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Anlage einmessen

  • DjRENE2txc
  • 26. August 2013 um 19:43
  • DjRENE2txc
    Beiträge
    412
    • 26. August 2013 um 19:43
    • #1

    Hallo, ich bin auf der suche nach einen Menschen der mir mein System einmessen kann und Ahnung davon hat was er tut. Am besten bei mir aus der Nähe... Wohne in 06779 Raguhn.
    Vorgeschichte ist das ich eine PSE Audio Anlage besitze und die topteile eventuell jetzt umbestücken möchte und dazu das System eingemessen werden soll.
    Anlage kann mit Transporter vorbei gebracht werden, wenn eine Anfahrt zu mir nicht in frage kommt. Was mich der Spaß kosten wird wäre auch toll zu erfahren, es soll ja nicht umsonst sein.

    Hoffe es kann mir jemand helfen...

    P.s. Wenn es jetzt am Samstag oder Sonntag klappen würde wäre das Ideal.
    Wenn es das falsche Brett ist bitte in das passende verschieben... Danke.

    MfG René

  • Mechwerkandi
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    • 27. August 2013 um 08:29
    • #2

    Es sollte aber schon klar sein, das der beschriebene "Einmessvorgang" ausschliesslich Gültigkeit für das jeweilig vorgefundene akustisch Umfeld hat?
    Eine andere Location, ein anderes Umfeld, und das Ergebnis wird vorhersehbar völlig anders ausfallen.

  • DjRENE2txc
    Beiträge
    412
    • 27. August 2013 um 09:32
    • #3

    Hallo, es geht ja in erster line darum das es keine Probleme zwischen den einzelnen Chassis und Treiber gibt. Was Phase, Laufzeit und so weiter angeht. Dann hat das andere mittelton Chassi sicher auch am Horn eine andere Entzerrung von Nöten solche sachen sollten sich doch einmessen lassen ohne das es auf den Ort bezogen ist.

    MfG René

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 27. August 2013 um 11:13
    • #4

    Warum willst du daran herumbasteln?

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • disco5051
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    154
    • 27. August 2013 um 11:56
    • #5

    Warum einmessen? Taub? Linearisierungswahn? Ist das menschliche Gehör linear?
    Oftmals klingen genau die Pappen miteinander die auf dem Messschrieb überhaupt nicht
    passen... Probieren, überbetonte Frequenzen mit dem EQ bearbeiten, fertig...

  • DjRENE2txc
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    • 27. August 2013 um 13:17
    • #6

    Weil es mehrere Gründe gibt die topteile im mittelton neu zu bestücken!

    Und die Entzerrung sollte schon vorgenommen werden, wer das mit dem Ohr raushört bekommt meinen Respekt... Ich rede hier von 4 parametrischen EQ Einstellungen im mittelton beim PD121 und wer die raushört und mir die Güte sagen kann und ob angehoben oder abgesenkt wurde... Wie bitte soll das ein Mensch ohne Technik hinbekommen...?

    Es wird jetzt probiert den PD121 gegen 18sound 12MB1000 zu tauschen... Ich denke da sollte bei der Box noch eine ganze Menge mehr gehen. Hochton Treiber ist B&C DE750 und soll erstmal bleiben, wenn der nicht mithalten sollte müsste hier auch was anderes rein...

    Ist denn keiner in der Lage das System einzumessen?

    Wir haben doch hier ein paar Leute im Forum die Boxen selber entwickeln und messen...

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 27. August 2013 um 17:35
    • #7
    Zitat von "DjRENE2txc"

    Weil es mehrere Gründe gibt die topteile im mittelton neu zu bestücken!
    ...
    Es wird jetzt probiert den PD121 gegen 18sound 12MB1000 zu tauschen... Ich denke da sollte bei der Box noch eine ganze Menge mehr gehen. Hochton Treiber ist B&C DE750 und soll erstmal bleiben, wenn der nicht mithalten sollte müsste hier auch was anderes rein...

