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Kosten für mittelbekannte DJs

  • merbe
  • 16. Juli 2013 um 18:23
  • merbe
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    • 16. Juli 2013 um 18:23
    • #1

    Hallo zusammen,
    wir sind derzeit an der Planung für ein größeres Event als unsere bisherigen 2-400 PAX VAs.

    Im Zuge dessen suchen wir auch einen bekannteren DJ um einfach ein bisschen Publikum ziehen zu können.

    Wir haben bisher auch schon 3 Bookings angeschrieben, jedoch bekamen wir von 2 garkeine Antwort und vom anderen die Frage nach der Gage die wir uns vorstellen.. Da wir uns keinen genauere Betrag vorstellen können, wollte ich mal fragen was denn eine reale Vorstellung für DJs in der Größenordnung Felix Kröcher oder Oliver Koletzki sind? Mir ist zu Ohren gekommen dass das auch öfters "Bauchsache" ist wie der DJ Lust drauf hat und wie viel PAX dort sein werden. Größenordnung dachten wir uns daher etwa 800-1000 Gäste.

    Bevor ich mich da blamiere oder deutlich überbezahle, wollte ich Sicherheitshalber mal euch noch fragen!


    Nur vorne Weg, wir sind keine 15 Jährige Schüler die grad Ferien haben :D Wir haben ernsthaft vor die VA umzusetzen.


    Vielen Dank schonmal!

  • waldschrad99
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    • 16. Juli 2013 um 20:19
    • #2

    Gegenfrage:
    Steht hinter Euch ne renomierte Werbeagentur, habt Ihr Sponsoren-Verträge, kommen die üblichen verdächtigen Radiosender (privat + öffentlich) von alleine angerannt um für Euch Werbung zu machen ..?

    Oder was glaubt Du wie es funktioniert, daß irgendwelche selbstherrlichen DJ-Nasen angeblich Tausende Leute ziehen?
    Theoretisches Beispiel:
    Stell mal so ne Rubbel-Backe auf'n Acker (oder in irgendeine große MuFu-Halle), und leg beim örtlichen Bäcker und Tankstelle Flyer aus, und stelle 60 Plakete an die Straßen, kleister 100 Häuserwände mit Plakaten zu und renne mit Flyern durch die Uni ... :arrow: glaubst Du es kommen dann mehrere Hunderte bis Tausend zahlungswillige Leute?
    Träum weiter.

    Wenn Ihr als Veranstalter mit sowas kaum Erfahrung habt, zuwenig Kontakte zu den Radiosendern ... usw., wenn nicht wochenlang tagtäglich die Radiosender ihren Zuhörern Eure Veranstaltung ins Hirn einbrennen und ständig wiederholen ... dann kommen keine Tausend Leute. Punkt!
    Lösungsvorschlag: lass die DJ-Nasen auf Eintritt spielen.
    Weil erst dann bewegen solche Leute ihren handgestreichelten A... und kümmern sich um intensive und vor Allem effektive Werbung für Eure Veranstaltung.

    Nachtrag:
    Ich kennen keinen Einzigen von diesen bekannten DJ-Fuzzi's und sie sind mir auch sowas von egal .... :wink:

  • merbe
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    • 16. Juli 2013 um 21:22
    • #3

    Ich hatte eigentlich auf eine einfache produktive Antwort gehofft...

    ja wir stehen bereits in kontakt mit einem Energy-Drink und einem Bier-Hersteller.

    Ans Radio brauch man sich ohne festes Datum und Line Up nicht wenden.

    Es geht um 1000Pax und nicht 10000Pax!

    Ich hatte schon einmalig stattgefundene Dorffeste welche durch ein paar Plakate und Facebookwerbung auf über 800pax gekommen sind und das ohne lineup.

    Das wir die VA dementsprechend bewerben müssen ist logisch und wird durch Homepage, Facebook und plakate passieren.

    dem DJ den eintritt anbieten ist leider uninteressant da ich die Technik stelle und eigentlich auch was dran verdienen möchte da die bewirtung fremdvergeben ist/wird.
    Wir haben ja schon mehr als eine VA hinter uns du auch recht gut besucht waren. Nur halt nicht in der Größenordnung.

    Die genannten Djs sind Szenen-Djs welche in dem Bereich recht bekannt sind.

  • Tom Wantler
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    • 16. Juli 2013 um 21:46
    • #4

    Wir haben es in aller Regel vom Eintrittsgeld abhängig gemacht:

    40% DJ, 40% VA-Technik, 20% sonstige Kosten.

    Die "sonstigen Kosten" beziehen sich hierbei auf alles was nebenher gebraucht wird (Deko, Personal, etc.). Es kann auch als Puffer bei sehr schlecht besuchter Veranstaltung dienen.

    Allerdings ist es bei dieser Rechnung auch sehr wichtig ein realistisches Budget zu errechnen. Sprich wenn man ca. 1000 Leute haben möchte, würde ich mit den Eintrittsgeldern von nur 500 Besuchern rechnen. Sonst wird der Puffer zu eng, bzw. die Ausgaben zu hoch.

