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Jede Endstufe brückbar ?

  • Jan_N
  • 3. November 2003 um 23:51
  • Jan_N
    Beiträge
    223
    • 3. November 2003 um 23:51
    • #1

    Hallo Forum,

    kann man eigentlich jede Endstufe mittels eines Polaritätsdrehkabels (XLR-Pins 2 und 3 vertauscht) an einem der Eingänge problemlos brücken ? Dann würd ich natürlich nur die "Plus"-LS-Anschlüsse verwenden...

    Was spricht dagegen - bzw. mit welchen kann man das nicht machen ? Eine Endstufe wie die von Thorgy vorgeschlagene Billig-1HE-Endstufe wäre für mich in Mono interessant, weil ich in einem Gitarrenrack grade mal 1HE Platz habe, aber ich dran zweifel, dass die an 16 Ohm genügend Leistung in Stereo hat. Gebrückt wär das schon was anderes.

    Gruss,
    Jan

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 4. November 2003 um 01:23
    • #2

    Theoretisch kann jede Endstufe durch Drehung der Phase (Polarität) eines Kanals brücken (selbst HiFi-Amps), aber in der Realität kann es Probleme geben bei Endstufen mit Ausgangsübertrager oder Ausgangsfilter (wie bei Class D-Amps, aber es MUSS nicht unbedingt Probleme geben....)

  • RaveN
    Beiträge
    258
    • 4. November 2003 um 12:56
    • #3

    moment, wenn der einzelne Kanal intern schon als Brücke arbeitet ist doch nix mehr mit gesamt Brücke, oder?

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 4. November 2003 um 18:27
    • #4

    Solange der einzelne Kanal auf dem Minus-Anschluss Masse-Potential hat, geht das.

  • Jan_N
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    223
    • 4. November 2003 um 18:37
    • #5

    Jens,

    könnte man das am lebenden Objekt einfach nachmessen, indem man auf Durchgang zwischen Eingangs-Pin1 (Masse) und den Minus-Anschlüssen prüft ? Damit hätte man doch alle eventuellen Übertrager im Signalweg berücksichtigt...

  • Jens Droessler
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    • 4. November 2003 um 19:16
    • #6

    Da würde ich nicht unbedingt von ausgehen. Es wird so sein, dass Pin 1 genauso wie der negative Ausgang des Übertragers/Filters mit der Signalmasse verbunden ist. Damit misst du dann nur, dass es da keine Unterbrechung gibt....

  • test
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    4
    • 5. November 2003 um 18:46
    • #7

    man könnte mit einem oszi mal nachsehen was die masse so treibt. wenn sie ihr potential nicht ändert kann man brücken, sonst läuft der ganze spaß schon in einer vollbrücke. das hat dann qualmwolken zur folge.
    :D
    warum mal wieder sinnlose dinge ausprobieren. wenn es hinten nicht angegeben ist, muß man ja nicht versuchen polnische verhältnisse zu schaffen. ihr mosert immer über die unprofessionalität der anderen und seid aber bei jedem mist dabei

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Jens Droessler
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    • 5. November 2003 um 22:20
    • #8

    @ test: Ich hab versucht, das ganze theoretisch zu handhaben. Deshalb hab ich Sachen wie Übertrager und Filter usw. angesprochen, obwohl sowas sicherlich nicht in Standard-Endstufen drin ist....

    Wenn der junge doch eine Anwendung hat, soll ers doch machen. Ihm da zu helfen, macht mich doch nicht unprofessioneller, oder?

  • jeff
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    • 6. November 2003 um 00:51
    • #9

    @ jan_n
    anderer ansatz:

    du sprachst davon eine endstufe 1 HE weil kein platz im gitarrenrack....


    das hört sich nach 4x12" an.

    wie wärs wenn du die solange umklemmst bis du bei ner netten ohm zahl angekommen bist?

    dann musst du den amp nicht brücken.