    Der Grund: Optimierungswahn. Richtig?
    Letztendlich hast du die Neukonstruktion einer Box vor dir.
    Das ist für den Bastler sicher eine nette Aufgabe. Wenn du deine Kernkompetenz allerdings beim DJing siehst und dir Party und/oder Geld verdienen lieber sind als herumschrauben, dann würde ich es lassen.

    PSE K3 und K4 sind lautstärkemäßig betrachtet Waffen.
    Der DE750 eine Gehörgangfräse. :grin:

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • DjRENE2txc
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    412
    • 27. August 2013 um 18:18
    • #8

    Ich weis nicht warum immer alle auf dem DE750 rumhacken der klingt bei mir so was von gut... Wenn man den bei ca. 3khz recht stark zieht klingt der gut... Noch etwas hochton Anhebung dazu und gut ist.

    Kann sein das bei mir die PD einfach schon zu alt sind haben mittlerweile ca. 15 Jahre auf den Buckel... Soviel zu Waffen, deshalb der Drang was neueres zu probieren.
    Und wenn das gleich noch mehr Schalldruck bringt warum nicht.

    Ich fahre aber auch mit großen Endstufen das System an.
    Zurzeit noch recht stark limitiert da ich nicht weis was der PD121 und der DE750 aushält.

    Proline 3000 im mittelton, und Pronomic TL 700 Hochton.
    Proline treibt dann 4 x K3 an 2ohm an. Weis einer wann die Signal LED bei der Proline im Topteil betrieb angeht?


    An behringer DCX und T.Amp TSA 2200 Endstufen hab ich das Topteil bis zum Limit der Endstufe ausgefahren im mittelton... Hochton nicht ich glaube das wäre dann etwas viel für den DE750 gewesen. Da war ich glaube bei - 10 dB bei der Endstufen Anzeige, so hab ich den Limiter eingestellt gehabt.

  • ddt
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    • 27. August 2013 um 18:45
    • #9

    wenn ich mich recht erinnere, dann zeigen die clip-leds der pronomic tl-serie
    an, daß das signal 3 db unter clip erreicht.

    grad mal das manual rausgekramt, da steht auf seite 5:

    "these LEDs illuminate if any section of the power amplifier's output are within
    3dB of clipping. Occasionall blinking of the LEDs are acceptable,..."

    mfg

    andreas

  • DjRENE2txc
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    • 27. August 2013 um 18:50
    • #10

    Und das von der Proline weist du nicht zufällig wie viel Luft da noch ist wenn die Signal LED angeht?

  • Mark Halbedel
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    689
    • 27. August 2013 um 19:05
    • #11

    Eine Messorgie bringt jemanden, der weiß was er tut, maximal 30% weit.

    Gruss, Mark,

    der nach dem Einstellen eines Delays für eine 90 Hz Trennung (1.02m)
    von einem befreundeten Toni eine 45min Meßorgie eingeführt bekam,
    mit Superergebnis (0,99m).
    Da hätte ich lieber die Bühne gefegt, da hätte ich mehr davon gehabt.

  • treibsand
    Verifiziert
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    • 28. August 2013 um 10:56
    • #12
    Zitat von "Mark Halbedel"

    ...
    der nach dem Einstellen eines Delays für eine 90 Hz Trennung (1.02m)
    von einem befreundeten Toni eine 45min Meßorgie eingeführt bekam,
    mit Superergebnis (0,99m).
    Da hätte ich lieber die Bühne gefegt, da hätte ich mehr davon gehabt.


    Bühne fegen find ich total sinnvoll! Wird viel zu selten gemacht... :wink:

    Zitat

    Und die Entzerrung sollte schon vorgenommen werden, wer das mit dem Ohr raushört bekommt meinen Respekt... Ich rede hier von 4 parametrischen EQ Einstellungen im mittelton beim PD121 und wer die raushört und mir die Güte sagen kann und ob angehoben oder abgesenkt wurde... Wie bitte soll das ein Mensch ohne Technik hinbekommen...?

