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KLANG:1 & :1pro Processor

  • xperience
  • 26. Mai 2026 um 10:02
  • xperience
    Beiträge
    103
    • 26. Mai 2026 um 10:02
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich interessiere mich aktuell für das System KLANG:konductor bzw. speziell für KLANG:1 / :1pro und hätte dazu ein paar Fragen an Leute mit Praxiserfahrung.

    Auf die Idee bin ich überhaupt erst gekommen, weil in der Produktvorstellung bzw. Präsentation darauf hingewiesen wurde, dass das System nicht nur für Monitoring, sondern theoretisch auch für klassische PA-Anwendungen interessant sein könnte.

    Die meisten Anwendungen und Berichte, die man findet, beziehen sich ja stark auf In-Ear-/Monitor-Anwendungen. Mich würde aber besonders interessieren, ob jemand das System bereits in klassischen PA-Setups eingesetzt hat – also nicht primär für Monitormischungen, sondern im FOH-/L-R-Betrieb.

    Speziell würden mich folgende Punkte interessieren:

    • Hat jemand KLANG:1 oder :1pro bereits in einer klassischen L/R-PA-Konfiguration verwendet?
    • Bringt die immersive Verarbeitung dort überhaupt einen hörbaren bzw. sinnvollen Vorteil?
    • Wie wirkt sich das auf das Stereo-Bild und die Ortung im Publikum aus?
    • Funktioniert das nur in bestimmten Hörpositionen gut oder auch über eine größere Fläche?
    • Gibt es eventuell Nachteile gegenüber einer „normalen“ Stereo-Mischung?
    • Für welche Anwendungen würdet ihr es empfehlen – und wo eher nicht?

    Mich interessieren ausdrücklich echte Praxiserfahrungen aus Live-, Touring- oder Installationsanwendungen.

    Danke schon mal!

  • test
    Profi
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    1.014
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    10.295
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    4
    • 26. Mai 2026 um 10:58
    • #2

    du solltest immer eins im auge behalten:

    wenn ich vor dem rechten system stehe, sehe ich das linke, höre es aber nicht, weil das rechte ja deutlich lauter ist. du wirst im besten falle einen Bereich 'schön' machen, der rest geht leer aus bzw. verliert sogar ton Informationen.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • MBelle
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    96
    Beiträge
    146
    • 26. Mai 2026 um 11:14
    • #3

    Ohne es jetzt konkret mit Klang ausprobiert zu haben:

    Wie so ein binaurales Signal grundsätzlich funktioniert, hattest Du dir schon angeschaut?

    Binaurale Tonaufnahme – Wikipedia

    Es ist also für eine korrekte Wiedergabe erforderlich, dass das linke Ohr nur das linke Signal und das rechte Ohr nur das rechte Signal wahrnimmt.

    Dies ist in einer typischen PA Situation quasi nicht umsetzbar.

    Für Panning im PA Bereich gibt es daher ja die immersiven Prozessoren von den bekannten Firmen oder man baut sich selbst entsprechende Panning-Bus Strukturen.

  • =RS=
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    766
    • 26. Mai 2026 um 13:33
    • #4

    Schön, dass Du das Thema auf den Tisch bringst, denn genau das interessiert mich auch.

    Womit ich Erfahrung habe ist d&b Soundscape, das ich auch für diese Anwendung (nur L/R PA) getestet habe. Und für mich bietet dieses System auch nur in der Stereo Anwendung einen deutlichen Vorteil gegenüber meiner reinen Stereo-Mischung. Der low-mid Bereich wird viel aufgeräumter, was mir vor allem in Räumen mit schlechterer Raumakustik (Nachhallzeiten) einen deutlichen Vorteil bietet. Die Ortung verändert sich im Stereo Bild natürlich eher subjektiv in meiner Wahrnehmung.

    d&b bietet jetzt zwar auch kleinere Lizenz Modelle, aber die Hardware ist mit 3HE und über 11kg einfach nichts für kleinere Produktionen, geschweige denn für den Rucksack. Vielleicht schaffen sie es doch noch, sich mit entsprechenden Produkten dem Markt zu öffnen.

    "Nachteile" gegenüber einer Stereo Mischung sind für mich nur in der Art, wie ich mische. Ich muss meinen Mix anders aufbauen, vor allem, was das Mischen mit Gruppen angeht. Aber mehr als eine Umgewöhnung der erlernten tools ist es auch nicht für mich.

    Wenn ich an ein klang:1 dran komme, werde ich das auf jeden Fall für genau diesen Einsatzzweck testen.

  • steffenr
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    377
    Beiträge
    1.683
    • 26. Mai 2026 um 15:50
    • #5
    Zitat von MBelle

    Für Panning im PA Bereich gibt es daher ja die immersiven Prozessoren von den bekannten Firmen oder man baut sich selbst entsprechende Panning-Bus Strukturen.

    Aber genau das soll es doch auch können.

    Denn eigentlich ist es ein immersiver Prozessor. Da sind die Beschreibungen nicht ganz klar. Deren Hauptaugenmerk liegt aber wohl wirklich beim In-Ear.

    Zitat von =RS=

    Wenn ich an ein klang:1 dran komme, werde ich das auf jeden Fall für genau diesen Einsatzzweck testen.

    Bin auf alle Fälle auch an einem Bericht interessiert.

  • Herr Nink
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    3
    • 26. Mai 2026 um 20:27
    • #6
    Zitat von xperience

    Für welche Anwendungen würdet ihr es empfehlen – und wo eher nicht

    Meine Erfahrung sagt mir das Immersive gut funktioniert wenn du neben L/R mindestens noch ein Mitten-Cluster hast. Mehr kann ich leider nicht beitragen.

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