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • slayer
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    • 6. November 2003 um 01:38
    • #10

    Diesen Ansatz halte ich auch für den besseren. Klemm deine Box lieber auf 2x8Ohm, das ist auch für deine Endstufe besser als Brückenbetrieb.

    slayer

    hauptsarre gitarre !

  • Jens Droessler
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    • 6. November 2003 um 03:01
    • #11

    Wie schließt man denn von dem 19"-Rack mit den Gitarren-Utensilien darauf, was für eine Gitarren-Box dranhängt? :)

  • jeff
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    421
    • 6. November 2003 um 03:11
    • #12

    lebenserfarung:

    jeder gitarrist kauft die 4x12" vor dem rack!!!

    irgendwo dazwischen erwirbt er auch spandex hosen minipli und fransenjacke :lol:

    ne war nur ne vermutung.
    wer tut sich denn eine 1X12" in 16 ohm an?

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • slayer
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    • 6. November 2003 um 04:45
    • #13

    Ganz unrecht hat er da nicht, wobei die meisten 4x12er doch mit 8 Ohm fahren, oder?
    `
    Wie wärs wenn du uns sagst um was für ne Box und welchen Amp es sich dreht? Da kann man leichter ne Aussage treffen...

    hauptsarre gitarre !

  • Jan_N
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    • 6. November 2003 um 12:06
    • #14

    Hauerha,

    kaum 2 Tage weg und schon mutmasst es an allen Ecken und Enden ;)

    Es ist eigentlich ganz einfach : einer der Gitarristen der Band, für die ich regelmäßig den Tonmensch mime, spielt momentan eine Rackvorstufe und ein dickes Röhrentop (je nach Laune 5150 bzw. Rectifier), von dem er jeweils nur die Endstufe nutzt. Um das Geschleppe zu minimieren, würde er gerne für live anstelle des gecaseten Röhrentops eine kleine Endstufe ins vorhandene Rack (noch 1 HE frei) packen, da der Soundunterschied grade live nicht wirklich gravierend ist, das haben wir schon mal mit einer von meinen QSC PLX probiert.

    Bislang hat er eine kleine Kettner-Endstufe (9,5") mit 100W/4Ohm, die sich allerdings grade an 16Ohm im hässlich furzenden Dauerclip befindet, was klanglich schrott ist... Da die öfters Gigs spielen, bei denen man sich vernünftigerweise mit anderen Bands die Backline teilt, sind die Boxen die dranhängen, immer andere, und eben auch oft die Standard 4x12 mit 16 Ohm. Eigentlich wollte ich ihm eine Peavey DPC 750/1000 o.ä. empfehlen, mit denen gäbe es wahrscheinlich keine Probleme, aber da habe ich grade vor 2 Tagen Thorgys Beitrag mit dem Link zu einer 160 EUR-1HE-Endstufe gelesen - siehe :

    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=15134

    Das Ding würde leistungsmässig wohl reichen, wenn man es brückt, was man aber ab Werk nicht kann, daher meine Frage ob man es mit einem Y-Kabel, bei dem eine Seite phasengedreht ist, brücken könnte... Das Ding ist halt so verflixt angenehm bilig ;) Ansonsten werden eben 5-600 EUR mehr ausgegeben für ne gebrauchte Peavey, KMT, womit sich die Frage nach dem brücken auch erübrigt. Ne Digam wär ja wohl übertrieben 8)

    slayer : die meisten Gitarrenspeaker haben 16 Ohm, woraus sich bei den 4x12-Boxen meist 16 (umschaltbar auf 4) bzw 2 x 8 Ohm ergeben... Die Umschaltung auf 4 Ohm fehlt allerdings locker der Hälfte der Boxen, die mir so untergekommen sind.

    Gruss,
    Jan

  • slayer
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    • 6. November 2003 um 13:39
    • #15

    Du willst nicht ernsthaft ne Röhrenendstufe gegen so ein Teil ersetzen? Das ist ein mächtig gewaltiger Unterschied. Probiers doch einfach vorher aus, stell einen von den Röhrenamps gegen eine konventionelle PA-Endstufe und dreh mal auf...danach sollte sich dieses Thema erledigt haben. :wink:

    hauptsarre gitarre !