    Beispiel:
    Bei 5€ Eintritt und 1000 zu erwartenden Besuchern, rechnen wir mit 500 Gästen. Also einem Budget von 2500€. So würden 1000€ auf die DJ`s gehen, 500€ für "Sonstige" und 1000€ in die Technik. Alles was mehr in die Kasse spielt ist dann das eigene Plus.
    Allerdings kippt das System ab einer gewissen Größenordnung, da dann der DJ gut und gerne jenseits der 80% Marke spielen wird :twisted:

  • merbe
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    • 16. Juli 2013 um 22:47
    • #5

    Hi! Super danke! Mit dem kann ich was Anfangen :P gut dann hoffe ich mal dass unsere favouriten nicht so ein Größenwahn gepackt hat :D es sind ja zumindest ja nur Deutschland weit bekannte DJs.

    dann reichen wir jetzt mal unser Angebot ein... Ist das eigentlich normal dass man keinen Preis genannt wird? Hatte mal vor Jahren mehrere metalbands gebucht und da hatten wir ne schöne preisliste bekommen ^^

    also vielen dank nochmal!

  • blade11
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    • 16. Juli 2013 um 22:55
    • #6

    Mittelbekannte DJs aus der Erfahrung:

    Geht bei 200€ los (meist 2h) wenn ihr hart verhandelt und geht bis 600€ + Steuer für 3h für ne Djane, die deutschlandweit unterwegs ist und auch was kann.
    Der Kollege Markus Kafka liegt glaube ich so bei 600-800€. Braucht man evtl. noch nen Resident der die Zeit davor und danach abdeckt.

    Ich habe aber die Erfahrung gemacht, das mittelbekannte DJs nur bei Glück auch wirklich Leute ziehen...Diese "Gestört aber Geil" Jüngchen ziehen in Thüringen ganz gut, aber in Hessen locken die keinen Gast...Also wenn du hauptsächlich Leute ziehen willst, brauchst du eher nen bekannten Headliner und vorallem ein stimmiges und gutes Konzept für VA und Werbung.

    MFG

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • DJheini
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    • 17. Juli 2013 um 13:33
    • #7

    Wenn ihr die Bewirtung vergebt, solltet ihr mit der Firma aber auch mal über
    eine Kostenbeteilung bzgl. Dj sprechen. Ist auf jedem einfachen Schützenfest
    so, das sich der Festwirt an der Mukke beteiligt (50%, teilweise sogar mehr, je nach Größe des Festes).

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • waldschrad99
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    • 17. Juli 2013 um 14:15
    • #8

    ... jenau, und der Wirt (der den meisten Umsatz macht) sollte auch sie Kosten für die hier nicht näher bezeichneten ominösen Musik-SCHUTZGELD-Erpresser tragen. 8)

  • merbe
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    • 17. Juli 2013 um 19:54
    • #9

    Hi,
    danke für die ganzen Antworten ;)

    Ja das mit dem Wirt wissen wir derzeit auch noch nicht genau wie war das regeln. Er sitzt halbwegs bei uns mit in der Orga...

    Im Internet hab ich auch schon gelesen dass bei einigen VAs der Eintritt nur zur Kostendeckung und der eigentlich Umsatz über die Getränke gemacht wird...


    Nur wie genau wir die Kosten aufteilen wissen wir leider noch nicht. 50% klingt mal nach einer guten Richtung für uns^^

    Die Herren von der "Schutzgelderpressung" hatte ich heute auch schon an der Strippe^^Die wollen ja richtig was sehen für so eine VA... Hat mich fast ein bisschen geschockt :D Ich hatte noch wegen einer VA in na Lounge angerufen wegen Anmeldung. Die Lounge zahlt schon für Hintergrundmusik aber für eine VA muss nochmal der komplette Betrag für die VA bezahlt werden :roll:

    Dann bedanke ich mich schonmal für eure Hilfe. Jetzt hab ich zumindest mal ein paar Richtwerte mit denen ich planen kann.

  • disco5051
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    154
    • 17. Juli 2013 um 22:18
    • #10

    Was ist denn mittelbekannt? Die man auf meiner HP findet kosten alle so in etwa 1200€...
    Ich denke die sind so in deiner Richtung, also sowas wie Talstrasse, Admirals, Rockstroh, Hochanständig,La Toggo, + Hotel und Spesen...

  • merbe
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    • 18. Juli 2013 um 00:48
    • #11

    Mittelbekannt sind für mich Acts die man zwar in der Szene kennt aber keinen "Großen Durchbruch" hatten.

    Wenn man aber einen Markus Kafka für +- 800€ + Steuer, Unterkunft und Anfahrt bekommt, sind die DJs aus deinem Repertoire leider ziemlich uninteressant ;)

    Wo kann ich auf deiner HP die DJs überhaupt finden?

