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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Volumenverhältnis für Subwoofer CB (geschlossenen Kisten)

  • TobiasNolle
  • 20. Februar 2013 um 09:26
  • TobiasNolle
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    • 20. Februar 2013 um 09:26
    • #1

    Hallo und kurzes Vorwort :)

    ich habe grad im Kopf *so am rumschwirren* die Idee vll auf CB-Subs umzusteigen.

    und zwar dacht ich mir, ich verwurste meine the Box 18/500 8A, die hier so rumlungern,
    und stecke diese einfach in recht kleine geschlossene Gehäuse, (ca 50x50x50 Außenmaß)
    und entzerre dann, je nach Tiefbasswunsch, ein wenig nach unten.

    warum das ganze?,
    weil die jetzige Kiste zu schwer ist, es motzt mein Cousin, mit dem ich zusammen den Krempel betreib,
    darum kleine Kisten.
    und weil mich bei manchen Örtlichkeiten einfach das Resonator-Wumm nervt,
    auch wenn andere zuweilen das schön finden, ist ja auch Geschmacksache ;)

    und da sich das ganze nur als reines Hobby aufbaut, brauch ich ja auch nicht auf Wirtschaftlichkeit achten,
    falls wieder Diskusionen ala Wirkungsgrad/Wirtschaftlichkeit aufkommen sollten :lol:
    und die Treiber sind nun mal vorhanden *Punkt*

    momtentan benutze ich einen 18er in nem 4th-order-BandpassHorn (Prototyp-Kiste)
    das ist Outdoor sehr schön, macht aber Indoor auch des öfteren "Resonator-Nerv"
    liegt wohl an den etwas ungünstigen Eigenschaften des 18ers für solche Kisten.
    ________

    so nun mein eigendliches Anliegen

    Gibt es Empfehlungen zum Verhältnis, von druch die Membranbewegung verdrängtem Volumen,
    zu dem Volumen der geschlossenen Gehäuses
    ????
    also zB 2 Liter Luft (verdrängt druch den Max-Membran-Hub), zu 100 Liter Gehäusevolumen (sprich Verhältnis 1 zu 50)

    bis jetzt hab ich da nie drauf geachtet,
    das BandpassHorn hat zB ca 60 Liter RückkamerVolumen und er the Box 18er müßt so 1,5 Liter verschieben (x-Max plus/minus)
    also nen Verhältnis 1 zu 40.

    gibt es Erfahrungswerte ?!
    will die 18er-Membranen in zu kleinen Kisten auf Dauer nicht umbedingt weichprügeln, *knick-knack*
    bin ja nicht Krösus :shock:

    Danke schonmal für's Drüberlesen und auch Antworten :)

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • Mark Halbedel
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    • 20. Februar 2013 um 09:40
    • #2

    Überleg Dir mal, ob das "Reonatorgeräusch" nicht eher eine Innenraumresonanz bei ~80 Hz ist.

    Ein gut gemachter BR ist weit weniger "resonant", als die meisten hier glauben.

    Ansonsten, bei CB muss man halt die maximale Auslenkung beachten, und fertig.
    Aufgehängt sind die Membranen ja dann sowieso eher mit dem Luftvolumen, selbst wenn die Spinne weich wird, macht das im Vergleich zu ventillierten Kisten weniger aus.

    Ähnlich wie im frontloaded Horn Fred hast Du dann aber das Problem der thermisch isolierten Gehäuse.

    Gruss, Mark

    Edit: Rechtschreibung

    Einmal editiert, zuletzt von Mark Halbedel (20. Februar 2013 um 12:02)

  • ralle14
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    • 20. Februar 2013 um 11:41
    • #3

    Je nachdem wie laut der Antrieb ist, kann man die Schallwand auch um die Einbautiefe zurückversetzen und dann das Chassis mit Magnet nach aussen einbauen. Damit wäre das thermische Problem gelöst. An Gewicht macht das nicht viel aus, vllt 2-3kg.

  • Mark Halbedel
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    • 20. Februar 2013 um 12:06
    • #4

    Ach ja, bis 50 Millibar (1:20) leg ich für den 18-500 die Hand ins Feuer.

    Gruss, Mark

  • TobiasNolle
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    • 20. Februar 2013 um 13:22
    • #5

    ob es jez wirklich das Resonatorgeräuschen oder nur Gehäuse-Resos sind müßt ich mal ganz genau testen,
    werde aber bevor ich die anderen Kisten auf's Altenteil schick Prototypen in CB ausprobieren.


    die Aussage "1 zu 20" ist doch schonmal was wert :) Danke!


    bei der Kühlung mach ich mir im CB dann keine großen Sorgen,
    da sollen dann eig nur so 500/600 Watt Musik-Leistung draufkommen,
    dann lieber mehrere Kisten.

