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Hilfe bei MH- /Verstärker Reparatur - Stepper, Filter,Lüfter

  • Tom Wantler
  • 4. Oktober 2014 um 18:18
  • Tom Wantler
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    • 4. Oktober 2014 um 18:18
    • #1

    Hey Ihr Lieben,

    da bekanntlich Feiertage allein zum basteln dienen, habe ich mal einen neuen Patienten vom Regal geholt :D

    Erst kürzlich bekam ich einen defekten Movinghead geschenkt. Es handelt sich um einen "HQ Power Galaxy 250".
    Anfangs lief da überhaupt nichts mehr. Nach einigen kalten Lötstellen, defekter Stromzufuhr als Kurzschluss zur Lampe und einem herausgerissenem Kabel für die Steuereinheit, funktioniert das Teil nun wieder hervorragend :shock:

    Jedenfals sind nun noch 2 Dinge übrig, wofür ich selbst zu keinem Schluss komme.

    Punkt 1 - Stepper Motor:

    Bei dem Motor für das Farbrad wurde anscheinend schon einmal herumgebastelt. Dort findet man viele Stellen wo versucht wurde das Gehäuse mittels Winkelschleifer zu öffnen :grin:

    Jedenfals fährt das Teil sich bei halber Umdrehung fest und muss dann per Hand etwas angeschoben werden.
    Folgende Sachen stehen auf dem Gehäuse:

    42BY412L-007
    DC 12V
    120 Ohm
    2003/12/28

    Wenn ich nach dem Model im Internet suche finde ich nur Websiten direkt vom Produzenten aus China. Sprich nirgends findet sich eine Bestellmöglichkeit.
    Habt Ihr noch einen Tipp oder sogar eine Alternative für den Motor auf Lager?


    Punk 2 - Licht?!-Filter

    Im Gehäuse des Wackelkopfes findet sich vor dem Reflektor an der Lichtaustrittsöffnung eine Glasscheibe. Diese ist gesprungen und sucht nun nach Ersatz. Ich habe bereits diesbezüglich eine Mail an den Hersteller geschrieben und bislang keine Antwort erhalten.
    Hier mal ein Bild zur besseren Veranschaulichung:

    Könnt Ihr evtl. etwas damit anfangen und wisst eine mögliche Alternative?


    Vielen Dank an alle Bastler :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von Tom Wantler (20. Oktober 2014 um 20:26)

  • Mechwerkandi
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    • 5. Oktober 2014 um 12:09
    • #2
    Zitat von "Tom Wantler"


    Habt Ihr noch einen Tipp oder sogar eine Alternative für den Motor auf Lager?


    Rein mechnisch schaut das Ding aus wie ein ordinärer Schrittmotor zu 2,- $ das Stück. Mit der Typenbezeichnung kann ich so nichts anfangen, aber frag doch mal an einem Board für CNC-Selbstbauer.
    Die haben haufenweise solche Dinger am Start.

    Zitat von "Tom Wantler"


    Könnt Ihr evtl. etwas damit anfangen und wisst eine mögliche Alternative?


    Das Bild gibt leider wenig her. Hinter dem Reflektor würde die Scheibe wenig Sinn machen. :wink:
    Planglas? Welche Abmessungen? Temperaturbelastet? Wie weit?

  • disco5051
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    • 7. Oktober 2014 um 14:56
    • #3

    Beim Stepper würde ich den hier versuchen wollen...
    http://www.pollin.de/shop/dt/MjY0OT…112_35014_.html
    ggfs noch den Widerstand anpassen mit entsprechenden Vorwiderständen. (Sollte aber auch so funktionieren.)

    Die Scheibe ist ein UV Filter. Da Entladungslampen einen recht hohen Anteil an UV A und B Strahlen im Spektrum haben.
    Den Riss einfach vernachlässigen. Er hat keinerlei Einfluss auf die Projektion der Lampe.

  • DJheini
    Moderator
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    • 7. Oktober 2014 um 15:12
    • #4

    Verschoben.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Tom Wantler
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    • 9. Oktober 2014 um 00:34
    • #5

    Vielen Dank Euch!

    @Jens-Clauss
    Der Stepper kostet ja nichts weiter, einen Versuch wäre das mal Wert :)

    Was diesen Filter angeht habe ich nochmal ein genaueres Bild gemacht:

    Beim genauen betrachten kommt es mir so vor, als würde vowiegend das gelbe Spektrum gefiltert werden. Passt das zu den Eigenschaften eines UV-Filter?