    Wenn du die Controllerdaten nachträglich per Gehör ermitteln willst, magst du Recht haben.
    Solange es aber darum geht, die Anlage zum Klingen zu bringen, sieht es anders aus!
    In ein paar Sitzungen (das Gehör verlässt einen bei zu langem Arbeiten), sollte man schon raushören können, ob und wie ein Setup klingt. Hie & da ein bisschen gezogen oder ein dBchen draufgepackt,, dann passt es.
    Am Mischpult muss man doch auch ohne Meßtechnik zusehen, dass ein Kanalzug mit 4fach Vollparametrik halbwegs passt...

    Der DE750 is nicht soo schlecht - aber auch keinesfalls gut. Das merkt man im A/B Vergleich mit anderen HTs. Dafür bringt er Pegel (oder "simuliert" diesen durch Klirranteile). Er sollte aber problemlos mit den genannten mithalten können mit seinen 140W cont. Programm lt. Datenblatt. :?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • ddt
    Beiträge
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    • 28. August 2013 um 11:30
    • #13

    DjRENE2txc:

    das kann ich nicht 100%ig sagen, würde aber vermuten, daß beim aufleuchten bereits
    echter clip auftritt. steht auch so ähnlich im manual.

    aber der mark müßte das doch bestimmt wissen, wie das bei den prolines aussieht...

    mfg

    andreas

  • Sound-Klinik
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    • 28. August 2013 um 19:03
    • #14
    Zitat von "DjRENE2txc"

    ... ich eine PSE Audio Anlage besitze und die topteile eventuell jetzt umbestücken möchte und dazu das System eingemessen werden soll.

    Sofern es sich um eine Anlage mit passiver Trennung (Tops) handelt, ist auch eine neue - passende - Frequenzweiche nötig. Eine bestehende Frequenzweiche wird in den seltensten Fällen zu einer anderen Bestückung passen.

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Es sollte aber schon klar sein, das der beschriebene "Einmessvorgang" ausschliesslich Gültigkeit für das jeweilig vorgefundene akustisch Umfeld hat?

    Beim Einmessen bzw. Erstellen von Controllersettings sollte immer auf das Direktschallfeld eingemessen werden. Eine sinnvolle Aufstellung/Plazierung sollte dann dafür sorgen, dass der Anteil an diffusen Schallanteilen durch Raumreflektionen sich einigermaßen in Grenzen hält.
    Außerdem: Klangbestimmend für unser Gehör ist primär die erste Wellenfront (... darum klingt eine billige Wandergitarre in unterschiedlichen Locations immer nur nach billiger Wandergitarre ... ein hochwertiges Instrument ist auch in halliger Umgebung als ein solches erkennbar !).

  • DjRENE2txc
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    • 28. August 2013 um 22:03
    • #15

    Die topteile müssen aktiv angefahren werden.
    Habe heute meine 18 sound Chassis bekommen und gleich getestet.
    Der Unterschied zwischen den PD121 und den 12MB1000 ist sehr gering, der 18 sound klingt etwas anders, Lautstärke ist am Horn so gut wie gleich :(
    Ich denke mal der 18 sound geht mit mehr endstufenleistung lauter, hab jetzt aber nur mit TSA2200 getestet.

    Die PD121 sind also nicht leiser geworden :) das ist ja auch was positives.
    Hab eine leichte Anpassung mit den 18 sound Chassis gemacht, hab auf dem iPad eine App. Namens analyzer mit der hab ich mit Rosa Rauschen die Chassis eingemessen das hat so weit ganz gut funktioniert. Den Rest per Gehör.

  • Mechwerkandi
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    • 29. August 2013 um 08:41
    • #16
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Beim Einmessen bzw. Erstellen von Controllersettings sollte immer auf das Direktschallfeld eingemessen werden. Eine sinnvolle Aufstellung/Plazierung sollte dann dafür sorgen, dass der Anteil an diffusen Schallanteilen durch Raumreflektionen sich einigermaßen in Grenzen hält.


    Soweit die Theorie...

    Zitat von "DjRENE2txc"


    Hab eine leichte Anpassung mit den 18 sound Chassis gemacht, hab auf dem iPad eine App. Namens analyzer mit der hab ich mit Rosa Rauschen die Chassis eingemessen das hat so weit ganz gut funktioniert. Den Rest per Gehör.