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • Jobsti
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    • 20. Februar 2013 um 14:14
    • #6

    Das Ding ist halt keine CB Pappe,
    simulier das Ding samt EQ und HP durch und bau nen Proto
    den du dann mal anständig testest.

    Aber stelle dich drauf ein, dass mit ca 120Hz HP, die Kiste "nur" auf ca. 63Hz f-3 kommt,
    erwarte aber keine EQ und Pegel-Wunder, die Kiste hat nur 5,4mm Xmax und kommt auch im CB flott an's Limit.
    Ohne EQ, 45Hz HP und VC Erwärmung komme ich in der Simulation auf maximal 200W rms,
    hierbei sind wir auch schon leicht über dem Xmax, entspricht circa 118dB bei 85Hz (115dB 60Hz)
    (Zum Vgl.: In 165L BR ca 122dB 85Hz, 121dB 60Hz, 50Hz f-3)

    Am Ende entscheidet dein Ohr, gefällt's dir, Ziel erreicht ;)
    CB is ja kein Hexenwerk, BW-Abstimmung sollte passen, macht ca 125L.


    Anm.:
    Gerechnet mit echtem Xmax, mit typischer Rechnung kämen wir auf 8,15mm,
    womit sich die Leistung auf 400W rms m CB erhöhen würde, die Pegel um 1,5-2dB

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • ralle14
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    • 20. Februar 2013 um 15:33
    • #7

    @ Jobsti: Wie in aller Welt macht deine BR Kiste 4dB mehr Maximalpegel eine Oktave über Resonatorabstimmung? Q=1 bei BR Resonator ist bei halbwegs guter Effizienz unmöglich ...

  • Jobsti
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    • 20. Februar 2013 um 16:11
    • #8

    Geht die Diskussion schon wieder los?
    Ich verweise dich gerne nochma auf das Thema bei mir im Forum, wo immernoch keine weitere Antwort von dir kam.

    Und woher weißt du, wie ich in der jetzigen Simulation abgestimmt habe und mit welcher VC Erwärmung?!
    PS: du weißt schon, dass nen Port weitaus höher "wirkt" als die Abstimmung? (der CB fällt schon ab 150Hz langsam ab, der BR lenkt von 70-36Hz auch weniger aus)
    Du kannst bei BR nicht einfach Pi*Daumen Hub*SD rechnen, das Ding hat noch nen Port!
    Erst ab Frequenz X kannst du bei CB und BR "Hub*SD" rechnen, wo beide auf identische Pegel kommen und diese liegt in diesem Fall hier oberhalb 100Hz.


    An Mitlesende Schlauberger: Ja ich weiß, dass die genaue Formel "P=U*q*f/2*r" für 2pi lautet

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • ralle14
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    • 20. Februar 2013 um 16:32
    • #9

    An den Threadersteller: Sorry für das OT!

    @ Jobsti: Das sagt deine Theorie und deine Simulation... Wie sieht das in der Praxis aus? Kannst du das mit einer praxisgerechten Messung belegen? Würde mich schon interessieren. Ich habe leider keine Möglichkeiten zum messen, kann mich daher nur auf meine Augen und mein Gehör verlassen. Mit praxisgerecht meine ich keine 1W Messung und keine Nahfeldmessung! Dass der Port direkt vorm Loch breitbandiger ist, ist ja wohl klar ...
    Wir sollten besser per PN weiterschreiben.

    Ach ja der Thread bei dir im Forum, daran hab ich nicht mehr gedacht ...

  • Jobsti
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    • 20. Februar 2013 um 16:40
    • #10

    Die Kiste hier habe ich ja jetzt nicht da,
    aber ich mache mal Vergleichsmessungen am 18er oder 15k Sub, die stehen gerade parat,
    auch wenn die sicher net ganz so "krass" ausfallen werden

    Poste ich dann bei mir drüben.

    PS:
    Derzeitiger stand war: Wieso der Kleine CB lauter kann als der zu Große.


    OT Ende ;)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Jonnytrance
    Gast
    • 21. Februar 2013 um 05:31
    • #11
    Zitat von "Jobsti84"

    CB is ja kein Hexenwerk, BW-Abstimmung sollte passen, macht ca 125L.


    Mir persönlich gefällt C2 Abstimmung (Q1,0 bis 1,2) besser.