  • Dirk Prokein
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    648
    • 18. Juli 2013 um 08:48
    • #12

    Hallo Benjamin!
    Was für eine Art von Veranstaltung soll es denn genau werden?
    Rave,House,Techno,Electro,Dance oder was ganz anderes?

    Wo findet das ganze dann statt?
    Grosse Halle,Konzertarena,Reithalle,Open Air, Beachparty am See/ im Schwimmbad ,Park,auf der Grünen Wiese,Auf der Halde,etc.

    Mit einem einzigen mittelbekannten DJ die ganze Veranstaltung über die 1000 Leute anzuziehen und auch da zubehalten wird aber recht schwer.

    mfg,Dirk

  • Audiowerk
    Verifiziert
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    2.757
    • 18. Juli 2013 um 18:43
    • #13
    Zitat von "Dirk Prokein"

    Wo findet das ganze dann statt?
    Grosse Halle


    Dann ist die Finanzierung doch gelöst, denn man kann ja noch Kuchen verkaufen :grin: :grin:

  • Sashx1
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    • 3. August 2013 um 19:07
    • #14

    Mahlzeit.

    Also aus meiner erfahrung heraus kann ich dir schon mal sagen das bekannte DJ's wie Felix Kröcher unter 1000-1500 € die Stunde nicht mal den Laptop hoch fahren. Selbst Radio DJ's (von einem in NRW durchaus bekannten jungem Radio einer öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalt) lassen sich den Spaß königlich bezahlen - da ist man alles in allem schnell fünfstellige Summen für ein eingekauftes Konzept los.

    Bei Live Musik mit mittelbekannten Bands sieht das übrigens ähnlich aus. Da wird der Bandbus unter 10000 € seltenst bewegt. Und das wohl bemerkt nur für die Mittelklasse.

    Ansonsten liegen DJ's die auf dem ein oder anderem Sampler mal vertreten waren und durch Resident Jobs halbwegs bekannt geworden sind wie schon erwähnt in der 5-800 € Liga, je nach Verhandlungsgeschick für 2 bis 5 Stunden. Allerdings bezweifel ich das ein solcher entsprechend Leute zieht, es sei denn es ist zufällig ein Local Hero, dann gehts.

    Je nach Region ist die Werbung aber auch das A und O an so einer geschichte. In der Stadt geht viel über die Location und Mundpropaganda, auf dem Land führt kein Weg um massive Plakatwerbung und die Hilfe der Medien herum. Flyer verstauben allerdings oftmals in ihren Halterungen.

    Nach möglichkeit sollte man aber auch offizielle VVK Stellen nutzen, nix wirkt unprofessioneller als wenn man Karten nur an Tankstelle xy und Elses Frühstücksshop bekommt ;)

    Ich persönlich würde das Budget deutlich höher ansetzen wenns was werden soll...

    Gruß Sascha

  • DJ-JAJA
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    • 4. August 2013 um 09:12
    • #15

    Wau!
    Das war aber früher einfacher....wir hatten in den 90ern als der markt noch nicht so gesättigt war, mit nur Schwarzweißkopien um die 2,5 k Pax (und natürlich Stress). Das lief vor allem über Subkanäle.
    Und heute Radio, Plakate?...Da wären wir wahrscheinlich gar nicht hin :wink:

    Aber betriebswirtschaftlich muss man immer drauf gucken:
    Wir haben erst mal ausgerechnet wieviele Gäste wir brauchen um auf 0 zu kommen.
    Wenn dann mehr rauskommt als in die Lokation passt, dann gehts so nicht.
    Wenn ne Zahl rauskommt, die man Werbetechnisch so nicht erreicht, gehts auch nicht usw.

    Ich empfehle bei der Größe auf einen Lokal Hero und ein bis zwei gute Nonames.

    Die "Größen" die hier angesprochen sind, sind oft das Geld nicht wert.

    Steck das Geld lieber in Werbung.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Jürgen Klingel
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    4.859
    • 4. August 2013 um 10:12
    • #16

    Hm, da ist´s mit Rockmusik doch noch einfacher:

    Da holst ne regional bekannte Coverband, ein paar Nachwuchsbands (die man sich vorher per Augen- und Ohrenschein zusammengewürfelt hat), ziehst Dir ein paar Sponsoren an Land, hängst Plakate in der Gegend und wirfst die Social Networks an - Ruckzuck hast >1 kPax zusammen.

    Heutzutage, wo sich "jeder" der nen Schlepptop bedienen kann und nen Sack voll .mp3 runtergeladen hat als "DJ" bezeichnet ist es sicher schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen und dann noch zu wissen, welche Acts in der Gegend Leute ziehen.
    Die besten Chancen bestehen immer noch, wenn das Ganze als außergewöhnliches Event aufgezogen wird, wie das hier zum Bleistift: http://www.tag-nachttraum.de/

    Da hängt allerdings auch ein ziemliches unternehmerisches Risiko dran...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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