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Fragen zum Master-dB-Meter bei Dj-Mixern + Frage an DJs

  • Andi44
  • 26. Februar 2016 um 16:26
  • Andi44
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    447
    • 26. Februar 2016 um 16:26
    • #1

    Hallo!

    Bei DJ-Mixern wie z.B. Pio DJM 500 und drüber , Denon DN-X1500 etc. ) gibt es ja schöne LED-Ketten für das Ausgangssignal. Worauf bezieht sich diese denn?
    Es geht darum , einen Amp mit einer Eingangsempfindlichkeit von 1V rms sauber anzusteuern.

    Wenn ich nun dafür sorge, dass ich immer schön bei 0db ,laut led-master-meter, bleibe, könnten das 0,775 Volt sein ( dBu ) oder 1 V ( dBV ).
    Das Pult sagt laut Datenblatt, dass es am XLR-Master 1,23V ausgibt ( +4 dBu ).
    Am Cinch-Ausgang dann 0 dBv ( 1 V ).

    Kann ich davon ausgehen, dass sich die MasterLevel Anzeige auf dBu bezieht und wenn ich nun 1 Volt aus dem Pult möchte, dass ich dann beim Master Level auf rechnerisch 2.2 dB regeln sollte?

    Hinten am Pult befindet sich eine Masterlevel Einstellschraube, kannn ich damit mittels Meßgerät 1 Volt bei 0dB einstellen? Falls ja, was sollte man als Eingangssignal nehmen? Sinus 50Hz? Ein Multimeter TRMS ist vorhanden.

    Ich würde mich über Eure Meinungen freuen :)

    Gruß
    Andi

    Einmal editiert, zuletzt von Andi44 (3. März 2016 um 18:36)

  • deltamax
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    • 2. März 2016 um 10:33
    • #2

    meistens beziehen sich diese dj level dinger auf das, was der mixer kann. gefühlt kommen da bei pioneer 5 volt raus.
    praxistauglicher als die ganze messerei und grübelei wäre es, die schraube/einstelldingens auf maximum zu setzen. dann kann der dj schon mal nicht lauter machen. mit dem controller /amps regelst du es dann so, das bei der 2. gelben also gefühlt +8 am mixer vollaussteuerung ist. bei technozeugs haben wir früher immer spannungsteilerkabel gebaut auf -6dB, damit man die controller nicht im eingang überfährt. wenn du das ausschliessen kannst, das da jemand fummelt, gehts aber auch ohne.

    als dj empfand ichs immer blöd, wenn gefühlt schon bei -20dB am pioneer die anlage am ende ist.

    dazu musst du ja auch nicht messen. pult aufruppen bis gradeso kein rot leuchtet, amp/ controller aufdrehn bis kurz vor ende. fertig.

  • Andi44
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    • 2. März 2016 um 10:52
    • #3

    Moin :)

    Ich wollte den Amp voll aufdrehen und ihm dann 1 V rms verpassen und ihn mit 0dB
    füttern, die von weiche/controller oder eq oder mixer direkt kommen könnten.

    0dB können ja 1V sein oder auch nur 0.775V.
    Daher die Frage. Im letzteren Fall könnte ich den Amp
    nicht korrekt ausnutzen und müsste wenige dB mehr spendieren um
    Vollaussteuerun zu erreichen.

    Ist das nicht standardisiert mit den Anzeigen an Mixern, eqs und Controllern?
    Wenn man wüsste ob dbv oder dbu=dbm gemeint ist kann man ja korrekt
    nachregeln.

  • Jürgen Klingel
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    • 2. März 2016 um 15:56
    • #4

    Bezugspegel mit Spannungswerten, Impedanzen usw sind schon standardisiert und definiert. Wenn aber in einem techn. Datenblatt bei der Übersetzung beispielsweise die Buchstaben neu gewürfelt werden, ist der Ofen schon aus...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Andi44
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    447
    • 2. März 2016 um 18:24
    • #5

    Ich habe das jetzt mal anders herum aufgezogen, indem ich mal
    bei angebotenen LED-VU-Metern in die Datenblätter geschaut habe.

    Da steht, dass sie werkseitig so eingestellt sind, dass bei Anzeige 0dB , +4 dBu anliegen, also 1,23V. Das entspricht dem XLR-Master-output der meisten DJ Mixer.

  • Andi44
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    447
    • 3. März 2016 um 18:33
    • #6

    Das Thema hat sich nun erledigt, denn
    ich habe mir mein Multimeter einmal genauer angesehen.

    Dabei stellte ich fest, dass es auch über dB Messungen verfügt mit frei eingebbarer Referenz für 0dB.
    Ich wählte 0,775V was ja 0 dBu entspricht.
    Dazu hing ich einen Sinusgenerator an einen Line-Eingang des Mixers und wählte 1 kHz.
    Mit dem Gain habe ich dann auf Channel-LED 0dB geregelt und den Linefader hochgezogen.
    Dabei den Master soweit aufgedreht, bis auch die Master-LED bei exakt 0dB aufleuchtete.

    Danach mit dem Multimeter zwischen Pin 2 und 3 ( hot und Cold ) am XLR gemessen und es kam fast 4 dB heraus, es waren 3,89 dB, das sind dann die im Handbuch beschriebenen 1,23V.

    Hinten ist die Schraube zum ABSCHWÄCHEN des Master-Signals. Würde ich auf 2,2 dB abschwächen , habe ich meine 1V RMS für den Amp wenn ich ihn direkt an den Mixer hängen würde und könnte so saubere Vollaussteuerung erreichen.

    Wichtig dabei ist, dass man kein Billig Multimeter verwendet und TRMS ( Effektivwerte ) messen kann.
    Bei günstigeren Messgeräten sind die Ergebnisse nur bis ca. 500 Hz korrekt, daher sollte man 50 oder 100Hz als Signal verwenden.
    Mein alter Kasten kann das von 20 bis 100 kHz.

    Eine andere Sache und Frage an die DJs unter Euch:

    Die Linefader haben eine Skala von 0 bis 10 und der Masterregler hat keine Skala, nur einen Strich bei 3 Uhr.
    Mir fiel auf, dass die Linefader an Position 8 einen dickeren Strich haben. Wenn ich nun den Linefader auf 8 stelle und den Master auf diese 3 Uhr-Position , habe ich am Master exakt den Pegel-Ausschlag wie beim Linepegel.
    Wofür gibt es diese Stellung, mixt wirklich jemand mit den Linefadern bei Stellung 8?
    Ich würde behaupten wollen, dass die Linefader ganz nach oben gehören. Entstehen da irgendwelche Nachteile? Man könnte ja komplett die linefader hochziehen und die ca. 3dB , die dadurch mehr am Maser bei Pos8 anliegen einfach durch herunterregeln des Master ausgleichen, oder?

    Gruß
    Andi

    P.S.: es ist ein Denon Mixer DNX1500S

  • djobi
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    • 4. März 2016 um 10:03
    • #7

    ich glaube diese Markierung soll dazu sein, daß bie "normalen" Tracks die Lautstärke an der Markierung optimal ist und du bei leisten Tracks oder leisen Stellen noch etwas mehr Schub (Reserve) bis zum Anschlag geben kannst, ohne direkt am Gain rumzustellen. Ob das in der Praxis tatsächlich so genutzt wird sei mal dahin gestellt ...

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