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GroundSupport-----Grundlagen

  • Dj. Malvoh
  • 13. November 2003 um 19:30
  • Dj. Malvoh
    Beiträge
    45
    • 13. November 2003 um 19:30
    • #1

    Hallo Rigger,

    ich würde gerne wissen was man für ein GroundSupport alles so braucht und ob das grundsätzlich erlaubt ist wenn man nichts "fliegt"?
    Dann noch wie man das ganze aufbaut?

    Ich zähl mal alles auf was ich so bis jetzt kenne, wenn was fehlt haut in die Tasten und sagt es mir:
    Base male/female,
    Traverse Senkrecht dadrauf(wie nennt man die?Tower?),
    Traversen waagerecht,
    Head (was haben die für ne Funktion?),
    Kettenzüge(per Hand/Motor),
    Safeties,
    G-und C-Haken

    So wie stellt man das ganze jetzt auf, wenn man alles natürlich vorher vom Fachmann auf Belastbarkeit etc. prüfen lassen hat:

    1) Base auf den Boden an die richtige Stelle, mit den Drehfüßen und einer Waaserwaage ausrichten

    2) So jetzt fallen bei mir die ersten Fragen an: Ich sehe oft auf Photos, dass um die Tower eine Art Klammer (zweites Bild ansehen,dann wisst ihr was ich meine: http://www.fachkraftfuerveranstaltungstechnik.de/ndr_viv.html)
    ist an denen dann die waagerechten Traversenteile befestigt werden? Wenn, sagen wir mal ein 7m x 7m GroundSupport auf dem boden dann mit allen vier Towern verbunden ist, das Licht dran hängt und mit Safeties gesichert ist wird das dann mit Hand/Motorkettenzügen hochgezogen. Die sogenannten "heads" wirken dabei wahrscheinlich als Befestigungspungt für die Kettenzüge? Diese Klammern um die Tower(wie heißen die?) sollen dem ganzen wahrscheinlich halt geben damit die waagerechte Traversenkonstruktion nicht herumpendelt?
    Wie sichert man die waagerechten Tarversen, wenn sie hochgezogen sind?Mit Stiften(also in der gleichen Art wie bei Konusverbindern)?.... ---->Wenn das dann getan ist Kettenzüge Entlasten?

    -So, wer jetzt denkt das ist für einen absoluten Anfänger :wink: nicht schlecht, dem danke ich natürlich.
    -Diejenigen die meinen, dass ich da noch'ne menge dran arbeiten muss danke ich auch, da man nur durch deren Kritik was lernen kann :lol: .Stimmt's?

    Also allen Beteiligten schonmal DANKE!!!!!!!!!!!!!!

    Und bitte ALLE fragen möglichst genau beantworten!!!!!!!!!!!!!!

    Euer ahnungsloser Malte

  • uifei
    Profi
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    787
    • 14. November 2003 um 07:53
    • #2

    also diese Klammer heißt Sleeve Block und ist sozusagen der Schlitten der Konstruktion. Dieser ermöglicht erst das Verfahren Rauf oder Runter.

    Zwischen Base und Boden kann man ne Eisenplatte als Grundplatte, wenn es sich um diverse Böden handelt ( Einsinkgefahr und der gleichen ( auch Überfahrplatten aus dem Baubereich bekannt)

    Head ist nix anderes als der Kopfteil, welcher die Umlenkung der Kette ermöglicht!

    Wenn alles oben ist musst du noch todhängen! d.h. auf den Kettenzügen hast Du eine Art entlastung ( soll dir jemand anderes erklären!) die Konstruktion wird sozusagen an jedem Tower nochmals festgehängt und somit auch gesichert. ( Unterschied bei Kettenzügen und Motoren!!!!)

    Am Besten du schaust mal auf http://www.vplt.org unter download (Bereitstellung von Traversensystemen :wink:

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 14. November 2003 um 15:22
    • #3

    wie schon erwähnt - siehe vplt - bereitstellung von traversensystemen, seit einiger zeit gibts auch die sr2.0 "bereitstellung und benutzung von elektrokettenzügen"

    uifei: inwiefern soll es einen unterschied zwischen kettenzügen und motoren beim tothängen eines GS geben? imho sind kettenzüge und motoren das gleiche. die züge am gs müssen immer gesichert werden. es sei denn du meinst in diesem fall motoren nach bgv c1 oder d8+. die müssen bei ruhender last nicht mehr extra gesichert werden.

    allerdings sollte man ohne erfahrung sich keinesfalls an den aufbau einese groundsupports machen - da kann vor allem beim nivellieren der tower, beim hochfahren etc. einiges schiefgehen. ich würde da auf jeden fall immer einen erfahrenen rigger hinzuziehen!!!

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 14. November 2003 um 17:45
    • #4

    Hi!

    Als Ergänzung sei nochmal gesagt, dass man bei GS möglichst nicht mit Handkettenzügen arbeiten sollte.
    Es ist nämlich nicht gerade einfach, die alle vollkommen synchron zu bedienen, da findet sich immer jemand, der zu schnell an der Handkette zieht.
    Im ungünstigsten Fall kann sich dadurch das Rigg verziehen, das heisst, dass man es nur sehr schwer wieder runter bzw. die einzelnen Trusselemente auseinnander bekommt.

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • uifei
    Profi
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    787
    • 16. November 2003 um 17:19
    • #5

    @ Carm

    ich wollte jetzt net den ganzen vplt runtererzählen, dass soll er dann schon selber nachlesen, gerade die Feinheiten!

    @ tobias

    womit wir wieder bei dieser alten Weisheit sind
    aber Leider reicht das Geld nur für den GS und für die Richtigen motoren auch net imma!

    also nochmals:

    Schau mal unter http://www.vplt.org unter Download! :wink:

    __________________________________________________________________

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    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 16. Januar 2004 um 11:25
    • #6

    Aber mit ein wenig Übung geht´s auch mit Handkettenzügen (Voraussetzung: Immer eigenes Personal dabei, keine fremden unwilligen Hands...)

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

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