  • Fossi
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    • 6. November 2003 um 13:47
    • #16
    Zitat von "slayer"

    Du willst nicht ernsthaft ne Röhrenendstufe gegen so ein Teil ersetzen? Das ist ein mächtig gewaltiger Unterschied. Probiers doch einfach vorher aus, stell einen von den Röhrenamps gegen eine konventionelle PA-Endstufe und dreh mal auf...danach sollte sich dieses Thema erledigt haben. :wink:

    sorry, aber wer lesen kann ... :wink:

    Zitat von "Jan_N"

    Um das Geschleppe zu minimieren, würde er gerne für live anstelle des gecaseten Röhrentops eine kleine Endstufe ins vorhandene Rack (noch 1 HE frei) packen, da der Soundunterschied grade live nicht wirklich gravierend ist, das haben wir schon mal mit einer von meinen QSC PLX probiert.


    Allerdings würde ich auch keine Röhrenendstufe gegen nen konvent. PA-Amp tauschen.

    Gruss Thomas

    blubb.

  • test
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    • 6. November 2003 um 14:14
    • #17

    Jens: das mit dem unprofessionell war nicht auf dich gemünzt, sondern auf den ein oder anderen fragesteller hier.
    leider sind hier immer wieder ein paar fragen, wo man sich fragt wer so was geschrieben haben könnte :wink:

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  • slayer
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    • 6. November 2003 um 14:43
    • #18

    Das Geschleppe ist ein Nachteil, aber darum die Soundqualität zu opfern leuchtet mir nicht ein. Und ob das ne Röhre ist oder nicht, hört man mächtig gewaltig...gerade live

    hauptsarre gitarre !

  • Jan_N
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    223
    • 6. November 2003 um 18:02
    • #19

    Eigentlich wollte ich mich ja hier nicht rechtfertigen müssen, aber :

    slayer : es gab natürlich Unterschiede, aber hauptsächlich, wenn die Topteil-(Röhren)-Endstufe schon ordentlich am Arbeiten war, und das entspricht bei einem Mesa Triple Rectifier einem ziemlich INFERNALISCHEN HÖLLENLÄRM. Bei normalen Bandlautstärken war der ordinäre Transistoramp keinesfalls Welten entfernt. Da der Gitarrero ohnehin über einen Palmer Speakersimulator (für mein FOH-Signal) spielt, ist die Endstufe sowieso nur für ihn selbst zum Hören auf der Bühne - und dann noch mit den Stöpseln in den Ohren... Da wäre die Platz- und Gewichtsersparnis doch sehr verlockend, zumal man meist in PKW unterwegs ist. Den (recht speziellen) Sound macht bei meinem Gitarrero halt zu 90 % die (Röhren-)Vorstufe.

    Im Studio kommt das natürlich nicht in Frage, aber darum ging es in meiner Frage auch gar nicht. Und : unprofessionell ist m.E. lediglich, unnötig viel Zeugs mitzuschleppen, für Nuancen, die im Publikum sowieso praktisch niemand mitbekommt. Und : sollte das ganze eben mit <200 EUR lösbar sein, ist das doch nicht unsinniger, als mindestens das dreifache auszugeben, auch wenn ich diese spezielle Endstufe sonst z.B. nicht mal für nen Hochtontreiber benutzen würde... Es ging mir einfach nur um ne technische Auskunft - ob möglich oder nicht !

    Jan

  • cyberlight
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    6.061
    • 10. November 2003 um 14:15
    • #20

    Bist du sicher, dass es keine thermischen Probleme gibt, wenn du das letzte HE auch noch vollpackst?
    Den Brückenbetrieb würde ich ernsthaft lassen, wenn der amp dafür nicht vorgesehen ist.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

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