    Und das ist die Praxis... :wink:

  • mike j.
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    • 30. August 2013 um 14:16
    • #17
    Zitat

    Der Unterschied zwischen den PD121 und den 12MB1000 ist sehr gering, der 18 sound klingt etwas anders

    Wenn du schon den Vergleich zwischen verschiedenen eher besseren Chassis angehst, um das ein oder andere am Klang zu optimieren, dann ist aber eine anständige Endstufe und ein richtiger Controller definitiv Pflicht und das bringt dann auch schon einiges. Kannst ja beides einmal testweise wo ausleihen.

  • Sound-Klinik
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    • 31. August 2013 um 19:56
    • #18
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Soweit die Theorie ...

    Keinesfalls nur Theorie, sondern seit Jahrzehnten bewährte Praxis mit hervorragenden klanglichen Resultaten. Etliche Beschallungsfirmen und professionelle Bands, die damit ihre Brötchen verdienen, machen das genau so bzw. lassen das von erfahrenen Akustikspezialisten durchführen.

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Und das ist die Praxis... :wink:

    Nun, wenn der User mit dem Ergebnis zufrieden ist (früher hat man auch an 31-Band-EQs herumgeschraubt, bis es "richtig" klang) kann er es ja so machen. Ich bezweifel allerdings, dass "mit den Ohren" eingestellte Systeme - oder "Messungen" mit einem Analyzer, der nur den Pegelsalat aus Direkt- und Diffusschall berücksichtigen kann - wirklich optimale Ergebnisse bringt.

    Ich bevorzuge daher zwischen den einzelnen Wegen jeweils auf die einzelnen Systeme optimal angepasste Filter, Anpassung der Phase und Pegelanpassung. Damit werden optimale Ergebniosse auch in unterschiedlichen Locations (Stichwort: Erste Wellenfront ist klangbestimmend !) erzielt.
    Und fehlerhafte Laufzeiten (wg. fehlender Anpassung des Phasenverlaufs) können in den jeweiligen Übernahmebereichen Leistung verschenken (= Auslöschungen), was gerade zwischen Bass und Tiefmitteltonsystemen ja recht häufig auftritt.

    Aber wenn du magst, kannst du eine Anlage (als "Mann der Praxis") auch gerne mit einem Duspol einmessen. :lol:

  • Kracky
    Profi
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    • 1. September 2013 um 02:13
    • #19

    Ach komm, machen wir es kurz, wenn ich verschiedene Anlagenteil habe, für die es eben kein vorgefertigtes Setup gibt, dann ist es sehr wohl sinnvoll sich auf die nächste Wiese zu begeben um mit einem Messsystem ein Setup für die Anlage zu erstellen. Alles andere sind Raum Moden, die probiert man vor Ort in den Griff zu bekommen. Wenn Anlagen ein messen bzw. System Setup so unsinnig wäre wie ihr es hier nun hinstellt dann stellt sich doch wirklich die Frage warum gibt es bei besseren Firmen diese Files als Download? Ein von sich aus schon einmal halbwegs Lineares System war noch nie ein Fehler, es erleichtert einem genug Gain before Feedback zu realisieren. Hemdsärmliges Geschwätz von Superohren hat laut meiner Erfahrung bisher nur zu Katastrophen geführt, aber gut, ihnen selbst ist das anscheinend nicht aufgefallen, ist aber egal, anscheinend haben Sie genug Aufträge als das Qualität nicht wirklich wichtig und gefragt wäre.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 1. September 2013 um 14:17
    • #20
    Zitat von "Kracky"

    Hemdsärmliges Geschwätz von Superohren hat laut meiner Erfahrung bisher nur zu Katastrophen geführt, aber gut, ihnen selbst ist das anscheinend nicht aufgefallen ...

    ... und wohl auch manchen Gästen nicht. Der Grund liegt wohl darin, wie heute Musik überwiegend gehört wird (z.B. mit Handy-"Quäck"-Lautsprechern, winzigen "Kompaktanlagen" im Kinder- oder Jugendzimmer mit "Bass-Boost-Modus" ...). :?

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