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Refoaming - alte Sicke lässt sich nicht lösen

  • Tom Wantler
  • 29. Juli 2013 um 15:09
  • Tom Wantler
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    • 29. Juli 2013 um 15:09
    • #1

    Hallo an alle :)

    Ich habe hier 2 Beyma 18g550 mit defekter Sicke günstig erstanden und bin nun dabei die Teile wieder zu reparieren. In Vergangenheit habe ich es bereits bei anderen Treibern mehrfach durchgeführt, aber es erwies sich nie als so wiederspenstig wie bei den Beyma-Teilen.

    Hier der Kandidat:

    Jedenfals lässt sich die alte Sicke nicht von der Membran lösen ohne Schäden zu verursachen.
    Ich habe es bereits mit folgenden Lösemitteln probiert: "Lösemittel von Ebay" und Terpentinersatz.
    Nichts brachte Erfolg :x

    Wisst Ihr noch einen Rat oder würdet Ihr einfach den Rest überkleben?

  • Matze_Müller
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    • 29. Juli 2013 um 15:31
    • #2

    Schon mal versucht, das vorsichtig zu erwärmen, damit der Kleber weich wird?

  • Tom Wantler
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    • 29. Juli 2013 um 16:09
    • #3

    Hey Matze, du bist mein Held 8)

    Das erwärmen mit dem Föhn funktioniert. Nachdem ich eine Technik mit dem Messer gefunden habe, geht es auch recht flott.
    Was nun die übrig gebliebenen Klebereste angeht kann ich diese zwar ein wenig abrubbeln, das meiste werde ich jedoch drauf lassen und überkleben. Die Membran ist mir da zu anfällig.

  • Matze_Müller
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    • 29. Juli 2013 um 16:36
    • #4

    War nur so ein Gedanke, hatte mal draußen in der ein Chassis liegen, da wurd der Kleber ziemlich pampig und hat dann auch verschiedene Insekten gefangen :grin:

  • Tom Wantler
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    • 29. Juli 2013 um 16:59
    • #5

    So sieht der neue Standpunkt aus:

    Alte Sicke weg, Klebereste extrem widerstandsfähig.

  • FireFly3390
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    • 29. Juli 2013 um 17:06
    • #6

    Ich hatte ungewollten Erfolg mit Desinfektionsmittel (beinhaltet versch. Sorten Alkohol).
    Es war leichter Schimmelansatz am Rand der Pappe zu erkennen, dem ich entgegen wirken wollte. Nach wenigen Sekunden wurde der Klebstoff am Rand so komisch weich, da hab ich's schnell wieder sein lassen und trocken abgebürstet :?
    -> Vllt mit Spiritus an die Reste gehen

    Gruß,
    FireFly

    Was machen Bits am liebsten?

    Bus fahren! :D

  • sabbelbacke
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    • 29. Juli 2013 um 20:04
    • #7

    Aceton und Etikettenlöser

    Beym 18G550 und Refoaming? Der hat doch eine Gewebesicke...

    hornresp

  • Tom Wantler
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    • 30. Juli 2013 um 02:08
    • #8
    Zitat von "Sabbelbacke"

    Aceton und Etikettenlöser

    Beym 18G550 und Refoaming? Der hat doch eine Gewebesicke...

    Mit Aceton hat es auch gut funktioniert. Aber an alle anderen: Vorsicht! Es weicht die Membran auf, nur sehr dosiert verwenden, ablüften lassen und etwa eine Stunde warten ehe man mit der neuen Verklebung beginnt.

    Sorry wegen dem Begriff "Refoaming". Es bezieht sich zwar auf eine Schaumstoffsicke, aber im Netz scheint es der alltägliche Begriff für jede Art von Sickenreparatur zu sein. Der 18g550 besitzt natürlich eine Gewebesicke, das stimmt.

    Der Treiber ist nun fertig :D

    Vorher:

    Nachher:

    Erstaunlich war das er sofort zentriert saß ohne groß herumschieben zu müssen. Kein Kratzen, perfekt. Nun brummelt er wieder in voller Größe :)
    Vielen Dank nochmal für die zahlreichen Tipps!

  • Tom Wantler
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    • 30. Juli 2013 um 02:12
    • #9

    PS: Sagt mal wie bekommt man so eine Gewebesicke denn überhaupt durch? Die Teile sind so wahnsinnig stabil, da dürfte doch vorher mindestens die Spule zuerst abrauchen?!

  • sabbelbacke
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    • 30. Juli 2013 um 06:12
    • #10
    Zitat von "Tom Wantler"

    PS: Sagt mal wie bekommt man so eine Gewebesicke denn überhaupt durch? Die Teile sind so wahnsinnig stabil, da dürfte doch vorher mindestens die Spule zuerst abrauchen?!


    Materialermüdung bzw. Spröde werden des Materials oder der Beschichtung. Also eine Frage des Alterns.
    Wo hast Du denn die Sicke her gehabt und welchen Kleber hast Du dann zur Verklebung verwendet?

    hornresp

  • Tom Wantler
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    • 30. Juli 2013 um 10:53
    • #11

    Das ganze Material ist vom "Musicshop 40" aus Hamburg. Die hatte ich als eine der wenigen bei der Suche auf google sofort gefunden, da Beymasicken anscheinend nur sehr rar angeboten werden.
    Der Kleber ist auch von denen, nennt sich "Acustic Kleber Plus" (Klick), nur statt der 380mm hatte ich die 450mm Version.

  • sabbelbacke
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    • 30. Juli 2013 um 15:09
    • #12

    Einzelne Sicken gibts von Beyma meines Wissens nänmlich nicht, das gibts fast nirgends. Man bekommt halt einzelne Sicken von "irgendwem" - die müssen deswegen nicht schlecht sein, aber ob sie dem Original entsprechen ist so eine Sache - deswegen frage ich. Was würdest Du denn so rein vom "anfummeln" sagen, sind die dem Original treu?

    hornresp

  • Tom Wantler
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    • 30. Juli 2013 um 16:16
    • #13

    Rein vom anfassen und der Optik her sind die Teile komplett identisch. Die gekauften Sicken sind nur zusätzlich an der Oberseite versiegelt, was bei den Originalen von Beyma fehlte.

    Ich habe heute den Bass nun wieder in Betrieb genommen. Es klingt alles genau so wie vorher, also so wie es auch sein sollte :D
    Was die Belastbarkeit und Haltbarkeit angeht wird sich noch zeigen :grin:

    Ich würde den Shop definitiv weiterempfehlen.

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