    Mechwerkandi
    Der Durchmesser beträgt genau 44mm. Und natürlich befindet sich der Filter vor! dem Reflektor :grin:


    @All

    Um nicht extra einen neuen Thread auf zu machen, hier noch etwas für die Technik-Begeisterten.
    Auf folgendem Bild befinden sich 2 Lüfter. Der auf der rechten Seite ist das Original, der auf der linken Seite der Austauschkandidat:

    Da der originale Lüfter enorm laut wird, wollte ich eigentlich mal ein neues, leises Modell mit gleicher Luftfördermenge einbauen.
    Von den Daten her sollte das ja auch soweit passen: Beide 220V@60 Herz, einziger Unterschied: Originallüfter = 15W, neuer Lüfter = 46W.

    Problem: Baue ich den neuen Lüfter ein kommt dieser kaum auf Touren und es wird ein enorm lautes Brummen im Netzteil des Verstärkers produziert.
    Liegt das an den Unterschiedlichen Stromstärken beider Lüfter oder habe ich etwas dabei übersehen?

  • Jürgen Klingel
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    • 9. Oktober 2014 um 02:01
    • #6

    Wenn der Filter in unmittelbarer Nähe zur Lampe, vor Gobos und Farbrad ist, dann ist es ein IR-Filter, die Lampenhitze würde sonst im Strahlengang so Einiges ankokeln...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Mechwerkandi
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    • 9. Oktober 2014 um 08:23
    • #7
    Zitat von "Tom Wantler"


    Problem: Baue ich den neuen Lüfter ein kommt dieser kaum auf Touren und es wird ein enorm lautes Brummen im Netzteil des Verstärkers produziert.
    Liegt das an den Unterschiedlichen Stromstärken beider Lüfter oder habe ich etwas dabei übersehen?


    Wie wird denn der mit Strom versorgt?
    Aus dem Netzteil?

    Dann wäre zunächst zu checken, mit was denn der überhaupt versorgt wird.
    Wenn es da beispielhaft noch irgendeine Regelung gibt, dann passt die auch nur zu Lüftern mit vergleichbaren Daten.

  • disco5051
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    • 9. Oktober 2014 um 08:45
    • #8

    Da hätte ich auch drauf getippt... Das da eine Thermo Reglung davor geschaltet ist.
    Es kann passieren das diese Lüftersteuerung/Regelung
    mit dem leistungsstärkerem Lüfter "überfordert" ist und kaputtgeht.
    Wenn so eine OP unbedingt sein muss, dann klemme den neuen Lüfter
    einfach parallel zum Netzeingang und lass ihn immer mit voller Leistung drehen.
    Da er vom Luftstrom leistungsfähiger ist als der alte, ist auch eine 100%ige
    Betriebssicherheit gegeben.

  • Tom Wantler
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    • 10. Oktober 2014 um 17:11
    • #9

    Danke nochmal für die zahlreichen Tipps!

    Bei der Endstufe ist neben einem temperaturabhängigen Widerstand noch einiges an Technik davor geschalten. Ich glaube auch das hier die Leistung nur begrenzt zur Verfügung steht. Ich habe einfach den alten Lüfter gereinigt und die Achse gefettet. Nun ist alles im Originalzustand wieder eingebaut. Im neuen Case mit aktiver Luftzirkulation ist auch der Geräuschpegel minimal.
    Für Spielereien am Netzteil war mir es mir dann auch nicht Wert. Schließlich muss auch ohne ewige Tests eine gewisse Betriebssicherheit gegeben werden. Dann bleibe ich lieber bei dem Entwurf des Herstellers.

    Nochmal zum IR-Filter:
    Hier gibt es verschiedene Wellenlängen, je nachdem wo man mehr oder weniger gefiltert haben möchte. Was meint Ihr? Wären 720nm ok?
    Es gibt da auch noch 760nm, 950nm, etc.

  • DJheini
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    • 10. Oktober 2014 um 17:35
    • #10

    Nochmal zu dem Lüfter: Das ist doch ein 230V-Typ, wird denn da die Netzspannung geregelt?
    Was ist das denn für eine Endstufe?

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Tom Wantler
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    • 10. Oktober 2014 um 17:47
    • #11
    Zitat von "DJheini"

    Nochmal zu dem Lüfter: Das ist doch ein 230V-Typ, wird denn da die Netzspannung geregelt?
    Was ist das denn für eine Endstufe?

    d&b B1 Endstufe. Zwecks der Spannung kann ich heute Abend ja mal das Multimeter bemühen :)

  • Jürgen Klingel
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    • 10. Oktober 2014 um 21:49
    • #12

    Für den IR-Filter:

    "Rot" (das der MH ja noch darstellen soll) hat eine Wellenlänge von etwa 700nm, Wellenlängen größer 750nm gehen ins dunkel/infrarot und sollten gefiltert werden - da würde ich ansetzen.


