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  5. IN EAR Monitoring

Kopfhörer für wechselnde InEar als monitortech

  • karel noon
  • 28. November 2023 um 16:21
  • karel noon
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    • 28. November 2023 um 16:21
    • #1

    Die Überschrift sagt es eigentlich schon.

    Ich wollte mal hören ob es Empfehlungen zum Thema Kopfhörer gibt.

    Da wechselnde Musiker mit wechselnden Hörern kommen macht es keinen Sinn da einen zu kaufen, hab da zwei drei Universal Dinger, das reicht mir.

    Ich hätte aber gerne einen over ear Hörer der ein wenig simuliert was da bei meinen Küntslern im Ohr ankommt.

    Ich habe das Gefühl mit meinen beiden (HD25 und AT M50) bin ich da weit weg.

    Was sagen denn die Monitor Experten dazu?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wora
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    • 28. November 2023 um 23:56
    • #2
    Zitat von karel noon

    Ich hätte aber gerne einen over ear Hörer der ein wenig simuliert was da bei meinen Küntslern im Ohr ankommt.


    Ich habe das Gefühl mit meinen beiden (HD25 und AT M50) bin ich da weit weg.

    ich weiß jetzt nicht, ob meine meinung hierzu zählt. ich bin ja kein "richtiger" monitortechniker.

    allerdings kann ich ein bisschen nachvollziehen, wie der unterschied zwischen in-ear und over-ear hörern ist, da ich in meiner freizeitband beides abwechselnd nutze. in meinem falle: ATH-M50 (over-ear) und InEar SD2 (IEM)

    beide hörer klingen für mich in den mitten sehr gut und relativ ähnlich, der M50 klingt aber hörbar fetter. ein mix, den ich nur über den M50 mache, klingt im SD2 also eher schlank. das ist hier der haupt-unterschied.

    ich hatte zuvor aber auch ein verbreitetes chinesisches IEM modell benutzt, das klang sehr viel spitzer als die SD2. und ich habe noch einen audio-technica ATH-E70 IEM hörer, der klingt auch eher spitz.

    meiner erfahrung nach sind die klangunterschiede zwischen verschiedenen hörern schon enorm. da würde ich einfach versuchen, mit meinem hörer einen guten mix zu basteln und dann den musiker fragen, ob er ihm zu aggressiv ist oder zu dumpf, oder zu fett oder sonst irgendwie störend. da muss man sich dann irgendwie zusammenfinden. die musiker können von uns ja nicht erwarten, dass man alle möglichen IEM hörer parat hat, um das gleiche hörergebnis zu haben. natürlich: wenn die produktion finanziell gut ausgestattet ist, sollte auch ein pasender hörer für den monitormann drin sein.

    die meisten musiker mit IEM sind da, ebenfalls meiner erfahrung nach, aber eher unkompliziert.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • lisa f.
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    • 29. November 2023 um 03:10
    • #3

    Mein Ansatz: ich werde nie das hören, was die Musikerin hört, weil ich ein anderes Gehör habe. Dann kommt es auch drauf an wie gut die Hörer der Musikerin sitzen, und wie laut der Empfänger gestellt ist, also kann sie ein anderes Klangerlebnis haben selbst mit denselben Hörern.

    Ich mische IEM immer mit meinen angepassten Hörern und meistens passt es. Da ich nicht für eine Band mische sondern idR die von der Produktion engagierte Monitorfrau bin kenn ich die Bands oft nicht oder nicht gut, und bin eh darauf angewiesen dass sie mir die Feinheiten ihrer Mixe erklären.

    Mein Kollege hat bei einer Art Revue Show (Hausband mit wechselndem Gesangsensemble) grade alles über HD25 gemischt statt über seine angepassten IEMs. Vermutlich weil es wegen der Bandbreite an Hörern eh bissl wurst war, und es einfacher ist, Kopfhörer zur Seite zu schieben als angepasste IEMs rauszunehmen.

    Im direkten Vergleich fand ich fie HD25 recht nah an den netteren Ultimate Ears Hörern. Bass vermisse ich bei meinen JH ebenfalls so gar nicht.

  • ha321f
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    • 29. November 2023 um 05:41
    • #4

    Sehr gute Frage, bin auf die Antworten der "vollzeit Monitorleute" sehr gespannt als FoH'ler der gelegentlich mal Monitor mischt und hin und wieder mal Monitor "mitmacht".

    Persönlich hab ich angepasste Hörer von VE und zusätzlich HD25 dabei. Wenn ich Monitor mische (meistens Festival-Situationen), hab ich meistens die custom-VE an einem Cue-Pack hängen für die Betrachtung der Mixe und einen Cue-Wedge weil meistens auch Bands mit gemischten oder reinen Wedge-Setups durchrutschen. Habe bisher nur positive Rückmeldungen erlebt aber bin sehr gespannt auf andere Rückmeldungen. Bin ja meistens am anderen Pult unterwegs aber wenn ich eine längere Tour als Monitormann machen würde, würde ich überlegen ob ich evtl; die Hörer der "wichtigsten" Position mitnehme, oft also Leadvocal.

    Ansonsten komme ich mit diesem Setup gut klar denn gerade bei unbekannten Bands kann ich mich vermutlich sowieso schlecht in die Vorstellungen jedes einzelnen Musikers hineinversetzen. Wenn die auch noch verschiedene Hörer verwenden wird das sowieso nochmal schwieriger. Da bleibt mMn. nur die Konzentration auf die "wichtigsten"Leute auf der Bühne.

    Ansonsten bleibt nur, die Hörer gut zu kennen, also z.B. viel (bekannte) Musik darauf zu hören und die Klangvorstellungen derMusiker/innen abzufragen bzw. kennenzulernen. Wirklich hinversetzen ist immer schwierig, da dafür ja auch z.B. Faktoren we persönliche Vorlieben, Bühnensound, Körperschall, Zustand des Gehörs etc. hineinspielen.

    Finde die Frage also sehr interessant und bin gespannt von anderen Antworten zu lernen aber könnte mior vorstellen dass man das Thema "technisch" nicht überbewerten aber dafür mit Fingerspitzengefühl auf das Feddback der Menschen auf der Bühne hören sollte. Die eigenee Abhöre einschätzen zu können hilft aber auf jeden Fall!

  • oton
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    • 29. November 2023 um 21:54
    • #5

    Ich mische In-Ears vom FOH aus mit Kopfhörer. Hier habe ich eh keine Chancen, ständig die Hörer zu benutzen, also geht es auf Ansage. Kopfhörer Sony 7506. Geht, auch wenn der Klangeindruck schon sehr anders ist. Aber wenn was nicht passt hört man es auf Kopfhörer wie im In-Ear.

    Wenn ich In-Ear als Monitormann mische, dann habe ich zwei Hörer. Für die "normalo" bands, wo die hälfte irgendwelche besseren Walkman Kopfhörer in den Ohren hat, Shure SE215, dann höre ich so in etwas was die Musiker hören. Wenn alle ordentliche Hörer haben dann Vision Ears VE7, die benutze ich auch z.B. im Zug zum mischen, das ist imho nicht mehr weit weg von einer richtig ordentlichen Studioabhöre. Und da die eher neutral sind, freuen sich die Mucker mit den eher bassig abgestimmten Hörern doppelt das es ordentlich schiebt .. ;)

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 30. November 2023 um 16:15
    • #6

    klar, am FOH mache ich den IEM mix natürlich auch einfach mit meinem M50 kopfhörer. da hat man ja in aller regel keine zeit, sich die inear hörer rein und raus zu fummeln.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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