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Einstreuung von Aktivmodulen

  • tufkawila
  • 2. Februar 2014 um 08:53
  • tufkawila
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 2. Februar 2014 um 08:53
    • #1

    Ich hatte letztens mal wieder eine RCF Art 7-Serie wo das Ampmodul kaputt war.
    Tauschmodul angekommen, eingebaut, kurz angetestet und alles soweit ok.
    Doch eine Sache hat mich total erschrocken.
    Bei mir in der Werkstatt läuft Radio im Hintergrund, als ich das Modul eingeschaltet habe
    war plötzlich der Radioempfang weg, nur noch rauschen !! Ich dachte mir, das kann doch kein Zufall
    sein also Ampmodul wieder " aus " und siehe da, Radio wieder da.
    Ich habe es dann nochmal versucht um auch wirklich sicher zu gehen das es kein Zufall war und
    immer wieder dasselbe Spiel :?

    Das kann es doch nicht sein das diese Powersoft Module dermassen einstreuen das der Radioempfang total
    verschwindet ?
    Was ist wenn ich 10 von diesen Kisten als Monitore auf der Bühne habe ?
    Solle ich mir echt gedanken darüber machen das ich Probleme mit In Ear oder Mic Sender bekommen ?

  • Dosenfutter
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    • 2. Februar 2014 um 14:53
    • #2

    Störnebel produzieren eine Menge Digitalgeräte, aber auch manche analoge. Besonders SMPS schlagen ziemlich rein, wenn nicht (genug) Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Zu einer Störung gehören allerdings immer 2 und es sind haufenweise Empfänger dabei, die nicht selektiv/großsignalfest genug sind. Bevor man also mit dem Finger auf jemanden zeigt, sollte man erstmal schauen, woran es liegt.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • mottex
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    116
    • 2. Februar 2014 um 16:02
    • #3

    Das Thema EMV ist natürlich sehr vielfältig, die Geräte können Störungen als Funk und Leitungsgebunden übertragen. Funkstörungen wird vielfach mit Metallgehäusen oder bei Kunststoffen mit einer Kupferlackierung gearbeitet die die Störungen dämpfen. Leitungsgebunden mit Ferritmagneten, Filtern etc.. Wahrscheinlich fehlt bei diesem Modul eine oder mehrere dieser Massnahmen!

    Bei Neu-Entwicklungen im Elektronikbereich fallen die Produkte beim ersten EMV-Test fast jedes durch...

  • Jürgen Klingel
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    • 2. Februar 2014 um 17:38
    • #4

    Aus meinen Erfahrungen mit Powersoft "Digimod 1500"-Modulen in der Alto-D4 verbaut, folgendes Zitat aus einem alten Thread:

    Zitat

    ...Am LS-Ausgang findet sich im Bridge-Modus ein überlagerter HF-Ripple von ca. 80 mVeff mit einer Grundschwingung von knapp 192 kHz ohne NF-Signal am Eingang und ohne angeschlossene Last, im Stereo-Modus sinds noch etwa 40 mVeff.
    Interessant war der Test mit einem UKW-Tuner in direkter Umgebung des Verstärkers...kein Surren, Pfeifen oder Heulen.
    Lediglich ein provokant direkt auf dem Modul (bei offenem Deckel) oder in der Nähe der LS-Leitung abgelegter Draht der Wurfantenne, konnte bei Mittelwellenempfang dem Tuner Störgeräusche vom den harmonischen Oberschwingungen des Schaltnetzteil vom Amp entlocken. Langwellenempfang dürfte definitiv ein Problem sein, aber hey...wir leben ja nicht im Museum :grin: Bei geschlossenem Deckel, oder etwas mehr Abstand war auch damit Ruhe im AM-Tuner...

    Wie sich das nun mit deinen Amp-Modulen verhält und inwieweit die Definition von "Radio" eine Rolle spielt, ist natürlich eine andere Frage.
    Bei meinem Tuner handelte es sich um eine, bis auf die Lüftungsschlitze, geschlossene Blechkiste, die lediglich über eine Antennenbuchse mit HF-gestört werden konnte (Was im Mittelwellen-Band auch in einigen Zentimetern Abstand zur Wurfantenne auch der Fall war).
    Ein "Radio" (so was zum rumtragen im Plastikgeäuse) hat natürlich eine andere Angriffsfläche, da kann es direkt in die 10,7 MHz, oder gar in die 455 kHz Zwischenfrequenz, bzw. NF-Vorstufenkreise reinstreuen (ohne über die Antenne kommen zu müssen) und damit den Empfang tatsächlich erheblich stören.
    Messen kann man sowas aber eigentlich nur mit speziellem Equipment, oder gleich im EMV-Labor. Vielleicht kann ein universeller Frequenzscanner aufspüren, wo die schlimmsten Störeinflüsse liegen.

    Möglich ist aber auch, wenn das Modul ohne abschirmendes Stahlblech verbaut wird, dass es zu erhöhter Abstrahlung von HF kommt, die beim Einbauen in Blechgehäuse ausreichend abgeschirmt wäre - alles bis hier rein spekulativ.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dosenfutter
    Verifiziert
    Beiträge
    1.387
    • 3. Februar 2014 um 02:19
    • #5

    Die Module sehen alle in etwa so aus und haben über den größten Teil einen Blechkäfig. Ob das ausreicht? Keine Ahnung.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 4. Februar 2014 um 04:37
    • #6

    Stecken in den aktuellen RCF ART und HD nun Powersoft oder B&O drinne?
    Mir schaut das auf dem Bild nach Digipro aus?!

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Dosenfutter
    Verifiziert
    Beiträge
    1.387
    • 4. Februar 2014 um 08:24
    • #7

    Ist das eine Fangfrage? :D Das sind ziemlich sicher die Digipro, B&O ist's dagegen ganz sicher nicht.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

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