    Vorsicht - Halbwissen! Diese Aussage möge bitte ein optisch eher bewanderter Kollege verifizieren :!:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • disco5051
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    • 11. Oktober 2014 um 10:19
    • #13

    Nochmal zum Filter... Jürgen hatte recht, ich aber auch! Es ist ein Kombi Filter... man lese hier was dazu...
    http://www.hbernstaedt.de/knowhow/schein…am/gobo_ml.html

    ...diese Filter sind in fast allen Wackellampen verbaut, ich habe hervorragende Erfahrungen mit Steinigke
    sammeln können. Die haben eine sehr gute Werkstatt und Ersatzteilversorgung. Ruf mal an und frag nach so einem
    Filter zB. von einem PHS 250... der Filter von dem sollte passen.

    Ich würde den einfach weglassen, es gab diesen Filter bei älteren Geräten sowieso nicht. CP Miniscan, Robe(Futurelight) MH660 usw.

  • DJheini
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    • 11. Oktober 2014 um 11:34
    • #14

    Den Hersteller vom Motor hast du gefunden?

    http://www.sito-motor.cn/Products_inf.asp?pifid=2173

    Vielleicht hilft das ja bei der Auswahl eines Ersatztyps.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Tom Wantler
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    • 20. Oktober 2014 um 20:47
    • #15

    Hey Djheini,

    die Daten passen zu dem vorher vorgeschlagenen Motor. Ich habe jetzt einen bestellt und werde berichten ob es funktioniert oder nicht.

    Zwecks dem Filter wurde mir nun ebenfals ein Ersatzteil zugeschickt.


    Jetzt das eigentliche Thema, zu dem ich heute nochmal eine Info benötige:

    Es geht um die Lüftersteuerung der B1 Endstufe. Bei 2 Geräten habe ich nach den vorhergehenden Beiträgen die Originallüfter wieder verbaut. Zwei weitere Verstärker haben jedoch defekte Lüfter, die keinen Mucks mehr machen.

    Der Lüfter wird vom Netzteil ausgehend über eine Schmelzsicherung und diversen Widerständen mit Strom versorgt.
    Dabei handelt es sich genau genommen um Metalloxidwiderstände mit 330Ohm:

    Diese Steuerung befindet sich nicht! im Luftstrom des Lüfter.
    Nach dem anschließen des neuen Lüfter messe ich 230V bei 0,096A. Die Widerstände werden nun je nach Last enorm warm.
    Messwerte bei 23°C Raumtemperatur:
    - Originallüfter mit Staubfilter = 82°C
    - neuer Lüfter mit Staubfilter = 115°C
    - neuer Lüfter ohne Staubfilter = 80°C

    Welche Temperaturen würdet Ihr den Widerständen zutrauen?
    Es gibt nun mehrere Möglichkeiten:
    - neue Originallüfter beschaffen- kostet jedoch 55€ das Stück
    - neue Widerstände beschaffen, die etwa 40W abhalten können
    - alte Widerstände belassen und hoffen das das so funktioniert :)

  • DJheini
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    • 20. Oktober 2014 um 20:57
    • #16

    Wenn es nicht stört, neuen Lüfter ohne widerstände direkt am Netz laufen lassen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Tom Wantler
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    • 20. Oktober 2014 um 21:25
    • #17

    Dann dreht das Teil derart hoch, das es mir zu laut wird. 660 Ohm sind ein sehr angenehmer Kompromiss aus Lautstärke und Ventilation.

  • Mechwerkandi
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    • 21. Oktober 2014 um 08:21
    • #18

    Höher belastbaren Widerstand kaufen.
    Ich habe so was ähnliches mal in einem Flower-Effekt gesehen.

    Die Temperatur selber ist nicht so das Problem...
    Aber der ganze Kram altert entsprechend rascher.

  • Tom Wantler
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    • 21. Oktober 2014 um 22:51
    • #19
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Höher belastbaren Widerstand kaufen.
    Ich habe so was ähnliches mal in einem Flower-Effekt gesehen.

    Die Temperatur selber ist nicht so das Problem...
    Aber der ganze Kram altert entsprechend rascher.

    So habe ich es nun auch gemacht. Hier ein kleiner Versuchsaufbau der Lüftersteuerung:

    Die neuen Widerstände werden nur 45°C warm. Der Lüfter verrichtet dabei leise seine Arbeit und zeigt einen enormen Luftumsatz 8)

    Sobald die neue Platine mit entsprechenden Querschnitt für die Kabel da ist, kann es dann eingebaut werden.

  • Mechwerkandi
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    • 22. Oktober 2014 um 08:21
    • #20

    Das schaut ja ganz proper aus.

    Diese Hochlast-Widerstände zur Strombegrenzung vom Lüfter sind rel. teuer.
    Für einen Hersteller, der an jedem Cent herumknappst, ein wichtiges Thema.

    Korrekterweise wird diese Art Motor über einen Frequenzumrichter drehzahl-geregelt.
    Aber der wäre wohl so teuer wie das ganze MH. :wink:

    Weitermachen.

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