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Reparatur Sensor Magnum Pro 2000???

  • Tom Wantler
  • 15. August 2013 um 09:59
  • Tom Wantler
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    • 15. August 2013 um 09:59
    • #1

    Hallo Ihr,

    derzeit scheine ich irgendwie kein Glück zu haben. Über Ebay eine Magnum Pro 2000 erstanden, mit dem Hinweis das das Heielement und Pumpe "OK" wären. Nur das die eben nicht in den "Ready" Modus schaltet. Ich dachte mir "Hui, Thermostat nachjustieren und dann passt das". Nichts ist. Das Chaos kann folgendes Bild am besten beschreiben:

    Die Kabel des Temperatursensors in den Heizblock sind allesamt verkohlt und die Isolierung defekt. Daher steht kommt nun auch der Block selbst mit dem Kabel in Berührung und Strom kann fließen --> Kurzschluss. Wenn ich die Maschine einschalte heizt das Teil auf ca. 310°C hoch. Danach wird dann wohl der externe Temperatursensor die Stromzufuhr unterbrechen.

    Den Verkäufer habe ich bereits informiert und warte auf eine Rückmeldung. Habt Ihr denn eine Idee was man noch machen könnte? So ein Heizelement kostet gleich wieder ein schweine Geld :evil:

  • Jürgen Klingel
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    • 15. August 2013 um 11:27
    • #2

    Tja Tom...Der Ebay-Verkäufer hat dich noch nicht mal angelogen: Der Heizblock funktioniert, die Pumpe wird er wohl irgendwie ausprobiert haben (dazu hat er die Maschine öffnen müssen) und die Maschine schaltet nicht in Ready-Modus.
    Da bist Du einem gewieften Typen aufgesessen, ihm "am Zeug zu flicken" dürfte schwierig werden :roll:

    Merke: Nachjustieren kann man bei den Thermostaten nichts, es sind ON/OFF-Thermoschalter mit fest vorgegebener Temperatur.
    Da es ein gängiges Modell ist, sollten Ersatzteile ja beschaffbar sein...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Tom Wantler
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    • 15. August 2013 um 11:54
    • #3

    Ach ist das traurig. Ich sollte mir lieber ein Hobby mit weniger zeitlichen und finanziellen Aufwand suchen. Sowas wie Rasen mähen oder so :grin:

    Jedenfals habe ich nun recht günstig ein neues Heizelement geordert und wird kommende Woche geliefert.

    Was mich allerdings stutzig macht ist die Tatsache wie es zu dem oben beschriebenen Schaden überhaupt kommen konnte? Eigentlich ist doch alles abisoliert und dürfte überhaupt nicht brennen?! Selbst bei einem Kurzschluss ist der Strom viel zu gering oder?

    Daher werde ich vor dem Umbau nochmal alles durchmessen. In einem Manual wurde beschrieben, dass die Spannung am Temperatursensor bei 20°C Raumtemperatur bei 13,7mV liegen sollte. Wenn ich also parallel dazu mit dem Multimeter messe sollte ich auf die selbige Spannung kommen oder?! An einem Drehpoti lässt sich diese Spannung nachregulieren und einstellen.
    Es wird auch immer von einer sogenannten "Calibration Box" gesprochen. Kann einer hierzu etwas sagen?

    Bei welcher Temperatur sollte der Heizblock aufhören? Ich könnte mir auch vorstellen das aufgrund des defekten Sensors und einem vll vom Vorgänger gebrückten Thermoschalter das Teil unendlich geheizt hat, bis alles abgebrannt ist?! Wer weiß :x

  • Tom Wantler
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    • 17. August 2013 um 09:22
    • #4

    Hat denn keiner eine Idee? :cry:

  • marcoboy
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    • 24. August 2013 um 18:34
    • #5

    Das ist ein Thermoelement das im Heizblock eingebaut ist. Das Element bildet eine Messbrücke. Einen Kurschluss bildet das immer. Die Messleitungen sind farblich Markiert und nennen sich Ausgleichsleitungen. Das Element darf nur ein den Spitzen zusammen kommen wo es das Thermoelement bildet.

    Eine bestimmte Temperatur entspricht eine gewisse Spannung in mV ! Mit einen mV Netzteil lässt sich das dann wieder genau auf die Soll Temperatur einstellen dann ist die Messbrücke wieder ausgeglichen.

    Bei 20° solltest du 13,7mV messen .

  • Tom Wantler
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    • 28. August 2013 um 01:31
    • #6

    Das Problem war, das das Gerät mit einem neuen! Heizelement und Pumpe ausgestattet gewesen sein soll. Daher habe ich den Verkäufer anschließend auch zur Verantwortung gezogen.
    Jetzt werkelt ein neues Heizelement in der Maschine und es funktioniert prima!

    Die Kalibrierung selbst allerdings ist mittels Voltmeter sehr ungenau finde ich. Bei 13,7mV heizt das Teil auf knackige 320 Grad hoch, was mir als etwas zu viel erschien. Ich habe es nun auf 290°C laufen. Ab diesem Wert geht die Heizung wieder an und powert anschließend auf 300°C hoch. Ich finde das die Maschine 10°C "Pendelwert" halten kann ist ertaunlich. Da Spukt und stinkt nichts.
    Mit einem höheren Temperaturwert kann man sicherlich die Dauernebelfunktion etwas weiter ausreizen, aber die Schonung des Materials geht mir in diesem Moment vor.

    Ach die Maschine ist einfach geil :grin: (und irre laut :roll: )

  • Mechwerkandi
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    • 28. August 2013 um 09:02
    • #7
    Zitat von "Tom Wantler"

    (und irre laut :roll: )


    Da zieht die Pumpe irgendwo Luft.
    An sich hört man nur ein leises Brummen.

  • Tom Wantler
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    • 28. August 2013 um 10:56
    • #8
    Zitat

    Da zieht die Pumpe irgendwo Luft.
    An sich hört man nur ein leises Brummen.

    Nein die Pumpe surt leise vor sich hin. Laut wird es wenn das Fluid verdampft. Ich schätze mal das liegt an der ungewohnt hohen Durchflussmenge. Mit meinen kleinen Eurolite Maschinen überhaupt nicht zu vergleichen :)

  • Tom Wantler
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    • 28. August 2013 um 20:56
    • #9

    Die Probleme nehmen anscheinend kein Ende.

    Das Gerät funktioniert nun. Doch leider ist das Teil zwischen Pumpe Kupferrohr undicht. Die Überwurfmutter ist zwar fest, trotzdem kommt Wasser vorbei geschossen.
    Was würde Ihr meinen geht besser? Teflonband oder Knete von Pattex?


    PS: Mit Teflonband hat es wunderbar funktioniert. Jetzt läuft die Maschine :grin:

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