausgang auf einen Monoeingangskanal. Diesen ohne Umweg auf die Summe. Fertig.

    Mein Hinweis auf die "Dauerrückkopplung sollte heißen, dass es ja nun einen Grund geben muss, warums dauernd bei 630 Hertz koppelt. Den könnte man ja mal suchen - oder?

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  • norbert jersch
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    • 14. Oktober 2012 um 15:38
    • #7
    Zitat von "skyworker"

    So war das ja auch gedacht: alle Mikros auf eine Gruppe, deren Ausgang durch den EQ und dessen Ausgang auf einen Monoeingangskanal. Diesen ohne Umweg auf die Summe. Fertig.


    Verstanden!

    Zitat von "skyworker"

    Mein Hinweis auf die "Dauerrückkopplung sollte heißen, dass es ja nun einen Grund geben muss, warums dauernd bei 630 Hertz koppelt. Den könnte man ja mal suchen - oder?


    Im Prinzip ja - aber: ich habe meistens extrem kurze Aufbauzeiten, keinen Soundcheck - der Speaker kommt i.d.R. erst kurz vorher und hat vor lauter Geschwätz mit anderen und Einrichten von PC/Beamer kaum Zeit mal ins Mikro zu sprechen. Da muss es auf Anhieb auch mit Headsets vund Lavalier funktionieren. So habe ich meine materialspezifischen Erfahrungswerte dann erstmal vorgegeben. Ggf. regle ich dann vorsichtig nach.

    Loddy-Lo

  • skyworker
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    • 14. Oktober 2012 um 16:18
    • #8
    Zitat

    keinen Soundcheck - der Speaker kommt i.d.R. erst kurz vorher und hat vor lauter Geschwätz mit anderen und Einrichten von PC/Beamer kaum Zeit mal ins Mikro zu sprechen

    - so ist keine Sprachbeschallung zu machen. Zumindest nicht mit minimalem Anspruch an die Sache.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • norbert jersch
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    • 14. Oktober 2012 um 16:28
    • #9
    Zitat von "skyworker"

    - so ist keine Sprachbeschallung zu machen. Zumindest nicht mit minimalem Anspruch an die Sache.


    Sehe ich ja grundsätzlich auch so. Aber so lange AG und Publikum zufrieden sind, muss ich meinen Anspruch zurückstellen. Und mehr gibt das Budget nicht her. Viele Kunden erwarten, dass Ton bei Sprache sofort richtig funktioniert. Wer da was erkennbar optimieren will erntet nur Verwunderung ("Bei ihrem Vorgänger hat das doch auch immer so funktioniert"). Da es fast immer die gleichen Räumlichkeiten und Material sind, habe ich halt meine Presets zum Beginn...

    Eigener Anspruch & Wirklichkeit ware schon seeeeehr häufig Themen von Threads.

    Loddy Lo

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