  • TobiasNolle
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    • 21. Februar 2013 um 16:28
    • #12

    weitere Erfahrungswerte, ob eine 18er Membran bei recht kleinem Rückvolumen zusammenknickt, gibt es anscheinent nicht , oder !?!?

    dann ist ja gut :)

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • TobiasNolle
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    • 1. März 2013 um 13:47
    • #13

    kann man die Belastung der Membran durch hohen Strahlungswiderstand und/oder zu kleinem geschlossenen Gehäuse iwie vergleichen ??!?!

    ich mein ja das beides die Membranbewegung einschränkt, und diese so mechanisch belastet.
    eine 10cm Spule und eine 40cm Membran das ist doch schon nen guter Hebel,
    wenn genügend Antriebsleistung zugeführt wird ;)


    ???

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • TobiasNolle
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    • 14. August 2014 um 15:16
    • #14

    zwei Partys hat der Prototyp jez schon überlebt,
    also zumindest die Treiber,
    denn Bier plus Spanplatte ergibt Quellholz :!:

    beide 18er erfreuen sich dennoch bester Gesundheit.
    hingen beide zusammen an einem 750Watt @ 4 Ohm Ampkanal,
    Betriebsart "Dauerfeuer"

    Volumen pro Treiber *kopfkratz* ca. zwischen 70 und 80 Liter *weiß nicht mehr so genau* :oops:

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • Mark Halbedel
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    • 14. August 2014 um 21:12
    • #15

    Und? Genehmer fur Deine Anwendung?

  • Mechwerkandi
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    • 15. August 2014 um 08:22
    • #16

    Angesichts des Umstandes, das eine CB in transportfähiger Ausführung pegelabhängig zum Biegewellenwandler mutiert, ist es eigentlich schnurzz, ob jetzt der BR-Resonator, das CB-Gehäuse, der Raum oder Einrichtungsgegenstände resonieren, wenn man so will.
    Irgendwas is immer...

  • Mark Halbedel
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    • 15. August 2014 um 12:19
    • #17

    Du erkennst aber an, daß es augenscheinlich
    derselbe Raum ist, der denselben Blödsinn macht,
    und von daher die vorher/ nachher Frage
    nicht völlig bekloppt ist?

    Verwunderte Grüße, Mark

    BTW: Ist der Druck bei der BR- Resonanz auf die Membran
    nicht noch größer?

  • Mechwerkandi
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    • 15. August 2014 um 14:08
    • #18

    Ob eine Frage als "bekloppt" bewertet wird, überlasse ich denen, die sich dazu berufen fühlen. :wink:

    Der Bass als störend wird empfunden,
    wenn er denn mit Gedröhn verbunden.

    Wo der Missklang herrührt, ob es sich evtl. um einen Summenfehler handelt, und ob das für Dritte nachvollziehbar ist, wäre noch zu klären.
    IMHO steht die oft geäusserte Bewertung der Tieftonwiedergabe in einem krassen Missverhältnis zu dem tatsächlichen Anteil am Programm.
    Ähnliches lässt sich auch von den andernorts beschriebenen Kammfiltereffekten beschreiben.

    Und was den relativen Druck auf die Membran angeht, der definiert sich durch Kraft/Fläche.
    Die Fläche bleibt gleich, die Kraft resultiert aus der zugeführten Leistung mal Wirkungsgrad des Antriebes.
    Bei gleichen Verhältnissen muss also die Belastung gleich bleiben.

    Das sich die Verhältnisse bei Koppelung von einer Anzahl Chassis > 1 ändert, und CB eine höhere Fehlertoleranz mitbringt, ist eine andere Sache.

  • Mark Halbedel
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    • 15. August 2014 um 16:24
    • #19

    Netter Versuch, aber die Kraft ist ausschliesslich
    vom Strom abhängig (N/A, nicht?), und wo der BR
    ein veritables (Impedanz-) Tal hat, hat der CB ein ansehnliches Buckelchen.
    Oder zumindest mehr als der BR. Und damit weniger Leistung.

    Und jetzt, Herr Geheimrat?

    Gruss, Mark

  • TobiasNolle
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    • 15. August 2014 um 20:21
    • #20

    mahlzeit :)

    ja ja der Sub ist mir eig sehr "genehm" 8)

    auch wenn die Idee mit dem geringeren Gewicht als BR-Kisten allein schon vom Protoyp vereitelt wurde !

    doch hat mich der nun für MICH bessere Klang und das gefühlte Erlebnis sogar dazu veranlasst 2 weitere Treiber zu erwerben,
    was ich eig garnicht wollte :lol:

    nen Bericht zum Projekt gibt es dort >>> http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=238&thread=103

    und dort sind auch noch nen paar Fragen offen:
    zB warum das Ding für meinen Geschmack so gut tut ?

    und auch noch sonen paar Grundlagenfragen :
    wie zB halt der Betrieb genau auf des Treibers Einbauresonaz evtll negative Folgen für das Chassi haben könnt ??

    Gruß an alle und an Big Määääc

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